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	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren &#187; San Pedro de Atacama</title>
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	<description>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</description>
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		<title>Gewollte Umwege in Argentinien und Chile</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2015 17:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Arica]]></category>
		<category><![CDATA[Laguna Chaxa]]></category>
		<category><![CDATA[Paso de Jama]]></category>
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		<category><![CDATA[Valle de la Luna]]></category>
		<category><![CDATA[Valle de la Muerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann kommt die Zeit, wo auch unsere Motorräder einen Check-up brauchen und ein bisschen Pflege benötigen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gewollte Umwege in Argentinien und Chile</strong><strong>                                                         </strong></p>
<p>Irgendwann kommt die Zeit, wo auch unsere Motorräder einen Check-up brauchen und ein bisschen Pflege benötigen. Wie schon bei unserer letzten Reise nehmen wir uns das in der Stadt Arica in Chile vor. Doch diesmal ist alles anders und schwerer, als letztes Mal.</p>
<p>Die Reifenbestellung haben wir schon in Bolivien per Email bei der Moto-Aventura in Osorno vorgenommen. Doch die Beschaffung ist schwierig, unsere Größen nicht verfügbar und die Anlieferung muss mit einem Transportunternehmen geschehen, weil Arica keinen Händler hat. Es zeichnet sich schon in Bolivien ab, dass das Ganze wohl noch eine Weile dauern kann. Um die Zeit zu überbrücken, bauen wir in unsere Route einige Umwege ein, um nicht wochenlang in einer Stadt warten zu müssen.</p>
<p><img title="Im Hochland von Argentinien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/0.-Hochland-von-Argentinien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser erstes neues Ziel ist, nach dem Grenzübertritt von Bolivien nach Argentinien, das kleine Dorf Purmamarca mit seinem Berg der Sieben Farben. Schon vor vier Jahren beeindruckten uns die intensiven Farben von Rot, Braun, Gelb und Türkis. Hier wollten wir gerne noch einmal sein und fotografieren.</p>
<p><img title="Der Berg der Sieben Farben - Purmamarca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/2.-Berg-der-7Farben2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Gleich anschließend haben wir ein weiteres Highlight. Wir befahren den Pass Paso de Jama, der uns von Argentinien nach Chile bringt. Auf dem Weg dorthin kommen wir an den Salinas Grande vorbei.</p>
<p><img title="Salinas Grande - Argentinien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/5.-Auf-dem-Grande-Salar-Argentinien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Den Paso de Jama kennen wir schon, doch in diesem Jahr zeigt er sich von seiner rauen Seite. Es macht schon etwas aus, wenn man im Juni, also im derzeitigen Winter, über einen 4320 m hohen Pass fährt. Ein unglaublicher Wind, der die ohnehin niedrigen Temperaturen von gerade mal 4 °C kälter erscheinen lässt, macht uns zu schaffen. Die Schräglage und das ständige Dagegenhalten des Motorrades schlauchen uns über Stunden. Durchgefroren kommen wir am Pass und damit an der Grenzstation an. Die dort vorhandene Tankstelle hat noch nicht mal auf Anfrage einen heißen Tee für ihre einzigen Gäste heute übrig. Uns fehlen ein paar argentinische Pesos und somit gibt es gar nichts.</p>
<p><img title="Am Paso de Jama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/6.-Paso-Jama1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir wechseln wieder die Länder und reisen nach Chile ein. Die Formalitäten dazu können wir in einem Gebäude erledigen, was neu ist, aber die Sache enorm vereinfacht. Bis zum nächsten Ort, San Pedro de Atacama, sind es noch gute 150 km. Wieder fahren wir über ein unglaublich schönes Plateau und kommen an dem Salar Loyoques vorbei. Doch das Genießen fällt schwer, wenn die Witterungsbedingungen einem Motorradfahrer zusetzen.</p>
<p><img title="Auf 4320m Höhe - der Paso de Jama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/7.-Paso-Jama2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Am Salar Loyoques" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/8.-Am-Salar-Loyoques_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Erst als wir die Höhe verlassen und San Pedro de Atacama schon langsam in Sichtweite kommt, tauen wir etwas auf. In San Pedro de Atacama nehmen wir uns eine Unterkunft in einem Hostal und verbringen drei Tage damit, uns die Umgebung anzusehen. Für uns ist es das zweite Mal hier zu sein. Zum wiederholten Male fahren wir einen Tag zur Laguna Chaxa inmitten des Salars de Atacama, um wieder Flamingos anzutreffen. Neu für uns ist der Besuch des Tals „Valle de la Luna“, welches am Abend und während des Sonnenuntergangs die Umgebung in fantastische Farben taucht. Hier erleben wir eine einzigartige Farbenpracht in einer der trockensten Regionen der Erde.</p>
<p><img title="San Pedro de Atacama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/9.-San-Pedro-de-Atacama1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Valle de la Luna - Atacamawüste" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/13.-Valle-de-la-Luna2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Laguna Chaxa mit Flamingos" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/15.-Laguna-Chaxa1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Der Salar de Atacama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/16.-Atacamawüste1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir verlassen San Perdo de Atacama und fahren über Calama und später über die Panamerikana nur noch in Richtung Norden. In einem langen Motorradritt schaffen wir es in einem Tag, Arica zu erreichen. Wir hätten uns aber noch Zeit lassen können.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/19.-Blick-vom-Morro-auf-Arica_1.jpg" rel="lightbox[6684]" title="Blick vom Morro auf Arica"><img title="Blick vom Morro auf Arica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/19.-Blick-vom-Morro-auf-Arica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Fischereihafen von Arica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/20.-Fischereihafen-Arica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Unsere sehnlichst erwartenden Reifen sind noch nicht in Sicht. Gut, dann beschäftigen wir uns eben mit dem Ölwechsel der Motorräder, der auch vorgenommen werden muss. Auch das Vorhaben wird zu einem Prozedere. Schon alleine die Menge des richtigen Öls aufzutreiben, lässt uns in der Stadt kilometerweit laufen. Als wir endlich fündig geworden sind, geht die Suche nach einer Werkstatt los. Die meisten Werkstätten nehmen nur den Ölwechsel bei Autos vor, bei Motorrädern dieser Größe ist man vorsichtig. Doch irgendwann hat die Suche Erfolg, und mit unserer Mithilfe können wir nach guten zwei Stunden auch dieses Thema als erledigt ansehen.</p>
<p><img title="Der Lago Chungara mit dem Vulkan Parinacota (4500m)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Am-Lago-Chungara-4.500mim-Hintergrund-Parinacota_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Die Vulkane Parinacota und Pomerape" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Parinacota-un-Pomerape_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Um die Zeit weiterhin zu überbrücken, nehmen wir noch einen kleinen Tapetenwechsel vor und fahren in das 140 Kilometer entfernte und auf 3500 m gelegene Putre im äußersten nördlichen Zipfel von Chile, dem Altiplano. Der nah gelegene Lago Chungara, auf 4500 m Höhe liegend, lässt uns und die Maschinen ganz schön außer Atem sein. Die sich in der Nähe befindenden Vulkane Parinacota und Pomerape, haben sich in einem weißen Kleid gehüllt und spiegeln sich im glasklaren Wasser des Sees.</p>
<p><img title="Zwischen Putre und dem Lago Chungara" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Zwischen-Putre-und-Lago-Chungara_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Putre mit seinem Hausberg Taapaca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Putre-und-Taapaca_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Noch ein paar Tage müssen wir in Arica durchhalten. Dann ist es endlich soweit. Die Reifen sind in Arica angekommen. Das Wechseln geht auch problemlos. Jetzt kann es weitergehen! Uns krabbelt es schon gewaltig wieder in den Fingern, endlich wieder mit den Motorrädern Strecke zu machen. Ab jetzt geht es nur noch nordwärts durch Peru.</p>
<p>Einige Fotos vom Reifenwechsel in Arica:</p>
<p><img title="Reifenwechsel in Arica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/12.-Reifenwechsel-in-Arica_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p><img title="die Vorbereitungen laufen..." src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/3.-Vorbereitungen-zum-Reifenwechsel_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p><img title="Voll bei der Arbeit" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/11.-Voll-bei-der-Arbeit_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p><img title="...mit vereinten Kräften" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/8.-...mit-vereinten-Kräften_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Vorderrad der Africa Twin ausgebaut" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/4.-Vorderrad-ausgebaut-e1436828673468-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Vorderrad der Transalp ausgebaut" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/10-Vorderrad-Transalp2-e1436829042149-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Norden von Chile &#8211; Etappe 5</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 16:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht weit von Purmamarca beginnt der Paso de Jama , der uns von Argentinien wieder nach Chile bringt.<span id="more-4699"></span></p>
<p>Auf gut asphaltirten Straßen kommen wir mit den Motorrädern gut voran. Nur auf der Höhe von 4.500-4.800m ringt die Honda Transalp nach Luft und ein Fahren im dritten Gang ist nur möglich. So fahren wir mit mäßiger Geschwindigkeit wieder durch eine atemberaubende Bergwelt, die ihres Gleichen sucht. Abends kommen wir in San Pedro de Atacama an, wo auch gleich die Grenzstation zur Einreise in Chile ist.</p>
<p>Nach dem Erledigen der Formalitäten, was immer eine ganze Weile in Anspruch nimmt, und nach bezogenem Quartier, schauen wir uns in San Pedro de Atacama um. Schnell stellen wir fest, dass ein Teil der Atacamawüste touristisch komplett vermarktet wird. Aneinandergereiht sind Tourismusagenturen darauf aus, Touren zu den sehenswertesten Punkten zu verkaufen.</p>
<p>Wir planen am darauffolgenden Tag selbst unsere Tour und fahren zum Grand Salar de Atacama, zur Laguna Chaxa. Auf einem Rundweg angelegte Wege, durch große schollenartige Salzkristalle, beobachten wir Flamingos und andere Vögel, die in der trockensten Region der Erde überleben können.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4889 aligncenter" title="Atacamawüste Chile" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC07288-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Die trockenste Region der Erde &#8211; die Atacamawüste</p>
<p>Umringt sind wir von Vulkanen, die im Kontrast zu dem tiefblauen Himmel, der starken Sonneneinstrahlung und dem weißgrauen Salz, in pastellfarbenen Farben erscheinen. Am Abend heißt es für uns früh zu Bett zu gehen, denn kurz nach drei Uhr klingelt der Wecker. Wir haben uns zu einer Tour zu den El Tatio Geysiren entschlossen und fahren frühzeitig mit dem Bus los. Nur bei wenig Helligkeit und dem späteren Sonnenaufgang in über 4.300 m Höhe lassen sich die explosivartigen Wasserfontänen am Besten beobachten.</p>
<p>Mittags sind wir wieder in San Pedro de Atacama und unsere Reise geht schon wieder weiter nach Calama. Diese Stadt lebt von der weltgrößten Kupfermine Chuquicamata, nur ein paar Kilometer entfernt. Im fast nordamerikanischen Stil, hat Calama gut ausgebaute Straßen und riesige Einkaufscenter. Calama ist für uns nur eine Zwischenstation, denn wir wollen an die Pazifikküste im Norden Chiles.</p>
<p>Das Ziel heißt Iquique, denn nach über 15.000 gefahrenen Kilometern, müssen wir wieder einmal an unsere treuen Weggefährten, den Motorrädern denken. Da die Strecke dorthin zum größten Teil aus Wüstenlandschaft besteht, legen wir auf halber Strecke einen Zwischenstopp in Tocopilla ein. Tocopilla ist kein Touristenort, liegt aber schon an der Pazifikküste. Ein kleiner Rundgang durch die Stadt erlaubt uns den Einblick in das Alltagsleben der Chilenen, besonders der Fischer.</p>
<p style="text-align: center;"> <img class="size-medium wp-image-4902 aligncenter" title="PanAm in Chile" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC07694-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Die legendäre Panamericana</p>
<p>Iquique erreichen wir am nächsten Tag und planen drei Tage hier zu verbringen. Die Stadt hat eine sehr sehenswerte Altstadt mit vielen Kolonialbauten, unter welche man auf Holzbohlen flanieren kann. Diese sind zum größten Teil restauriert worden. Iquique verfügt über eine Freihandelszone, genannt „Zofri“. In einem riesigen Einkaufspark findet man, besonders im elektronischen Bereich alles, was das Herz begehrt. Wir suchen eigentlich nach passenden Reifen für die Motorräder, doch da haben wir kein Glück. Wir werden nach Arica, gute 300 km weiter nördlich an der Pazifikküste geschickt. Arica wollten wir sowieso besuchen und so ist es für uns kein Umweg.</p>
<p>Letztendlich kann uns beim Reifenkauf die Motoaventura Osorno, wo wir schon unseren ersten Reifen- und Ölwechsel vorgenommen haben, helfen. Ein kleines Reifendepot der Motoaventura Osorno, hält in Arica unsere Größen parat. Arica hat ebenfalls einen sehr schönen Stadtkern, der den Aufenthalt sehr angenehm macht. Außerdem geht es hier ruhiger zu, als in Iquique. In Arica, der trockensten Stadt der Welt, finden sich regelmäßig Surfer aus der ganzen Welt ein. Auch wir waren im Surfhouse Hostel untergebracht und natürlich die Exoten, weil neben den ganzen Surfbrettern, zwei Motorräder im Aufenthaltsraum standen.</p>
<p>Nicht weit von Arica, ca 150 km östlich, liegt der Lauca Nationalpark. Wir entscheiden uns, erst diesen Nationalpark zu besuchen, bevor es nach Tacna in Peru geht. Wir fahren dazu nach Putre auf 3.500 m Höhe. Eigentlich wollten wir uns nur akklimatisieren, denn der Lauca Nationalpark liegt auf über 4.500 m Höhe. Doch in der La Chakana Lodge bei Georg (aus Deutschland) und Marisol (aus Chile) gefällt es uns so gut, dass wir prompt einige Tage bleiben. Von hier aus starten wir unsere Unternehmungen. Bei unserer Wanderung zu den Felsmalereien, die über 5.000 Jahre alt sind, sind wir umringt von einer imposanten bunten Bergwelt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4886 aligncenter" title="Fahrt im Lauca Nationalpark" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC08409-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Es geht hoch hinauf im Lauca Nationalpark</p>
<p>Mit dem Lago Chungara und den schneebedeckten Vulkanen Parinacota und Pomerape, ist der Lauca Nationalpark, einer der schönsten Parks Chiles. Zweifellos ist die Fahrt auf unbefestigten Wegen zum Salar Suire ein Höhepunkt, den wir mit unseren Motorräder erlebt haben. Am Salar Suire beobachten wir zahlreiche Flamingos und Vizcachas (eine Hasenmaus, die es nur in dieser Höhe gibt). Mit etwas Wehmut verlassen wir nach einer Woche Putre. Auf uns wartet das Land Peru, mit seinen Sehenswürdigkeiten.</p>
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