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	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren &#187; PanAm</title>
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		<title>Herzliches Kolumbien</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2015 07:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt von Cartagena de Indias]]></category>
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		<description><![CDATA[Setzt man das Land Kolumbien immer nur mit den Wörtern „Drogen“ und „Bandenkriegen“ gleich, tut man dem Land unrecht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzliches Kolumbien</strong><strong>                                                         </strong></p>
<p>Setzt man das Land Kolumbien immer nur mit den Wörtern „Drogen“ und „Bandenkriegen“ gleich, tut man dem Land unrecht. Zu diesem Schluss kamen viele Reisende, die uns begegneten, bevor wir nach Kolumbien eingereist sind. Wir sollen uns auf eine Herzlichkeit einstellen, die nicht in jedem Land so groß geschrieben wird, wie hier in Kolumbien. Wir lassen uns also überraschen und reisen mit einem guten Gefühl ein. Schon an der Grenze ist alles relativ entspannt. Wie überall braucht alles seine Zeit. Und mit einer Beharrlichkeit werden unsere Zolldokumente von der Dame an der „Aduana“, mit doppelter Kopie von allen verfügbaren Dokumenten, die wir haben, ausgefüllt. Sogar die Chassisnummern der Motorräder werden durch ein Abreiben mit Kohlepapier und späteren Aufdrucken auf durchsichtigem breiten Klebeband, für die Akte verewigt. Alles geht sehr harmonisch vonstatten und nach unseren gewohnten zwei Stunden an der Grenze, heißt es für uns „Benveniedos en Columbia“.</p>
<p><img title="Auf der Panamericana Nr. 25 in Kolumbien unterwegs" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/4.-In-Kolumbien-hat-die-PanAM-die-Nr.25_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Für die ersten Kilometer ist Kolumbien landschaftlich die Fortsetzung von Ecuador. Es geht hinauf und wieder herunter, über Pässe, Berge und Täler, um kleinere und größere Orte zu erreichen. Nur die an allen Brücken und verkehrswichtigen Punkten stehenden bewaffneten Soldaten sind für unsere Augen ungewohnt. Auch die aus grünen Sandsäcken gebauten Unterstände kennen wir so nicht. Als jedoch die Soldaten anfangen freundlich zu grüßen und den Daumen heben als Signal „Alles in Ordnung!“ ist selbst diese Furcht verschwunden.</p>
<p><img title="Die PanAm durch die Berge Kolumbiens" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/6.-Auf-der-PanAm-zwischen-Pasto-und-Popayán2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser erstes Tagesziel nach der Grenze ist die Stadt Pasto, die uns am Sonntag mit ungewohnt dichtem Verkehr überrascht. Von Ecuador noch verwöhnt sind es hier die vielen Mopedfahrer, die jede noch so kleine Lücke ausnutzen, um sich vorzudrängeln, und uns den Überblick rauben. Ein Ehepaar, auch auf einen Roller unterwegs, bekommt an einer Ampel mit, dass wir kaum wissen, wo es eigentlich zum Zentrum geht. Die Frage, wo wir herkommen, ist schnell geklärt und wir sollen ihnen einfach hinterherfahren. Sie lassen uns nicht mehr aus den Augen und selbst die Suche nach einer geeigneten Unterkunft für uns und den Motorrädern sollen wir ihnen überlassen. Sie suchen uns mit das beste Hotel der Stadt aus und verabschieden uns herzlich. Wir sind überrascht und sollen auch noch weiter das Gefühl an diesen Tag bekommen, wirklich willkommen zu sein. Der Sicherheitsbeauftragte des Hotels, überaus wissbegierig nach unserer Reise, sagt uns gleich, welche Straße wir bei Dunkelheit bitte nicht gehen sollen. Und ein Polizist auf der Straße, auch neugierig auf Fremde, lädt sich gleich mal selbst ein, mit uns einen Kaffee trinken zu gehen. Am Ende des Tages meinen wir auch, dass wir uns in Kolumbien bestimmt wohlfühlen werden.</p>
<p>Auf unseren Weg in Richtung Norden bleiben wir erst einmal auf bekannte Höhen um die 2000-2500m. Die stark befahrene, aber recht enge Straße Panamericana Nummer 25 fordert uns Kilometer um Kilometer. Durch die Berge sind Überholmanöver nicht ausgeschlossen. Auch das Thermometer erreicht wieder Werte um die 40 °C, die wir das letzte Mal in Brasilien hatten.</p>
<p><img title="Der Marktplatz von Popayán" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/6a.-Popayán_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Kommt man dann, nach einem anstrengenden Tag, noch in eine größere Stadt zu Zeiten der Rushhour, heißt es noch einmal die Nerven zu bewahren. Man ist froh, wenn eine Unterkunft nicht ganz im Zentrum liegt und man den Zündschlüssel des Motorrades schon bald auf die Nullstellung drehen kann. So geht es uns in der Stadt Popayán, die wir für einige Tage besuchen. Das hektische Stadtleben können wir in Popayán nur einen Tag genießen. Dann werden unsere Pulsschläge in die Höhe getrieben und wir verfallen selbst in Hektik und Aufregung. Wir erfahren aus dem Internet, dass das Fährschiff, welches uns von Cartagena/Kolumbien nach Colón/Panama bringen sollte, nicht mehr fährt. Wir wollen es nicht wahr haben, dass damit unsere Reise nach Norden zu Ende ist und wir umdrehen müssen. Wir nutzen das recht gute Internet der Unterkunft, um auf Recherche zu gehen, was für uns noch möglich wäre. Eine Anfrage bei einem Transportunternehmen, welche die Motorräder per Luftfracht nach Panama bringt, zieht uns beim Preis fast die Schuhe aus. Knapp 2000 Dollar pro Motorrad ist finanziell nicht zu realisieren, wenn man bedenkt, selbst noch einen Flug für sich buchen zu müssen. Wir können die Frage, wie es weitergeht zu dieser Zeit noch nicht lösen.</p>
<p><img title="Von Popayán nach Salento" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/7.-Von-Popayán-nach-Salento_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir entscheiden uns aber, weiter in Richtung Norden zu fahren. Vielleicht ergibt sich noch etwas, was wir jetzt noch nicht abschätzen können. Wir lassen die Zeit für uns arbeiten. Mit sorgenvollen Kopf geht es nach Salento, ins Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens. Durch einen Tipp unseres Freundes und selbst Motorradfahrers Paul besuchen wir das Plantation Haus. Eine Hosteria, welche von einem Engländer betrieben wird. Er selbst hat kleinere Kaffeeplantagen und mehrmals die Woche bietet er dort Kaffeetouren an. Wir sind restlos begeistert vom Ambiente der Unterkunft, die mitten im Grünen liegt. Wir haben somit auch Ruhe und Entspannung mitgebucht. Wir als die Kaffeegenießer schlechthin lassen uns natürlich so eine Kaffeetour nicht entgehen. Es ist interessant zu sehen, wie viel Arbeit eigentlich in so einer Tasse Kaffee steckt. Von den rohen getrockneten Kaffeebohnen, übers Rösten, bis hin zum Aufbrühen und Genießen vergehen doch eine ganze Zeit. Aber der spätere Genuss ist unbeschreiblich.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Unser Quartier in Salento" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/8.-Quartier-in-Salento-das-Plantation-House_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Besuch einer Kaffeeplantage in Salento" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/9.-Besuch-einer-Kaffeeplantage-in-Salento_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Das von Salento nicht weit entfernte Valle de Cocora, mit seinem reichen Bestand an Wachspalmen, lässt uns wieder den Rucksack packen und auf Wanderschaft gehen. Ein Tourismusmagnet ist das nicht so einfach zu erreichende Kolibrihaus. Mit Zuckerwasser werden hier die überaus flinken kleinen Vögel angelockt, um so besser auf ein Foto verewigt zu werden. Das schwierige Gehen an Seilen, teilweise über mehrere Hängebrücken und Baumstämme, wird aber belohnt. Am Ende des Tages haben wir zwar müde Knochen, aber dafür auch tolle Eindrücke.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Fotoshooting mit Kolibris" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/11.-Kolibris_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Kolibri am Kolibrihaus im Cocoratal - Kolumbien " src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/11a.-Kolibris2_1-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Wachspalmen im Cocoratal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/13.-Wachspalmen-im-Cocoratal2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir fahren weiter in Richtung Norden und wollten eigentlich die Millionenstadt Medellín umfahren. Leider hat das nicht so ganz funktioniert und wenige Zeit später sehen wir uns den dichten Verkehr und unglaublichen Lärm ausgesetzt. Wir geben der Stadt Medellín einen Tag später eine Chance, sich von einer besseren Seite zu zeigen, als nur kilometerlangen Staus, Hupen, Drängeln und den nicht einzuschätzenden Bussen mit ihrer Fahrweise. Es gelingt ihr, doch nach einem Tag haben wir wieder genug vom Großstadtgetümmel.</p>
<p><img title="Fruchtverkäufer in Medellín" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/18.-Fruchtverkäufer-in-Medellín_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Rast im Bergland von Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/14.-Rast-im-Bergland_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Abschied vom Bergland Kolumbiens" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/15.-Abschied-vom-bergland-Kolumbiens_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Es ist nun nicht mehr weit bis zur Küste Kolumbiens, um wieder Meeresluft zu schnuppern und Sonne zu tanken. Im Norden von Kolumbien gibt es wunderbare Strände am Karibischen Meer. Hier wollen wir etwas länger bleiben. Einen auf dieser Fahrt getroffenen Deutschen, mit einem Landrover unterwegs, macht uns Mut, trotz der Ungereimtheiten wegen der Überfahrt, weiter in Richtung Norden zu fahren. Es würde sich bestimmt im Hafen von Cartagena eine Möglichkeit auftun. Wir sollen nichts unversucht lassen. Dieser Meinung sind wir auch. Relativ entspannt genießen wir im Hotel O´zeano in Covenas eine wunderbare Zeit.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Strand von Covenas - Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/20.-Strand-von-Covenas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Sonnenuntergang am Strand von Covenas" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/25.-Sonnenuntergang-am-Strand-von-Covenas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Die Eigentümerin Olga Zeano hat uns vom ersten Augenblick in ihr Herz geschlossen und verwöhnt uns mütterlich. Ein bisschen Pflege brauche ich persönlich auch. Bei einem übermutigen Badespaß – raus aus den heißen Motorradklamotten und rein ins kühlere Karibische Meer -, habe ich einen Sonnenbrand mit vielen Blasen. Das Tragen der Motorradjacke ist für einige Tage unmöglich. Für uns ist das Hotel eine Empfehlung für Reisende in dieser Gegend: Hotel O´zeano, Olga Zea, Covenas – Sucre Segunda Ensenada (Email: olgazea01@hotmail.com).</p>
<p><img title="Hotel O`ZEANO Hotel in Covenas Segunda Ensenada" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/26.-OZEANO-Hotel_1-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" /></p>
<p>In Covenas gibt es neben Strand, Palmen, Meer und viel, viel Sonne, einen Mangrovenwald, den man mit einem kleinen Boot erkunden kann. Mag man es etwas schneller, kann man eine Bootsfahrt zu einer der Inseln der San Bernado Inselgruppe buchen. Auch wir düsen, im wahrsten Sinne des Wortes, zur Insel Múcura und verleben dort einen traumhaften Tag.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Im Mangrovenwald nahe Covenas" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/33.-Im-Mangrovenwald_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title=" Am Strand der Isla Múcura" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/32.-Am-Strand-der-Isla-Múcura2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach einigen Tagen brechen wir auf zu unserem letzten Etappe in Kolumbien, nach Cartagena.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Einer unserer Unterkünfte in Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/22.-Unterkunft-in-Covenas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ich wollt´schon immer mal neben mein Motorrad abhängen!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/23.-Unterkunft-in-Covenas2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Kolumbiens Strände und die Fahne von Latizón TV" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/29.-Kolumbiens-Strände-+-Latizon_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Kolumbiens Strände und die Fahne von Eisenach" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/30.-Kolumbiens-Strände-+-Eisenach_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>In Cartagena de Indias, wie die Stadt mit vollständigen Namen heißt, gibt es wirklich viel zu sehen. Die Stadt hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen restaurierten Kolonialbauten. In ihnen befinden sich viele Boutiquen, Restaurants und Bars für den etwas größeren Geldbeutel. Auch zahlreiche Juweliergeschäfte buhlen um jeden Touristen. Wie wir das auch schon in anderen Städten erlebt haben, möchte jeder etwas vom großen Kuchen namens „Tourismus“ abbekommen. Die Altstadt wird begrenzt von einer begehbaren Stadtmauer, die wir ebenfalls unter die Füße nehmen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Cartagena de Indias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/34.-Cartagena-de-Indias-Altstadt_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Tor zur Altstadt von Cartagena de Indias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/35.-Tor-zur-Altstadt-von-Cartagena_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Auch das Castillo de San Felipe de Barajas, eine der größten und wehrhaftesten Festung, die die Spanier außerhalb ihres Landes errichteten, besuchen wir.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/36.-Castillo-de-San-Felipe-de-Barajas2_1.jpg" rel="lightbox[7019]" title="Castillo de San Felipe de Barajas - Cartagena - Kolumbien"><img title="Castillo de San Felipe de Barajas - Cartagena - Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/36.-Castillo-de-San-Felipe-de-Barajas2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Im Stadtteil Bacogrande entsteht ein anderes Bild von Cartagena de Indias. Ein Wolkenkratzer nach dem anderen schießt in die Höhe und der Erwerb einer Wohnung oder Appartements garantiert einen genialen Blick auf das Karibische Meer.</p>
<p><img title="Blick zum Stadtteil Bocagrande in Cartagena" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/39.-Blick-zum-Stadtteil-Bocagrande-in-Cartagena_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Cartagena de Indias ist für uns, auf unserer Reise, der nördlichste Punkt von Kolumbien und von Südamerika. Wie wir unsere Reise fortsetzen, erfahrt ihr in unserem nächsten Bericht.</p>
<p><img title="Alltäglicher Nachmittagsverkehr in Cartagena de  Indias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/40.-Alltäglicher-Nachmittags-verkehr-in-Cartagena-de-Indias_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ecuador im Regenkleid</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 18:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Äquatorüberschreitung]]></category>
		<category><![CDATA[Banos]]></category>
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		<category><![CDATA[Cuenca]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Unterhaltung mit einem Reisenden in Chile, der die Panamerikana vom Norden nach Süden gefahren ist und somit auch schon in Ecuador war, macht uns stutzig..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ecuador im Regenkleid</strong></p>
<p><img title="Einreise in Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/1.Einreise-nach-Ecuador_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><strong>                                                         </strong></p>
<p>Eine Unterhaltung mit einem Reisenden in Chile, der die Panamerikana vom Norden nach Süden gefahren ist und somit auch schon in Ecuador war, macht uns stutzig. Das Fahren in Ecuador sei mit dem Auto sehr anstrengend gewesen. Auf die Nachfrage, wie er das meinte, sagte er: „Es gibt so viele Berge und Täler und nur Kurven!“ Als Motorradfahrer kann das einen ja nur recht sein. Sucht man sich doch immer Strecken aus, die abwechslungsreich sind. Und richtige Serpentinen hatten wir schon lange nicht mehr. Somit haben wir auch für dieses Land eine gewisse Vorfreude im Bauch, als wir die Grenze zwischen Peru und Ecuador, im kleinen Ort Macará, überschreiten. Schon ab dem ersten Kilometer werden wir diesbezüglich nicht enttäuscht. Gleich der erste Pass führt uns auf über 2000 m Höhe binnen kürzester Zeit. Und wir werden diese Höhe auch bis zu unserer Ausreise nicht wieder verlassen. Ecuador ist von der ersten Minute an, das Land, was uns landschaftlich total beeindruckt. Es ist das ganze Gegenteil von dem, was wir in den letzten Wochen gesehen haben.</p>
<p><img title="Berge und Täler in Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/11.Von-Cuenca-nach-Banos1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Es stimmt, die Landschaft wird von vielen Bergen und Tälern bestimmt. Um von einem Ort in den nächsten Ort zu kommen, fährt man erst hoch hinaus und steil wieder hinab. Der Traum vom Motorradfahren! Das Einzige, was uns ab dem zweiten Tag begleitet und auch nicht von uns lässt, ist der Regen. Waren es noch am Tag der Einreise sonnige dreißig Grad sind es die folgenden Tage kühlere Temperaturen und immer wieder Regenschauer. Es lässt sich nicht ändern und wir müssen das Beste draus machen. Wir fahren wieder die Straße Panamerikana, die hier die Nummer E 35 trägt und mitten durch das Land von Süden nach Norden führt.</p>
<p><img title="Wegstrecke in Ecuador - Saraguro nach Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/5b.Von-Saraguro-nach-Cuenca1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir besuchen zuerst kleinere Orte, wie Catacocha und Saraguro, die einfache Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Sofort fällt uns auf, dass die Orte gepflegter sind. Es geht geordneter und sauberer zu und auch der Verkehr ist gemäßigter und entspannter, als in Peru. Ecuador ist auch in dieser Hinsicht für uns eine Erholung. Im kleinen Ort Saraguro legt man zudem noch viel Wert auf Traditionen. So sieht man einen großen Teil der Einwohner des Ortes in ihrer traditionellen Tracht gehen. Die Frauen tragen ein schwarzes Gewand mit filigraner Stickerei und den typischen schwarzen Hut. Bei den Männern fällt die dreiviertellange schwarze Hose auf. Auch sie tragen einen markanten Hut während ihres Alltages. Ein weiterer Höhepunkt des Ortes ist der am Sonntag stattfindende Markt, der über ein breites Angebot an verschiedenen Kartoffelsorten, Obst und Gemüse bietet. Eine Vielfalt, die wir in Deutschland nicht kennen.</p>
<p><img title="Verschiedene Kartoffelsorten auf dem Markt von Saraguro" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/5.Markt-in-Saraguro1_1-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" /></p>
<p>Wo wir gerade beim Thema „Hut“ waren … wer kennt nicht den legendären Panamahut aus Ecuador? Auch wir besuchen die Stadt Cuenca mit ihrer weltbekannten Manufaktur. Die Stadt gefällt uns richtig gut. Es gibt viel zu sehen zwischen all den Kirchen und Kolonialbauten. In vielen kleinen Bars und Restaurants wird zum Verweilen eingeladen. Die Stadt wird von Touristen allzu gern besucht. Auch wir machen eine Stadtrundfahrt, um so viel wie möglich vom pulsierenden Leben in Cuenca mitzubekommen.</p>
<p><img title="Von Saraguro nach Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/5a.Von-Saraguro-nach-Cuenca_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/8.Cuenca2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="An der Uferpromenade von Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/9.Cuenca3_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Die Straße Panamerikana in Ecuador bekommt weiter in Richtung Norden noch den Namen: „Straße der Vulkane“. Man bezeichnet damit die Andenkette von Cuenca nach Quito. Leider haben wir, durch die starke Bewölkung und dem Regen, nicht so viel davon gesehen. Teilweise können wir nur erahnen, wo die einzelnen Vulkane, wie zum Beispiel der Vulkan Chimborazo und der Vulkan Cotopaxi sind. Trotzdem besuchen wir noch den Ort Banos, der mit Heißen Quellen den Tourismus anlockt. Wir geben die Hoffnung nicht auf, hier mehr Glück zu haben. Doch der Vulkan Tungurahua bleibt für uns in den Wolken.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Banos mit seinem Vulkan in Wolken" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/12.Banos_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Thermalbad in Banos" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/13.Thermalbad-in-Banos_21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Lecker! Käse in Heißer Schokolade" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/14.Käse-in-Heißer-Schokolade_2_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Nur noch 10.000km bis nach Hause" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/14a.Entfernugsangaben-in-Banos_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Es regnet immer wieder kräftig, sodass auch unsere spätere Abreise sich weit in den Vormittag zieht. Es geht für uns weiter in Richtung Norden an Quito vorbei. Unsere Reise bekommt einen weiteren Höhepunkt bei der Überquerung des Äquators. Wir befinden uns nun wieder auf der Nordhalbkugel und für unsere Familie ist das fast ein Meilenstein unserer Rückkehr.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Überschreitung des Äquators" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/15.Überschreitung-des-Äquators_1-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Links Nordhalbkugel - Rechts Südhalbkugel" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/16.Äquatorüberschreitung_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir besuchen den Ort Otavalo mit dem Vulkan Imbabura. Das Wetter beruhigt sich etwas, sodass wir diesen Vulkan schon besser vor die Linse unserer Digitalkamera bekommen.</p>
<p><img title="Auf dem Weg nach Otavalo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/21.Von-Banos-nach-Otavalo_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Der Vulkan Imbabura" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/23.Vulkan-Imbabura_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Otavalo lockt seine Gäste mit einem riesigen Markt am Samstag an. Hier kann man nach Herzenslust, Souvenirs, typische traditionelle Kleidung und Indianerschmuck kaufen. Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl auch gesorgt. Wer sich vornimmt, nur einmal den Markt und dessen Nebengassen zu besuchen, aber nichts kaufen zu wollen, dem sei gesagt: „Vergiss es!“ Man kommt nicht drum herum, etwas für die Heimat mitzunehmen. Auch wir lassen uns mehrere Male überreden und werden nun jeden Tag an Otavalo denken, wenn wir unsere Taschen zusammenpacken müssen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Der Markt von Otavalo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/24.Markt-in-Otavalo1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p><img title="Die bunten Marktstände" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/26.Markt-in-Otavalo2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach einer kurzen, aber sehr intensiven Zeit, werden wir Ecuador wieder verlassen und nach Kolumbien einreisen. Kolumbien wird für uns das Land sein, welches richtungsweisend ist, denn hier entscheidet es sich, ob wir weiter nach Mittelamerika kommen oder nicht. Die Straße Panamerikana ist zwischen Kolumbien und Panama unterbrochen. Der sogenannte Tapón del Darién oder Darién Gap kann mit einer Fähre überwunden werden, wenn diese auch fährt. Das ist unsere einzige Möglichkeit. Auch mit dem Flugzeug ist eine Überwindung möglich, doch für uns leider finanziell nicht zu realisieren. Erst in Cartagena, im Nordwesten von Kolumbien, werden wir die Gewissheit haben, wie unsere Motorradtour weitergeht. Geht es weiter in Richtung Norden oder müssen wir wieder umdrehen?</p>
<p><img title="Abschied von Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/Abschied-von-Ecuador_1-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></p>
<p><img title="Begegnung mit Anna aus der Ukraine an der Grenze Ecuador-Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/Grenze-Ecuador-Kolumbien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf der Panamerikana durch Peru</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2015 18:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Canon del Pato]]></category>
		<category><![CDATA[Cordillera Blanca]]></category>
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		<category><![CDATA[Entenschlucht]]></category>
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		<description><![CDATA[Als wir an der Grenze zwischen Chile und Peru unseren offiziellen Einreisestempel bekommen, und auch die Motorräder offiziell in Peru angemeldet sind, wissen wir, dass Peru für uns nur ein Land zur Durchreise ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der Panamerikana durch Peru</strong><strong>                                                   </strong></p>
<p>Als wir an der Grenze zwischen Chile und Peru unseren offiziellen Einreisestempel bekommen, und auch die Motorräder offiziell in Peru angemeldet sind, wissen wir, dass Peru für uns nur ein Land zur Durchreise ist. Haben wir doch bei unserer letzten Reise vor vier Jahren Peru genau unter die Lupe genommen. Weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu, den Colca-Canyon oder die Stadt Puno am Titicacasee werden wir diesmal nicht besuchen. Vielmehr wollen wir die legendäre Straße Panamerikana in Richtung Norden fahren.</p>
<p><img title="Grenzstation Chile - Peru" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/1.-Arica-Camaná1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>So, wie die PanAm im Norden von Chile aufgehört hat, so fängt sie im Süden von Peru wieder an. Eine endlos lange geradeaus führende Straße durch die Wüste. Sand und Geröll, leider auch viel zu viele Kreuze am Fahrbahnrand, bestimmen das Bild in unseren ersten Streckenabschnitt.</p>
<p><img title="Auf der PanAm durch die Wüste von Peru" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/3.-Arica-Camaná3_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Doch die Straße Panamerikana hat viele Gesichter. So führt sie uns auch am Pazifik entlang und bietet somit Abwechslung. So brechen tosend meterhohe Wellen links von uns und türmen sich Sanddünen rechts von uns auf. Der immer wieder kräftige Wind bringt unsere Motorräder in Seitenlage. Sandverwehungen türmen sich am Fahrbahnrand auf und werden durch den Wind immer wieder auf die Fahrbahn und zwischen unseren Maschinen geweht. Es rieselt überall und noch am Abend sehen wir, wie sich der Sand in jede kleinste Ritze unserer Maschinen gelegt hat.</p>
<p><img title="Die PanAm an der Küste von Peru" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/5.-Camaná-Nazca1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Tankstopp an der PanAm" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/6.-Camaná-Nazca2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ein größerer Wegpunkt für uns ist die Stadt Nasca, die wir auch zum wiederholten Male besuchen. Die berühmten Nasca-Linien, Scharrbilder, die in der Wüste von Nasca zu finden sind, sind am Besten mit dem Flugzeug überschaubar. Da wir das bei unserem ersten Besuch getan haben, geben wir uns jetzt mit der kleineren Variante zufrieden. Direkt an der PanAm befindet sich der Maria-Reiche-Turm, benannt nach einer Frau aus Deutschland, die diese Linien und Bilder mathematisch berechnet und vermessen hat. Von ihm aus kann man zwei Bilder überblicken, einen Baum und ein Fisch.</p>
<p><img title="Gebiet der Geoglyphen von Nasca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/7.-Nazca1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Auf dem Weg nach Lima zwischen Steine und Kakteen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/12.-Lurin-Huaraz1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Straße Panamerikana geht aber auch durch Städte, um nicht zu sagen, durch Millionenstädte. So werden wir nicht verschont auch durch die Hauptstadt Perus, Lima, zu fahren. Die Zeit scheint eigentlich günstig zu sein. Es ist Sonntag früh um acht. Doch selbst zu dieser Zeit herrscht ein Verkehr, den man kaum beschreiben kann. Das Chaos wird eigentlich von den vielen Bussen, Kleinbussen und Motorradtaxis, genannt Tuctucs, verursacht. Sobald ein Passant die Hand herausstreckt, um mitgenommen zu werden oder jemand aussteigen will, wird abrupt angehalten. Egal, ob man damit jemanden behindert oder nicht. An manchen Stellen, besonders dort, wo Einkaufsmöglichkeiten sind, staut sich damit der Verkehr. Trotzdem scheint jeder das unbedingte Verlangen zu haben, so schnell wie möglich weiterzukommen. So wird geschoben und gedrängelt und jede noch so kleine Lücke ausgenutzt. Das schrille Hupen darf man hier nicht als freundliches Grußzeichen verstehen. Es ist eher die Warnung: „Platz da, jetzt komme ich!“ Für uns ist es ungewohnt, ständig die Hupe zu betätigen. Doch daran müssen wir uns gewöhnen. Es ist fast lebensnotwendig. Durch Lima brauchen wir drei Stunden und wir sind froh, ohne einen Kratzer diesen mörderischen Verkehr überstanden zu haben. Es bleibt nicht die einzige Stadt, die uns in dieser Art herausfordert. Doch wer Lima mit dem Motorrad durchquert hat, kann auch den Verkehr anderer Städte bezwingen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Weiter in Richtung Norden auf der PanAm" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/10.-PanAm1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Peru VIAPANAM" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/11.-PanAm2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir brauchen eine Abwechslung von ständiger Wüste und Verkehrschaos. Wir machen einen Abstecher in ein Gebirge von Peru, welches von der PanAm nicht so weit entfernt liegt. Wir fahren nach Huaraz. Schon die Hinfahrt bringt uns über den Paso de la Fortaleza, der über 4100 m hoch ist. Nun sind wir wieder umringt von hohen Bergen. Die Landschaft ist atemberaubend schön und besteht aus zwei Kordilleren. Die etwas Niedrigere ist die Cordillera Negra (schwarze Kordillere), die keine schneebedeckten Berge hat. Dagegen hat die Cordillera Blanca dreißig Bergspitzen, die über 6000 m hoch sind, und von zahlreichen Gletschern umgeben ist.</p>
<p><img title="Am Paso de la Fortaleza 4100m Höhe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/13.-Lurin-Huaraz2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Im Umland von Huaraz" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/14.-Huaraz2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Nevado Huascarán 6768m Höhe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/16.-Huaraz3_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Der Weg zurück zur legendären Straße, die uns nordwärts bringt, ist allerdings wieder eine kleine Herausforderung. Es geht durch die sogenannte Entenschlucht, Canon del Pato. Und damit durch mehr als 40 Tunnels, die man einfach so in die Felsen gesprengt hat, unbeleuchtet sind und gerade die Breite eines Autos haben. Auch hier bleiben unsere Finger griffbereit an der Hupe.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="In Richtung Entenschlucht - Canon del Pato" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/19.-Caraz-Huanchaco2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ganz schön tief diese Entenschlucht" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/20.-Caraz-Huanchaco1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Fahrt durch die Tunnel" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Konstanze-und-der-Tunnel_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auch das nachfolgende Tal ist stellenweise schlecht zu fahren. Steine und Geröll machen uns das Fahren schwer und erinnern uns mehr an einem Steinbruch, als an eine eingetragene Straße auf der Straßenkarte. Nach einem anstrengenden Tag erreichen wir wieder die Westseite von Peru, mit seiner Straße Panamerikana und dem Pazifik. Im Surferparadies Huanchaco quartieren wir uns für zwei Tage ein und genießen die Atmosphäre und Ceviche, eine Fischdelikatesse.</p>
<p><img title="Sonnenuntergang in Huanchaco" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/21.-Caraz-Huanchaco4_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Es ist nun nicht mehr weit bis zur Grenze nach Ecuador. Auf den letzten Kilometern, von Piura bis La Tina (peruanische Grenze) verabschiedet sich Peru von uns mit viel Vegetation. Die Wüste mit Sand, Geröll und Steine gehört nun der Vergangenheit an. Ecuador und die Grenzstadt Macará begrüßen uns mit Bergen und Tälern in Grün.</p>
<p><img title="Von Huanchaco nach Piura" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/23.-Huanchaco-Piura2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Letzte Kilometer bis zur Grenzstation La Tina (Peru)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/28.-Piura-Catacocha1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Die Grenze in Macará - Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/29.-Piura-Catacocha2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Fotoshooting mit der peruanischen Polizei" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/27.-Huanchaco-Piura6_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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