<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren &#187; Cochabamba</title>
	<atom:link href="http://www.habiafrica.de/wp/tag/cochabamba/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.habiafrica.de/wp</link>
	<description>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 Apr 2016 06:48:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Bolivien &#8211; Bekannte Ziele neu entdeckt</title>
		<link>https://www.habiafrica.de/wp/bolivien-bekannte-ziele-neu-entdeckt/</link>
		<comments>https://www.habiafrica.de/wp/bolivien-bekannte-ziele-neu-entdeckt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2015 22:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Cochabamba]]></category>
		<category><![CDATA[Laguna Colorada]]></category>
		<category><![CDATA[Laguna Verde]]></category>
		<category><![CDATA[Markt von Cochabamba]]></category>
		<category><![CDATA[Salar de Uyuni]]></category>
		<category><![CDATA[Sucre]]></category>
		<category><![CDATA[Tupiza]]></category>
		<category><![CDATA[Uyuni]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Tunari]]></category>
		<category><![CDATA[Villazón]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.habiafrica.de/wp/?p=6603</guid>
		<description><![CDATA[Bei unserer Ausreise von Brasilien und Einreise nach Bolivien wussten wir schon, dass nun vieles anders sein wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bolivien – Bekannte Zeile neu entdeckt</strong></p>
<p><strong> <img title="Grenze zwischen Brasilien und Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/1.-Grenze-zwischen-Brasilien-und-Bolivien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />                                                        </strong></p>
<p>Bei unserer Ausreise von Brasilien und Einreise nach Bolivien wussten wir schon, dass nun vieles anders sein wird. Man kann sich vorstellen, dass die beiden Länder recht unterschiedlich in ihrer Entwicklung sind. Wir werden nicht immer auf gut ausgebaute Straßen fahren. Außerdem gibt es kein dichtes Tankstellennetz und das Benzin ist mit seiner geringen Oktanzahl auch nicht gerade das Beste. Die Polizeikontrollen werden sich häufen. Letzteres bekommen wir schon bei der Einreise zu spüren. Wir brauchen vier Stunden bis nun endlich der Reisepass einen neuen Stempel bekommen hat und die Zollpapiere für die Motorräder ausgestellt sind. So verbringen wir recht viel Zeit an der Grenze, obwohl wir an diesen Tag schon einige Kilometer weiter in Richtung Westen fahren wollten. Wir schaffen es an diesen Tag bis zum kleinen Ort Roboré.</p>
<p><img title="Erster Stopp nach der Grenzabfertigung" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/2.-Erster-Stopp-nach-der-Grenzabfertigung_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser großes Ziel im Land Bolivien ist das Erreichen des Salars de Uyuni im Südwesten des Landes. War es doch bei unserer letzen Reise 2011 nicht möglich, mit unseren Motorrädern über den Salzsee zu fahren, da zu viel Wasser auf ihn stand. Auch die sehenswerten Lagunen im Hochland Boliviens waren durch einen Wintereinbruch für uns unerreichbar geworden. So bewegen wir uns Kilometer für Kilometer in Richtung Südwesten. Die erste größere Stadt, die unsere Navigationsgeräte anpeilen, ist Santa Cruz. Hier befinden wir uns noch im Tiefland von Bolivien. Das danach auf unserer Strecke liegende Städtchen Villa Tunari liegt sogar noch im Urwald. Wir verabschieden uns also nur langsam von bunten Vögeln und einer ständigen Geräuschkulisse. Komischerweise kommen wir immer zur rechten Zeit an einem rechten Ort. Denn kurz nach unserer Ankunft beginnt in Villa Tunari „Das Fest der Integration“ mit einer bunten Parade, Musik und Tanz. Natürlich ist das Fest für unsere ständige Lust auf neuen Fotos eine gelungene Abwechslung zu Straßen- und Motorradbildern.</p>
<p><img title="Fest der Integration in Villa Tunari" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/9.-Fest-der-Integration-in-Villa-Tunari_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach diesem außerordentlich schönen Tag müssen wir am nächsten Tag eine Zwangspause in Villa Tunari einlegen. Es regnet wie aus Kübeln. Ein Tag später sieht das Wetter schon freundlicher aus und wir können Villa Tunari, welches auf 310 m liegt, verlassen. Wir verabschieden uns damit vom Tiefland, denn die nächste größere Stadt Cochabamba liegt schon auf einer Höhe von 2570 m. Um Cochabamba zu erreichen, führt uns die Straße zuerst hoch hinaus und wir überqueren eine Höhe von 3700 Metern. Eine groß angelegte Polizei- und Drogenkontrollstation verschont uns auf dieser Fahrt zum Glück mit einer Kontrolle. Nicht, dass wir so etwas mit uns führen würden. Aber der Aufwand, das komplette Gepäck abzubauen und auseinanderzunehmen, für null Komma nichts wäre einfach zu groß und zeitlich schwer zu verkraften. Wir versuchen immer bei Tageslicht größere Städte zu erreichen, um das, sowieso immer herrschenden, Verkehrschaos, noch etwas überblicken zu können.</p>
<p><img title="Tankstopp mit Kanistern auf 3200m Höhe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/12.-Tankstopp-mit-Kanistern-auf-3200m-Höhe_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Tankstopp mit Kanister auf 3200m Höhe</p>
<p>In Cochabamba angekommen, checken wir für drei Tage in einer Unterkunft ein. Neben dem Sightseeing haben wir auch einige Sachen zu richten und Einkäufe zu erledigen. Das Letztere ist ein gutes Stichwort für einen sehr sehenswerten Platz in Cochabamba. Schon bei unserer letzten Reise und dem Besuch der Stadt, beeindruckten uns die Märkte von Cochabamba am meisten. An Hunderten von Ständen, vom Obst, Gemüse und anderen Essbaren bis hin zur Kleidung und Autoreifen, findet man alles. Zwischen dem ganzen Wirrwarr quetschen sich dann noch die bunten Nahverkehrsbusse, die mit die wichtigsten Transportmittel der Stadt sind.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/15.-Die-Busse-von-Cochabamba_1.jpg" rel="lightbox[6603]" title="Die Busse von Cochabamba"><img title="Die Busse von Cochabamba" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/15.-Die-Busse-von-Cochabamba_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Unsere nächste Station, auf dem Weg in Richtung Südwesten, ist die Hauptstadt von Bolivien, Sucre. Die Strecke ist wie eine Wiederholung von unserer letzten Reise. Auch hier hatten wir mit vielen Baustellen und teilweisen schwierig zu fahrenden Pisten zu kämpfen. Zudem kommen noch Straßen, die mit grobem Kopfsteinpflaster kilometerweit präpariert sind. Windiges und neblig trübes Wetter erschweren die Fahrt. Erst am Abend kommen wir geschafft in Sucre an und nehmen uns das erste Hotel am Platz. Das haben wir uns an diesen Tag verdient. Ein Tag zur Regeneration und dann geht es weiter.</p>
<p><img title="Blick über Sucre" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/23.-Blick-über-Sucre_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser Ziel die Stadt Uyuni zu erreichen liegt jetzt nur noch eine Tagesreise entfernt. Wird der Salzsee trocken sein? Werden wir endlich das Erlebnis haben, was so viele Motorradfahrer beeindruckt? Eine Fahrt mit dem Motorrad auf dem Salar de Uyuni ist das Highlight schlechthin. Um Uyuni zu erreichen, werden wir auch die Stadt Potosi streifen. Die höchstgelegene Großstadt der Welt, mit 4100 Höhenmetern, wollen wir aber keinen Besuch abstatten, sondern daran vorbeifahren. Ein falsch interpretierter Abzweig macht unseren Plan zunichte. Eine unfreiwillige Fahrt durch Potosi kostet uns einiges an Zeit und Nerven. Wir schwitzen und sind ganz schön außer Atem.</p>
<p><img title="Blick zum Cerro Rico in Potosi" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/30.-Blick-zum-Cerro-Rico-Potosi_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Dann ist es endlich soweit. Schon bei der Überfahrt eines Passes können wir auf ein weißes Band sehen und die Spannung steigt. Die Gewissheit bekommen wir auf Nachfrage in unserer Unterkunft in Uyuni. Der Salzsee, der auf einer Höhe von 3653 m liegt, ist trocken – wir können darauf fahren. Was für ein Erlebnis! Man kann es kaum beschreiben. Knirschend rollen die Motorräder über die Salzkruste. Wohin man sieht, ist Salz auf einer Fläche von über 10.500 Quadratkilometern. Natürlich wird das ausgekostet, mit allem, was wir an Foto- und Filmmaterial haben. Bis zu achtzig Kilometer fahren wir in die Salzwüste und besuchen dabei, zum wiederholten Male, die Isla Incahuasi. Eine Insel, die durch ihre meterhohen Kakteen beeindruckt, inmitten einer weißen Landschaft. Diesen Tag werden wir nie vergessen.</p>
<p><img title="Wüste aus Salz" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/37.-Wüste-aus-Salz_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Harald in seinem Element" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/38.-Harald-in-seinem-Element_1-300x159.jpg" alt="" width="300" height="159" /></p>
<p>Unvergesslich sind auch die Tage, die wir von Uyuni aus mit einem Jeep buchen. Eine Rundreise zu verschiedenen Lagunen des Altiplanos stehen auf dem Programm. Wir lassen dazu unsere Motorräder in Uyuni und überlassen das Fahren unserem Guide. Lagunen verschiedener Farben, in Rot, Orange und Grün, mit verschiedenen Arten von Flamingos lassen uns erstaunen. Die Klarheit der Luft und der bestechend blaue Himmel lassen fantastische Bilder entstehen. Auf unserer Tour erreichen wir eine Höhe von fast 5000 Metern und man kann sich vorstellen, dass wir nun nicht mehr am Schwitzen sind. Im Gegenteil: Bei Minusgraden im zweistelligen Bereich ziehen wir alles an, was unser Gepäck hergibt. Nach einigen Tage verlassen wir Uyuni.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/42.-Die-Laguna-Colorada-in-Bolivien_1.jpg" rel="lightbox[6603]" title="Die Laguna Colorada in Bolivien"><img title="Die Laguna Colorada in Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/42.-Die-Laguna-Colorada-in-Bolivien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Wir fahren südlich, um am Grenzübergang Villazon, Bolivien zu verlassen und Argentinien einen sehr kurzen Besuch abzustatten. Dass allerdings die erste Etappe von Uyuni nach Tupiza uns so fordern würde, hätten wir nicht gedacht. Die Strecke, die uns bei unserer letzten Tour noch im guten Zustand bekannt ist, hat es in sich. Baustellen, Sand und Wellblechpisten lassen uns für 220 Kilometer 8 Stunden Fahrt benötigen. Wir sind fertig, als wir in Tupiza ankommen.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/46.-Wasserdurchfahrt-auf-der-Strecke-nach-Tupiza_1.jpg" rel="lightbox[6603]" title="Wasserdurchfahrt auf der Strecke nach Tupiza"><img title="Wasserdurchfahrt auf der Strecke nach Tupiza" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/46.-Wasserdurchfahrt-auf-der-Strecke-nach-Tupiza_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Sandpiste Uyuni - Tupiza Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/47.-Sandpiste-Uyuni-Tupiza-Bolivien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Am nächsten Tag geht es über eine gepflegte Asphaltstraße in Richtung Villazon zum Grenzübergang Bolivien – Argentinien. Der Grenzübertritt wird uns wieder nicht leicht gemacht. Besonders die Kontrolle auf Lebensmittel dauert lange. Wir dürfen unser gesamtes Gepäck abschnallen und durch einen Scanner schieben.</p>
<p><img title="Letztes Foto aus Bolivien - Fahrt nach Villazon (Grenze)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/49.-Letztes-Foto-von-Bolivien-Fahrt-nach-Villazon-Grenze_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In Argentinien bleiben wir nur für kurze Zeit. Über den Pass „Paso de Jama“ werden wir Argentinien wieder verlassen und nach Chile einreisen. Das nächste große Ziel muss Arica/ Chile heißen, denn unsere Motorräder müssen dort durchgecheckt werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.habiafrica.de/wp/bolivien-bekannte-ziele-neu-entdeckt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bolivien &#8211; Etappe 7</title>
		<link>https://www.habiafrica.de/wp/bolivien/</link>
		<comments>https://www.habiafrica.de/wp/bolivien/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 07:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Cochabamba]]></category>
		<category><![CDATA[Copacabana]]></category>
		<category><![CDATA[La Paz]]></category>
		<category><![CDATA[Potosi]]></category>
		<category><![CDATA[Sorata]]></category>
		<category><![CDATA[Sucre]]></category>
		<category><![CDATA[Titicacasee]]></category>
		<category><![CDATA[Uyuni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.habiafrica.de/wp/?p=4797</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir nun die ganzen Straßenblockaden überwunden haben, reisen wir nach Bolivien ein.<span id="more-4797"></span></p>
<p>Unser erstes Ziel heißt Copacabana am Titicacasee, das Städtchen, was auch dem berühmten Strand in Rio de Janeiro seinen Namen gab. Wir verbringen zwei ruhige Tage hier. Schnaufend wandern wir auf über 4018 m und betrachten uns die Stadt vom Kalvarienberg aus, der auch einen fantastischen Blick über den Titicacasee bietet.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4871 aligncenter" title="Copacabana Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC01430-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick vom Kalvarienberg aus auf Copacabana</p>
<p>Von Copacabana am Titicacasee aus geht es weiter in die Berge nach Sorata. Ein beliebter Ausflugsort für Trekkingbegeisterte. Von hieraus starten Touren zu einem der höchsten Berge Boliviens, der Illampu mit 5800 Höhenmetern. Unsere Wanderung am nächsten Tag führt uns zu der Gruta San Petro, einer Tropfsteinhöhle mit dem Vorkommen einer seltenen Fledermausart.</p>
<p>Am nächsten Tag geht es weiter. Wir haben schon wieder munkeln hören, dass es erneut Probleme auf den Straßen geben soll. Doch alle Befürchtungen sind gegenstandslos und wir kommen gut durch in Richtung La Paz. Bevor wir in den Kessel von La Paz fahren können, haben wir mit dem Verkehrschaos von El Alto zu kämpfen. El Alto liegt oberhalb von La Paz und entwickelt sich auch zu einer Millionenstadt. Von hier aus geht eine Stadtautobahn in Richtung La Paz Zentrum, die wir aber vor lauter Bussen, Taxen und Lkw´s verpassen. Unsere Straße führt natürlich durch die Hauptstraßen der Märkte und Händler in einem Gefälle von ca. 18-20 Prozent.</p>
<p>Wir verbringen drei Tage in La Paz und sehen uns die Stadt der Gegensätze an.Wolkenkratzer in der Talsohle und Straßenzüge mit Banken aller Nationen, doch das Leben spielt sich in den höher gelegenen Wohnvierteln ab. Wir besuchen die World Press Foto Ausstellung, die faszinierend und erschütternd zugleich ist. Wir erleben wieder Paraden von Tanzgruppen und besuchen die Hexengasse, wo man ganz legal Kokablätter kaufen kann.</p>
<p>Von La Paz aus geht es nach Cochabamba, welches wir nur als Zwischenstation nutzen. Von hier aus wollen wir weiter nach Sucre, der eigentlichen Hauptstadt von Bolivien. Eigentlich haben wir uns die Strecke gar nicht so schwierig vorgestellt. Doch als der Tag zu Ende geht, wissen wir, was wir geschafft haben. Die ersten hundert Kilometer sind okay, doch dann folgt eine Straße mit Kopfsteinpflaster aus Inkazeiten! Auf mehr als hundert Kilometer geht es nur 30 Km/h vorwärts. Danach folgt eine riesige Baustelle, dessen Umleitung durch ein ausgetrocknetes Flussbett führt. Erst zum Einbruch der Dunkelheit haben wir unsere 364 km geschafft.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-4811 aligncenter" title="Inkastraße in Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC02110-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Ein alte Inka-Straße in Bolivien</p>
<p>Auch hier schauen wir uns in drei Tagen so einige interessante Plätze, Kirchen und Gebäude an. Wir besuchen ein Militärmuseum, um Aufschluss zu erhalten, um die Geschichte Boliviens, dessen Entstehung, Inka- und Kolonialzeiten und Unabhängigkeitskriege. Es ist interessant zu sehen, wie groß Bolivien einst war und wie viel sie an Land verloren haben. Der Verlust des Zuganges zum Pazifik im Salpeterkrieg ist wirtschaftlich wohl die größte Niederlage.</p>
<p>Über eine wunderschöne Strecke, landschaftlich und auch vom Straßenzustand bestens, geht es nach Potosi. Potosi ist mit seinen 4100 m eine der höchstgelegenen Städte der Welt. Dementsprechend kalt und windig ist es hier. Sie war durch seine Silberminen des Berges Cerro Rico die reichste Stadt der Welt. Wir besuchen das Museum Casa National de la Moneda, wo man einen Einblick bekommt, wie in Potosi Silbermünzen geprägt wurden. Auch heute noch wird in den Minen gearbeitet, wobei die Ausbeute an Silber weniger ist, dafür aber Zinn und Zink gefördert wird. Als Tourist hat man die Möglichkeit die Minen zu besichtigen. Es ist für uns eines der ergreifenden Erlebnisse unserer Reise. Wir sehen uns ins 18. Jahrhundert versetzt. Mit dem einfachsten Mittel (Hammer und Meißel) schlagen sechszehnjährige Jungen das Erz aus den Wänden. Die Backen voller Kokablätter, immer mal wieder ein Schluck 96%-igen Alkohol und Zigaretten, nur so lässt diese Anstrengung unter Tage aushalten.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4876 aligncenter" title="Potosi und Cerro Rico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC02435-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einst die reichste Stadt der Welt &#8211; Potosi. Der Berg Cerro Rico lieferte früher Silber fast in reinster Form. Heute wird unter unmenschlichen Bedingungen Zinn, Zink und nur noch wenig Silber abgebaut.</p>
<p>Von Potosi aus geht es nach Uyuni, zum Salar de Uyuni. Unser Reiseführer spricht von einer abenteuerlichen Strecke, die aber widererwarten gut zu fahren ist. Leider steht der Salar de Uyuni noch immer unter Wasser, sodass wir mit unseren Motorrädern ihn nicht befahren können. Ein Wintereinbruch überrascht uns hier eiskalt. Über eine Woche ist ans Motorradfahren nicht zu denken. Die Pisten sind voller Eis und Schnee, später voller Matsch und grundlos. Wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen und buchen zwei Touren mit dem Jeep. Eine Tagestour führt uns auf dem Salar und der 80 km weit entfernten Insel Incahuasi, wo man meterhohe Kakteen bewundern kann. Unsere zweite Tour sollte uns zu der Laguna Colorada und der Laguna Verde führen. Die Strecke mit dem Motorrad zu fahren, wäre auch bei guten Wetterbedingungen eine zu große Herausforderung geworden. Leider können wir die Laguna Colorada nur erahnen, weil ein Schneesturm alle Vorhaben zunichtemacht. Auch die Laguna Verde bleibt für uns unerreichbar. Selbst mit einem Jeep, ist die Strecke unpassierbar. Trotzdem erlebten wir ein paar Tage Survivaltraining der Extraklasse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4874 aligncenter" title="Salar de Uyuni Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC02547-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Am Salar de Uyuni in Bolivien</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Uyuni starten wir wieder in Richtung Süden. Der Grenzübergang Villazón bringt uns in den Norden von Argentinien.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.habiafrica.de/wp/bolivien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
