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	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren &#187; Uruguay</title>
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	<description>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</description>
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		<title>Erste Wegpunkte in Uruguay und Brasilien</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2015 17:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Tropical]]></category>
		<category><![CDATA[Sao Paulo das Missoes]]></category>
		<category><![CDATA[Treze Tilias]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Kilometer mit dem Motorrad sind geschafft. Unsere erste Station, Colonia del Sacramento - Uruguay, ist der Beginn unserer Reise durch Südamerika.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/0.-Campingplatz-in-Paso-de-los-Torros_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Campingplatz in Paso de los Torros - Uruguay"><img class="alignnone size-medium wp-image-6244" title="Campingplatz in Paso de los Torros - Uruguay" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/0.-Campingplatz-in-Paso-de-los-Torros_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Die ersten Kilometer mit dem Motorrad sind geschafft. Unsere erste Station, Colonia del Sacramento &#8211; Uruguay, ist der Beginn unserer Reise durch Südamerika. In Colonia del Sacramento, einen sehr beliebten Reise Ort für Uruguayer und Argentinier, ist uns noch gut bekannt von unserer letzten Reise. Auch im gleichen Hotel finden wir für zwei Tage eine Bleibe und die Möglichkeit, das Internet im vollen Umfang zu nutzen. Uruguay ist für uns, so wie auch bei unserer letzten Reise, ein Land, was wir nicht allzu lange besuchen werden. Wir möchten zügig durch Uruguay fahren, denn wir werden im Süden von Brasilien, von zwei Familien, sehnlichst erwartet.</p>
<p><img title="Erste Strecken im Süden von Brasilien Rio Grande do Sul" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/1.Erste-Stecken-im-Süden-von-Brasilien-Rio-Grande-do-Sul_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Ausreise aus Uruguay und die Einreise nach Brasilien, über die Grenzstadt Rivera, gestaltet sich allerdings schwierig. Durch die erleichterten Grenzbestimmungen beider Länder haben es Ausländer besonders schwer. Denn die offiziellen Migrationen, zum Ab- und Anmelden, liegen getrennt weit voneinander entfernt. Für uns ist es nicht ersichtlich, wo überhaupt die eigentliche Grenze ist. Beide Länder werden nur durch eine größere Straße getrennt. Eh man sich versieht ist man von Rivera/ Uruguay nach Santana do Livramento/ Brasilien inoffiziell eingereist. Die Migration von Brasilien liegt etliche Häuserblocks davon entfernt in der Rua Silveira Martins No. 1257. Nach vielen hin- und herfahren bekommen wir Hilfe an einer Tankstelle. Ein Junge mit einem kleinen Moped zeigt uns den Weg und nach mehr als zwei Stunden herumirren, sind wir endlich offiziell eingereist. Ein Zolldokument für die Motorräder bekommen wir allerdings nicht.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Caldo-de-cana-Verkaufsstand-in-Brasilien_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Caldo de cana - Verkaufsstand in Brasilien"><img title="Caldo de cana - Verkaufsstand in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Caldo-de-cana-Verkaufsstand-in-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Der Süden von Brasilien ist landschaftlich sehr schön. Trotz des anstehenden Winters ist alles immer noch satt grün und für unsere Verhältnisse haben wir angenehme Temperaturen. Bei über 20 °C lässt sich das Motorradfahren genießen und nicht zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Wir fahren durch den Bundesstaat Rio Grande do Sul, u. a. auf der Ruta dos Missoes, einer Straße, welche verschiedene Ortschaften mit gleicher Geschichte verbindet. Der europäische Einfluss, von Deutschen, Österreichern und Italienern, im Süden von Brasilien, ist hier sehr hoch. Sie haben viele Traditionen aus ihrer Heimat mitgebracht. Besonders die kulinarischen Köstlichkeiten, die sich teilweise als große Industriezweige entwickelt haben. Mit vielen Leuten können wir uns unterhalten, die während unserer Stopps auf uns zukommen. Sie möchten wissen, wo die Reise hingeht und wie es überhaupt möglich ist, die Motorräder hierher zu bekommen. Besonders im kleinen Dorf Sao Paulo dos Missoes werden wir mit einer überwältigenden Gastfreundschaft empfangen. Der Besuch unserer dort lebenden Freunde, die Familie Hadwig, scheint sich schon herumgesprochen zu haben. Wir werden offiziell im Rathaus des kleinen Ortes von der Bürgermeisterin begrüßt und zu einem „Chimarrao“ – einem Mate-Tee, eingeladen.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-in-Sao-Paulo-das-Misseos-bei-der-Oberbürger-meisterin_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Besuch in Sao Paulo das Misseos bei der Bürgermeisterin (rechts)"><img title="Besuch in Sao Paulo das Misseos bei der Bürgermeisterin (rechts)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-in-Sao-Paulo-das-Misseos-bei-der-Oberbürger-meisterin_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Besuch bei Fam. Hadwig" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-bei-Fam.-Hadwig_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Besuch in Sao Paulo das Missoes bei Familie Hadwig &#8211; Rosmeri (links) mit ihren Mann und den beiden Kindern</p>
<p>Die lokale Presse lässt auch nicht lange auf sich warten. Unsere Reise und das Vorhaben unserer Strecke wird später in der örtlichen Zeitung präsentiert. Bei Rosmeri und ihrer Familie verbringen wir zwei unvergessliche Tage mit sehr vielen guten Gesprächen. Für uns ist es auf unserer Reise auch wichtig zu erfahren, wie das Leben in Brasilien so läuft. Die Geschichte von Brasiliens Süden, besonders die Einwanderung vieler Europäern und dessen Schicksale interessiert uns sehr.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Besuch-eines-deutschen-Museums-ESA_41.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Besuch eines deutschen Museums im Süden von Brasilien"><img title="Besuch eines deutschen Museums im Süden von Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Besuch-eines-deutschen-Museums-ESA_41-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Besuch eines Deutschen Museums im Süden von Brasilien. Unser Eisenacher Stadtwappen passt recht gut dazu.</p>
<p>Davon können uns auch unsere Freunde in Treze Tílias, zu Deutsch: „Dreizehn Linden“, eine österreichische Stadt im Bundesstaat Santa Catarina/ Brasilien, eine Menge erzählen. Auch in Treze Tílias ist unsere Reise das Highlight im Ort. Der hiesige Radiosender Radio Tropical fm 99,1 interviewt uns.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/11.Interview-mit-dem-Radiosender-Tropical-Treze-Tílias_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Interview mit dem Radiosender Tropical Treze Tílias"><img title="Interview mit dem Radiosender Tropical Treze Tílias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/11.Interview-mit-dem-Radiosender-Tropical-Treze-Tílias_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Nach der Ausstrahlung sind wir im Ort so bekannt, dass wir gleich angeboten bekommen, doch hier zu bleiben, Land zu kaufen und sesshaft zu werden. Für ein paar Tage bleiben wir in Treze Tílias und erkunden die Gegend mit all seinen Kolonien. Erst nach eineinhalb Wochen geht es weiter Richtung Norden.</p>
<p><img title="Stadttor Treze Tílias Santa Catarina Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/9.Stadttor-Treze-Tílias-Santa-Catarina-ESA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-in-Brasilien_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Unser Aufkleber verewigt in Treze Tílias Brasilien"><img title="Unser Aufkleber verewigt in Treze Tílias Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-in-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-im-Linderdorf-Treze-Tílias_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Unser Aufkleber verewigt im Lindendorf Treze Tílias"><img title="Unser Aufkleber verewigt im Lindendorf Treze Tílias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-im-Linderdorf-Treze-Tílias_1-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir haben uns in Treze Tílias mit unserem Aufkleber verewigt.</p>
<p>Wir verlassen den Bundesstaat Santa Catarina und erreichen den angrenzenden Bundesstaat Paraná. Hier besuchen wir die Orte Iratí und Castrolanda. Der Nationalpark Vila Velha ist auf dem Weg nach Castrolanda eine gelungene Abwechslung zum Motorrad fahren. Wir sind zwar mit unseren Enduro Stiefeln nicht ganz so gut zu Fuß, doch eine Führung mit einem Parkranger nehmen wir gerne an. Er führt uns durch riesige bizarre Felsformationen, die man hier nur selten sieht. Der Rückweg zum Parkeingang führt direkt durch ein Stück Urwald, den wir von ihm genauestens erklärt bekommen. Dieser Abstecher hat sich richtig gelohnt.</p>
<p><img title="Im Nationalpark Vila Velha in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Im-Nationalpark-Vila-Velha_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Das Wahrzeichen des Nationalparks Vila Velha" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Das-Wahrzeichen-des-Nationalparks-Vila-Velha_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>In Castrolanda machen wir Station in einer ehemaligen holländischen Kolonie. Hier befindet sich die größte Windmühle in Lateinamerika. Sie ist heute ein Museum und am Wochenende geöffnet. Wir verlassen den Bundesstaat Paraná und besuchen den vierten Bundesstaat auf unserer Reise durch Brasilien, den Bundesstaat Sao Paulo. Wir besuchen die Orte Avaré und Pirassununga jeweils nur für eine Nacht, denn unser eigentliches Ziel ist der Bundesstaat Minas Gerais.</p>
<p><img title="Holländische Pousada" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Holländische-Pousada_1-300x200.jpg" alt="Übernachtung in einer holländischen Pousada" width="300" height="200" /></p>
<p>Der kleine Tourismusort Tiradentes, im Bundesstaat Minas Gerais, soll laut Reiseführer und Informationen unserer brasilianischen Freunde, sehr sehenswert sein. Es gefällt uns hier besonders gut. Die Bauweise der Häuser stammt aus der Kolonialzeit und die kleinen Gästehäuser, etwas außerhalb vom Zentrum, erinnern uns an die Toskana. Der Name des Ortes ist dem Nationalhelden Brasiliens gewidmet. Tiradentes setzte sich für die Einheit Brasiliens ein und wurde von portugiesischen Machthabern wegen seiner Aufsässigkeit getötet.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Mariana - Hier müssen wir wieder herunter!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/18.Hier-müssen-wir-wieder-herunter_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Die Straßen in Mariana/ Minas Gerais - Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/19.Straßen-in-Mariana-Minas-Gerais_2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Der Nationalheld Brasiliens - &quot;Tiradentes&quot; mit dem Eisenacher Stadtwappen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/15.Nationalheld-Tiradentes-und-ESA_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Im Bundesstaat Minas Gerais geht es weiter nach Mariana. Mariana ist die älteste Stadt von Minas Gerais und war früher die erste Hauptstadt des Bundesstaates. Die Altstadt hat sehr viele Kirchen und Bauten aus der Kolonialzeit. Auch den nicht weit entfernte Ort Ouro Preto besuchen wir, allerdings nicht mit den Motorrädern, sondern mit dem Bus. Das hat einen Grund. Die Straßen sind mit Kopfsteinpflaster gepflastert und haben enorme Steigungen bzw. Gefälle. Viele Straßen wären mit unseren schweren Motorrädern einfach nicht passierbar. Das ist kaum zu glauben, aber war. So genießen wir entspannt die Busfahrt und überlassen das Fahren den Anderen. Ouro Preto gehört zum Unesco Weltkulturerbe durch seinen alten Stadtkern, ebenfalls aus der Kolonialzeit. Der Name Ouro Preto heißt übersetzt „Schwarzes Gold“. Die Stadt bekam diesen Namen wegen ihres reichen Goldvorkommens in den vergangenen Jahrhunderten, welches durch Eisenoxid leicht verunreinigt war.</p>
<p><img title="Ouro Preto in Brasilien- Also hier fahre ich nicht Motorrad!!!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/24.Ouro-Preto-hier-fahre-ich-nicht-Motorrad_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>Ouro Preto in Brasilien &#8211; Hier fahre ich nicht Motorrad!!!</p>
<p><img title="Ouro Preto Brasilien - Und hier auch nicht!!!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/24.Ouro-Preto-Und-hier-auch-nicht_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ouro Preto in Brasilien &#8211; Und hier auch nicht!!!</p>
<p>Wir verlassen nun die geschichtsträchtigen Städte und unsere Fahrtrichtung nach Norden. Der nächste Reisehöhepunkt wird von nun an anvisiert. Wir werden westwärts zu einem der größten Binnenlandfeuchtgebiete der Erde fahren – das Pantanal.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Frachtschiffreise 2015</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 08:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach fünf Wochen Schifffahrt haben wir unser erstes Ziel erreicht. Südamerika! Montevideo in Uruguay, empfängt uns mit herrlichem Wetter zum Motorradfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fünf Wochen Schifffahrt haben wir unser erstes Ziel erreicht. Südamerika! Montevideo in Uruguay, empfängt uns mit herrlichem Wetter zum Motorradfahren.</p>
<p>Wie schon beim letzten Mal hat die Überfahrt länger als nur vier Wochen gedauert. Am 20. März 2015 startete das Frachtschiff Grande San Paolo ab Hamburg, mit dabei wir und unsere Motorräder fest verschnürt auf Deck Nummer 6.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6146" title="Die Motorräder auf Deck Nr. 6" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/5.Motorräder-sind-verzurrt-2_11-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p>Die erste Route führt nach Tilbury in England. Schon bei der letzten Fahrt empfanden wir das Beladen und Löschen der Ladung in diesem kleinen Hafenstädtchen als äußerst langatmig. Unsere Ungeduld begründet sich damit, dass wir endlich aus diesem windigen kalten und ungemütlichen Wetter heraus wollen. Doch wie es bei der Schifffahrt so ist, man hat Geduld mitzubringen. Und wir wissen ja, dass eine Überfahrt mit dem Schiff, wohl die langsamste Variante ist, mit seinem Fahrzeug nach Südamerika zu kommen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6149" title="Im Hafen von Tilbury" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/3.Eisenach-und-Tilbury_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auch im Hafen von Antwerpen sind wir eine ganz Zeit. Dafür gibt es auch mehrere Gründe. Nicht nur das Verladen der vielen Hunderte von Autos (Neuwagen und Schrottautos für Afrika) braucht seine Zeit, sondern auch eine Begutachtung des Schiffes und das Aufstocken aller Vorräte, inklusiv das Betanken des Schiffes.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6150" title="Im Hafen von Antwerpen Belgien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/2.Hafen-von-Antwerpen2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Dann geht es mit großen Schritten in Richtung Afrika. Eine mehrtägige Fahrt ohne das Anlaufen von Häfen bringt der Crew des Schiffes die Zeit, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Damit meinen wir zum Beispiel das Üben von unvorhergesehenen Situationen, sogenannte Rettungsübungen. Insgesamt dreimal werden wir aus unserer relaxten Urlaubshaltung herausgerissen und dürfen uns am allgemeinen Treffpunkt beim Koch hinter der Küche einfinden. Die erste Übung verläuft planlos ins Nirgendwo. Die zweite Übung ist dann schon etwas geordneter. Bei der dritten Übung können wir schon eine kleine Routine feststellen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6155" title="Auf See Höhe Marokko" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/4.Auf-See-Höhe-Marokko_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Es wird wärmer und wärmer – Afrika kündigt sich an und beschert uns recht schnell den ersten Sonnenbrand. Das Arbeiten in den Häfen von Dakar/ Senegal und Conakry/ Guinea ist immer speziell und kann mit europäischen Häfen nicht verglichen werden. Viele Dinge laufen in sehr langsamer Art und Weise ab und oft sind es viele Leute, die sich für eine Situation zuständig fühlen. Der Eine sagt rechts, der Andere links und beim Dritten geht es durch die Mitte. Somit sind Verwirrungen vorprogrammiert. Trotzdem sind wir angenehm überrascht. Beide Häfen sind moderner ausgestattet, als wir dachten. Besonders der Hafen von Dakar, den wir schon vor fünf Jahren besuchten, hat sich unserer Meinung nach sehr positiv entwickelt. Was wir nach wie vor mit gemischten Gefühlen betrachten, ist das Abladen von vielen Hunderten von Autos, die in Europa ausrangiert werden. Ihre Innenräume sind teilweise vollgepackt mit Altkleidern, Matratzen, elektrischen Geräten und alten Fahrrädern. Ist das nun wirklich eine Hilfe? Aber auch darauf ist man eingestellt. Einige Hafenarbeiter sind mit großen Autobatterien auf Handwagen ausgestattet. Sie haben ihren festen Job, fahruntüchtige Autos wieder „zum Leben“ zu erwecken.</p>
<div class="one-half">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6151" title="Schrottauto für Conakry" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/9.Schrottauto2-Conakry_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6153" title="Schrottauto für Conakry - Senegal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/10.Schrottauto3-Conakry_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach weiteren zwei Tagen in Conakry folgt eine längere Zeit auf See in Richtung Südamerika. In knapp sechs Tagen kommen wir unserem Ziel einen ganz großen Schritt näher. Während dieser Zeit haben wir auch den Äquator überschritten. Wir sind nun auf der Südhalbkugel und schon jetzt ist manches anders. Zu nennen sind da die unglaublichen farbintensiven Sonnenuntergänge, die schon recht zeitig sind. Und der unbeschreibliche Sternenhimmel, der uns schon auf unserer letzten Reise so faszinierte.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6162" title="Conakry by Night" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/13.Ausfahrt-Conakry-by-night_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach fünf Tagen auf dem Atlantik erreichen wir Vitória in Brasilien. Wir fahren in einer der schönsten Hafenbuchten hinein und somit hätte der Empfang auf einen neuen Kontinenten kaum schöner sein können. Es ist warm und sonnig und, wie ich es immer persönlich empfinde, es riecht nach Südamerika.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6165" title="Ankunft in Vitória" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/3.Ankunft-in-Vitória2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In Vitória bleibt das Frachtschiff Grande San Paolo für mehrere Stunden. Wir nutzen die Gelegenheit, um von Bord zu gehen. Und ehe wir uns versehen, haben wir einen Tourguide an unserer Seite. Er behauptet vom Kapitän geschickt worden zu sein, und sich als Einheimischer bestens in Vitória auszukennen. Das Letztere stimmt auf alle Fälle, denn unsere Wünschen werden in Windeseile erfüllt. Da ein Foto, dort eine Besichtigung und mal schnell beim guten Freund nebenan ein bisschen Geld getauscht. Im Schnelldurchlauf, aber immer herzlich und zuvorkommend, bekommen wir eine Sightseeingtour der Extraklasse geboten, die am Ende auch nicht ganz umsonst war. Einige Stunden später geht es weiter nach Rio de Janeiro.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6166" title="Ausfahrt aus dem Hafen von Rio - Hintergrund der Zuckerhut" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/Ausfahrt-aus-dem-Hafen-von-Rio-Hintergrund-der-Zuckerhut_21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Mit dem Aufenthalt in Rio de Janeiro haben wir nicht soviel Glück. Im Hafen von Rio de Janeiro legt das Schiff nur für 12 Stunden an. Da wir einen Tag zuvor auf Reede liegen, also auf Einlass warten, wird das Schiff erst nachts in den Hafen gebracht.  Wir können uns also den Zuckerhut und den Corcovado mit der Christusstatur, nur aus der Entfernung ansehen. Schon nach dem Mittag geht es weiter in Richtung Santos, eine Tagesreise mit dem Schiff entfernt. In Santos können wir wieder mehr das brasilianische Leben erleben. Wir wissen von unserer letzten Schiffsreise, dass der Hafen nur wenige Kilometer von dem Zentrum Santos entfernt liegt. Wir haben also genügend Zeit unsere eigene kleine Tour zu starten. Wir erledigen einige Einkäufe und mit der erst kürzlich neu eröffneten historischen Straßenbahn sehen wir uns das Zentrum von Santos. Das macht Lust auf mehr.</p>
<p>Unsere Ankunft in Montevideo, unseren Zielhafen der Überfahrt nach Südamerika, rückt immer näher. Da das Frachtschiff Grande San Paolo aber zuerst nach Zarate in Argentinien fährt, fahren wir an unserem Ziel erst einmal vorbei. Zarate liegt nicht, wie man meinen könnte, am Atlantik, sondern am Río Paraná. Wir fahren mit dem Schiff vom Atlantik in den Río de la Plata, welcher in den Rio Paraná übergeht, an Montevideo vorbei, nach Zarate. Erst auf der Rücktour läuft das Schiff den Hafen von Montevideo an.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/Einfahrt-in-den-Hafen-von-Montevideo_11.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Einfahrt in den Hafen von Montevideo"><img class="alignnone size-medium wp-image-6172" title="Einfahrt in den Hafen von Montevideo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/Einfahrt-in-den-Hafen-von-Montevideo_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Hier erreichen wir unser Ziel nach einer Reise mit dem Frachtschiff Grande San Paolo nach fünf Wochen.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/14.Äquator-Nullpunkt-Nord_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Äquator Nullpunkt Nord"><img title="Äquator Nullpunkt Nord" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/14.Äquator-Nullpunkt-Nord_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/15.Äquator-Nullpunkt-Süd_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Äquator Nullpunkt Süd"><img title="Äquator Nullpunkt Süd" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/15.Äquator-Nullpunkt-Süd_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p> Wir haben den Äquatorpunkt genau getroffen&#8230;:-)</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/1.Interview-mit-Latizón-TV1_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Interview mit Latizón TV vor dem Frachschiff"><img title="Interview mit Latizón TV vor dem Frachschiff" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/1.Interview-mit-Latizón-TV1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/2.Interview-mit-Latizón-TV2_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Interview mit Latizón TV vor dem Schiff Grande San Paolo"><img title="Interview mit Latizón TV vor dem Schiff Grande San Paolo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/2.Interview-mit-Latizón-TV2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p> Interview mit Latizón TV vor dem Frachtschiff Grande San Paolo</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Foto-Film-Reise als Vortrag</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[RB-Südamerika-2011]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
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		<category><![CDATA[Zweistündiger Foto-Film-Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Motorrad durch Südamerika - zwischen dem 12. und 56. Breitengrad]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit dem Motorrad durch Südamerika &#8211; zwischen dem 12. und 56. Breitengrad</h4>
<p>Eine zweistündige Foto-Film-Reise der Tour 2010/2011</p>
<p>Man sagt, das Schwierigste an einer langen Reise, sei das Abreisen. Auch wir hegten jahrelang einen Traum, mit zwei Motorrädern, die Länder von Südamerika zu entdecken. Doch wir wollten es nicht nur träumen, wir wolltenes auch erleben.</p>
<p>Und je öfter wir davon sprachen, umso konkreter wurden unsere Reisepläne und Routen. Mit dem Buchen des Frachtschiffes, welches uns und die Motorräder nach Buenos ires bringen soll, bekommt unser Traum Gestalt. Nun können wir beginnen die Wochen zu zählen, die Motorräder umzubauen und ein wenig die Spanische Sprache lernen.</p>
<p>Das es eine der besten Entscheidungen unseres Lebens gewesen ist, zeigt unsere zweistündige Foto-Film-Reise. Sie bietet einen Einblick in die fantastische Natur und Kultur von Südamerika. Die route führt durch Argentinien und Chile, Peru und Bolivien, Paraguay, Uruguay und Brasilien.</p>
<p>Unsere Reise zeigt, wie facettenreich dieser Kontinent ist, und regt an, noch mehr von diesen Ländern zu erfahren. Unser Film ist etwas zum Zurücklehnen und zum Träumen. Und wir wünschen viel Spaß dabei. (Auszug Flyer &#8220;Mit dem Motorrad durch Südamerika &#8211; zwischen dem 12. und 56. Breitengrad)</p>
<p>Haben wir Euer Interesse geweckt? Dann meldet Euch bitte für weitere Informationen über unsere E-Mail oder dem Kontaktformular.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4903 aligncenter" title="Salar Grande" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/154.Paso-de-Jama3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Salar Grande auf dem Weg zum Paso de Jama</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Ts8O3JggrPc?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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