<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren &#187; Treze Tilias</title>
	<atom:link href="http://www.habiafrica.de/wp/tag/treze-tilias/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.habiafrica.de/wp</link>
	<description>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 Apr 2016 06:48:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Erste Wegpunkte in Uruguay und Brasilien</title>
		<link>https://www.habiafrica.de/wp/erste-wegpunkte-in-uruguay-und-brasilien/</link>
		<comments>https://www.habiafrica.de/wp/erste-wegpunkte-in-uruguay-und-brasilien/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 May 2015 17:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Tropical]]></category>
		<category><![CDATA[Sao Paulo das Missoes]]></category>
		<category><![CDATA[Treze Tilias]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.habiafrica.de/wp/?p=6229</guid>
		<description><![CDATA[Die ersten Kilometer mit dem Motorrad sind geschafft. Unsere erste Station, Colonia del Sacramento - Uruguay, ist der Beginn unserer Reise durch Südamerika.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/0.-Campingplatz-in-Paso-de-los-Torros_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Campingplatz in Paso de los Torros - Uruguay"><img class="alignnone size-medium wp-image-6244" title="Campingplatz in Paso de los Torros - Uruguay" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/0.-Campingplatz-in-Paso-de-los-Torros_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Die ersten Kilometer mit dem Motorrad sind geschafft. Unsere erste Station, Colonia del Sacramento &#8211; Uruguay, ist der Beginn unserer Reise durch Südamerika. In Colonia del Sacramento, einen sehr beliebten Reise Ort für Uruguayer und Argentinier, ist uns noch gut bekannt von unserer letzten Reise. Auch im gleichen Hotel finden wir für zwei Tage eine Bleibe und die Möglichkeit, das Internet im vollen Umfang zu nutzen. Uruguay ist für uns, so wie auch bei unserer letzten Reise, ein Land, was wir nicht allzu lange besuchen werden. Wir möchten zügig durch Uruguay fahren, denn wir werden im Süden von Brasilien, von zwei Familien, sehnlichst erwartet.</p>
<p><img title="Erste Strecken im Süden von Brasilien Rio Grande do Sul" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/1.Erste-Stecken-im-Süden-von-Brasilien-Rio-Grande-do-Sul_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Ausreise aus Uruguay und die Einreise nach Brasilien, über die Grenzstadt Rivera, gestaltet sich allerdings schwierig. Durch die erleichterten Grenzbestimmungen beider Länder haben es Ausländer besonders schwer. Denn die offiziellen Migrationen, zum Ab- und Anmelden, liegen getrennt weit voneinander entfernt. Für uns ist es nicht ersichtlich, wo überhaupt die eigentliche Grenze ist. Beide Länder werden nur durch eine größere Straße getrennt. Eh man sich versieht ist man von Rivera/ Uruguay nach Santana do Livramento/ Brasilien inoffiziell eingereist. Die Migration von Brasilien liegt etliche Häuserblocks davon entfernt in der Rua Silveira Martins No. 1257. Nach vielen hin- und herfahren bekommen wir Hilfe an einer Tankstelle. Ein Junge mit einem kleinen Moped zeigt uns den Weg und nach mehr als zwei Stunden herumirren, sind wir endlich offiziell eingereist. Ein Zolldokument für die Motorräder bekommen wir allerdings nicht.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Caldo-de-cana-Verkaufsstand-in-Brasilien_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Caldo de cana - Verkaufsstand in Brasilien"><img title="Caldo de cana - Verkaufsstand in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Caldo-de-cana-Verkaufsstand-in-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Der Süden von Brasilien ist landschaftlich sehr schön. Trotz des anstehenden Winters ist alles immer noch satt grün und für unsere Verhältnisse haben wir angenehme Temperaturen. Bei über 20 °C lässt sich das Motorradfahren genießen und nicht zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Wir fahren durch den Bundesstaat Rio Grande do Sul, u. a. auf der Ruta dos Missoes, einer Straße, welche verschiedene Ortschaften mit gleicher Geschichte verbindet. Der europäische Einfluss, von Deutschen, Österreichern und Italienern, im Süden von Brasilien, ist hier sehr hoch. Sie haben viele Traditionen aus ihrer Heimat mitgebracht. Besonders die kulinarischen Köstlichkeiten, die sich teilweise als große Industriezweige entwickelt haben. Mit vielen Leuten können wir uns unterhalten, die während unserer Stopps auf uns zukommen. Sie möchten wissen, wo die Reise hingeht und wie es überhaupt möglich ist, die Motorräder hierher zu bekommen. Besonders im kleinen Dorf Sao Paulo dos Missoes werden wir mit einer überwältigenden Gastfreundschaft empfangen. Der Besuch unserer dort lebenden Freunde, die Familie Hadwig, scheint sich schon herumgesprochen zu haben. Wir werden offiziell im Rathaus des kleinen Ortes von der Bürgermeisterin begrüßt und zu einem „Chimarrao“ – einem Mate-Tee, eingeladen.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-in-Sao-Paulo-das-Misseos-bei-der-Oberbürger-meisterin_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Besuch in Sao Paulo das Misseos bei der Bürgermeisterin (rechts)"><img title="Besuch in Sao Paulo das Misseos bei der Bürgermeisterin (rechts)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-in-Sao-Paulo-das-Misseos-bei-der-Oberbürger-meisterin_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Besuch bei Fam. Hadwig" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-bei-Fam.-Hadwig_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Besuch in Sao Paulo das Missoes bei Familie Hadwig &#8211; Rosmeri (links) mit ihren Mann und den beiden Kindern</p>
<p>Die lokale Presse lässt auch nicht lange auf sich warten. Unsere Reise und das Vorhaben unserer Strecke wird später in der örtlichen Zeitung präsentiert. Bei Rosmeri und ihrer Familie verbringen wir zwei unvergessliche Tage mit sehr vielen guten Gesprächen. Für uns ist es auf unserer Reise auch wichtig zu erfahren, wie das Leben in Brasilien so läuft. Die Geschichte von Brasiliens Süden, besonders die Einwanderung vieler Europäern und dessen Schicksale interessiert uns sehr.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Besuch-eines-deutschen-Museums-ESA_41.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Besuch eines deutschen Museums im Süden von Brasilien"><img title="Besuch eines deutschen Museums im Süden von Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Besuch-eines-deutschen-Museums-ESA_41-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Besuch eines Deutschen Museums im Süden von Brasilien. Unser Eisenacher Stadtwappen passt recht gut dazu.</p>
<p>Davon können uns auch unsere Freunde in Treze Tílias, zu Deutsch: „Dreizehn Linden“, eine österreichische Stadt im Bundesstaat Santa Catarina/ Brasilien, eine Menge erzählen. Auch in Treze Tílias ist unsere Reise das Highlight im Ort. Der hiesige Radiosender Radio Tropical fm 99,1 interviewt uns.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/11.Interview-mit-dem-Radiosender-Tropical-Treze-Tílias_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Interview mit dem Radiosender Tropical Treze Tílias"><img title="Interview mit dem Radiosender Tropical Treze Tílias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/11.Interview-mit-dem-Radiosender-Tropical-Treze-Tílias_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Nach der Ausstrahlung sind wir im Ort so bekannt, dass wir gleich angeboten bekommen, doch hier zu bleiben, Land zu kaufen und sesshaft zu werden. Für ein paar Tage bleiben wir in Treze Tílias und erkunden die Gegend mit all seinen Kolonien. Erst nach eineinhalb Wochen geht es weiter Richtung Norden.</p>
<p><img title="Stadttor Treze Tílias Santa Catarina Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/9.Stadttor-Treze-Tílias-Santa-Catarina-ESA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-in-Brasilien_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Unser Aufkleber verewigt in Treze Tílias Brasilien"><img title="Unser Aufkleber verewigt in Treze Tílias Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-in-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-im-Linderdorf-Treze-Tílias_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Unser Aufkleber verewigt im Lindendorf Treze Tílias"><img title="Unser Aufkleber verewigt im Lindendorf Treze Tílias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-im-Linderdorf-Treze-Tílias_1-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir haben uns in Treze Tílias mit unserem Aufkleber verewigt.</p>
<p>Wir verlassen den Bundesstaat Santa Catarina und erreichen den angrenzenden Bundesstaat Paraná. Hier besuchen wir die Orte Iratí und Castrolanda. Der Nationalpark Vila Velha ist auf dem Weg nach Castrolanda eine gelungene Abwechslung zum Motorrad fahren. Wir sind zwar mit unseren Enduro Stiefeln nicht ganz so gut zu Fuß, doch eine Führung mit einem Parkranger nehmen wir gerne an. Er führt uns durch riesige bizarre Felsformationen, die man hier nur selten sieht. Der Rückweg zum Parkeingang führt direkt durch ein Stück Urwald, den wir von ihm genauestens erklärt bekommen. Dieser Abstecher hat sich richtig gelohnt.</p>
<p><img title="Im Nationalpark Vila Velha in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Im-Nationalpark-Vila-Velha_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Das Wahrzeichen des Nationalparks Vila Velha" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Das-Wahrzeichen-des-Nationalparks-Vila-Velha_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>In Castrolanda machen wir Station in einer ehemaligen holländischen Kolonie. Hier befindet sich die größte Windmühle in Lateinamerika. Sie ist heute ein Museum und am Wochenende geöffnet. Wir verlassen den Bundesstaat Paraná und besuchen den vierten Bundesstaat auf unserer Reise durch Brasilien, den Bundesstaat Sao Paulo. Wir besuchen die Orte Avaré und Pirassununga jeweils nur für eine Nacht, denn unser eigentliches Ziel ist der Bundesstaat Minas Gerais.</p>
<p><img title="Holländische Pousada" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Holländische-Pousada_1-300x200.jpg" alt="Übernachtung in einer holländischen Pousada" width="300" height="200" /></p>
<p>Der kleine Tourismusort Tiradentes, im Bundesstaat Minas Gerais, soll laut Reiseführer und Informationen unserer brasilianischen Freunde, sehr sehenswert sein. Es gefällt uns hier besonders gut. Die Bauweise der Häuser stammt aus der Kolonialzeit und die kleinen Gästehäuser, etwas außerhalb vom Zentrum, erinnern uns an die Toskana. Der Name des Ortes ist dem Nationalhelden Brasiliens gewidmet. Tiradentes setzte sich für die Einheit Brasiliens ein und wurde von portugiesischen Machthabern wegen seiner Aufsässigkeit getötet.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Mariana - Hier müssen wir wieder herunter!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/18.Hier-müssen-wir-wieder-herunter_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Die Straßen in Mariana/ Minas Gerais - Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/19.Straßen-in-Mariana-Minas-Gerais_2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Der Nationalheld Brasiliens - &quot;Tiradentes&quot; mit dem Eisenacher Stadtwappen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/15.Nationalheld-Tiradentes-und-ESA_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Im Bundesstaat Minas Gerais geht es weiter nach Mariana. Mariana ist die älteste Stadt von Minas Gerais und war früher die erste Hauptstadt des Bundesstaates. Die Altstadt hat sehr viele Kirchen und Bauten aus der Kolonialzeit. Auch den nicht weit entfernte Ort Ouro Preto besuchen wir, allerdings nicht mit den Motorrädern, sondern mit dem Bus. Das hat einen Grund. Die Straßen sind mit Kopfsteinpflaster gepflastert und haben enorme Steigungen bzw. Gefälle. Viele Straßen wären mit unseren schweren Motorrädern einfach nicht passierbar. Das ist kaum zu glauben, aber war. So genießen wir entspannt die Busfahrt und überlassen das Fahren den Anderen. Ouro Preto gehört zum Unesco Weltkulturerbe durch seinen alten Stadtkern, ebenfalls aus der Kolonialzeit. Der Name Ouro Preto heißt übersetzt „Schwarzes Gold“. Die Stadt bekam diesen Namen wegen ihres reichen Goldvorkommens in den vergangenen Jahrhunderten, welches durch Eisenoxid leicht verunreinigt war.</p>
<p><img title="Ouro Preto in Brasilien- Also hier fahre ich nicht Motorrad!!!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/24.Ouro-Preto-hier-fahre-ich-nicht-Motorrad_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>Ouro Preto in Brasilien &#8211; Hier fahre ich nicht Motorrad!!!</p>
<p><img title="Ouro Preto Brasilien - Und hier auch nicht!!!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/24.Ouro-Preto-Und-hier-auch-nicht_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ouro Preto in Brasilien &#8211; Und hier auch nicht!!!</p>
<p>Wir verlassen nun die geschichtsträchtigen Städte und unsere Fahrtrichtung nach Norden. Der nächste Reisehöhepunkt wird von nun an anvisiert. Wir werden westwärts zu einem der größten Binnenlandfeuchtgebiete der Erde fahren – das Pantanal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.habiafrica.de/wp/erste-wegpunkte-in-uruguay-und-brasilien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Traumziel Brasilien &#8211; Etappe 9</title>
		<link>https://www.habiafrica.de/wp/traumziel-brasilien-etappe-9/</link>
		<comments>https://www.habiafrica.de/wp/traumziel-brasilien-etappe-9/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 09:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Ametista do Sul]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenau]]></category>
		<category><![CDATA[Gramado]]></category>
		<category><![CDATA[Jesuiten Missionen]]></category>
		<category><![CDATA[Mata]]></category>
		<category><![CDATA[Rio Grande do Sul]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Catarina]]></category>
		<category><![CDATA[Treze Tilias]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.habiafrica.de/wp/?p=4835</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass wir vier Wochen in Brasilien Motorrad fahren können, sehen wir als ganz große Zugabe unserer gesamten Südamerika Reise.</p>
<p><span id="more-4835"></span>Die Regionen Santa Catarina und Rio Grande do Sul befinden sich ganz im südlichen Zipfel von Brasilien und sind zweifellos eine Reise wert. Wir besuchen zum Beispiel Treze Tilias, ein Stück Österreich mitten in Brasilien. Wir haben das große Glück, unsere Gastwirte Clotilde und Rudi zu treffen. Sie geben uns einige interessante Tipps, was man in diesen Regionen von Brasilien gesehen haben muss.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4842 aligncenter" title="Erdpisten und Bananenstauten in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC04834-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Erdpisten und Bananenstauten &#8211; so wollen wir Brasilien erleben</p>
<p>Zuerst geht es nach Planalto, wo nicht weit von dort &#8220;Ametista do Sul&#8221; zu finden ist. In einigen Minen werden hier riesige Ametiste „geborgen“. Das sind Steine, die in ihren Inneren wunderschöne violettfarbene Kristalle haben. Wir können es nicht lassen und nehmen uns einige kleine Exemplare mit, wobei wir wissen, dass unser Gepäck sowieso schon viel zu schwer ist. Weitere Highlights sind die Ruinen der Jesuiten Missionen, die wir uns eigentlich schon in Argentinien ansehen wollten. Da wir aber dort als Ausländer das Zehnfache mehr am Eintrittspreis hätten zahlen müssen, haben wir dieses Vorhaben gestrichen.</p>
<p>Hier in Brasilien, nicht weit von Ijuí, kann man die Ruinen (Sáo Miguel) für ein kleines Entgelt oder einige Missionen sogar gratis besuchen (z B. Sáo Joáo). Was uns auch völlig ohne Eintrittsgeld geschenkt worden ist, ist das Besichtigen von versteinerten Jahrmillionen alter Bäume. In der keinen Stadt Mata (ca. 5000 Einwohner), liegen diese Giganten einfach mal so herum. Da wir die versteinerten Wälder in Argentinien nicht sehen konnten, freut es uns, doch noch einen kleinen Einblick, in dieses Phänomen bekommen zu haben.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-4844 alignnone" title="Markt in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05294-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;">Rast an einem Obstmarkt in Brasilien</p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-4859 alignnone" title="Bikertreffen Rio do Rastro" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05835-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Kleines Bikertreffen und Small-Talk auf Portugiesisch</p>
<p><img class="size-medium wp-image-4839 alignnone" title="Bikertreffen in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05839-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;">Andere Länder, andere Sitten &#8211; jeder hat so seine eigene Vorstellung sein Motorrad zu &#8220;dekorieren&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Während der gesamten Fahrt, die neben asphaltierten Straßen auch Erdpisten beinhalten, treffen wir immer wieder Leute, die deutsch sprechen können. Sie erzählen uns dann von ihren Großeltern, die hier nach Brasilien ausgewandert sind. Mit einem Strahlen in den Augen freuen sie sich, etwas aus Deutschland zu erfahren. Sie nennen es immer noch ihre Heimat, wobei ihre Eltern und sie selbst gar nicht in Deutschland geboren sind. Gerne möchten sie die „ferne“ Heimat wiedersehen. Und darauf folgt prompt die Frage: „Fahrt ihr auch nach Blumenau?“. Natürlich – die Stadt Blumenau, benannt nach ihrem Gründer den Apotheker (!) und Philosoph Herrn Blumenau, dürfen wir nicht verpassen zu besuchen. In drei Tage sehen wir uns die Stadt an. Diese hat neben den zahlreichen Fachwerkhäusern, sehr selten in Südamerika, auch einen original getreuen Festplatz zum Münchener Oktoberfest. Leider bekommt der Tourist den Eindruck, es geht den Deutschen nur ums Biertrinken. Außerdem glaubt man, dass in jeder Stadt Deutschlands das Oktoberfest gefeiert wird. Wir haben Mühe, diese Auffassung mit unseren Sprachkenntnissen richtigzustellen.</p>
<p style="text-align: left;">
<div class="one-half"></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-medium wp-image-4863" title="Reifenwechsel in Blumenau" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05410-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Transalp bekommt nochmals einen neuen Hinterreifen</p>
<p style="text-align: left;"></div>
</p>
<p style="text-align: left;">
<div class="one-half last"></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-medium wp-image-4858" title="Motorradwerkstatt Blumenau 1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05412-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;">In der Honda-Werkstatt in Blumenau/Brasilien ist es supersauber und man arbeitet mit weißen Hanschuhen! Jedes Motorrad, was repariert wird, muss sich einer grundlichen Reinigung unterziehen.</p>
<p style="text-align: left;"></div>
<div class="clearfix"></div>
</p>
<p style="text-align: left;">Von Blumenau aus fahren wir in Richtung Atlantik nach Florianopolis und von dort auf die Insel Santa Catarina nach Canavieiras. Hier hat uns das unbeständige Wetter richtig im Griff. In Brasilien ist gerade Winterzeit und das heißt, es kann tagelang regnen. Schon einige stundenlange Regenfahrten auf dem Motorrad haben wir hinter uns bringen müssen. In Canavieiras schüttete es allerdings so aus Kübeln, dass noch nicht einmal daran zu denken ist, Motorrad zu fahren. So verlängern wir Tag um Tag unsere Unterkunft.</p>
<p>Um die Zeit wieder aufzuholen, fahren wir in den darauffolgenden Tagen nur noch in Richtung Süden. Über die Städte Urubici, Orleans und Vacaria kommen wir in die Region Rio Grande do Sul. Auch diese Region Brasiliens ist sehr abwechslungsreich mit viel Natur, tiefen Schluchten, kurvenreichen Strecken wie in Europa und herrlichen Araucarienwäldern. Erst in Gramado bleiben wir wieder ein paar Tage länger. Auch in Gramado (das St. Moritz von Brasilien) macht das Wetter, was es will. Da es aber so viele Museen und Sehenswürdigkeiten gibt, kann es einen nicht langweilig werden. Beeindruckt haben uns die Shows rund um das Thema Auto und Motorrad, was wir eigentlich nur aus Las Vegas kennen. Zum einen gibt es da die Hollywood Dreamcars, mit zahlreichen Cadillacs, und zum anderen die Harley Davidson Motorshow, wo man unbedingt das dazugehörige Pub besuchen muss.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4865 aligncenter" title="Easy Rider in Gramado" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC06119-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Easy Rider&#8221; im Harley-Davidson-Pub in Gramado/Brasilien</p>
<p>Am letzten Tag in Gramado gelingt uns endlich der Besuch eines Zoológios. Man könnte jetzt die Frage stellen: „Warum gehen die denn jetzt in den Zoo???“ Die Antwort: Wir wollen – und dazu sind wir schon Tausende Kilometer Motorrad gefahren – endlich den Tucan sehen!!! Ohne einmal diesen schwarz-weißen Vogel mit dem großen orangefarbenen Schnabel zu sehen, würden wir nicht nach Hause kommen. Doch keine Panik, wir haben ihn „gefangen“ in Foto und Film und jetzt sind wir zufrieden.</p>
<div class="one-half">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4866" title="Tucan" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC06437-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Der Tucan &#8211; nach ihm haben wir lange gesucht&#8230;</p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4867" title="Ara" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC06464-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Einer von vielen Aras im Zoológios Gramado/Brasilien</p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>So sind unsere vier Wochen Extraurlaub in Brasilien schnell vergangen. Wir fahren weiter nach Uruguay, wobei wir dieses Land nicht lange besuchen können. Mitte September geht unsere Schiff &#8220;Grande Buenos Aires&#8221; von Buenos Aires aus, wo wir noch ein paar schöne Tage verbringen, in Richtung Alemania Hamburgo.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.habiafrica.de/wp/traumziel-brasilien-etappe-9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
