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	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren &#187; Villazón</title>
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	<description>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</description>
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		<title>Bolivien &#8211; Bekannte Ziele neu entdeckt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2015 22:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei unserer Ausreise von Brasilien und Einreise nach Bolivien wussten wir schon, dass nun vieles anders sein wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bolivien – Bekannte Zeile neu entdeckt</strong></p>
<p><strong> <img title="Grenze zwischen Brasilien und Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/1.-Grenze-zwischen-Brasilien-und-Bolivien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />                                                        </strong></p>
<p>Bei unserer Ausreise von Brasilien und Einreise nach Bolivien wussten wir schon, dass nun vieles anders sein wird. Man kann sich vorstellen, dass die beiden Länder recht unterschiedlich in ihrer Entwicklung sind. Wir werden nicht immer auf gut ausgebaute Straßen fahren. Außerdem gibt es kein dichtes Tankstellennetz und das Benzin ist mit seiner geringen Oktanzahl auch nicht gerade das Beste. Die Polizeikontrollen werden sich häufen. Letzteres bekommen wir schon bei der Einreise zu spüren. Wir brauchen vier Stunden bis nun endlich der Reisepass einen neuen Stempel bekommen hat und die Zollpapiere für die Motorräder ausgestellt sind. So verbringen wir recht viel Zeit an der Grenze, obwohl wir an diesen Tag schon einige Kilometer weiter in Richtung Westen fahren wollten. Wir schaffen es an diesen Tag bis zum kleinen Ort Roboré.</p>
<p><img title="Erster Stopp nach der Grenzabfertigung" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/2.-Erster-Stopp-nach-der-Grenzabfertigung_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser großes Ziel im Land Bolivien ist das Erreichen des Salars de Uyuni im Südwesten des Landes. War es doch bei unserer letzen Reise 2011 nicht möglich, mit unseren Motorrädern über den Salzsee zu fahren, da zu viel Wasser auf ihn stand. Auch die sehenswerten Lagunen im Hochland Boliviens waren durch einen Wintereinbruch für uns unerreichbar geworden. So bewegen wir uns Kilometer für Kilometer in Richtung Südwesten. Die erste größere Stadt, die unsere Navigationsgeräte anpeilen, ist Santa Cruz. Hier befinden wir uns noch im Tiefland von Bolivien. Das danach auf unserer Strecke liegende Städtchen Villa Tunari liegt sogar noch im Urwald. Wir verabschieden uns also nur langsam von bunten Vögeln und einer ständigen Geräuschkulisse. Komischerweise kommen wir immer zur rechten Zeit an einem rechten Ort. Denn kurz nach unserer Ankunft beginnt in Villa Tunari „Das Fest der Integration“ mit einer bunten Parade, Musik und Tanz. Natürlich ist das Fest für unsere ständige Lust auf neuen Fotos eine gelungene Abwechslung zu Straßen- und Motorradbildern.</p>
<p><img title="Fest der Integration in Villa Tunari" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/9.-Fest-der-Integration-in-Villa-Tunari_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach diesem außerordentlich schönen Tag müssen wir am nächsten Tag eine Zwangspause in Villa Tunari einlegen. Es regnet wie aus Kübeln. Ein Tag später sieht das Wetter schon freundlicher aus und wir können Villa Tunari, welches auf 310 m liegt, verlassen. Wir verabschieden uns damit vom Tiefland, denn die nächste größere Stadt Cochabamba liegt schon auf einer Höhe von 2570 m. Um Cochabamba zu erreichen, führt uns die Straße zuerst hoch hinaus und wir überqueren eine Höhe von 3700 Metern. Eine groß angelegte Polizei- und Drogenkontrollstation verschont uns auf dieser Fahrt zum Glück mit einer Kontrolle. Nicht, dass wir so etwas mit uns führen würden. Aber der Aufwand, das komplette Gepäck abzubauen und auseinanderzunehmen, für null Komma nichts wäre einfach zu groß und zeitlich schwer zu verkraften. Wir versuchen immer bei Tageslicht größere Städte zu erreichen, um das, sowieso immer herrschenden, Verkehrschaos, noch etwas überblicken zu können.</p>
<p><img title="Tankstopp mit Kanistern auf 3200m Höhe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/12.-Tankstopp-mit-Kanistern-auf-3200m-Höhe_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Tankstopp mit Kanister auf 3200m Höhe</p>
<p>In Cochabamba angekommen, checken wir für drei Tage in einer Unterkunft ein. Neben dem Sightseeing haben wir auch einige Sachen zu richten und Einkäufe zu erledigen. Das Letztere ist ein gutes Stichwort für einen sehr sehenswerten Platz in Cochabamba. Schon bei unserer letzten Reise und dem Besuch der Stadt, beeindruckten uns die Märkte von Cochabamba am meisten. An Hunderten von Ständen, vom Obst, Gemüse und anderen Essbaren bis hin zur Kleidung und Autoreifen, findet man alles. Zwischen dem ganzen Wirrwarr quetschen sich dann noch die bunten Nahverkehrsbusse, die mit die wichtigsten Transportmittel der Stadt sind.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/15.-Die-Busse-von-Cochabamba_1.jpg" rel="lightbox[6603]" title="Die Busse von Cochabamba"><img title="Die Busse von Cochabamba" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/15.-Die-Busse-von-Cochabamba_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Unsere nächste Station, auf dem Weg in Richtung Südwesten, ist die Hauptstadt von Bolivien, Sucre. Die Strecke ist wie eine Wiederholung von unserer letzten Reise. Auch hier hatten wir mit vielen Baustellen und teilweisen schwierig zu fahrenden Pisten zu kämpfen. Zudem kommen noch Straßen, die mit grobem Kopfsteinpflaster kilometerweit präpariert sind. Windiges und neblig trübes Wetter erschweren die Fahrt. Erst am Abend kommen wir geschafft in Sucre an und nehmen uns das erste Hotel am Platz. Das haben wir uns an diesen Tag verdient. Ein Tag zur Regeneration und dann geht es weiter.</p>
<p><img title="Blick über Sucre" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/23.-Blick-über-Sucre_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser Ziel die Stadt Uyuni zu erreichen liegt jetzt nur noch eine Tagesreise entfernt. Wird der Salzsee trocken sein? Werden wir endlich das Erlebnis haben, was so viele Motorradfahrer beeindruckt? Eine Fahrt mit dem Motorrad auf dem Salar de Uyuni ist das Highlight schlechthin. Um Uyuni zu erreichen, werden wir auch die Stadt Potosi streifen. Die höchstgelegene Großstadt der Welt, mit 4100 Höhenmetern, wollen wir aber keinen Besuch abstatten, sondern daran vorbeifahren. Ein falsch interpretierter Abzweig macht unseren Plan zunichte. Eine unfreiwillige Fahrt durch Potosi kostet uns einiges an Zeit und Nerven. Wir schwitzen und sind ganz schön außer Atem.</p>
<p><img title="Blick zum Cerro Rico in Potosi" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/30.-Blick-zum-Cerro-Rico-Potosi_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Dann ist es endlich soweit. Schon bei der Überfahrt eines Passes können wir auf ein weißes Band sehen und die Spannung steigt. Die Gewissheit bekommen wir auf Nachfrage in unserer Unterkunft in Uyuni. Der Salzsee, der auf einer Höhe von 3653 m liegt, ist trocken – wir können darauf fahren. Was für ein Erlebnis! Man kann es kaum beschreiben. Knirschend rollen die Motorräder über die Salzkruste. Wohin man sieht, ist Salz auf einer Fläche von über 10.500 Quadratkilometern. Natürlich wird das ausgekostet, mit allem, was wir an Foto- und Filmmaterial haben. Bis zu achtzig Kilometer fahren wir in die Salzwüste und besuchen dabei, zum wiederholten Male, die Isla Incahuasi. Eine Insel, die durch ihre meterhohen Kakteen beeindruckt, inmitten einer weißen Landschaft. Diesen Tag werden wir nie vergessen.</p>
<p><img title="Wüste aus Salz" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/37.-Wüste-aus-Salz_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Harald in seinem Element" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/38.-Harald-in-seinem-Element_1-300x159.jpg" alt="" width="300" height="159" /></p>
<p>Unvergesslich sind auch die Tage, die wir von Uyuni aus mit einem Jeep buchen. Eine Rundreise zu verschiedenen Lagunen des Altiplanos stehen auf dem Programm. Wir lassen dazu unsere Motorräder in Uyuni und überlassen das Fahren unserem Guide. Lagunen verschiedener Farben, in Rot, Orange und Grün, mit verschiedenen Arten von Flamingos lassen uns erstaunen. Die Klarheit der Luft und der bestechend blaue Himmel lassen fantastische Bilder entstehen. Auf unserer Tour erreichen wir eine Höhe von fast 5000 Metern und man kann sich vorstellen, dass wir nun nicht mehr am Schwitzen sind. Im Gegenteil: Bei Minusgraden im zweistelligen Bereich ziehen wir alles an, was unser Gepäck hergibt. Nach einigen Tage verlassen wir Uyuni.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/42.-Die-Laguna-Colorada-in-Bolivien_1.jpg" rel="lightbox[6603]" title="Die Laguna Colorada in Bolivien"><img title="Die Laguna Colorada in Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/42.-Die-Laguna-Colorada-in-Bolivien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Wir fahren südlich, um am Grenzübergang Villazon, Bolivien zu verlassen und Argentinien einen sehr kurzen Besuch abzustatten. Dass allerdings die erste Etappe von Uyuni nach Tupiza uns so fordern würde, hätten wir nicht gedacht. Die Strecke, die uns bei unserer letzten Tour noch im guten Zustand bekannt ist, hat es in sich. Baustellen, Sand und Wellblechpisten lassen uns für 220 Kilometer 8 Stunden Fahrt benötigen. Wir sind fertig, als wir in Tupiza ankommen.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/46.-Wasserdurchfahrt-auf-der-Strecke-nach-Tupiza_1.jpg" rel="lightbox[6603]" title="Wasserdurchfahrt auf der Strecke nach Tupiza"><img title="Wasserdurchfahrt auf der Strecke nach Tupiza" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/46.-Wasserdurchfahrt-auf-der-Strecke-nach-Tupiza_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Sandpiste Uyuni - Tupiza Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/47.-Sandpiste-Uyuni-Tupiza-Bolivien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Am nächsten Tag geht es über eine gepflegte Asphaltstraße in Richtung Villazon zum Grenzübergang Bolivien – Argentinien. Der Grenzübertritt wird uns wieder nicht leicht gemacht. Besonders die Kontrolle auf Lebensmittel dauert lange. Wir dürfen unser gesamtes Gepäck abschnallen und durch einen Scanner schieben.</p>
<p><img title="Letztes Foto aus Bolivien - Fahrt nach Villazon (Grenze)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/49.-Letztes-Foto-von-Bolivien-Fahrt-nach-Villazon-Grenze_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In Argentinien bleiben wir nur für kurze Zeit. Über den Pass „Paso de Jama“ werden wir Argentinien wieder verlassen und nach Chile einreisen. Das nächste große Ziel muss Arica/ Chile heißen, denn unsere Motorräder müssen dort durchgecheckt werden.</p>
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		<title>Nord-Argentinien und Paraguay &#8211; Etappe 8</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 08:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
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		<category><![CDATA[Ciudad del Este]]></category>
		<category><![CDATA[Iguazú-Wasserfälle]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Bolivien aus reisen wir wieder in den Norden von Argentinien ein. <span id="more-4820"></span>Eigentlich wollten wir frühzeitig von Tupíza (Bolivien) nach Villazón starten. Doch die einzige Tankstelle im Umkreis von X-Kilometer, macht uns einen Strich durch die Rechnung. Geschlagene zweieinhalb Stunden warten wir auf einen verrosteten Tankwagen, der Benzin bringt. Aber dann &#8211; vollgetankt geben wir richtig Gas.</p>
<p>Wir erreichen den Grenzübergang Villazón und reisen nach fast vier Wochen wieder nach Argentinien ein. Keine einfache Sache, wenn man die Menschenschlangen vor den gerade einmal zwei Abfertigungskabinen sieht. Auch wir verbringen mit den ganzen Formalitäten gute zwei Stunden. Viele Argentinier nutzen die Grenze nach Bolivien zum billigen Einkaufen. Dementsprechend voll ist es auch bei der Aduana, dem Zoll.</p>
<p>Danach heißt es wieder Strecke machen. Bis Purmamarca in Argentinien sind noch etliche Kilometer zu fahren. Gesagt, getan – wieder fahren wir durch eine herrliche bunte Bergwelt, die wir schon von unserem ersten Besuch in dieser Region kennen. Der Pensionswirt vom „Alten Johannisbrotbaum“ freut sich sichtlich, dass wir seine Herberge wieder aufsuchen. Für einen gemeinsamen Abend genießen die Männer ein Fußballspiel des Copa America Cup 2011, wo Argentinien gegen Costa Rica spielt.</p>
<p>Am nächsten Tag fahren wir ins 70 km weiter entfernte San Salvador de Jujuy gleich „um die Ecke“. Wir empfinden es schon fast frühlingshaft hier und das Motorradfahren macht umso mehr Spaß. In San Salvador de Jujuy nehmen wir uns vor, unsere Sachen besonders die Motorräder zu richten. Das Kettenschmiersystem muss dringend auf Vordermann gebracht werden. Durch den ganzen Staub und Dreck ist er total „verkniesknattelt“. Luft brauchen die Räder und die Lampen einen nassen Lappen. Uns fallen noch so einige Kleinigkeiten ein und wir sind einen halben Tag  damit beschäftigt. Sightseeing und einfach mal durch die Straßen schlendern, kommen natürlich auch nicht zu kurz.</p>
<p>Unsere nächste Station ist Los Termas de Rio Horno. Vor einigen Tagen haben wir noch in Bolivien gefroren, hier schlagen wir wieder unser Zelt auf, so warm ist es hier. Los Termas de Rio Horno ist, so würden wir es sagen, ein Luftkurort. Wie der Name schon sagt, gibt es hier warmes Thermalwasser. Viele ältere Argentinier nutzen den Ort zur Erholung. Auf dem Campingplatz sind wir die Exoten aus Alemania.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4830 aligncenter" title="Camping in Las Thermas de Rio Horno" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC03352-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Nach dem Wintereinbruch in Bolivien, heisst es nun wieder Camping in Argentinien</p>
<p>Die Straßen, die wir in Argentinien fahren, sind „suuuper“ langweilig – es geht nur geradeaus. Besonders die Strecke nach Resistencia, mit Zwischenstopp in Charata, ist mit über 600 km nur geradeaus, die langweiligste Strecke, die wir seit langen gefahren sind. Da wir aber nach Paraguay wollen, gibt es keine andere Möglichkeit. Nach einen Tag Dauerregen in Resistencia geht es weiter nach Asunción, der Haupstadt von Paraguay.</p>
<p>Hier geht die Einreise recht schnell vonstatten. In Asunción wühlen wir uns wie üblich durch den Verkehr und finden ein schönes preisgünstiges Hotel mit hervorragendem Frühstück. Wir bleiben drei Tage und sehen uns die Stadt an, die wie überall in Südamerika voller Gegensätze steckt. Wir haben mal wieder das Glück zu einem Feiertag hier zu sein. Am Tag der Luftwaffe sind alle auf der Straße, die Rang und Namen haben. Begleitet von Flugshows über der Stadt (!) und Militärparaden in der Innenstadt, lassen sich die Paraguayer feiern.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4831 aligncenter" title="Hauptstadt Asuncion" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC03520-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;"> Stadtbummel in der Hauptstadt von Paraguay</p>
<p>Wir fahren weiter in Richtung Süden nach Encarnacion und anschließend in Richtung Norden nach Ciudad del Este. Ciudad del Este ist Grenzstadt zu Brasilien und für uns der Ausgangspunkt, die Iguazú Wasserfälle von der brasilianischen Seite aus zu besuchen. Zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir einen Tag unterwegs und sind überwältigt von den größten Wasserfällen der Welt. Wir können uns schlecht von diesem Naturspektakel trennen und entschließen uns, die Wasserfälle auch von der argentinischen Seite zu betrachten.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4827 aligncenter" title="Ciudad del Este" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC04113-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Einkaufsparadies&#8221; Ciudad del Este in Paraguay</p>
<p>Zum besseren Verständnis: Die Iguazú Wasserfälle können von Brasilien und von Argentinien betrachten werden. Der Río Iguazú mündet dann nach 15 Kilometern in den Río Paraná. Die Einmündung ist im Dreiländereck Paraguay, Argentinien und Brasilien. Durch die Größe der Fälle über mehrere Hunderte Metern gehören Teile zum Land Brasilien und größere Teile zu Argentinien. In Argentinien geht man über besucherfreundliche Brücken und Stege, genau bei den Abbruchkanten entlang und ist somit den tosenden Wassermassen am Nächsten. Von Brasilien aus hat man einem Panoramablick zu den Iguazú Wasserfällen.</p>
<p>Für die nächsten Wochen im August nehmen wir uns ein Land in Südamerika vor, welches wir eigentlich gar nicht einplant hatten. Wir freuen uns auf den Süden von Brasilien.</p>
<p>&nbsp;</p>
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