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	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren &#187; Brasilien</title>
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	<description>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</description>
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		<title>Motorradabenteuer und Tierparadies Pantanal &#8211; Brasilien</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2015 00:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Anastacio-Aquidauana]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Blick auf die Straßenkarte lässt uns vermuten, dass nun eine ziemlich langweilige Strecke von uns absolviert werden muss, um ins Pantanal zu kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Motorradabenteuer und Tierparadies Pantanal &#8211; Brasilien</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/1.-Von-Luz-nach-Nova-Ponte-Minas-Gerais_1.jpg" rel="lightbox[6444]" title="Wegstrecke ins Pantanal von Luz nach Nova Ponte Minas Gerais"><img class="alignnone size-medium wp-image-6446" title="Wegstrecke ins Pantanal von Luz nach Nova Ponte Minas Gerais" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/1.-Von-Luz-nach-Nova-Ponte-Minas-Gerais_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Ein Blick auf die Straßenkarte lässt uns vermuten, dass nun eine ziemlich langweilige Strecke von uns absolviert werden muss, um ins Pantanal zu kommen. Auf dem ersten Blick ist es auch so, doch auf dem zweiten Blick nicht. Denn die Straße führt durch die Bundesstaaten Goiás und Mato Grosso.</p>
<div class="one-half">
<p><img style="width: 290px; height: 200px;" title="Garagenausfahrt in Nova Ponte Teil 1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/3.-Garagenausfahrt-in-Nova-Ponte-Teil1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img style="width: 256px; height: 200px;" title="Garagenausfahrt in Nova Ponte Teil 2" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/4.-Garagenausfahrt-in-Nova-Ponte-Teil-2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Hier finden wir das ganz typische Brasilien. Das Brasilien, was wir als Europäer mit dem Land verbinden. Damit meinen wir die groß angelegten Plantagen von Bananen, Kaffee und Baumwolle. Oder auch die typisch aussehende Bevölkerung und ihre Traditionen. Selbst die mehr oder weniger unbekannten Orte, die nicht auf der Liste der großen Reiseführer stehen, haben ihren Reiz und werden bei uns in Erinnerung bleiben. Zu nennen ist da zum Beispiel der kleine Ort Pires do Rio, indem wir auf den hiesigen Marktplatz die Möglichkeit hatten, einen Tukan, für uns der schönste Vogel, lange zu beobachten. Oder der Ort Pirenópolis, der gerade bei unserer Ankunft, den Höhepunkt eines traditionellen Reiterfestes beging, und die Stadt kopfstehen lies. Wir haben gleich erkannt, dass die Südamerikaner keine Gelegenheit auslassen, um zu feiern und die Nacht zum Tag werden zu lassen.</p>
<p><img title="Festumzug im Pirenopólis" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/10.Fest-der-Reiter-und-zur-Ehrung-des-Heiigen-Geistes_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Das größte Binnenlandfeuchtgebiet der Erde, das Pantanal, stand bei der Liste unseren Reisevorbereitungen schon immer an oberster Stelle. Hörten wir doch schon bei unserer letzten Reise durch Südamerika von zwei Niederländern davon. Doch die Zeit reichte damals einfach nicht aus. Was erwartet uns nun dort? Eine Artenvielzahl an Vögeln und Papageien, wie wir es in Europa nicht kennen. Mit einer Größe der früheren Bundesrepublik Deutschland lässt sich so ungefähr erahnen, wie groß das Gebiet ist. Nur ein Teil davon ist auf Straßen rotbrauner Erde befahrbar. Das Wissen, das auf einen Einwohner im Pantanal, 35-40 Kaimane kommen, lässt bei uns einen gewissen Respekt aufkommen. Wir besuchen zuerst den nördlichen Teil.</p>
<p><img title="Das Eingangstor von Poconé - Einstieg ins nördliche Pantanal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/4.-Eingangstor-von-Poconé-Pantanal_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Von der Stadt Poconé geht eine Erdpiste zu den 146 Kilometern entfernten Dorf Porto Jofre hinein in das Feuchtgebiet. In dieser Zeit soll die Straße, mit ihren 127 Holzbrücken abgetrocknet sein, welche in der Regenzeit unter Wasser steht. Die Holzbrücken können unterschiedlich im Zustand sein, was das Fahren mit dem Motorrad nicht gerade einfacher macht. Für die ersten Kilometer haben wir richtig Glück. Es ist nicht ganz so heiß und die Geräuschkulisse und das Schnattern der Vögel nimmt mit jedem Kilometer zu. Auch die gefürchteten Brücken meistern wir recht gut. Wir verursachen selbst unser eigenen Stopp an Go, weil wir ständig fotografieren und filmen wollen und dazu ständig anhalten. Wer möchte schon auf Fotos von Hyazinth-Aras, Kaimane, Tukanen und den Storchenvogel Jabiru verzichten?</p>
<p><img title="Der Jaribu - das Wahrzeichen des Pantanals" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/26.Der-Jaribu_21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Kaimane im Pantanal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/30.Kaimane-im-Pantanal_1-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></p>
<p>Mit unserer Helmkamera können wir sogar einen Jaguar für ganz kurze Zeit aufnehmen. Das Schnattern und Zwitschern der Vögel, aber auch die Geräusche der Kaimane wird mit einem Stimmrekorder eingefangen.</p>
<p><img title="Eingangstor der Transpantaneira" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/5.-Eingangstor-der-Transpantaneira_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Bei Kilometer Achtzig werden wir allerdings gestoppt. Eine zerstörte Holzbrücke hindert uns ans Weiterfahren. Die Vernunft muss siegen, denn das nahegelegene Flussbett weiter aus Wegstrecke zu benutzen, wäre mit den Motorrädern fahrlässig. Mit einem Geländewagen ist es kein Problem, wie es die Einheimischen tun. Und damit ist auch nicht die Dringlichkeit gegeben, diese Brücke zu reparieren. Wir treten den Rückweg an. Wir überlegen uns, diesen Weg am anderen Tag noch einmal zu fahren, um noch einmal in diese einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erleben. Wir setzen unser Vorhaben am nächsten Tag zu ganz früher Stunde in die Tat um. Doch dieser Tag ist viel heißer als der Vorherige. Schon am Vormittag haben wir fast die 40-°C-Marke erreicht. Wir brechen unsere Tour vorzeitig ab, denn bei diesen Temperaturen in dicker Motorradkleidung zu fahren, ist eher eine Tortour, als eine Freude. Doch mit guten Fotos auf den Speicherkarten lässt sich das verschmerzen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Brückenfahrt  - Harald und seine Africa Twin" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/11.-Die-Brückenfahrt-der-Africa-Twin_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Fahrt über eine von 127 Brücken" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/9.-Fahrt-über-eine-von-122-Brücken_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach dem Motto: „Wenn wir schon einmal hier sind …!“, entschließen wir uns, auch den südlichen Teil des Pantanals zu besuchen. Bei der Größe des Gebietes heißt das allerdings, einen Anfahrtsweg von mindestens drei Tagen zu haben. Es geht einige Kilometer zurück in Richtung Osten und später südlich am östlichen Rand des Pantanals vorbei. Wir wechseln dabei wieder den Bundesstaat Mato Grosso und fahren in das Gebiet von Mato Grosso do Sul. Im Süden, an der größeren Stadt Campo Grande vorbei, machen wir für einige Tage Pause in den zwei zusammenliegenden Städten Anastasío-Aquidauana.</p>
<p><img title="Hitzeschlacht im Pantanal bei 40°C" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/14.-Das-Pantanal-bei-über-40-°C_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Achtung Gegenverkehr - Fahrt mit Hindernissen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/25.-Achtung-Gegenverkehr1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
<p>Von hier aus beginnen unsere Touren im südlichen Pantanal. Auch hier sind es meistens Erdpisten, die als Sackgasse enden. Steine, Schotter und rote Erde haben wir wieder unter den Rädern. Wechselt die Piste von Schotter auf Sand, haben wir mit unseren dicken Motorrädern ganz schlechte Karten. Sie sinken gnadenlos im Tiefsand ein. Diese Erfahrung mussten wir auch machen, wieder umdrehen und einen anderen, für uns besseren Weg finden. Die Landschaft ist hier anders. Neben den großen Wiesen und Feuchtgebieten gibt es auch große Gebiete von Weideland. Im Hintergrund sieht man Hügelland mit teilweisen bizarren Felsformationen. Man kann sich vorstellen, dass unsere Touren wieder länger als gewöhnlich dauern, denn bei dieser Kulisse möchte man soviel wie möglich per Foto festhalten. Sehr beindruckend sind für uns die Vielzahl an Vögeln, besonders die Aras, mit ihrem bunten oder blau Gefieder.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Begegnung mit einem Hyazinth-Ara" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/12.-Begegnung-der-besonderen-Art-ein-Hyazinth-Ara_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/28.Hyazith-Aras-im-Norden-des-Pantanals_4.jpg" rel="lightbox[6444]" title="Hyazinth-Aras im Norden des Pantanals"><img title="Hyazinth-Aras im Norden des Pantanals" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/28.Hyazith-Aras-im-Norden-des-Pantanals_4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Auch Tukane lassen nicht lange auf sich warten, auch wenn wir diese direkt vor unserer Unterkunft beobachten konnten, wie sie ihr Frühstück aus den Palmen holten. Ein Tier der besonderen Art verirrte sich sogar in den hinteren Räumen des Hotels. Ein Großer Ameisenbär hatte sich in den Küchenräumen eingefunden, weil vermutlich seine Leibspeise dort am schnellsten zu finden war. Mit etwas Geduld wurde er auf den Hof gelockt und stand damit für unsere Kameras zur Verfügung. Ganz so nah durften wir ihn allerdings nicht kommen. Sein Geruchssinn ist hervorragend und nach unserer Motorradtour waren wir bei dieser Hitze ziemlich am Schwitzen gewesen. Das schien wohl seine Nase zu reizen, denn seine Nackenhaare stellten sich schon an.</p>
<p><img title="Ein Tukan beim Frühstücken" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/27.Ein-Tukan-beim-Frühstück_41-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Von Anastacío-Aquidauana fahren wir weiter auf der Bundesstraße BR 262 in Richtung Corumbá. Nach circa 170 Kilometern haben wir nun die Qual der Wahl. Fahren wir weiter dieser gut ausgebaute Straße und sind in kurzer Zeit in Corumbá? Oder fahren wir die Estrada Pantanal Sul, die uns auch nach Corumbá führt, aber mitten durch das Pantanal geht. Wir entscheiden uns für das Letztere. Wieder haben wir mit Schotter, Sand und Geröll zu kämpfen, doch wir werden mit ganz viel Natur belohnt. Wir müssen dazu eine Übernachtung mitten im Pantanal einplanen. Auch das hat was für sich. Denn wer möchte nicht einmal das Brüllen der Brüllaffen hören oder das Grunzen der Kaimane? Die Vielzahl der Stimmen der Vögel und Tiere ist einfach phänomenal. Das ist sozusagen für uns der krönende Abschluss.</p>
<p><img title="Die Brüllaffen im Süden des Pantanals" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/29.Die-Brüllaffen-im-Süden-des-Pantanals_4-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
<p>Am nächsten Tag geht es weitere hundert Kilometer über die Piste nach Corumbá. Corumbá ist für uns die Stadt, wo wir Brasilien verlassen werden und nach Bolivien einreisen werden.</p>
<p><img title="Wir lieben Brasilien!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/16.Wir-lieben-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>WIR  LIEBEN  BRASILIEN ! &#8211; VOLVE  SEMPRE &#8211; KOMM´ BALD WIEDER!</p>
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		<title>Erste Wegpunkte in Uruguay und Brasilien</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2015 17:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Tropical]]></category>
		<category><![CDATA[Sao Paulo das Missoes]]></category>
		<category><![CDATA[Treze Tilias]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Kilometer mit dem Motorrad sind geschafft. Unsere erste Station, Colonia del Sacramento - Uruguay, ist der Beginn unserer Reise durch Südamerika.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/0.-Campingplatz-in-Paso-de-los-Torros_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Campingplatz in Paso de los Torros - Uruguay"><img class="alignnone size-medium wp-image-6244" title="Campingplatz in Paso de los Torros - Uruguay" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/0.-Campingplatz-in-Paso-de-los-Torros_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Die ersten Kilometer mit dem Motorrad sind geschafft. Unsere erste Station, Colonia del Sacramento &#8211; Uruguay, ist der Beginn unserer Reise durch Südamerika. In Colonia del Sacramento, einen sehr beliebten Reise Ort für Uruguayer und Argentinier, ist uns noch gut bekannt von unserer letzten Reise. Auch im gleichen Hotel finden wir für zwei Tage eine Bleibe und die Möglichkeit, das Internet im vollen Umfang zu nutzen. Uruguay ist für uns, so wie auch bei unserer letzten Reise, ein Land, was wir nicht allzu lange besuchen werden. Wir möchten zügig durch Uruguay fahren, denn wir werden im Süden von Brasilien, von zwei Familien, sehnlichst erwartet.</p>
<p><img title="Erste Strecken im Süden von Brasilien Rio Grande do Sul" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/1.Erste-Stecken-im-Süden-von-Brasilien-Rio-Grande-do-Sul_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Ausreise aus Uruguay und die Einreise nach Brasilien, über die Grenzstadt Rivera, gestaltet sich allerdings schwierig. Durch die erleichterten Grenzbestimmungen beider Länder haben es Ausländer besonders schwer. Denn die offiziellen Migrationen, zum Ab- und Anmelden, liegen getrennt weit voneinander entfernt. Für uns ist es nicht ersichtlich, wo überhaupt die eigentliche Grenze ist. Beide Länder werden nur durch eine größere Straße getrennt. Eh man sich versieht ist man von Rivera/ Uruguay nach Santana do Livramento/ Brasilien inoffiziell eingereist. Die Migration von Brasilien liegt etliche Häuserblocks davon entfernt in der Rua Silveira Martins No. 1257. Nach vielen hin- und herfahren bekommen wir Hilfe an einer Tankstelle. Ein Junge mit einem kleinen Moped zeigt uns den Weg und nach mehr als zwei Stunden herumirren, sind wir endlich offiziell eingereist. Ein Zolldokument für die Motorräder bekommen wir allerdings nicht.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Caldo-de-cana-Verkaufsstand-in-Brasilien_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Caldo de cana - Verkaufsstand in Brasilien"><img title="Caldo de cana - Verkaufsstand in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Caldo-de-cana-Verkaufsstand-in-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Der Süden von Brasilien ist landschaftlich sehr schön. Trotz des anstehenden Winters ist alles immer noch satt grün und für unsere Verhältnisse haben wir angenehme Temperaturen. Bei über 20 °C lässt sich das Motorradfahren genießen und nicht zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Wir fahren durch den Bundesstaat Rio Grande do Sul, u. a. auf der Ruta dos Missoes, einer Straße, welche verschiedene Ortschaften mit gleicher Geschichte verbindet. Der europäische Einfluss, von Deutschen, Österreichern und Italienern, im Süden von Brasilien, ist hier sehr hoch. Sie haben viele Traditionen aus ihrer Heimat mitgebracht. Besonders die kulinarischen Köstlichkeiten, die sich teilweise als große Industriezweige entwickelt haben. Mit vielen Leuten können wir uns unterhalten, die während unserer Stopps auf uns zukommen. Sie möchten wissen, wo die Reise hingeht und wie es überhaupt möglich ist, die Motorräder hierher zu bekommen. Besonders im kleinen Dorf Sao Paulo dos Missoes werden wir mit einer überwältigenden Gastfreundschaft empfangen. Der Besuch unserer dort lebenden Freunde, die Familie Hadwig, scheint sich schon herumgesprochen zu haben. Wir werden offiziell im Rathaus des kleinen Ortes von der Bürgermeisterin begrüßt und zu einem „Chimarrao“ – einem Mate-Tee, eingeladen.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-in-Sao-Paulo-das-Misseos-bei-der-Oberbürger-meisterin_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Besuch in Sao Paulo das Misseos bei der Bürgermeisterin (rechts)"><img title="Besuch in Sao Paulo das Misseos bei der Bürgermeisterin (rechts)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-in-Sao-Paulo-das-Misseos-bei-der-Oberbürger-meisterin_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Besuch bei Fam. Hadwig" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-bei-Fam.-Hadwig_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Besuch in Sao Paulo das Missoes bei Familie Hadwig &#8211; Rosmeri (links) mit ihren Mann und den beiden Kindern</p>
<p>Die lokale Presse lässt auch nicht lange auf sich warten. Unsere Reise und das Vorhaben unserer Strecke wird später in der örtlichen Zeitung präsentiert. Bei Rosmeri und ihrer Familie verbringen wir zwei unvergessliche Tage mit sehr vielen guten Gesprächen. Für uns ist es auf unserer Reise auch wichtig zu erfahren, wie das Leben in Brasilien so läuft. Die Geschichte von Brasiliens Süden, besonders die Einwanderung vieler Europäern und dessen Schicksale interessiert uns sehr.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Besuch-eines-deutschen-Museums-ESA_41.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Besuch eines deutschen Museums im Süden von Brasilien"><img title="Besuch eines deutschen Museums im Süden von Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Besuch-eines-deutschen-Museums-ESA_41-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Besuch eines Deutschen Museums im Süden von Brasilien. Unser Eisenacher Stadtwappen passt recht gut dazu.</p>
<p>Davon können uns auch unsere Freunde in Treze Tílias, zu Deutsch: „Dreizehn Linden“, eine österreichische Stadt im Bundesstaat Santa Catarina/ Brasilien, eine Menge erzählen. Auch in Treze Tílias ist unsere Reise das Highlight im Ort. Der hiesige Radiosender Radio Tropical fm 99,1 interviewt uns.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/11.Interview-mit-dem-Radiosender-Tropical-Treze-Tílias_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Interview mit dem Radiosender Tropical Treze Tílias"><img title="Interview mit dem Radiosender Tropical Treze Tílias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/11.Interview-mit-dem-Radiosender-Tropical-Treze-Tílias_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Nach der Ausstrahlung sind wir im Ort so bekannt, dass wir gleich angeboten bekommen, doch hier zu bleiben, Land zu kaufen und sesshaft zu werden. Für ein paar Tage bleiben wir in Treze Tílias und erkunden die Gegend mit all seinen Kolonien. Erst nach eineinhalb Wochen geht es weiter Richtung Norden.</p>
<p><img title="Stadttor Treze Tílias Santa Catarina Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/9.Stadttor-Treze-Tílias-Santa-Catarina-ESA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-in-Brasilien_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Unser Aufkleber verewigt in Treze Tílias Brasilien"><img title="Unser Aufkleber verewigt in Treze Tílias Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-in-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-im-Linderdorf-Treze-Tílias_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Unser Aufkleber verewigt im Lindendorf Treze Tílias"><img title="Unser Aufkleber verewigt im Lindendorf Treze Tílias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-im-Linderdorf-Treze-Tílias_1-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir haben uns in Treze Tílias mit unserem Aufkleber verewigt.</p>
<p>Wir verlassen den Bundesstaat Santa Catarina und erreichen den angrenzenden Bundesstaat Paraná. Hier besuchen wir die Orte Iratí und Castrolanda. Der Nationalpark Vila Velha ist auf dem Weg nach Castrolanda eine gelungene Abwechslung zum Motorrad fahren. Wir sind zwar mit unseren Enduro Stiefeln nicht ganz so gut zu Fuß, doch eine Führung mit einem Parkranger nehmen wir gerne an. Er führt uns durch riesige bizarre Felsformationen, die man hier nur selten sieht. Der Rückweg zum Parkeingang führt direkt durch ein Stück Urwald, den wir von ihm genauestens erklärt bekommen. Dieser Abstecher hat sich richtig gelohnt.</p>
<p><img title="Im Nationalpark Vila Velha in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Im-Nationalpark-Vila-Velha_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Das Wahrzeichen des Nationalparks Vila Velha" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Das-Wahrzeichen-des-Nationalparks-Vila-Velha_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>In Castrolanda machen wir Station in einer ehemaligen holländischen Kolonie. Hier befindet sich die größte Windmühle in Lateinamerika. Sie ist heute ein Museum und am Wochenende geöffnet. Wir verlassen den Bundesstaat Paraná und besuchen den vierten Bundesstaat auf unserer Reise durch Brasilien, den Bundesstaat Sao Paulo. Wir besuchen die Orte Avaré und Pirassununga jeweils nur für eine Nacht, denn unser eigentliches Ziel ist der Bundesstaat Minas Gerais.</p>
<p><img title="Holländische Pousada" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Holländische-Pousada_1-300x200.jpg" alt="Übernachtung in einer holländischen Pousada" width="300" height="200" /></p>
<p>Der kleine Tourismusort Tiradentes, im Bundesstaat Minas Gerais, soll laut Reiseführer und Informationen unserer brasilianischen Freunde, sehr sehenswert sein. Es gefällt uns hier besonders gut. Die Bauweise der Häuser stammt aus der Kolonialzeit und die kleinen Gästehäuser, etwas außerhalb vom Zentrum, erinnern uns an die Toskana. Der Name des Ortes ist dem Nationalhelden Brasiliens gewidmet. Tiradentes setzte sich für die Einheit Brasiliens ein und wurde von portugiesischen Machthabern wegen seiner Aufsässigkeit getötet.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Mariana - Hier müssen wir wieder herunter!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/18.Hier-müssen-wir-wieder-herunter_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
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<p><img title="Die Straßen in Mariana/ Minas Gerais - Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/19.Straßen-in-Mariana-Minas-Gerais_2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
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<p><img title="Der Nationalheld Brasiliens - &quot;Tiradentes&quot; mit dem Eisenacher Stadtwappen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/15.Nationalheld-Tiradentes-und-ESA_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Im Bundesstaat Minas Gerais geht es weiter nach Mariana. Mariana ist die älteste Stadt von Minas Gerais und war früher die erste Hauptstadt des Bundesstaates. Die Altstadt hat sehr viele Kirchen und Bauten aus der Kolonialzeit. Auch den nicht weit entfernte Ort Ouro Preto besuchen wir, allerdings nicht mit den Motorrädern, sondern mit dem Bus. Das hat einen Grund. Die Straßen sind mit Kopfsteinpflaster gepflastert und haben enorme Steigungen bzw. Gefälle. Viele Straßen wären mit unseren schweren Motorrädern einfach nicht passierbar. Das ist kaum zu glauben, aber war. So genießen wir entspannt die Busfahrt und überlassen das Fahren den Anderen. Ouro Preto gehört zum Unesco Weltkulturerbe durch seinen alten Stadtkern, ebenfalls aus der Kolonialzeit. Der Name Ouro Preto heißt übersetzt „Schwarzes Gold“. Die Stadt bekam diesen Namen wegen ihres reichen Goldvorkommens in den vergangenen Jahrhunderten, welches durch Eisenoxid leicht verunreinigt war.</p>
<p><img title="Ouro Preto in Brasilien- Also hier fahre ich nicht Motorrad!!!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/24.Ouro-Preto-hier-fahre-ich-nicht-Motorrad_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>Ouro Preto in Brasilien &#8211; Hier fahre ich nicht Motorrad!!!</p>
<p><img title="Ouro Preto Brasilien - Und hier auch nicht!!!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/24.Ouro-Preto-Und-hier-auch-nicht_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ouro Preto in Brasilien &#8211; Und hier auch nicht!!!</p>
<p>Wir verlassen nun die geschichtsträchtigen Städte und unsere Fahrtrichtung nach Norden. Der nächste Reisehöhepunkt wird von nun an anvisiert. Wir werden westwärts zu einem der größten Binnenlandfeuchtgebiete der Erde fahren – das Pantanal.</p>
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		<title>Die Frachtschiffreise 2015</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 08:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburger Hafen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach fünf Wochen Schifffahrt haben wir unser erstes Ziel erreicht. Südamerika! Montevideo in Uruguay, empfängt uns mit herrlichem Wetter zum Motorradfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fünf Wochen Schifffahrt haben wir unser erstes Ziel erreicht. Südamerika! Montevideo in Uruguay, empfängt uns mit herrlichem Wetter zum Motorradfahren.</p>
<p>Wie schon beim letzten Mal hat die Überfahrt länger als nur vier Wochen gedauert. Am 20. März 2015 startete das Frachtschiff Grande San Paolo ab Hamburg, mit dabei wir und unsere Motorräder fest verschnürt auf Deck Nummer 6.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6146" title="Die Motorräder auf Deck Nr. 6" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/5.Motorräder-sind-verzurrt-2_11-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p>Die erste Route führt nach Tilbury in England. Schon bei der letzten Fahrt empfanden wir das Beladen und Löschen der Ladung in diesem kleinen Hafenstädtchen als äußerst langatmig. Unsere Ungeduld begründet sich damit, dass wir endlich aus diesem windigen kalten und ungemütlichen Wetter heraus wollen. Doch wie es bei der Schifffahrt so ist, man hat Geduld mitzubringen. Und wir wissen ja, dass eine Überfahrt mit dem Schiff, wohl die langsamste Variante ist, mit seinem Fahrzeug nach Südamerika zu kommen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6149" title="Im Hafen von Tilbury" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/3.Eisenach-und-Tilbury_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auch im Hafen von Antwerpen sind wir eine ganz Zeit. Dafür gibt es auch mehrere Gründe. Nicht nur das Verladen der vielen Hunderte von Autos (Neuwagen und Schrottautos für Afrika) braucht seine Zeit, sondern auch eine Begutachtung des Schiffes und das Aufstocken aller Vorräte, inklusiv das Betanken des Schiffes.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6150" title="Im Hafen von Antwerpen Belgien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/2.Hafen-von-Antwerpen2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Dann geht es mit großen Schritten in Richtung Afrika. Eine mehrtägige Fahrt ohne das Anlaufen von Häfen bringt der Crew des Schiffes die Zeit, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Damit meinen wir zum Beispiel das Üben von unvorhergesehenen Situationen, sogenannte Rettungsübungen. Insgesamt dreimal werden wir aus unserer relaxten Urlaubshaltung herausgerissen und dürfen uns am allgemeinen Treffpunkt beim Koch hinter der Küche einfinden. Die erste Übung verläuft planlos ins Nirgendwo. Die zweite Übung ist dann schon etwas geordneter. Bei der dritten Übung können wir schon eine kleine Routine feststellen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6155" title="Auf See Höhe Marokko" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/4.Auf-See-Höhe-Marokko_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Es wird wärmer und wärmer – Afrika kündigt sich an und beschert uns recht schnell den ersten Sonnenbrand. Das Arbeiten in den Häfen von Dakar/ Senegal und Conakry/ Guinea ist immer speziell und kann mit europäischen Häfen nicht verglichen werden. Viele Dinge laufen in sehr langsamer Art und Weise ab und oft sind es viele Leute, die sich für eine Situation zuständig fühlen. Der Eine sagt rechts, der Andere links und beim Dritten geht es durch die Mitte. Somit sind Verwirrungen vorprogrammiert. Trotzdem sind wir angenehm überrascht. Beide Häfen sind moderner ausgestattet, als wir dachten. Besonders der Hafen von Dakar, den wir schon vor fünf Jahren besuchten, hat sich unserer Meinung nach sehr positiv entwickelt. Was wir nach wie vor mit gemischten Gefühlen betrachten, ist das Abladen von vielen Hunderten von Autos, die in Europa ausrangiert werden. Ihre Innenräume sind teilweise vollgepackt mit Altkleidern, Matratzen, elektrischen Geräten und alten Fahrrädern. Ist das nun wirklich eine Hilfe? Aber auch darauf ist man eingestellt. Einige Hafenarbeiter sind mit großen Autobatterien auf Handwagen ausgestattet. Sie haben ihren festen Job, fahruntüchtige Autos wieder „zum Leben“ zu erwecken.</p>
<div class="one-half">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6151" title="Schrottauto für Conakry" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/9.Schrottauto2-Conakry_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6153" title="Schrottauto für Conakry - Senegal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/10.Schrottauto3-Conakry_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
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<p>Nach weiteren zwei Tagen in Conakry folgt eine längere Zeit auf See in Richtung Südamerika. In knapp sechs Tagen kommen wir unserem Ziel einen ganz großen Schritt näher. Während dieser Zeit haben wir auch den Äquator überschritten. Wir sind nun auf der Südhalbkugel und schon jetzt ist manches anders. Zu nennen sind da die unglaublichen farbintensiven Sonnenuntergänge, die schon recht zeitig sind. Und der unbeschreibliche Sternenhimmel, der uns schon auf unserer letzten Reise so faszinierte.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6162" title="Conakry by Night" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/13.Ausfahrt-Conakry-by-night_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach fünf Tagen auf dem Atlantik erreichen wir Vitória in Brasilien. Wir fahren in einer der schönsten Hafenbuchten hinein und somit hätte der Empfang auf einen neuen Kontinenten kaum schöner sein können. Es ist warm und sonnig und, wie ich es immer persönlich empfinde, es riecht nach Südamerika.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6165" title="Ankunft in Vitória" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/3.Ankunft-in-Vitória2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In Vitória bleibt das Frachtschiff Grande San Paolo für mehrere Stunden. Wir nutzen die Gelegenheit, um von Bord zu gehen. Und ehe wir uns versehen, haben wir einen Tourguide an unserer Seite. Er behauptet vom Kapitän geschickt worden zu sein, und sich als Einheimischer bestens in Vitória auszukennen. Das Letztere stimmt auf alle Fälle, denn unsere Wünschen werden in Windeseile erfüllt. Da ein Foto, dort eine Besichtigung und mal schnell beim guten Freund nebenan ein bisschen Geld getauscht. Im Schnelldurchlauf, aber immer herzlich und zuvorkommend, bekommen wir eine Sightseeingtour der Extraklasse geboten, die am Ende auch nicht ganz umsonst war. Einige Stunden später geht es weiter nach Rio de Janeiro.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6166" title="Ausfahrt aus dem Hafen von Rio - Hintergrund der Zuckerhut" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/Ausfahrt-aus-dem-Hafen-von-Rio-Hintergrund-der-Zuckerhut_21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Mit dem Aufenthalt in Rio de Janeiro haben wir nicht soviel Glück. Im Hafen von Rio de Janeiro legt das Schiff nur für 12 Stunden an. Da wir einen Tag zuvor auf Reede liegen, also auf Einlass warten, wird das Schiff erst nachts in den Hafen gebracht.  Wir können uns also den Zuckerhut und den Corcovado mit der Christusstatur, nur aus der Entfernung ansehen. Schon nach dem Mittag geht es weiter in Richtung Santos, eine Tagesreise mit dem Schiff entfernt. In Santos können wir wieder mehr das brasilianische Leben erleben. Wir wissen von unserer letzten Schiffsreise, dass der Hafen nur wenige Kilometer von dem Zentrum Santos entfernt liegt. Wir haben also genügend Zeit unsere eigene kleine Tour zu starten. Wir erledigen einige Einkäufe und mit der erst kürzlich neu eröffneten historischen Straßenbahn sehen wir uns das Zentrum von Santos. Das macht Lust auf mehr.</p>
<p>Unsere Ankunft in Montevideo, unseren Zielhafen der Überfahrt nach Südamerika, rückt immer näher. Da das Frachtschiff Grande San Paolo aber zuerst nach Zarate in Argentinien fährt, fahren wir an unserem Ziel erst einmal vorbei. Zarate liegt nicht, wie man meinen könnte, am Atlantik, sondern am Río Paraná. Wir fahren mit dem Schiff vom Atlantik in den Río de la Plata, welcher in den Rio Paraná übergeht, an Montevideo vorbei, nach Zarate. Erst auf der Rücktour läuft das Schiff den Hafen von Montevideo an.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/Einfahrt-in-den-Hafen-von-Montevideo_11.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Einfahrt in den Hafen von Montevideo"><img class="alignnone size-medium wp-image-6172" title="Einfahrt in den Hafen von Montevideo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/Einfahrt-in-den-Hafen-von-Montevideo_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Hier erreichen wir unser Ziel nach einer Reise mit dem Frachtschiff Grande San Paolo nach fünf Wochen.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/14.Äquator-Nullpunkt-Nord_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Äquator Nullpunkt Nord"><img title="Äquator Nullpunkt Nord" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/14.Äquator-Nullpunkt-Nord_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/15.Äquator-Nullpunkt-Süd_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Äquator Nullpunkt Süd"><img title="Äquator Nullpunkt Süd" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/15.Äquator-Nullpunkt-Süd_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p> Wir haben den Äquatorpunkt genau getroffen&#8230;:-)</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/1.Interview-mit-Latizón-TV1_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Interview mit Latizón TV vor dem Frachschiff"><img title="Interview mit Latizón TV vor dem Frachschiff" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/1.Interview-mit-Latizón-TV1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/2.Interview-mit-Latizón-TV2_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Interview mit Latizón TV vor dem Schiff Grande San Paolo"><img title="Interview mit Latizón TV vor dem Schiff Grande San Paolo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/2.Interview-mit-Latizón-TV2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p> Interview mit Latizón TV vor dem Frachtschiff Grande San Paolo</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Foto-Film-Reise als Vortrag</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[RB-Südamerika-2011]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
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		<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>
		<category><![CDATA[Zweistündiger Foto-Film-Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Motorrad durch Südamerika - zwischen dem 12. und 56. Breitengrad]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit dem Motorrad durch Südamerika &#8211; zwischen dem 12. und 56. Breitengrad</h4>
<p>Eine zweistündige Foto-Film-Reise der Tour 2010/2011</p>
<p>Man sagt, das Schwierigste an einer langen Reise, sei das Abreisen. Auch wir hegten jahrelang einen Traum, mit zwei Motorrädern, die Länder von Südamerika zu entdecken. Doch wir wollten es nicht nur träumen, wir wolltenes auch erleben.</p>
<p>Und je öfter wir davon sprachen, umso konkreter wurden unsere Reisepläne und Routen. Mit dem Buchen des Frachtschiffes, welches uns und die Motorräder nach Buenos ires bringen soll, bekommt unser Traum Gestalt. Nun können wir beginnen die Wochen zu zählen, die Motorräder umzubauen und ein wenig die Spanische Sprache lernen.</p>
<p>Das es eine der besten Entscheidungen unseres Lebens gewesen ist, zeigt unsere zweistündige Foto-Film-Reise. Sie bietet einen Einblick in die fantastische Natur und Kultur von Südamerika. Die route führt durch Argentinien und Chile, Peru und Bolivien, Paraguay, Uruguay und Brasilien.</p>
<p>Unsere Reise zeigt, wie facettenreich dieser Kontinent ist, und regt an, noch mehr von diesen Ländern zu erfahren. Unser Film ist etwas zum Zurücklehnen und zum Träumen. Und wir wünschen viel Spaß dabei. (Auszug Flyer &#8220;Mit dem Motorrad durch Südamerika &#8211; zwischen dem 12. und 56. Breitengrad)</p>
<p>Haben wir Euer Interesse geweckt? Dann meldet Euch bitte für weitere Informationen über unsere E-Mail oder dem Kontaktformular.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4903 aligncenter" title="Salar Grande" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/154.Paso-de-Jama3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Salar Grande auf dem Weg zum Paso de Jama</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Ts8O3JggrPc?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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