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	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</title>
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	<description>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</description>
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		<title>Wieder zu Hause &#8211; Ein viertel Jahr in der Heimat</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 06:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Nordamerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Diesen Text im heimischen Wohnzimmer zu schreiben, ist schon ein komisches Gefühl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wieder zu Hause – Ein viertel Jahr in der Heimat</strong><strong>                                                         </strong></p>
<p>Diesen Text im heimischen Wohnzimmer zu schreiben, ist schon ein komisches Gefühl. Spielen sich doch gerade in meinen Kopf die ganzen Räumlichkeiten und Plätze ab, wo wir in der Vergangenheit unsere Reiseberichte verfasst haben. Sie waren immer unterschiedlich und charakteristisch für das jeweilige Land, welches wir bei unserer Motorradreise bereist haben. Eins war allerdings immer gleich – das Freiheitsgefühl, welches man schon nach kurzer Zeit in der Heimat gerne wieder haben möchte.</p>
<p>Was ist in den vergangenen Wochen passiert? Am 21. Dezember 2015 konnten uns unsere Familien wieder in die Arme nehmen. Wir wissen, dass sie sich auf unsere Heimkehr sehr, sehr gefreut hatten. So waren wir in den kommenden Wochen damit beschäftigt, wieder zu Hause „anzukommen“ mit allem, was dazugehört. Es galt Freunde und Bekannte zu besuchen, und natürlich schon bald der regelmäßigen Arbeit nachzugehen. In unserer Wohnung ist die neunmonatige Reise natürlich noch allgegenwärtig. Die vielen Fotos und Filmschnipsel mussten schon wenige Wochen nach unserer Ankunft zu einem Film zusammengetragen werden. Im Januar 2016 durften wir unseren ersten Foto-Film-Vortrag beim Honda Team Schlieter in Erfurt präsentieren. Es war ein richtig schöner Abend. Ein Abend unter vielen Freunden und Geleichgesinnten, die unsere Reise eifrig mitverfolgten und miterlebten während des Films. Diese Stimmung möchte man natürlich ewig festhalten und so stand schon während unserer Reise fest, dass wir in Eisenach wieder Vorträge geben werden.</p>
<p>Seit dem Beginn meiner Tätigkeit in der Rat-Apotheke Eisenach reisen diesbezüglich die Anfragen nicht ab. Wieder wurde ein Film von Harald erstellt, der besser nicht sein konnte. Mit vielen Fotos und vor allen Dingen Filmsequenzen von unseren GoPro-Actioncams, die wir auf unseren Helmen hatten, ist ein weiterer Foto-Film-Vortrag entstanden. Am 2. und 3. April 2016 durften wir ihn vor ausverkauftem Haus in der Eisenacher Bücherstube, in der Johannisstraße 9<span style="text-decoration: underline;">,</span> bei Jens Eberitsch präsentieren. Die Abende waren der volle Erfolg. Es hat uns enorm viel Spaß bereitet, die Leute mit unserer <span style="color: #ff0000;">Motorradreise „Von Montevideo nach New York“</span> zu begeistern. Schnell wurde klar, dass wir das wiederholen müssen. Und so machten wir mit Jens Eberitsch gleich ein neues Vortragswochenende im Mai 2016 aus. <span style="color: #ff0000;">Ganz herzlich laden wir Euch am 27., 28. und 29. Mai 2016 in die Eisenacher Bücherstube (Johannisstraße 9, 99817 Eisenach), Beginn 20:00, ein.</span> Freut Euch auf zwei Stunden Motorradabenteuer mit allen Höhen und Tiefen. Wir nehmen Euch mit auf eine Reise nach Süd-, Mittel- und Nordamerika und zeigen Euch fantastische Landschaften und Tierwelten. Der Kartenvorverkauf ist ab sofort in der Eisenacher Bücherstube. Wir freuen uns auf Euren Besuch!</p>
<p><img title="Ankunft im Bundesstaat Georgia" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2016/04/6.-Ankunft-im-Bundesstaat-Georgia_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nicht nur mit unendlich vielen Bildern und Filmschnipseln lässt sich so eine Reise verarbeiten. Auch auf anderen Wegen spiegeln sich die Emotionen des Erlebten in den verschiedenen Ländern wieder. Besonders die unglaubliche Farbenvielfalt, und das ist der Hauptgrund, hat ein Projekt von mir (Konstanze) ins Leben gerufen, welches ich schon seit meiner ersten Motorradreise mit Harald verfolge. Es ist das Gestalten von Bildern, das Erstellen von Collagen mit ganz unterschiedlichen Themen. Während unserer Reise konnte ich dazu so viel Material und Eindrücke sammeln, dass ich seit meiner Ankunft auch mit dieser Art der Verarbeitung beschäftigt bin. Seit einem Monat haben wir auch dazu eine Webseite geschaltet, die sich über Besucher freuen würde. Unter dem Namen: <span style="color: #ff9900;"><a href="http://www.newvision97.de/"><span style="color: #ff9900;">www.newvision97.de</span></a></span> findet man eine Auswahl von Collagen, die wir gerne in Ausstellungen präsentieren würden. Über Anregungen und Meinungen würden wir uns freuen. Unter den Adressen <a href="mailto:info@newvision97.de">info@newvision97.de</a> oder <a href="mailto:anfrage@newvision97.de">anfrage@newvision97.de</a> kann dazu Kontakt aufgenommen werden.</p>
<p><img title="New Vision ´97" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2016/04/2.1-Pinsel-Mikado-1_4-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></p>
<p>Abschließend kann man sagen, dass wir uns in diesem Jahr weiter mit unserer erlebten Motorradreise beschäftigen werden. Das geschieht in ganz unterschiedlichen Richtungen und wir freuen uns darauf.</p>
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		<title>USA Teil 2: Von Westen nach Osten bis nach New York</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2015 08:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Nordamerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Westen der USA hält langsam der Winter Einzug, besonders auf den Höhen des Coloradoplateaus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>USA Teil 2: Von Westen nach Osten bis nach New York</strong></p>
<p>Im Westen der USA hält langsam der Winter Einzug, besonders auf den Höhen des Coloradoplateaus. Auch der Wetterbericht gibt dazu Informationen heraus, die man auf Zweirädern gar nicht gerne hört. „Nichts wie weg!“, denken wir uns und schlagen zuerst eine südliche Richtung ein, die später in eine südöstliche Richtung wechselt. Trotzdem bekommen wir einen Zipfel des Schneefallgebietes ab, sodass wir einen Tag Zwangspause in Galupp/ New Mexico einlegen müssen. Wir hoffen, dass uns dies auf der letzten Etappe nicht allzu oft passiert.</p>
<p><img title="Fahrt durch den Bundesstaat New Mexico - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/1.-Fahrt-durch-den-Bundesstaat-New-Mexico_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Schnee in Galupp - New Mexico -  Fahrstopp für Zweiräder" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/3.-Schnee-in-Galupp-New-Mexico-Fahrstopp-für-Zweiräder_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auch wenn nun unsere letzte Etappe der Reise begonnen hat, müssen wir für die letzten 3000 Kilometer noch Maßnahmen an den Motorrädern ergreifen. Einen Ölwechsel hatten wir schon in Monterey/ Kalifornien machen lassen. Der Mechaniker der kleinen Werkstatt bescheinigte uns, dass es der Hinterreifen der Transalp bestimmt nicht bis nach New York schaffen wird. Er war auf der linken Seite schon soweit abgefahren, dass man kaum noch Profil sehen konnte. Also bekam die Honda Transalp einen neuen Hinterreifen aufgezogen. Der Reifen der Africa Twin hingegen sah zu diesem Zeitpunkt noch gut aus, wenn man bedenkt, dass auch dieser über 18.000 Kilometer herunter hatte. Dafür melden sich nun, auf unseren Weg nach Osten, die vorderen Reifen beider Motorräder. Wenn man merkt, dass langsam die Führung der Maschinen verloren geht, sollte man handeln und so lassen wir neue Vorderreifen in Albuquerque/ New Mexico aufziehen. Die Werkstatt hat zwar nicht unsere Wunschmarke, aber von solchen Vorstellungen muss man sich bei einer langen Reise früh oder später sowieso verabschieden. Die Hauptsache ist, dass die Größe stimmt und so glauben wir, nach diesem Werkstattbesuch, endlich nach New York durchziehen zu können.</p>
<p><img title=" Ankunft im Bundesstaat Texas - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/4.-Ankunft-im-Bundesstaat-Texas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Fahrt durch den Bundesstaat Texas an Baumwoll- und Ölfeldern vorbei" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/5.-Fahrt-durch-den-Bundesstaat-Texas-an-Baumwoll-und-Ölfeldern-vorbei_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Weit gefehlt. Denn nach weiteren Kilometern bemerken wir, beim Abpacken des Gepäcks von der Honda Africa Twin, dass sich nun auch dieser Hinterreifen bald verabschiedet. Deutliche Haarrisse sind zu sehen und Gefahr ist in Verzug. Gut, dass es in Tyler/ Texas eine Honda Werkstatt gibt. Doch, wie schon gesagt, so einfach ist es nicht, einen Hinterreifen dieser Sorte zu bekommen. Auch in den USA nicht. Der Grund ist, dass es diese Art von Motorrad nie in den USA zu kaufen gab. Woher sollten dann die Ersatzteile kommen? Hier schwört man auf die Marke Harley Davidson. Der Chef der Werkstatt gibt sich wirklich alle Mühe und versucht, so schnell wie möglich, einen neuen Reifen zu bestellen. Nach drei Tagen in Tyler haben wir auch dieses Problem gelöst. Nur zu dumm, dass ausgerechnet jetzt, sich die Honda Transalp wieder meldet mit lauten undefinierbaren Geräuschen beim Schalten vom ersten in den zweiten Gang. Ein Check des Mechanikers ergibt, dass die Antriebskette gewechselt werden muss. Das Antriebsritzel ist eigentlich gar nicht mehr vorhanden, soweit abgefahren ist es. Hier haben wir zum Glück vorgesorgt und für beide Motorräder jeweils ein Kettenkit mitgenommen. Damit wir nicht die gleiche Prozedur wenig später in einem anderen Ort noch einmal haben, lassen wir auch das Kettenkit von der Africa Twin wechseln. Einen halben Tag später sitzen wir mit guten Gewissen auf unsere Maschinen und auf einen dicken Rechnungsbetrag.</p>
<p><img title="Ankunft im Bundesstaat Mississippi - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/8.-Ankunft-im-Bundesstaat-Mississippi-USA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nun kann es endlich mit großen Schritten in Richtung Osten gehen. Ein Gedanke geht uns dabei immer wieder durch den Kopf. Zuerst war es nur eine Idee, doch Recherche im Internet und im Navigationsgerät lassen ein Wegpunkt immer realistischer werden. Wir haben noch Zeit und können durchaus noch den Sonnenstaat Florida erreichen. Und wenn wir dort einmal sind, könnten wir auch den Weltraumbahnhof von Cap Canaveral besuchen. Gesagt, getan. Und so bewegen wir uns in Richtung Osten durch die Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama bis hin nach Florida. Die mit diesem Bundesstaat verbundenen Vorstellungen nach Sonne und angenehmen Temperaturen bewahrheiten sich zu einhundert Prozent. Bessere Bedingungen hätten wir im Monat November zum Motorradfahren nicht haben können.</p>
<p><img title="Warme Temperaturen im Sonnenstaat Florida" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/10.-Warme-Temperaturen-im-Sonnenstaat-Florida_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Der Besuch von Cap Canaveral ist natürlich noch ein Highlight für sich. Völlig sprachlos stehen wir vor der Apollo13 und vor dem Spaceshuttle Atlantis. Wir brauchen eine ganze Zeit, um zu realisieren, was wir uns gerade ansehen dürfen. Haben wir aber erst einmal diesen Punkt überschritten, werden danach unzählige Fotos gemacht. Auf verschiedene Art und Weise wird einen die Geschichte der Raumfahrt in den USA erklärt. Einmal mit Anschauungsobjekten aus allen Bereichen der Raumfahrt oder mit Filmen im Kinoformat. Ein Besuch im Kennedy-Space-Center in Florida ist auf alle Fälle eine Reise wert und war für uns sehr ergreifend.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Spaceshuttle Inspiration  - Auf der Fahrt nach Cap Canaveral - Florida - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/11.-Spaceshuttle-Inspiration-auf-der-Fahrt-nach-Cap-Canaveral_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Raketenpark im Kennedy-Space-Center - Florida - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/15.-Raketenpark-im-Kennedy-Space-Center-Florida_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Atlas-Trägerrakete im Raketenpark vom Kennedy-Space-Center - Florida - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/16.-Atlas-Trägerrakete-im-Raketenpark-vom-Kennedy-Space-Center-Florida_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Spaceshuttle Atlantis im Kennedy-Space-Center - Florida - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/17.-Spaceshuttle-Atlantis-im-Kennedy-Space-Center-Florida_1-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach diesem Besuch heißt es nun für uns, nach Norden zu fahren. Das große Ziel New York liegt noch gute 2000 Kilometer entfernt. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen und sich einzelne Punkte auf der Karte zu setzen, wollen wir einige bekannte Städte in den Südstaaten besuchen. Wir besuchen die Stadt Savannah im Bundesstaat Georgia, Charleston im Bundesstaat South Carolina und Wilmington im Bundesstaat North Carolina für jeweils zwei Tage. Die historischen Altstädte dieser Städte faszinieren uns und lassen viele Fotoaufnahmen entstehen. Unweigerlich beschäftigt man sich mit der amerikanischen Geschichte und die Zeit des Bürgerkrieges.</p>
<p><img title="Willkommensgruß im Bundesstaat Georgia - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/7.-Willkommens-gruß-im-Bundesstaat-Georgia_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Traditionsschiff in Savannah - Georgia - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/20.-Traditionsschiff-in-Savannah-Georgia_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Hafenpromenade in Charleston - South Carolina - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/23.-Hafenpromenade-in-Charleston-South-Carolina-USA_11-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Südstaatenhaus in Wilmington - North Carolina - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/26.-Südstaatenhaus-in-Wilmington-North-Carolina-USA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Um im weiteren Verlauf nach Norden nicht die Millionenstädte Washington und Baltimore mitnehmen zu müssen, fahren wir auf eine östlich gelegene Halbinsel. Diese Halbinsel teilen sich die Bundesstaaten Virginia, Maryland und Delaware. Hier ist es deutlich entspannter auf den Straßen. Die Temperaturen sind angenehm und die Sonne scheint. Wir fahren bis zur nördlichsten Spitze und bleiben zwei Tage in Dover. Ein Besuch im USAF-Museum bringt uns noch einmal die Geschichte der Luftfahrt der USA näher, was immer mit viel Stolz präsentiert wird. Dem Besucher wird die Möglichkeit gegeben, ganz nah an jede einzelne Transportmaschine und Flugzeug heranzukommen und sie auch von innen besichtigen zu können.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Ankunft im Bundesstaat Maryland - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/30.-Ankunft-im-Bundesstaat-Maryland_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ankunft im Bundesstaat Delaware - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/31.Ankunft-im-Bundesstaat-Delaware-USA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Ehemaliges Flugzeug der US Regierung - USAF Museum - Delaware - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/34.-Ehemaliges-Flugzeug-der-Regierung-U.S.Air-Force-Museum-Delaware-USA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Transportflugzeug der USAF- Dover - Delaware- USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/35.-Transportflieger-der-U.S.-Air-Force-Dover-Delaware-USA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Das Finale ist nun nicht mehr weit. Unsere Motorräder müssen wir, nach Kontaktaufnahme mit der Firma Intime in Deutschland schon in New Jersey abgeben. In Rahway/Linden, im Bundesstaat New Jersey, haben es unsere treuen Weggefährten geschafft. Wir geben sie schon mit Wehmut ab und lassen alles, was wir für unsere Zeit in New York nicht brauchen, auf den Motorrädern. Sie werden nun in einen Container gepackt und nach Bremerhaven verschifft. Ihre Ankunft wird im Januar 2016 sein. Etwas „nackig“ kommen wir uns nun vor. Nur mit jeweils einem Rucksack, einer Tasche und unseren Helm reisen wir per Zug in die Millionenstadt New York.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Letztes Foto der Motorräder im bepackten Zustand - Rahway- Linden New Yersey" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/37.Letztes-Foto-der-Motorräder-im-bepackten-Zustand-Rahway-Linden-New-Yersey_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Abgabe der Bikes in Linden New Jersey zur Verschiffung nach Deutschland" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/39.-Abgabe-der-Bikes-in-Linden-New-Jersey-zur-Verschiffung-nach-Deutschland_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Es ist ein komisches Gefühl nach über 37.000 gefahrenen Kilometern am Ziel zu sein. Wir können es gar nicht glauben und die riesigen Wolkenkratzer, die wir so auch noch nie gesehen haben, setzen noch einen drauf. Wir sind einfach hin und weg! Nach 9 Monaten sind wir am Endpunkt unserer Reise angekommen. Zur Weihnachtszeit in New York zu sein hätte passender nicht sein können. Unser Aufenthalt wird noch gekrönt von der Ankunft unserer besten Freunde, die einen Urlaub zu dieser Zeit hier geplant haben. Gemeinsam besichtigen wir die Highlights von New York, wie das Empire State Building, die Freiheitsstatue, Top of the Rocks und der Rockefeller Center. Den Times Square mit seiner überwältigenden Lichtershow aus Reklame und den verschiedenen Museen. Es ist einfach super in New York und überwältigt uns.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="New York und seine Gelben Taxen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/40.-New-York-und-seine-Yellow-Cabs_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Der Times Sqaure in New York" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/42a.-Der-Times-Sqaure-in-New-York_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Der Times Square in New York" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/42.-Der-Times-Square-in-New-York_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/46.-Auf-der-Brooklyn-Bridge-New-York_1.jpg" rel="lightbox[7726]" title="Auf der Brooklyn-Bridge - New York"><img title="Auf der Brooklyn-Bridge - New York" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/46.-Auf-der-Brooklyn-Bridge-New-York_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Blick vom Empire State Building auf die Spitze von Manhattan" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/47.-Blick-vom-Empire-State-Building-auf-Manhattan_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Doch auch die Freude auf Zuhause nimmt an Fahrt auf. Wir freuen uns unsere Familien wiederzusehen, die schon lange auf uns warten. Mit ihnen zusammen Weihnachten zu feiern ist ein hohes Gut in bewegten Zeiten und nach einer langen Reise. Sie wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und durch viele Erzählungen immer wieder aufgefrischt werden. Wir freuen uns darauf.</p>
<p><img title="Unser großes Ziel - Die Freiheitsstatue von New York" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/12/48.-Unser-großes-Ziel-Die-Freiheitsstatue-von-New-York_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>USA – Die Motorradtour durch den Westen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 06:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Grenzübertritt unseres letzten zu bereisenden Landes steht an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>USA &#8211; Die Motorradtour durch den Westen</strong></p>
<p>Der Grenzübertritt unseres letzten zu bereisenden Landes steht an. Was wird uns diesmal wieder erwarten, wenn die Grenzbeamten der USA in unseren Pässen die vielen verschiedenen Stempel sehen? Werden sie damit ein Problem haben? Kurz gesagt: Es passiert nichts. Zumindest nichts Schlimmes und auseinandergenommen werden wir auch nicht. Nicht einmal die Motorräder brauchen irgendwelche wichtige Dokumente. Wir bekommen nach dem obligatorischen Ausfüllen der grünen Einreisekarte unseren Stempel in den Pass und das war es. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass wir von Mexico aus den kleineren Grenzübergang Tecate wählten. Man steht uns sinnbildlich mit offen Armen gegenüber und wünscht uns eine gute Zeit in den Vereinigten Staaten von Amerika.</p>
<p><img title="Pazific Coast Highway Number 1 - Kalifornien - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/1b.-Pazific-Coast-Highway-Kalifornien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Den guten Aufenthalt werden wir haben. Denn am Anfang steht der Westen der USA auf dem Plan, den wir schon durch eine Reise mit dem Auto vor acht Jahren kennen. Damals philosophierten wir oft darüber, wie es wohl wäre, den Pazific Coast Highway, auch Highway Number 1 genannt, mit dem Motorrad abzufahren. Nun wird es Realität. Auf unseren Weg nach San Francisco fahren wir auf der schönsten Straße der Welt. Es ist unglaublich und wir genießen diese Strecke in vollen Zügen. Oft halten wir an, um den Pazifik, der stellenweise mit Kraft an die westliche Steilküste Amerikas schlägt, zu fotografieren. Wir sind damit nicht alleine, denn diese Straße ist bei Touristen beliebt und nur allzu oft werden wir in Gespräche zu unserer Reise verwickelt. Die bunten Fahnen aller bereisten Länder, an unseren Aluminiumboxen, verraten, dass wir schon längere Zeit unterwegs sein müssen.</p>
<p><img title="Eine der schönsten Straßen der Welt an der Pazifikküste entlang - HWY 1 - Kalifornien - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/1e.-Eine-der-schönsten-Straßen-der-Welt-HYW1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Am Highway Number 1 - Kalifornien - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/1a.-Am-Highway-Number-1-Kalifornien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>San Francisco, der nördlichste Punkt unserer diesjährigen Reise, empfängt uns mit seinem typischen Flair, was wir mögen. Die Golden-Gate-Bridge zieht uns in den Tagen unseres Aufenthaltes mehrmals in ihren Bann und ist für uns das Highlight, hier mit den Motorrädern darüberzufahren.</p>
<p><img title="Wir in San Francisco - Kalifornien - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/2g.-Wir-in-San-Francisco_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p><img title="Harald und die Golden Gate Bridge - San Francisco - Kalifornien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/2e.-Harald-und-die-Golden-Gate-Bridge-San-Francisco-Kalifornien_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
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<p><img title="Konstanze und die Golden Gate Bridge - San Francisco - Kalifornien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/2f.-Konstanze-und-die-Golden-Gate-Bridge-San-Francisco-Kalifornien_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
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<p>Nach den Tagen des Trubels in der Stadt San Francisco zieht es uns nun auf´s „Land“, bevor die nächste Großstadt auf dem Programm steht. Wir beginnen nacheinander, die Nationalparks der USA zu besuchen. Der Kings Canyon Nationalpark und der daran angrenzende Sequoia Nationalpark fordern uns rein fahrtechnisch heraus. In San Francisco spazierten wir noch bei herrlichem Sonnenschein mit bis zu 25 Grad Celsius durch die Stadt. Nun sehen wir uns zwei Tage später, mit dichtem Schneefall und Temperaturen am Gefrierpunkt konfrontiert, weil wir uns auf einer Höhe von 2000 m bewegen. Das sind nicht gerade optimale Bedingungen für Zweiräder. Doch mit dem unbedingten Willen, die mächtigsten Bäume der Welt, im Sequoia Nationalpark, zu sehen, kämpfen wir uns durch die Kälte. Wir nehmen auch nicht eingeplante Umwege durch gesperrte Straßen in Kauf, nur um sie und ganz besonders einen Baum zu sehen. Den General Sherman Tree, der mächtigste Baum der Erde mit seiner beachtlichen Höhe von 84 Metern und seinen Umfang in Bodennähe von 31 Metern. Es ist ein kleines Kunststück, ihn mit der Kamera in seiner Größe gut darzustellen.</p>
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<p><img title="Der General Sherman Tree - Sequoia NP - Kalifornien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/3f.-Der-General-Sherman-Tree-Sequoia-NP-Kalifornien_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
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<p><img title="Ganz schön groß so ein Baum im Sequoia-Nationalpark" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/3c.-Ganz-schön-groß-so-ein-Baum-im-Sequoia-Nationalpark_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
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<p>Ganz anders ist es im Nationalpark Death Valley. Hier befinden wir uns auf Meereshöhe und noch darunter. Die Temperaturen sind deutlich angenehmer und wir nehmen uns einen Tag Zeit, mit unseren Motorrädern diese unwirkliche Landschaft zu erkunden. Auf asphaltierten Straßen kommt man sich vor, als würde man durch eine Science-Fiction-Kulisse fahren. Nicht alle Wege sind zu passieren, denn in der Mitte dieses Jahres ist das passiert, was sonst nie passiert: Es regnete. Und leider so heftig, dass manche Wege weggespült wurden. Mit den Räumarbeiten ist man heute noch beschäftigt. Trotzdem ist der Nationalpark Death Valley eine Reise wert und ein weiterer unvergesslicher Tag, kommt auf unsere persönliche Bestsellerliste.</p>
<p><img title="Besuch im Nationalpark Death Valley - Kalifornien - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/4a.-Besuch-im-Death-Valley-Kalifornien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Im Nationalpark Death Valley - Kalifornien - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/4c.-Im-Nationalpark-Death-Valley-Kalifornien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Um bei den Begriff Bestseller und Superlative zu bleiben, fahren wir in die Stadt, die niemals schläft. Und vielleicht entlässt sie den ein oder anderen Besucher als reichen Mann: Las Vegas. Durch einen Besuch vor einigen Jahren wissen wir, was uns erwartet und wir freuen uns darauf. Es ist unglaublich und kaum zu beschreiben, was Las Vegas alles zu bieten hat. Es sind nicht nur die großen Hotels mit ihren Casinos. Es ist einfach alles und die Vielzahl an Licht, Reklame und Shows, die einen umhaut. Mit dem Vorsatz immer besser zu sein, als der Nachbar, übertrumpfen sich die einzelnen Hotelkomplexe immer mehr. Mit Lichteffekten und Attraktionen, besonders in den Abend- und Nachtstunden umwerben sie die zahlreichen Besucher. Man hat aber auch erkannt, dass nicht nur die Lust auf das Glückspiel und die Shows, Leute aus allen Ländern anlockt. Sondern, auch das Vergnügen großartig auf Shoppingtour gehen zu können. Da uns leider ein Gewinn beim einarmigen Banditen versagt geblieben ist, mussten wir uns in diesem Punkt sehr zurücknehmen. Auch mit dem Hintergrund, die Motorräder nicht noch schwerer werden zu lassen, denn schließlich sind noch ein paar Tausend Kilometer bis nach New York. Nach zwei Tagen verlassen wir Las Vegas und suchen wieder etwas mehr Ruhe in weiteren Nationalparks im Westen der Vereinigten Staaten.</p>
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<p><img title="Auf dem Strip in Las Vegas" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/5a.-Auf-dem-Strip-in-Las-Vegas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p><img title="New York Hotelkomplex in Las Vegas - Nevada - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/5i.-New-York-Hotelkomplex-in-Las-Vegas-Nevada_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p><img title="Treasure Island Hotelkomplex in Las Vegas - Nevada" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/5d.-Treasure-Island-Hotelkomplex-in-Las-Vegas-Nevada_1-237x300.jpg" alt="" width="237" height="300" /></p>
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<p><img title="Come in and find out - der m&amp;m-Store in Las Vegas - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/5k.-Come-in-and-find-out-der-mm-Store-in-Las-Vegas_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
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<p><img title="Harley Davidson Café in Las Vegas - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/5e.-Harley-Davidson-Café-in-Las-Vegas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir fahren dazu die legendärste Straße der USA zwischen Los Angeles und Chicago, die Route 66. Was ist das für ein Gefühl, mit seinem eigenen Motorrad, die „Mother Road“ langzufahren? Unbeschreiblich! Die später gebaute Interstate 40 (Autobahn), im gleichen Verlauf zur Route 66, nimmt heutzutage der Route 66 den meisten Verkehr ab. Darunter haben die anliegenden Orte der historischen Route 66 sehr zu leiden. Eine touristische Vermarktung soll nun dieser legendären Straße und ihren Städten mehr Leben einhauchen. Besonders gut gelungen ist das in Seligman, wo sich ein Café mit Kultstatus befindet. Auch wir machen eine lange Pause in Lilos Café und dürfen bei ihr einen Aufkleber unserer Reise hinterlassen.</p>
<p><img title="Besuch bei Lilo auf der Route 66 in Seligman - Arizona - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/6a.-Besuch-bei-Lilo-auf-der-Route-66-in-Seligman_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Danach geht es für uns weiter und am Ende des Tages begrüßen wir den Grand Canyon im gleichnamigen Nationalpark bei wieder frischen Temperaturen. Gut, dass wir am selben Tag noch zu einem kurzen Fotoshooting an den südlichen Rand, den South Rim, fahren. Denn der folgende Tag hat wettertechnisch in sich. Dichte Wolken lassen immer wieder kräftig Schnee und Graupel von sich. Es ist richtig kalt geworden und zeitweise schaut man nur in dichten Nebel an den Abbruchkanten des Grand Canyons. Die Farbenvielfalt, welche sich durch die einzelnen Entstehungsepochen begründet, und die Zerklüftung sehen wir erst ein Tag später. Nun ist die Zeit da, ausreichend Fotos von einem Naturwunder der Erde zu machen, welches Millionen von Besuchern jedes Jahr magisch anzieht.</p>
<p><img title="Blick vom South Rim zum North Rim Grand Canyon - Arizona - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/7a.-Blick-vom-South-Rim-zum-north-Rim-Grand-Canyon_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Eingang zum Grand Canyon Nationalpark - Arizona - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/7e.-Eingang-zum-Grand-Canyon-Nationalpark-Arizona_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ein magischer Ort, der uns nach dem Grand Canyon anzieht und eine zweitägige Anreise hat, ist das Monument Valley im Bundesstaat Utah. Wenn man den Namen „Monument Valley“ hört, sieht man automatisch ein Bild von schroffen, roten Felsblöcken, sogenannten Butten, vor Augen. Genau das wollen wir zusammen mit unseren Motorrädern in unseren Köpfen verewigen, welches mit einer Fahrt mitten durch den Nationalpark möglich ist.</p>
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<p><img title="Ein weiterer Wunsch geht in Erfüllung - Fahrt durch das Monument Valley - Utah - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/8.-Ein-weiterer-Wunsch-geht-in-Erfüllung-das-Monument-Valley_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p><img title="Monument Valley - ein Traum - Utah - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/8.-Monument-Valley-ein-Traum_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p>Das Coloradoplateau, welches uns die atemberaubende Landschaft, aber auch die sehr niedrigen Temperaturen auf dem Motorrad beschert, hat noch mehrere Highlights. Auf keinem Fall darf man die Nationalparks Canyonlands und Arches verpassen, wenn man in dieser Region ist. Wir fahren dazu ins nördlich gelegene Moab/ Utah und nehmen Zeit für diese spektakulären Landschaften. Im Nationalpark Canyonlands fühlt man sich in alte Wildwesternfilme zurückversetzt. Eine Vielzahl von Schluchten, Canyons und sagenhaften Felsformationen erwarten einem. Von manch beachtlicher Höhe schaut man ins weite Land. Schon alleine das ist ein unglaubliches Gefühl.</p>
<p><img title="Big Views im Canyonlands Nationalpark - Utah - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/9.-Big-Views-im-Canyonlands-Nationalpark-Utah-USA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Der Mesa Arch im Nationalpark Canyonlands - Utah - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/9.-Der-Mesa-Arch-im-Nationalpark-Canyonlands-Utah-USA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Der Nationalpark Arches, der am Nationalpark Canyonlands anschließt, ist dagegen ganz anders. Hier sind es Sandsteinfelsen, die im Laufe der Zeit, durch Verwitterungen geformt wurden. Markant sind die riesigen Löcher und Bögen, sogenannten Arches, die einmalig sind. Der Delicate Arch, ist der meistbesuchte Bogen des Parks und nur durch eine kleine Wanderung zu erreichen. Er ist das Wahrzeichen des Bundesstaates Utah.</p>
<p><img title="Der Delicate Arch im Arches Nationalpark - Utah - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/Der-Delicate-Arch-im-Arches-Nationalpark-Utah-USA_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p><img title="Bizarre Felsen aus Sandstein im Arches NP - Utah - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/10.-Bizarre-Felsen-aus-Sandstein-im-Arches-NP-Utah-USA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Da der Winter in diesem Gebiet der USA schon kräftig Einzug hält, können wir weitere sehenswerte Nationalparks mit dem Motorrad nicht mehr erkunden. Wir beschließen nun unsere West- nach Ostrichtung einzuschlagen, mit zuerst südlicher Richtung. Somit verlassen wir auch das Coloradoplateau und hoffen auf angenehmere Temperaturen. Auf zu unserer letzten großen Etappe. Auf nach New York!</p>
<p><img title="Der Landscape Arch im Arches Nationalpark - Utah - USA" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/Der-Landscape-Arch-im-Arches_1-Nationalpark-Utah-USA-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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		<title>Mexico – Zwischen Enttäuschung und Begeisterung</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2015 08:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Baja California]]></category>
		<category><![CDATA[Bajaferris]]></category>
		<category><![CDATA[Chiapas]]></category>
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		<category><![CDATA[Popcatepetl]]></category>
		<category><![CDATA[Teotihuacan]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Einreise ins Land Mexico gestaltet sich etwas holprig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: x-small;">Mexico – Z</span></strong><strong><span style="font-size: x-small;">wischen Enttäuschung und Begeisterung</span></strong><strong><span style="font-size: x-small;">                                                             </span></strong></p>
<p>Unsere Einreise ins Land Mexico gestaltet sich etwas holprig. Für uns ist es nicht gleich einzusehen, warum wir eine Kaution für unsere Motorräder zahlen sollen. Sozusagen eine Sicherstellung, dass wir auch unsere Motorräder wieder aus dem Land führen. Wir stellen uns etwas stur, denn mit insgesamt 700 Dollar wird wieder ein erhebliches Loch ins unseren Finanzplan gerissen. Da wir aber sonst keine Einreisegenehmigung bekommen, müssen wir in den sauren Apfel beißen. Da es kurze Zeit später wie aus Eimern schüttet, können wir nicht gerade sagen, dass uns Mexico herzlich begrüßt. Es kann also nur besser werden.</p>
<p><img title="Grenze geschafft - Auf geht´s auf Mexico´s Straßen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/2.Grenze-geschafft-auf-geht´s-auf-Mexico´s-Straßen_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auf Besserung warten wir leider die darauffolgenden Tage vergeblich. Unser erstes Etappenziel in Mexico, die Pyramiden von Palenque zu besuchen, bleibt ein Wunsch, den wir uns nicht erfüllen können. Straßenblockaden machen unsere Pläne zunichte. Anders als in Bolivien, wo wir bei unserer letzten Reise auch diese Probleme hatten, kann man hier nicht auf ein Einsehen der Einwohner hoffen. Nur gegen Geld ist vielleicht ein Durchkommen möglich. Da es aber auf der Strecke nicht nur eine Blockade geben wird, lehnen wir das strikt ab. Als wir das verweigern, bekommen wir die Aggressivität noch mehr zu spüren. Um nicht am Ende des Tages vor ein beschädigtes Motorrad stehen zu müssen, drehen wir enttäuscht um. Wir versuchen eine andere Straße zu nehmen, doch auch hier hält man uns auf und spekuliert auf unsere Finanzen. Ein späterer Besuch bei der Polizei ergibt nur ein Abwinken und die Bemerkung, dass wir doch woanders Motorrad fahren sollen. Somit hat das erste besuchte Bundesland Chiapas in Mexico nicht gerade einen bleibenden positiven Eindruck bei uns hinterlassen. Es kann nur besser werden.</p>
<p><img title="Erste Wegstrecken im Bundesstaat Chiapas - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/3.Erste-Wegstrecken-im-Bundesstaat-Chiapas-Mexico_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Auf dem Weg nach Palenque - Chiapas - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/4.Auf-dem-Weg-nach-Palenque-Chiapas-Mexico_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Das angrenzenden Bundesland Oaxaca, mit der gleichnamigen Provinzhauptstadt, erreichen wir durch einen langen Tagesritt von über 500 Kilometern bei teilweisen heißen Temperaturen von über 42 Grad. Nun wollen wir hier endlich mit dem Land Mexico „warm“ werden und genießen zwei schöne Tage in der Provinzhauptstadt Oaxaca.</p>
<p><img title="Auf dem Weg nach Oaxaca - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/6.Auf-dem-Weg-nach-Oaxaca-Mexico_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wie immer faszinieren uns die Altstädte mit ihren Gebäuden im kolonialen Baustil, in denen sich heute zahlreiche kleine Geschäfte, Restaurants und Cafés befinden. Wir genießen das Flair und probieren die einheimische Küche mit ihren vielerlei verschiedenen Tacos, Burritos und Tortillas. Vorsicht ist geboten bei den dazu gereichten Salsasoßen. Da unsere Geschmacksknospen eine derartige Schärfe überhaupt nicht gewohnt sind, treiben sich schnell die Tränen in die Augen und wir schnappen nach Luft. Wir staunen nicht schlecht, welche Portionen davon die Mexikaner konsumieren. Alles in allen haben uns die Tage in Oaxaca gut getan und wir sind wieder positiv gestimmt.</p>
<p><img title="Auf dem Pyramidensockel steht eine Kirche - Chalula - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/12.Auf-dem-Pyramidensockel-steht-eine-Kirche-Chalula-Mexico_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Auch Mexico hat viele Vulkane zu bieten" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/15.Auch-Mexico-hat-viele-Vulkane-zu-bieten_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die weiteren Strecken führen uns durch mehr oder weniger kleinere und größere Städte, vorbei an typische Landschaften mit vielen Kakteen und einigen Vulkanen. Der Vulkan Popocatepetl beeindruckt uns dabei besonders mit einer atemberaubenden Rauchwolke am frühen Morgen bei niedrigen Temperaturen. Das Thema „Pyramiden“ ist für uns noch nicht ganz vom Tisch. Wenn wir die Pyramiden von Palenque nicht erreicht können, bleiben uns immer noch die Pyramiden der Azteken von Teotihuacán, oberhalb von Mexikocity gelegen. Diesmal können wir unseren Plan in die Tat umsetzen und besuchen die Sonnen- und Mondpyramide mit ihren Nebengebäuden.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Bei den Pyramiden vom Teotihuacán - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/16.-Bei-den-Pyramiden-vom-Teotihuacán_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Blick von der Sonnenpyramide zur Mondpyramide" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/17.-Blick-von-der-Sonnenpyramide-zur-Mondpyramide_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Eine weitere erwähnenswerte Stadt, die uns auf ganz andere Weise beeindruckt, ist die Stadt Pachuca, die Provinzhauptstadt des Bundeslandes Hidalgo. Nach unserer Ankunft machen wir aus Interesse eine Stadtrundfahrt mit und entdecken dabei ein Stadtviertel, was wir am nächsten Tag genauer erkunden wollen. Es handelt sich um ein Viertel, was vor einiger Zeit das „Sorgenkind“ der Stadt war, durch eine hohe Kriminalitätsrate. Bandenkriege und Überfälle standen auf der Tagesordnung. Eine Gruppe Street-Art-Künstler kam auf die Idee, alle Häuser dieses Viertels so bunt anzumalen, dass es von weiten aussieht, als würden sich mehrere Regenbögen durchziehen. Das Projekt, welches die Bewohner und damit auch verfeindete Gruppen zusammenführte, ist derartig gut gelungen, dass man nun überlegt, wie man es touristisch vermarkten könnte. Die Fertigstellung dieses farbenfrohen Projektes ist noch nicht lange her. Somit können wir uns wohl als einer der ersten Touristen nennen, die das Viertel besuchten. Mit etwas Skepsis werden wir betrachtet. Doch als wir unsere Bewunderung über das Geschaffte ausdrücken, ist man sichtlich stolz.</p>
<p><img title="Ein Regenbogen zieht sich durch ein ganzes Armenviertel - Pachuca - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/18.-Ein-Regenbogen-zieht-sich-durch-ein-ganzes-Armenviertel-Pachuca_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Bunte Häuser in Pachuca - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/19.-Bunte-Häuser-in-Pachuca-Mexico_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Dass in Mexiko sehr viel Potenzial in Sachen Kunst und Kultur steckt, zeigt uns auch die Stadt Guanajuato, die wir für zwei Tage besuchen. Mit einem jährlichen Film- und Theaterfestival „Cervantino“ lockt die Stadt Tausende Besucher an. In der Altstadt hört man überall Musik, die uns bekannt vorkommt. Denn in diesem Jahr stehen die Länder Chile, Peru und Kolumbien in Vordergrund.</p>
<p><img title="Blick auf die Stadt Guanajuato - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/22.-Blick-auf-die-Stadt-Guanajuato_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach der Stadt Guanajuato geht es mit großen Schritten in Richtung Nordwesten. Ziel ist es, die Halbinsel Baja California zu erreichen. Auf dieser landschaftlich sehr schönen Strecke wollen wir unsere letzte große Etappe in Mexiko starten, bevor wir in die USA einreisen. Die Tageskilometer sind dazu sehr lang und es ist von Nöten einige größere Pausen einzulegen. Wir lockern unsere Wegstrecke etwas auf mit dem Besuch des Ortes Tequila. Der durch seinen Schnaps weltbekannt geworden ist. Natürlich wird hier alles vermarktet, was mit dem Hochprozentigen in irgendeiner Weise zu tun hat. In angebotenen Touren wird interessierten Touristen die Herstellung von Tequila gezeigt. Die Verkostung und der spätere Verkauf in verschiedenen Größen und Verpackungen sind nahezu an allen Straßenecken möglich.</p>
<p><img title="Besuch des weltbekannten Städtchen Tequila - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/25.-Besuch-des-weltbekannten-Städtchen-Tequila_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Auf den Weg in Richtung Norden nach Mazatlán - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/27.-Auf-den-Weg-in-Richtung-Norden-nach-Mazatlán_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach zwei weiteren größeren Tagesritten auf unseren Motorrädern erreichen wir den kleinen Ort Tobolopambo, nahe der Stadt Los Mochis, wo die Fähre Bajaferris ablegt. Da die Fähre nachts fährt und circa sechs Stunden bis zur Ankunft nahe La Paz/ Baja California braucht, schlagen wir uns die Nacht um die Ohren. Recht müde und geschafft, auch von den Tagen davor, kommen wir auf der Insel an. Erst am darauffolgenden Tag können wir die Landschaft in vollen Zügen genießen. Kakteen, in beachtlicher Größe, soweit das Auge reicht, lassen uns staunen. Bei herrlichem Wetter fahren wir in den kleinen Tourismusort Loreto, welcher am Golf Baja California liegt. Zahlreiche kleinere Inseln können von hier aus besucht werden. Auf unseren nächsten Routen wechselt das Landschaftsbild mehrmals, zwischen Steppe und Graslandschaft, Kakteen oder auch Steinwüste.</p>
<p><img title="Auf dem Weg nach San Ignacio - Baja California - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/35.-Auf-dem-Weg-nach-San-Ignacio-Baja-California_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wie wir feststellen, ist die Baja California das Bikerparadies schlechthin. So viele Gleichgesinnte, mit den unterschiedlichsten Maschinen unterwegs, haben wir in der Kürze der Zeit, auf unserer gesamten Reise nicht getroffen. Oft kommt es zum kurzen Benzingeflüster, mit dem Inhalt, wo man herkommt, wo man hin möchte und wie die Reise so verlaufen ist. Den Hinweis immer gut den Tank zu füllen, wo immer sich eine Gelegenheit bietet, hören wir mehrmals. Denn auf der Insel ist das Tankstellennetz nicht so gut ausgebaut, wie auf dem Festland. Mit dem Fahren auf der Baja California hat sich Mexico von seiner besten Seite von uns verabschiedet. Nun wartet auf uns das letzte Land, was wir auf unserer Reise durchqueren: die USA vom Westen nach Osten.</p>
<p><img title="Die einzelnen Stationen auf der Baja California - Mexico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/11/36.-Die-einzelnen-Stationen-auf-der-Baja-California-Mexico_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fünf auf einem Streich &#8211; Die Länder von Zentralamerika</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2015 07:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Boquete]]></category>
		<category><![CDATA[Copán de Ruinas]]></category>
		<category><![CDATA[El Valle]]></category>
		<category><![CDATA[Guate Pro e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Guatemala City]]></category>
		<category><![CDATA[Lago Arenal]]></category>
		<category><![CDATA[Lago de Atitlán]]></category>
		<category><![CDATA[Latizón-TV]]></category>
		<category><![CDATA[León]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark Manuel Antonio]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark Tikal]]></category>
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		<category><![CDATA[Panama-City]]></category>
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		<category><![CDATA[San Juan del Sur]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan Arenal]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir unsere Motorräder abfahrbereit bepackt haben, zeigt uns Panama gleich, was auf seinen Straßen möglich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fünf auf einem Streich – die Länder in Zentralamerika</strong></p>
<p><strong></strong>Nachdem wir unsere Motorräder abfahrbereit bepackt haben, zeigt uns Panama gleich, was auf seinen Straßen möglich ist. Wie auf einer Achterbahn, mit vielen Kurven, Steigungen und Neigungen, fahren wir in Richtung Panama-Stadt. Als ob uns das Segelschiff Stahlratte nicht schon genug schwindlig geschaukelt hat, kommt nun auch noch diese Strecke dazu. Ziemlich fertig komme ich (Konstanze), zusammen mit Harald und den anderen Motorradfahrern in der lauten Hauptstadt von Panama an und wir sind uns alle einig. Hier bleiben wir nicht länger als eine Nacht. Uns zieht es lieber in die Natur und der damit verbundenen Ruhe.</p>
<p><img title="Eine der Schleusen vom Panama-Kanal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/2.-Der-Panama-Kanal_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In El Valle, einem wunderschönen Fleckchen Erde, schlagen wir bei tropischen Temperaturen unser Zelt auf und bleiben ein paar Tage. El Valle, das kleine Städtchen, welches im Krater eines erloschenen Vulkanes liegt, strahlt eine Freundlichkeit aus und wirbt um Trekkingtouristen. Des weiteren können ein Schmetterlingsmuseum, heiße Quellen oder einen Zoo besucht werden. Doch wir merken schnell, eine preisgünstige Angelegenheit ist das nicht. Man hat erkannt, dass der Tourismus ertragreich sein kann. Für uns stehen prähistorischen Felsmalereien und einen ausgiebigen Spaziergang im Umland von El Valle auf dem Programm, um finanziell nicht leichtsinnig zu sein.</p>
<p><img title="Kraterrand von El Valle" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/4.-Kraterrand-von-El-Valle_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Danach hat mal wieder der Kaffeeanbau eine magische Anziehungskraft auf uns und wir verbringen ein paar Tage in Boquete in Panama. Laut Reiseführer soll sich hier auch einer der seltensten Vögel der Welt befinden – der Quetzal. Eine Wanderung zu einem Wasserfall soll uns diesen vor die Linse bringen, doch das ist leider Fehlanzeige. Nach einem strengen Fußmarsch zurück ruhen wir uns in einem netten Café mit deutschen Wurzeln aus und genießen eine kleine Kaffeeverkostung.</p>
<p><img title="Vulkanmassiv bei Boquete - Panama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/4.-Vulkanmassiv-bei-Boquete-Panama_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Straße Panamerikana in Panama, mehr eine Baustelle auf dem größten Teil der Strecke, bringt uns auf schnellem Wege in das zweite Land von Zentralamerika – Costa Rica.</p>
<p><img title="An der Grenze von Panama nach Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/7.-An-der-Grenze-von-Panama-nach-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auf Costa Rica freuen wir uns beide sehr. Allerdings berichten uns Reisende, besonders Motorradfahrer, die in Richtung Süden unterwegs sind, dass das Land viel zu teuer sei. Für Individualreisende, die auf ihren Geldbeutel achten müssen, seien manche Dinge unerschwinglich. Auch wir waren nach unserer Einreise schnell der gleichen Auffassung. Wir wussten, so schön die Landschaft und sehenswert die vielen Nationalparks von Costa Rica auch sind, wir können uns das Land nur bedingt leisten.</p>
<p><img title="Entlang an der Westküste Costa Ricas mit seinen vielen Stränden" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/8.-Entlang-an-der-Westküste-Costa-Ricas-mit-seinen-vielen-Stränden_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Vorbei an riesige Kokospalmen-Plantagen in Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/9a.-Vorbei-an-riesige-Kokospalmen-Plantagen-in-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir picken uns einen Nationalpark heraus, den wir besuchen möchten – der kleinste Nationalpark Costa Ricas „Manuel Antonio“. Auch wenn der Eintritt für uns Ausländer das Fünffache mehr ist, als für Einheimische, lohnt sich der Besuch. Wir werden von der Tierwelt nicht enttäuscht. Wir können eine Vielzahl von Affen beobachten und fotografieren und ein Faultier kommt uns auch vor die Kamera und hängt am Baum lässig ab. Echsen und Leguane verschiedener Größen laufen uns während unserer fünfstündigen Wanderung übern Weg.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Einfach mal Faulenzen im Nationalpark in Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/11.-Einfach-mal-Faulenzen-im-Nationalpark-in-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Leguan im Nationalpark Manuel Antonio - Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/11.-Leguan-im-NP-Manuel-Antonio_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Leider können wir hier nur für zwei Nächte bleiben. Trotzdem, dass wir die „Besenkammer“ des Hotels bewohnen, ist der Preis noch hoch. Auch ein Einkauf im nahegelegenen Supermarkt gleicht im Gegensatz zu anderen besuchten Ländern einen Restaurantbesuch. So ernähren wir uns einige Tage nur von weichem Toastbrot und Erdnussbutter.</p>
<p><img title="Sonnenuntergang am Strand von Manuel Antonio - Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/14.-Sonnenuntergang-am-Strand-von-Manuel-Antonio-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Um unserer Durchreise durch Costa Rica noch einen schönen Abschluss zu geben, entscheiden wir uns, den Lago Arenal mit dem Vulkan Arenal zu besuchen. Im kleinen Ort Nuevo Arenal werden preisgünstig Zimmer vermietet, die gleich nebenan ein gern besuchtes Restaurant haben. Perfekt für uns, denn auch die Motorräder sind nicht von der Straße einsehbar und stehen direkt vor unserem Zimmer zu ebener Erde. Wir machen uns den Tag darauf nur mit leichtem Gepäck auf dem Weg die Gegend zu erkunden. Wir haben Spaß daran, einige Foto- und Filmaufnahmen von uns und den Motorrädern zu machen.</p>
<p><img title="Blick zum Vulkan Arenal Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/15.-Blick-zum-Vulkan-Arenal-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Alles in allen haben wir einen schönen Tag. Am Abend bereiten wir uns auf unsere Ausreise vor, denn es soll ein Tag später früh nach Nicaragua gehen. Doch am nächsten Tag der Schock! Während wir am Morgen kurz in die nahegelegene Bäckerei gehen, um uns einen Kaffee zu holen, wird in unser Zimmer eingebrochen. Als wir wiederkommen, ist die Scheibe eingeschlagen, Harald sein Helm unsanft in die nächste Ecke geworfen und die schon gepackten Rucksäcke mitgenommen wurden. Wir wissen sofort, dass es die beiden Männer waren, die am Tag zuvor auch ein Zimmer gemietet hatten. Sie beobachteten uns am frühen Morgen, wie wir die Motorräder in Position brachten und unsere Sachen packten. Da wir mit unserem Motorrädern und dem ganzen Gepäck immer Blicke auf uns ziehen, haben wir keinen Gedanken daran verschwendet, dass es diesmal negativ für uns ausgeht. Sie und ihr Auto (einen silbergrauen Honda) haben danach fluchtartig ihr Zimmer verlassen. Zum Glück konnten sie mit unseren Tankrucksäcken, die unsere Dokumente beinhalten, nichts anfangen und ließen sie stehen. Sonst würden wir nun vor einem noch größeren Problem stehen. Der Schaden ist trotzdem erheblich und wirft uns finanziell sehr zurück. Neben den Wetterjacken, Schuhe, Hosen, T-Shirts, Waschzeug und vielen wichtigen Kleinigkeiten, ist das gesamte technische Equipment, wie Netzteile, USB-Sticks, Überspielkabel und Compact Flash Karten für die Kamera weg. Wir sind maßlos enttäuscht, auch von der dort ansässigen Polizei. Sie lässt uns vier Stunden warten und nimmt dann noch nicht einmal Papier und Stift zur Hand, um sich den Schaden und unsere Namen zu notieren. Wir sollen Anzeige im nächsten größeren Ort Canas erstatten. Doch die Adresse von der dort ansässigen Polizeistation können sie uns nicht sagen. Das ist nicht zu glauben und wir wollen nur eins: Costa Rica so schnell wie möglich den Rücken kehren.</p>
<p><img title="An der Grenze von Costa Rica nach Nicaragua" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/17.-An-der-Grenze-von-Costa-Rica-nach-Nicaragua_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Einreise nach Nicaragua dauert länger als gewöhnlich an den Grenzstationen. Neben den üblichen Prozedere der Migration und des Zolls, müssen wir zum Ebola-Check und unsere Motorräder müssen begast werden, um das Einschleppen von Pilzen zu verhindern. Das ist natürlich nicht alles kostenfrei und neben dieser Abgabe, sind noch eine Tourismusgebühr, einer Versicherung für Motorräder und die Entrichtung der Straßenbenutzungsgebühr fällig. Ehe wir richtig im Land Nicaragua angekommen sind, sind schon einmal pro Nase und Motorrad 32 Dollar weg. Mit einem Kopf voll Sorgen kommen wir im ersten Ort in Nicaragua, San Juan del Sur, an. Wir merken schnell, dass man es hier gut mit uns meint. Unsere Unterkunft ist ein kleines Gästehaus, wo wir die Küche nach Herzenslust benutzen dürfen.</p>
<p><img title="Restaurant und Bar unter deutscher Leitung in San Juan del Sur - Nicaragua" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/18.-Restaurant-und-Bar-unter-deutscher-Leitung-in-San-Juan-del-Sur-Nicaragua_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Der Ort selbst liegt direkt am Pazifik und ist bei Surfern bekannt. Wir machen Bekanntschaft mit zwei Deutschen, die sich hier niedergelassen haben. Sie geben uns den Tipp, die Städte Granada und León zu besuchen, um eventuelle Einkäufe der nun fehlenden Sachen zu tätigen. Besonders das wichtige technische Equipment müssen wir in irgendeiner Weise wieder besorgen. Wir entscheiden uns für die Kolonialstadt León, die für ihre Vielzahl von Kirchen und ihren historischen Stadtkern bei Touristen beliebt ist. Die vergangenen Tage haben Spuren in unseren Köpfen hinterlassen. Wir bemerken das bei der Wahl unserer Quartiere. In einem kleinen familienbetriebenen Hotel, wo die Motorräder gleich im Innenraum neben der Rezeption geparkt werden können, fühlen wir uns sicher und gut aufgehoben. Unsere kleine Shoppingtour ist auch erfolgreich durch die Hilfe des Personals. Auch, wenn wir Nicaragua nur für kurze Zeit besuchten, es ist eines der Länder, die uns angenehm überraschte und uns lange in Erinnerung bleiben wird. Neben der herzlichen Bevölkerung wollen wir auch die Schönheit der Landschaft nicht vergessen zu erwähnen.</p>
<p><img title="Gut geparkt im Hotel Real in León - Nicaragua" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/19.-Gut-geparckt-im-Hotel-Real-in-León-Nicaragua_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Das nächste Land, welches wir auf unserer Route durch Zentralamerika besuchen, ist Honduras. Auch hier ist es etwas kostspielig, Eintritt gewährt zu bekommen. Besonders das wichtige Zolldokument für die Motorräder, welches auch eine Maut beinhaltet, kostet pro Motorrad 35 Dollar. Anders als in Nicaragua kommen wir aber recht gut durch und nach 2 Stunden, können wir unser zwölftes bereistes Land auf unserer Motorradtour begrüßen. Die Begrüßung von Honduras Seite aus, ist allerdings für uns im ersten Moment ernüchternd und schockierend zugleich. Die nachfolgende Straße, welche übersät ist mit tiefen Schlaglöchern, wird von Kindern mit Erde, Schlamm und Wasser „präpariert“. Sie versuchen, die Löcher mit einfachem Gerät und ihren Händen zu stopfen. Wir, als „Benutzer der Straße“, sollen sie für ihre Arbeit entlohnen. Völlig fertig zeigen sie auf die gestopften Löcher. Wir sind sprachlos, als wir die Kinder sehen, und stellen uns die Frage, wohin wohl das vorhin entrichtete Geld fließt?</p>
<p><img title="Auf der Strecke zum Lago Yojoa" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/21a.-Auf-der-Strecke-zum-Lago-Yojoa_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir möchten uns nicht gleich vom ersten Eindruck beeinflussen lassen und schmieden Pläne, wie wir das Land erkunden. Zuerst wollen wir den Lago Yojoa besuchen, was wir auch am nächsten Tag in die Tat umsetzen. Dass wir allerdings eine Unterkunft mitten im Urwald bekommen, war so nicht geplant und bringt noch einmal Würze ins Motorradfahren nach den absolvierten Tageskilometern. Nicht mehr ganz frisch geht es über Stock und Stein in den Urwald hinein. Man fragt sich, wie man hier wieder herauskommt, mit Motorrädern, die mit dem Gepäck locker dreihundert Kilogramm auf die Waage bringen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es anfängt, in Strömen zu regnen. Da wir uns gerade in der Regenzeit befinden, ist das schon mittlerweile der Alltag für uns, seit dem wir in Mittelamerika sind. Ab Nachmittag heißt es stellenweise: „Land unter Wasser!“</p>
<p>Am nächsten Tag erkunden wir erst einmal die Gegend zu Fuß und geben der Sonne Gelegenheit, die Wege abzutrocknen. Erst gegen Mittag geht die Fahrt mit dem Motorrad wieder aus dem Urwald heraus. Mit festem Asphalt unter den Rädern geht es weiter zum nächsten gesetzten Ziel in Honduras. Wir wollen unsere ersten Mayaruinen, die Ruinen von Copán, im gleichnamigen Ort besuchen. Auch diese Straße ist teilweise übersät von Löchern und wir versuchen die meisten von ihnen geschickt im Slalom zu umfahren. Am darauffolgenden Tag bleiben die Motorräder stehen und es geht auf zum Sightseeing der Maya-Kultur.</p>
<p><img title="Blick auf die Ruinen von Copán - Honduras" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/24.-Blick-auf-die-Ruinen-von-Copán-Honduras_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Von Copán aus ist es nicht mehr weit zur Grenze nach Guatemala. An diesen recht überschaubaren Grenzübergang geht alles in Ruhe vonstatten. Es dauert alles seine Zeit, aber ohne Hektik kommen wir gut durch die immer wieder anstehenden Formalitäten.</p>
<p><img title="Grenze von Honduras nach Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/26.-Grenze-von-Honduras-nach-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir nehmen uns vor, die Mayaruinen von Tikal zu besuchen, die aber sehr weit nördlich im Land liegen. Es dauert eineinhalb Tage, bis wir sie erreichen. Wir bleiben zwei Tage im Nationalpark Tikal und nehmen die Ruinen genau unter die Lupe. „Der große Platz“, welcher auch den größten Tempel, den Mayatempel namens „Jaguar“ präsentiert, ist das Herzstück der Anlage. Dieser wird gepflegt und instand gehalten. Leider kommt man bei den anderen Tempeln und Pyramiden, die sich in der Nähe des Platzes befinden, fast nicht hinterher, sie vor dem Verfall zu schützen. Etliche Gebäude liegen sogar noch unter dem Erdreich des Urwaldes bzw. sind noch überwuchert. Unglaublich, was das für ein kultureller Schatz ist.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Auf dem Weg nach Tikal - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/28.-Auf-dem-Weg-nach-Tikal-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ankunft im Nationalpark Tikal - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/29.-Ankunft-im-Nationalpark-Tikal-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Blick über den Regenwald von Tikal von einem der Tempel im Nationalpark aus" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/31.-Blick-über-den-Regenwald-von-Tikal-von-einem-der-Tempel-im-Nationalpark-aus_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Der größte Tempel im Nationalpark - Der Jaguar" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/32.-Der-größte-Tempel-im-Nationalpark-Der-Jaguar_1-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir verlassen den Norden und begeben uns in Richtung Guatemala-Stadt. Von hier aus wollen wir zur ältesten Stadt von Zentralamerika nach Antigua. Antigua ist umringt von drei Vulkanen, diese sind der Vulkan Agua, Vulkan Fuego und Vulkan Acatenango. Gleich am Ortseingang werden wir überrascht mit Kopfsteinpflaster der besonderen Art. Es zieht sich durch die gesamte Stadt. Doch nicht nur durch sein altes Straßenpflaster wird uns Antigua in Erinnerung bleiben, sondern auch durch die wirklich sehenswerte historische Altstadt, mit ihren typischen Häusern.</p>
<p><img title="Vulkan Agua bei der Stadt Antigua - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/35.-Vulkan-Agua-bei-der-Stadt-Antigua-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Antigua mit seinem antiken Straßenpflaster" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/36.-Antigua-mit-seinem-antiken-Straßenpflaster_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Der darauffolgende Tag bringt ein Ereignis mit sich, auf das wir schon lange gewartet haben. Im Namen von Latizón TV wollen wir eine Schule in San Jocinto, nahe Chimaltenango, besuchen. Diese Schule wurde mit Unterstützung von Guate Pro e.V. in München, eine Hilfsorganisation für guatemaltekische Projekte, wo Latizón TV Kooperationspartner ist, erbaut. Es war ein Erlebnis, dass wir nicht missen möchten. Mit einer überschwänglichen Herzlichkeit werden wir von den Kindern begrüßt. Durch unsere Dolmetscherin Wanda, welche zusammen mit ihrem Mann Rámon, aktiv die Koordination der Bauprojekte vor Ort leitet, können wir einen Einblick auf die Lage der Kinder im ländlichen Raum bekommen. Mit einer kleinen Spende, kann man hier enorm viel bewegen. Etliche Klassenzimmer sind gebaut worden und eine Bibliothek ist gerade in der Entstehung. Man spürt bei allen Beteiligten des Projektes, auch bei den Lehrern und Erziehern, eine unglaubliche Freude über das Geschaffte. Der Funke ist schon im Dorf San Jacinto übergesprungen. So kann sich das Dorf auch über einen eigenen Gesundheitsposten freuen. Mit Unterstützung von Guate Pro e.V. und einer Familie aus Deutschland, wurden hier Räume zur Untersuchung von Kranken und eine Apotheke hergerichtet. An diesen Tag werden wir noch lange denken, denn er hat uns gezeigt, dass die Hilfe mit einer kleinen Spende, eine ganz große Wirkung haben kann.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Eisenach trifft auf Schule in Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/37.-Eisenach-trifft-auf-Schule-in-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Kunstunterricht in der Schule von San Jacinto - Chimaltenango - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/Kunstunterricht-in-der-Schule-von-San-Jacinto-Chimaltenango-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Etwas ruhiger wird es um uns, als wir unsere letzte Station in Guatemala anfahren, den Lago de Atitlán. Im kleinen Tourismusort Panajachel nehmen wir uns eine Unterkunft. Wir hoffen auf bestes Wetter, denn um den Lago de Atitlán gibt es einige Vulkane zu bestaunen. Namentlich sind dass, der Vulkan Atitlán, Vulkan Toliman und Vulkan San Pedro. Bei jedem Fotoshooting haben sie alle eine kleine Wolkenmütze auf, was aber den Fotos, mit dem See im Vordergrund, keinen Abbruch bringt.</p>
<p><img title="Der Vulkan Toliman am Lago de Atitlán - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/38.-Der-Vulkan-Toliman-am-Lago-de-Atitlán-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Von hier aus geht es nun mit großen Schritten in Richtung Mexico. Was wird uns dort erwarten? Die fünf Länder in Zentralamerika hatten es schon in sich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo geht´s denn hier nach Panama?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 07:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Cartagena]]></category>
		<category><![CDATA[Carti]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
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		<category><![CDATA[San Blas Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Segelschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Stahlratte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reise mit dem Segelschiff „Stahlratte“ von Kolumbien nach Panama]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wo geht’s denn hier nach Panama?</strong><strong>                                </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Reise mit dem Segelschiff „Stahlratte“ von Kolumbien nach Panama</p>
<p><img title="Das Segelschiff Stahlratte" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Das-Segelschiff-Stahlratte_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In den letzten Wochen war das: „Wie?“ für uns die quälende Frage, die uns während unserer Fahrt durch Kolumbien beschäftigte. Wir erzählten im letzten Bericht davon, wie schnell ein gestecktes Ziel in weite Ferne rücken kann, weil die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind.</p>
<p>Nur Kapitän Ludwig konnte uns diese Frage noch beantworten. Denn er fährt mit seiner Crew und dem Segelschiff „Stahlratte“ regelmäßig die Tour von Cartagena/ Kolumbien nach Panama. Für uns war das die einzige noch bestehende Möglichkeit unsere Reise nach Norden weiter fortsetzen. Sind noch zwei der begehrten Plätze frei? Eine Email und eine Anzahlung des Reisepreises von Deutschland aus machen unsere Buchung perfekt. Die nicht ganz preiswerte Variante begründen wir, mit unserem unbedingten Willen weiterzukommen. Außerdem buchen wir noch einen kleinen Extraurlaub zu den San Blas Inseln, dessen Besuch sich sicher lohnen wird. Unsere Freude darüber ist unermesslich und mit strahlenden Gesichtern stecken wir viele Leute an, denen wir davon erzählen.</p>
<p><img title="Kapitän Harald" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Kapitän-Harald_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>Unsere Geschichte von der Überfahrt mit dem Segelschiff „Stahlratte“ von Cartagena/ Kolumbien nach Carti/ Panama beginnt Ende August. Kapitän Ludwig kontaktiert uns zum Verladen der Motorräder per Email. Unsere treuen Weggefährten sollen „NACKT“ um 6:00 Uhr in der Frühe an einen Treffpunkt bereitstehen. Gesagt, getan. Alles muss von den Motorrädern herunter, auch unsere Benzinkanister und Aluminiumkoffer. Völlig leicht und beschwingt fahren wir mit einem breiten Grinsen zum Treffpunkt. Die nächste Herausforderung liegt schon im Wasser. Auf einer kleinen Plattform sollen nicht nur unsere Motorräder Platz finden, sondern auch noch vier weitere Maschinen. Mit einem Hauruck und Bremsen mit der Vorderradbremse auf nassen metallischen Untergrund lässt die Honda Transalp rutschend zum Stehen kommen. Auch die Honda Africa Twin schafft es mit Bravour auf die Verladeplattform, die wenig später zum Liegeplatz der Stahlratte aufbricht. Nach dem Ablegen sehen wir alle mit Wehmut unseren Motorrädern hinterher. Es ist erst 6:30 Uhr am Morgen und wir müssen leider sagen: „Klamotten weg, Motorräder weg und Reisepass weg!“ Doch wir wissen alles bei Kapitän Ludwig in guten Händen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Verladen der Motorräder auf die Plattform" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Verladen-der-Motorräder-auf-die-Plattform_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ahoi Motorräder - Klamotten und Reisepässe!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Motorräddr-Ahoi_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Die Motorräder sind gut geparkt und eingepackt" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Motorräder-sind-gut-eingepackt_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Das Segelschiff „Stahlratte“ ist unter Motorradfahrern bekannt und wir können darauf vertrauen. Unser gesamtes Gepäck wird am Nachmittag des Tages verladen. Am nächsten Tag gehen wir an Bord. Wir staunen nicht schlecht über dieses über einhundert Jahre alte Segelschiff, welches 240 Tonnen wiegt und damit seinen Namen zurecht trägt.</p>
<p><img title="Unsere Kabine am Bord" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Kabine-am-Bord_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Fahrt beginnt und in der Bucht von Cartagena/ Kolumbien verhält sich das Schiff noch recht ruhig. Erst im Karibischen Meer bekommen wir mit, was es heißt, mit einem Segelschiff unterwegs zu sein. Doch zusammen mit vier weiteren Motorradfahrern und einigen jungen Backpackers sollte es doch eigentlich gelingen, durch gute Gespräche das Unwohlsein im Magen zu bekämpfen. Nicht ganz und ein Griff in den Medikamentenkoffer muss den Rest erledigen. Trotzdem sind wir eine dufte Truppe und jeder hat eine Menge zu erzählen. Die Charaktere und Ziele der Reisenden könnten unterschiedlich nicht sein. Viele sind wie wir schon etliche Monate unterwegs und keiner will so recht ans Aufhören denken.</p>
<p><img title="Ausfahrt aus der Bucht von Cartagena" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Ausfahrt-aus-der-Bucht-von-Cartagena_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Segel setzen auf der Stahlratte" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Segel-setzen-auf-der-Stahlratte_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p><img title="Volle Segel auf der Stahlratte" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Volle-Segel-auf-der-Stahlratte_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach einer dreißigstündigen schaukelnden Segelfahrt mit vollen Segeln kommen wir zu den San Blas Inseln. Unterwegs sind wir köstlich kulinarisch von der Crew bewirtet worden. Die San Blas Inseln, welche so zahlreich sind, dass man ein Jahr lang jeden Tag eine andere Insel besuchen könnte, sind traumhaft. Wie in einem Reiseprospekt malerisch gelegen mit weißem Sand, Palmen und rundherum blauem Meer, präsentieren sich die Inseln.</p>
<p><img title="San Blas Inseln" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/San-Blass-Inseln_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Um die ganze Sache noch perfekter zu machen, lässt sich die Crew ein gemeinsames Barbecue auf einer der Inseln einfallen. Der Tag klingt beim gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik aus. Es ist wirklich einer der Tage, wo man sagen kann, dass er unvergesslich sein wird. Selbst ein nächtliches Gewitter ist etwas Besonderes in diesem Gebiet. Zahlreiche Blitze und Wetterleuchten, natürlich verbunden mit starkem Regenfall und Donnern, haben eine mystische Wirkung. Der folgende Tag, wieder recht warm, lädt zum Baden und Schnorcheln ein. Unser Urlaubstag an den San Blas Inseln hat begonnen und steht zur freien Verfügung. Während des Tages besuchen uns mehrmals die hier lebenden Kuna-Indianer. Sie möchten uns zum Kauf ihrer gestickten Applikationen in unterschiedlichen Größen anregen. Für sie ist das Tragen dieser Stickereien auf ihrer Kleidung ein Schutz vor bösen Geistern, an die sie glauben. Das Fischen und Tauchen nach Langusten ist die Arbeit der Männer, die auch ihren Ertrag zum Schiff bringen. Am Abend kocht der Kapitän dann persönlich für uns und verwöhnt uns damit. Besonders die schmackhafte Soße aus Mango gibt dem Essen die besondere Note.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Kuna-Indianer beim Verkauf ihrer Handarbeit" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Kuna-Indianer-beim-Verkauf-ihrer-Handarbeit_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ausfahrt der Kuna-Indianer zum Fischen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Ausfahrt-der-Kuna-Indianer-zum-Fischen_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Am letzten Tag der Überfahrt mit dem Segelschiff „Stahlratte“ macht sich langsam Vorfreude, aber auch Anspannung breit. Das uns die Migration von Panama bei unserer Ankunft im kleinen Ort Carli akzeptiert ist nicht immer gesagt. Kapitän Ludwig hat schon so einiges erlebt, wenn man über den Seeweg nach Panama kommt. Wir würden es ja nie Bestechung nennen, aber wer kann schon bei einem guten deutschen Frühstück uns die Einreise verweigern? Auch andere Köstlichkeiten als kleine „Geschenke“ versüßen den Herren von der Migration den Tag. Sie fühlen sich sichtlich wohl auf der Stahlratte. Letztendlich ziehen sie erst einmal mit unseren Pässen ab und lassen uns gute zwei Stunden im Ungewissen. Währenddessen können die Motorräder aber schon an Land gebracht werden, was schon mal ein gutes Zeichen ist, aber den Besitzern noch einmal den Puls steigen lässt. Mit einer Seilwinde bekommen die Bikes Bodenfreiheit und werden auf einem schmalen Steg abgeladen. Da stehen sie nun und warten darauf beladen zu werden, was sich weiterhin hinzieht.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Ankunft der Honda Africa Twin in Panama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Ankunft-der-Honda-Africa-Twin-in-Panama_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ankunft der Honda Transalp auf dem Boden von Panama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Ankunft-der-Honda-Transalp-auf-den-Boden-von-Panama_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir selbst müssen auf dem Schiff bis zur Aushändigung unserer Pässe warten, die den ersehnten Stempel von Panama in sich tragen. Nun sind wir offiziell im Land willkommen. Wir können es kaum glauben. Ein Meilenstein auf unserer Reise ist geschafft. In der Nähe von Panamacity werden die Motorräder noch offiziell vom Zoll registriert. Nun kann weitergehen auf unserer Fahrt mit den Motorrädern in Richtung Norden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Herzliches Kolumbien</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2015 07:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt von Cartagena de Indias]]></category>
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		<description><![CDATA[Setzt man das Land Kolumbien immer nur mit den Wörtern „Drogen“ und „Bandenkriegen“ gleich, tut man dem Land unrecht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzliches Kolumbien</strong><strong>                                                         </strong></p>
<p>Setzt man das Land Kolumbien immer nur mit den Wörtern „Drogen“ und „Bandenkriegen“ gleich, tut man dem Land unrecht. Zu diesem Schluss kamen viele Reisende, die uns begegneten, bevor wir nach Kolumbien eingereist sind. Wir sollen uns auf eine Herzlichkeit einstellen, die nicht in jedem Land so groß geschrieben wird, wie hier in Kolumbien. Wir lassen uns also überraschen und reisen mit einem guten Gefühl ein. Schon an der Grenze ist alles relativ entspannt. Wie überall braucht alles seine Zeit. Und mit einer Beharrlichkeit werden unsere Zolldokumente von der Dame an der „Aduana“, mit doppelter Kopie von allen verfügbaren Dokumenten, die wir haben, ausgefüllt. Sogar die Chassisnummern der Motorräder werden durch ein Abreiben mit Kohlepapier und späteren Aufdrucken auf durchsichtigem breiten Klebeband, für die Akte verewigt. Alles geht sehr harmonisch vonstatten und nach unseren gewohnten zwei Stunden an der Grenze, heißt es für uns „Benveniedos en Columbia“.</p>
<p><img title="Auf der Panamericana Nr. 25 in Kolumbien unterwegs" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/4.-In-Kolumbien-hat-die-PanAM-die-Nr.25_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Für die ersten Kilometer ist Kolumbien landschaftlich die Fortsetzung von Ecuador. Es geht hinauf und wieder herunter, über Pässe, Berge und Täler, um kleinere und größere Orte zu erreichen. Nur die an allen Brücken und verkehrswichtigen Punkten stehenden bewaffneten Soldaten sind für unsere Augen ungewohnt. Auch die aus grünen Sandsäcken gebauten Unterstände kennen wir so nicht. Als jedoch die Soldaten anfangen freundlich zu grüßen und den Daumen heben als Signal „Alles in Ordnung!“ ist selbst diese Furcht verschwunden.</p>
<p><img title="Die PanAm durch die Berge Kolumbiens" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/6.-Auf-der-PanAm-zwischen-Pasto-und-Popayán2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser erstes Tagesziel nach der Grenze ist die Stadt Pasto, die uns am Sonntag mit ungewohnt dichtem Verkehr überrascht. Von Ecuador noch verwöhnt sind es hier die vielen Mopedfahrer, die jede noch so kleine Lücke ausnutzen, um sich vorzudrängeln, und uns den Überblick rauben. Ein Ehepaar, auch auf einen Roller unterwegs, bekommt an einer Ampel mit, dass wir kaum wissen, wo es eigentlich zum Zentrum geht. Die Frage, wo wir herkommen, ist schnell geklärt und wir sollen ihnen einfach hinterherfahren. Sie lassen uns nicht mehr aus den Augen und selbst die Suche nach einer geeigneten Unterkunft für uns und den Motorrädern sollen wir ihnen überlassen. Sie suchen uns mit das beste Hotel der Stadt aus und verabschieden uns herzlich. Wir sind überrascht und sollen auch noch weiter das Gefühl an diesen Tag bekommen, wirklich willkommen zu sein. Der Sicherheitsbeauftragte des Hotels, überaus wissbegierig nach unserer Reise, sagt uns gleich, welche Straße wir bei Dunkelheit bitte nicht gehen sollen. Und ein Polizist auf der Straße, auch neugierig auf Fremde, lädt sich gleich mal selbst ein, mit uns einen Kaffee trinken zu gehen. Am Ende des Tages meinen wir auch, dass wir uns in Kolumbien bestimmt wohlfühlen werden.</p>
<p>Auf unseren Weg in Richtung Norden bleiben wir erst einmal auf bekannte Höhen um die 2000-2500m. Die stark befahrene, aber recht enge Straße Panamericana Nummer 25 fordert uns Kilometer um Kilometer. Durch die Berge sind Überholmanöver nicht ausgeschlossen. Auch das Thermometer erreicht wieder Werte um die 40 °C, die wir das letzte Mal in Brasilien hatten.</p>
<p><img title="Der Marktplatz von Popayán" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/6a.-Popayán_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Kommt man dann, nach einem anstrengenden Tag, noch in eine größere Stadt zu Zeiten der Rushhour, heißt es noch einmal die Nerven zu bewahren. Man ist froh, wenn eine Unterkunft nicht ganz im Zentrum liegt und man den Zündschlüssel des Motorrades schon bald auf die Nullstellung drehen kann. So geht es uns in der Stadt Popayán, die wir für einige Tage besuchen. Das hektische Stadtleben können wir in Popayán nur einen Tag genießen. Dann werden unsere Pulsschläge in die Höhe getrieben und wir verfallen selbst in Hektik und Aufregung. Wir erfahren aus dem Internet, dass das Fährschiff, welches uns von Cartagena/Kolumbien nach Colón/Panama bringen sollte, nicht mehr fährt. Wir wollen es nicht wahr haben, dass damit unsere Reise nach Norden zu Ende ist und wir umdrehen müssen. Wir nutzen das recht gute Internet der Unterkunft, um auf Recherche zu gehen, was für uns noch möglich wäre. Eine Anfrage bei einem Transportunternehmen, welche die Motorräder per Luftfracht nach Panama bringt, zieht uns beim Preis fast die Schuhe aus. Knapp 2000 Dollar pro Motorrad ist finanziell nicht zu realisieren, wenn man bedenkt, selbst noch einen Flug für sich buchen zu müssen. Wir können die Frage, wie es weitergeht zu dieser Zeit noch nicht lösen.</p>
<p><img title="Von Popayán nach Salento" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/7.-Von-Popayán-nach-Salento_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir entscheiden uns aber, weiter in Richtung Norden zu fahren. Vielleicht ergibt sich noch etwas, was wir jetzt noch nicht abschätzen können. Wir lassen die Zeit für uns arbeiten. Mit sorgenvollen Kopf geht es nach Salento, ins Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens. Durch einen Tipp unseres Freundes und selbst Motorradfahrers Paul besuchen wir das Plantation Haus. Eine Hosteria, welche von einem Engländer betrieben wird. Er selbst hat kleinere Kaffeeplantagen und mehrmals die Woche bietet er dort Kaffeetouren an. Wir sind restlos begeistert vom Ambiente der Unterkunft, die mitten im Grünen liegt. Wir haben somit auch Ruhe und Entspannung mitgebucht. Wir als die Kaffeegenießer schlechthin lassen uns natürlich so eine Kaffeetour nicht entgehen. Es ist interessant zu sehen, wie viel Arbeit eigentlich in so einer Tasse Kaffee steckt. Von den rohen getrockneten Kaffeebohnen, übers Rösten, bis hin zum Aufbrühen und Genießen vergehen doch eine ganze Zeit. Aber der spätere Genuss ist unbeschreiblich.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Unser Quartier in Salento" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/8.-Quartier-in-Salento-das-Plantation-House_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Besuch einer Kaffeeplantage in Salento" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/9.-Besuch-einer-Kaffeeplantage-in-Salento_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Das von Salento nicht weit entfernte Valle de Cocora, mit seinem reichen Bestand an Wachspalmen, lässt uns wieder den Rucksack packen und auf Wanderschaft gehen. Ein Tourismusmagnet ist das nicht so einfach zu erreichende Kolibrihaus. Mit Zuckerwasser werden hier die überaus flinken kleinen Vögel angelockt, um so besser auf ein Foto verewigt zu werden. Das schwierige Gehen an Seilen, teilweise über mehrere Hängebrücken und Baumstämme, wird aber belohnt. Am Ende des Tages haben wir zwar müde Knochen, aber dafür auch tolle Eindrücke.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Fotoshooting mit Kolibris" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/11.-Kolibris_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Kolibri am Kolibrihaus im Cocoratal - Kolumbien " src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/11a.-Kolibris2_1-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Wachspalmen im Cocoratal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/13.-Wachspalmen-im-Cocoratal2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir fahren weiter in Richtung Norden und wollten eigentlich die Millionenstadt Medellín umfahren. Leider hat das nicht so ganz funktioniert und wenige Zeit später sehen wir uns den dichten Verkehr und unglaublichen Lärm ausgesetzt. Wir geben der Stadt Medellín einen Tag später eine Chance, sich von einer besseren Seite zu zeigen, als nur kilometerlangen Staus, Hupen, Drängeln und den nicht einzuschätzenden Bussen mit ihrer Fahrweise. Es gelingt ihr, doch nach einem Tag haben wir wieder genug vom Großstadtgetümmel.</p>
<p><img title="Fruchtverkäufer in Medellín" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/18.-Fruchtverkäufer-in-Medellín_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Rast im Bergland von Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/14.-Rast-im-Bergland_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Abschied vom Bergland Kolumbiens" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/15.-Abschied-vom-bergland-Kolumbiens_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Es ist nun nicht mehr weit bis zur Küste Kolumbiens, um wieder Meeresluft zu schnuppern und Sonne zu tanken. Im Norden von Kolumbien gibt es wunderbare Strände am Karibischen Meer. Hier wollen wir etwas länger bleiben. Einen auf dieser Fahrt getroffenen Deutschen, mit einem Landrover unterwegs, macht uns Mut, trotz der Ungereimtheiten wegen der Überfahrt, weiter in Richtung Norden zu fahren. Es würde sich bestimmt im Hafen von Cartagena eine Möglichkeit auftun. Wir sollen nichts unversucht lassen. Dieser Meinung sind wir auch. Relativ entspannt genießen wir im Hotel O´zeano in Covenas eine wunderbare Zeit.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Strand von Covenas - Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/20.-Strand-von-Covenas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Sonnenuntergang am Strand von Covenas" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/25.-Sonnenuntergang-am-Strand-von-Covenas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Die Eigentümerin Olga Zeano hat uns vom ersten Augenblick in ihr Herz geschlossen und verwöhnt uns mütterlich. Ein bisschen Pflege brauche ich persönlich auch. Bei einem übermutigen Badespaß – raus aus den heißen Motorradklamotten und rein ins kühlere Karibische Meer -, habe ich einen Sonnenbrand mit vielen Blasen. Das Tragen der Motorradjacke ist für einige Tage unmöglich. Für uns ist das Hotel eine Empfehlung für Reisende in dieser Gegend: Hotel O´zeano, Olga Zea, Covenas – Sucre Segunda Ensenada (Email: olgazea01@hotmail.com).</p>
<p><img title="Hotel O`ZEANO Hotel in Covenas Segunda Ensenada" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/26.-OZEANO-Hotel_1-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" /></p>
<p>In Covenas gibt es neben Strand, Palmen, Meer und viel, viel Sonne, einen Mangrovenwald, den man mit einem kleinen Boot erkunden kann. Mag man es etwas schneller, kann man eine Bootsfahrt zu einer der Inseln der San Bernado Inselgruppe buchen. Auch wir düsen, im wahrsten Sinne des Wortes, zur Insel Múcura und verleben dort einen traumhaften Tag.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Im Mangrovenwald nahe Covenas" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/33.-Im-Mangrovenwald_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title=" Am Strand der Isla Múcura" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/32.-Am-Strand-der-Isla-Múcura2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach einigen Tagen brechen wir auf zu unserem letzten Etappe in Kolumbien, nach Cartagena.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Einer unserer Unterkünfte in Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/22.-Unterkunft-in-Covenas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ich wollt´schon immer mal neben mein Motorrad abhängen!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/23.-Unterkunft-in-Covenas2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Kolumbiens Strände und die Fahne von Latizón TV" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/29.-Kolumbiens-Strände-+-Latizon_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Kolumbiens Strände und die Fahne von Eisenach" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/30.-Kolumbiens-Strände-+-Eisenach_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>In Cartagena de Indias, wie die Stadt mit vollständigen Namen heißt, gibt es wirklich viel zu sehen. Die Stadt hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen restaurierten Kolonialbauten. In ihnen befinden sich viele Boutiquen, Restaurants und Bars für den etwas größeren Geldbeutel. Auch zahlreiche Juweliergeschäfte buhlen um jeden Touristen. Wie wir das auch schon in anderen Städten erlebt haben, möchte jeder etwas vom großen Kuchen namens „Tourismus“ abbekommen. Die Altstadt wird begrenzt von einer begehbaren Stadtmauer, die wir ebenfalls unter die Füße nehmen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Cartagena de Indias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/34.-Cartagena-de-Indias-Altstadt_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Tor zur Altstadt von Cartagena de Indias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/35.-Tor-zur-Altstadt-von-Cartagena_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Auch das Castillo de San Felipe de Barajas, eine der größten und wehrhaftesten Festung, die die Spanier außerhalb ihres Landes errichteten, besuchen wir.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/36.-Castillo-de-San-Felipe-de-Barajas2_1.jpg" rel="lightbox[7019]" title="Castillo de San Felipe de Barajas - Cartagena - Kolumbien"><img title="Castillo de San Felipe de Barajas - Cartagena - Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/36.-Castillo-de-San-Felipe-de-Barajas2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Im Stadtteil Bacogrande entsteht ein anderes Bild von Cartagena de Indias. Ein Wolkenkratzer nach dem anderen schießt in die Höhe und der Erwerb einer Wohnung oder Appartements garantiert einen genialen Blick auf das Karibische Meer.</p>
<p><img title="Blick zum Stadtteil Bocagrande in Cartagena" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/39.-Blick-zum-Stadtteil-Bocagrande-in-Cartagena_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Cartagena de Indias ist für uns, auf unserer Reise, der nördlichste Punkt von Kolumbien und von Südamerika. Wie wir unsere Reise fortsetzen, erfahrt ihr in unserem nächsten Bericht.</p>
<p><img title="Alltäglicher Nachmittagsverkehr in Cartagena de  Indias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/40.-Alltäglicher-Nachmittags-verkehr-in-Cartagena-de-Indias_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ecuador im Regenkleid</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 18:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vulkan Tungurahua]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Unterhaltung mit einem Reisenden in Chile, der die Panamerikana vom Norden nach Süden gefahren ist und somit auch schon in Ecuador war, macht uns stutzig..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ecuador im Regenkleid</strong></p>
<p><img title="Einreise in Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/1.Einreise-nach-Ecuador_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><strong>                                                         </strong></p>
<p>Eine Unterhaltung mit einem Reisenden in Chile, der die Panamerikana vom Norden nach Süden gefahren ist und somit auch schon in Ecuador war, macht uns stutzig. Das Fahren in Ecuador sei mit dem Auto sehr anstrengend gewesen. Auf die Nachfrage, wie er das meinte, sagte er: „Es gibt so viele Berge und Täler und nur Kurven!“ Als Motorradfahrer kann das einen ja nur recht sein. Sucht man sich doch immer Strecken aus, die abwechslungsreich sind. Und richtige Serpentinen hatten wir schon lange nicht mehr. Somit haben wir auch für dieses Land eine gewisse Vorfreude im Bauch, als wir die Grenze zwischen Peru und Ecuador, im kleinen Ort Macará, überschreiten. Schon ab dem ersten Kilometer werden wir diesbezüglich nicht enttäuscht. Gleich der erste Pass führt uns auf über 2000 m Höhe binnen kürzester Zeit. Und wir werden diese Höhe auch bis zu unserer Ausreise nicht wieder verlassen. Ecuador ist von der ersten Minute an, das Land, was uns landschaftlich total beeindruckt. Es ist das ganze Gegenteil von dem, was wir in den letzten Wochen gesehen haben.</p>
<p><img title="Berge und Täler in Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/11.Von-Cuenca-nach-Banos1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Es stimmt, die Landschaft wird von vielen Bergen und Tälern bestimmt. Um von einem Ort in den nächsten Ort zu kommen, fährt man erst hoch hinaus und steil wieder hinab. Der Traum vom Motorradfahren! Das Einzige, was uns ab dem zweiten Tag begleitet und auch nicht von uns lässt, ist der Regen. Waren es noch am Tag der Einreise sonnige dreißig Grad sind es die folgenden Tage kühlere Temperaturen und immer wieder Regenschauer. Es lässt sich nicht ändern und wir müssen das Beste draus machen. Wir fahren wieder die Straße Panamerikana, die hier die Nummer E 35 trägt und mitten durch das Land von Süden nach Norden führt.</p>
<p><img title="Wegstrecke in Ecuador - Saraguro nach Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/5b.Von-Saraguro-nach-Cuenca1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir besuchen zuerst kleinere Orte, wie Catacocha und Saraguro, die einfache Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Sofort fällt uns auf, dass die Orte gepflegter sind. Es geht geordneter und sauberer zu und auch der Verkehr ist gemäßigter und entspannter, als in Peru. Ecuador ist auch in dieser Hinsicht für uns eine Erholung. Im kleinen Ort Saraguro legt man zudem noch viel Wert auf Traditionen. So sieht man einen großen Teil der Einwohner des Ortes in ihrer traditionellen Tracht gehen. Die Frauen tragen ein schwarzes Gewand mit filigraner Stickerei und den typischen schwarzen Hut. Bei den Männern fällt die dreiviertellange schwarze Hose auf. Auch sie tragen einen markanten Hut während ihres Alltages. Ein weiterer Höhepunkt des Ortes ist der am Sonntag stattfindende Markt, der über ein breites Angebot an verschiedenen Kartoffelsorten, Obst und Gemüse bietet. Eine Vielfalt, die wir in Deutschland nicht kennen.</p>
<p><img title="Verschiedene Kartoffelsorten auf dem Markt von Saraguro" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/5.Markt-in-Saraguro1_1-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" /></p>
<p>Wo wir gerade beim Thema „Hut“ waren … wer kennt nicht den legendären Panamahut aus Ecuador? Auch wir besuchen die Stadt Cuenca mit ihrer weltbekannten Manufaktur. Die Stadt gefällt uns richtig gut. Es gibt viel zu sehen zwischen all den Kirchen und Kolonialbauten. In vielen kleinen Bars und Restaurants wird zum Verweilen eingeladen. Die Stadt wird von Touristen allzu gern besucht. Auch wir machen eine Stadtrundfahrt, um so viel wie möglich vom pulsierenden Leben in Cuenca mitzubekommen.</p>
<p><img title="Von Saraguro nach Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/5a.Von-Saraguro-nach-Cuenca_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/8.Cuenca2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="An der Uferpromenade von Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/9.Cuenca3_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Die Straße Panamerikana in Ecuador bekommt weiter in Richtung Norden noch den Namen: „Straße der Vulkane“. Man bezeichnet damit die Andenkette von Cuenca nach Quito. Leider haben wir, durch die starke Bewölkung und dem Regen, nicht so viel davon gesehen. Teilweise können wir nur erahnen, wo die einzelnen Vulkane, wie zum Beispiel der Vulkan Chimborazo und der Vulkan Cotopaxi sind. Trotzdem besuchen wir noch den Ort Banos, der mit Heißen Quellen den Tourismus anlockt. Wir geben die Hoffnung nicht auf, hier mehr Glück zu haben. Doch der Vulkan Tungurahua bleibt für uns in den Wolken.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Banos mit seinem Vulkan in Wolken" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/12.Banos_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Thermalbad in Banos" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/13.Thermalbad-in-Banos_21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Lecker! Käse in Heißer Schokolade" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/14.Käse-in-Heißer-Schokolade_2_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Nur noch 10.000km bis nach Hause" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/14a.Entfernugsangaben-in-Banos_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Es regnet immer wieder kräftig, sodass auch unsere spätere Abreise sich weit in den Vormittag zieht. Es geht für uns weiter in Richtung Norden an Quito vorbei. Unsere Reise bekommt einen weiteren Höhepunkt bei der Überquerung des Äquators. Wir befinden uns nun wieder auf der Nordhalbkugel und für unsere Familie ist das fast ein Meilenstein unserer Rückkehr.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Überschreitung des Äquators" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/15.Überschreitung-des-Äquators_1-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Links Nordhalbkugel - Rechts Südhalbkugel" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/16.Äquatorüberschreitung_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir besuchen den Ort Otavalo mit dem Vulkan Imbabura. Das Wetter beruhigt sich etwas, sodass wir diesen Vulkan schon besser vor die Linse unserer Digitalkamera bekommen.</p>
<p><img title="Auf dem Weg nach Otavalo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/21.Von-Banos-nach-Otavalo_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Der Vulkan Imbabura" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/23.Vulkan-Imbabura_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Otavalo lockt seine Gäste mit einem riesigen Markt am Samstag an. Hier kann man nach Herzenslust, Souvenirs, typische traditionelle Kleidung und Indianerschmuck kaufen. Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl auch gesorgt. Wer sich vornimmt, nur einmal den Markt und dessen Nebengassen zu besuchen, aber nichts kaufen zu wollen, dem sei gesagt: „Vergiss es!“ Man kommt nicht drum herum, etwas für die Heimat mitzunehmen. Auch wir lassen uns mehrere Male überreden und werden nun jeden Tag an Otavalo denken, wenn wir unsere Taschen zusammenpacken müssen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Der Markt von Otavalo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/24.Markt-in-Otavalo1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Die bunten Marktstände" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/26.Markt-in-Otavalo2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach einer kurzen, aber sehr intensiven Zeit, werden wir Ecuador wieder verlassen und nach Kolumbien einreisen. Kolumbien wird für uns das Land sein, welches richtungsweisend ist, denn hier entscheidet es sich, ob wir weiter nach Mittelamerika kommen oder nicht. Die Straße Panamerikana ist zwischen Kolumbien und Panama unterbrochen. Der sogenannte Tapón del Darién oder Darién Gap kann mit einer Fähre überwunden werden, wenn diese auch fährt. Das ist unsere einzige Möglichkeit. Auch mit dem Flugzeug ist eine Überwindung möglich, doch für uns leider finanziell nicht zu realisieren. Erst in Cartagena, im Nordwesten von Kolumbien, werden wir die Gewissheit haben, wie unsere Motorradtour weitergeht. Geht es weiter in Richtung Norden oder müssen wir wieder umdrehen?</p>
<p><img title="Abschied von Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/Abschied-von-Ecuador_1-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></p>
<p><img title="Begegnung mit Anna aus der Ukraine an der Grenze Ecuador-Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/Grenze-Ecuador-Kolumbien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Panamerikana durch Peru</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2015 18:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Canon del Pato]]></category>
		<category><![CDATA[Cordillera Blanca]]></category>
		<category><![CDATA[Cordillera Negra]]></category>
		<category><![CDATA[Entenschlucht]]></category>
		<category><![CDATA[Huaraz]]></category>
		<category><![CDATA[Huascarán]]></category>
		<category><![CDATA[La Tina]]></category>
		<category><![CDATA[Lima]]></category>
		<category><![CDATA[Macará]]></category>
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		<category><![CDATA[PanAm]]></category>
		<category><![CDATA[Panamerikana]]></category>
		<category><![CDATA[Piura]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir an der Grenze zwischen Chile und Peru unseren offiziellen Einreisestempel bekommen, und auch die Motorräder offiziell in Peru angemeldet sind, wissen wir, dass Peru für uns nur ein Land zur Durchreise ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der Panamerikana durch Peru</strong><strong>                                                   </strong></p>
<p>Als wir an der Grenze zwischen Chile und Peru unseren offiziellen Einreisestempel bekommen, und auch die Motorräder offiziell in Peru angemeldet sind, wissen wir, dass Peru für uns nur ein Land zur Durchreise ist. Haben wir doch bei unserer letzten Reise vor vier Jahren Peru genau unter die Lupe genommen. Weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu, den Colca-Canyon oder die Stadt Puno am Titicacasee werden wir diesmal nicht besuchen. Vielmehr wollen wir die legendäre Straße Panamerikana in Richtung Norden fahren.</p>
<p><img title="Grenzstation Chile - Peru" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/1.-Arica-Camaná1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>So, wie die PanAm im Norden von Chile aufgehört hat, so fängt sie im Süden von Peru wieder an. Eine endlos lange geradeaus führende Straße durch die Wüste. Sand und Geröll, leider auch viel zu viele Kreuze am Fahrbahnrand, bestimmen das Bild in unseren ersten Streckenabschnitt.</p>
<p><img title="Auf der PanAm durch die Wüste von Peru" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/3.-Arica-Camaná3_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Doch die Straße Panamerikana hat viele Gesichter. So führt sie uns auch am Pazifik entlang und bietet somit Abwechslung. So brechen tosend meterhohe Wellen links von uns und türmen sich Sanddünen rechts von uns auf. Der immer wieder kräftige Wind bringt unsere Motorräder in Seitenlage. Sandverwehungen türmen sich am Fahrbahnrand auf und werden durch den Wind immer wieder auf die Fahrbahn und zwischen unseren Maschinen geweht. Es rieselt überall und noch am Abend sehen wir, wie sich der Sand in jede kleinste Ritze unserer Maschinen gelegt hat.</p>
<p><img title="Die PanAm an der Küste von Peru" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/5.-Camaná-Nazca1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Tankstopp an der PanAm" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/6.-Camaná-Nazca2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ein größerer Wegpunkt für uns ist die Stadt Nasca, die wir auch zum wiederholten Male besuchen. Die berühmten Nasca-Linien, Scharrbilder, die in der Wüste von Nasca zu finden sind, sind am Besten mit dem Flugzeug überschaubar. Da wir das bei unserem ersten Besuch getan haben, geben wir uns jetzt mit der kleineren Variante zufrieden. Direkt an der PanAm befindet sich der Maria-Reiche-Turm, benannt nach einer Frau aus Deutschland, die diese Linien und Bilder mathematisch berechnet und vermessen hat. Von ihm aus kann man zwei Bilder überblicken, einen Baum und ein Fisch.</p>
<p><img title="Gebiet der Geoglyphen von Nasca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/7.-Nazca1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Auf dem Weg nach Lima zwischen Steine und Kakteen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/12.-Lurin-Huaraz1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Straße Panamerikana geht aber auch durch Städte, um nicht zu sagen, durch Millionenstädte. So werden wir nicht verschont auch durch die Hauptstadt Perus, Lima, zu fahren. Die Zeit scheint eigentlich günstig zu sein. Es ist Sonntag früh um acht. Doch selbst zu dieser Zeit herrscht ein Verkehr, den man kaum beschreiben kann. Das Chaos wird eigentlich von den vielen Bussen, Kleinbussen und Motorradtaxis, genannt Tuctucs, verursacht. Sobald ein Passant die Hand herausstreckt, um mitgenommen zu werden oder jemand aussteigen will, wird abrupt angehalten. Egal, ob man damit jemanden behindert oder nicht. An manchen Stellen, besonders dort, wo Einkaufsmöglichkeiten sind, staut sich damit der Verkehr. Trotzdem scheint jeder das unbedingte Verlangen zu haben, so schnell wie möglich weiterzukommen. So wird geschoben und gedrängelt und jede noch so kleine Lücke ausgenutzt. Das schrille Hupen darf man hier nicht als freundliches Grußzeichen verstehen. Es ist eher die Warnung: „Platz da, jetzt komme ich!“ Für uns ist es ungewohnt, ständig die Hupe zu betätigen. Doch daran müssen wir uns gewöhnen. Es ist fast lebensnotwendig. Durch Lima brauchen wir drei Stunden und wir sind froh, ohne einen Kratzer diesen mörderischen Verkehr überstanden zu haben. Es bleibt nicht die einzige Stadt, die uns in dieser Art herausfordert. Doch wer Lima mit dem Motorrad durchquert hat, kann auch den Verkehr anderer Städte bezwingen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Weiter in Richtung Norden auf der PanAm" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/10.-PanAm1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Peru VIAPANAM" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/11.-PanAm2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir brauchen eine Abwechslung von ständiger Wüste und Verkehrschaos. Wir machen einen Abstecher in ein Gebirge von Peru, welches von der PanAm nicht so weit entfernt liegt. Wir fahren nach Huaraz. Schon die Hinfahrt bringt uns über den Paso de la Fortaleza, der über 4100 m hoch ist. Nun sind wir wieder umringt von hohen Bergen. Die Landschaft ist atemberaubend schön und besteht aus zwei Kordilleren. Die etwas Niedrigere ist die Cordillera Negra (schwarze Kordillere), die keine schneebedeckten Berge hat. Dagegen hat die Cordillera Blanca dreißig Bergspitzen, die über 6000 m hoch sind, und von zahlreichen Gletschern umgeben ist.</p>
<p><img title="Am Paso de la Fortaleza 4100m Höhe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/13.-Lurin-Huaraz2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Im Umland von Huaraz" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/14.-Huaraz2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Nevado Huascarán 6768m Höhe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/16.-Huaraz3_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Der Weg zurück zur legendären Straße, die uns nordwärts bringt, ist allerdings wieder eine kleine Herausforderung. Es geht durch die sogenannte Entenschlucht, Canon del Pato. Und damit durch mehr als 40 Tunnels, die man einfach so in die Felsen gesprengt hat, unbeleuchtet sind und gerade die Breite eines Autos haben. Auch hier bleiben unsere Finger griffbereit an der Hupe.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="In Richtung Entenschlucht - Canon del Pato" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/19.-Caraz-Huanchaco2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ganz schön tief diese Entenschlucht" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/20.-Caraz-Huanchaco1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Fahrt durch die Tunnel" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Konstanze-und-der-Tunnel_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auch das nachfolgende Tal ist stellenweise schlecht zu fahren. Steine und Geröll machen uns das Fahren schwer und erinnern uns mehr an einem Steinbruch, als an eine eingetragene Straße auf der Straßenkarte. Nach einem anstrengenden Tag erreichen wir wieder die Westseite von Peru, mit seiner Straße Panamerikana und dem Pazifik. Im Surferparadies Huanchaco quartieren wir uns für zwei Tage ein und genießen die Atmosphäre und Ceviche, eine Fischdelikatesse.</p>
<p><img title="Sonnenuntergang in Huanchaco" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/21.-Caraz-Huanchaco4_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Es ist nun nicht mehr weit bis zur Grenze nach Ecuador. Auf den letzten Kilometern, von Piura bis La Tina (peruanische Grenze) verabschiedet sich Peru von uns mit viel Vegetation. Die Wüste mit Sand, Geröll und Steine gehört nun der Vergangenheit an. Ecuador und die Grenzstadt Macará begrüßen uns mit Bergen und Tälern in Grün.</p>
<p><img title="Von Huanchaco nach Piura" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/23.-Huanchaco-Piura2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Letzte Kilometer bis zur Grenzstation La Tina (Peru)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/28.-Piura-Catacocha1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Die Grenze in Macará - Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/29.-Piura-Catacocha2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Fotoshooting mit der peruanischen Polizei" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/27.-Huanchaco-Piura6_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gewollte Umwege in Argentinien und Chile</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2015 17:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Arica]]></category>
		<category><![CDATA[Laguna Chaxa]]></category>
		<category><![CDATA[Paso de Jama]]></category>
		<category><![CDATA[Purmamarca]]></category>
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		<category><![CDATA[Salar Loyoques]]></category>
		<category><![CDATA[Salinas Grande]]></category>
		<category><![CDATA[San Pedro de Atacama]]></category>
		<category><![CDATA[Valle de la Luna]]></category>
		<category><![CDATA[Valle de la Muerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann kommt die Zeit, wo auch unsere Motorräder einen Check-up brauchen und ein bisschen Pflege benötigen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gewollte Umwege in Argentinien und Chile</strong><strong>                                                         </strong></p>
<p>Irgendwann kommt die Zeit, wo auch unsere Motorräder einen Check-up brauchen und ein bisschen Pflege benötigen. Wie schon bei unserer letzten Reise nehmen wir uns das in der Stadt Arica in Chile vor. Doch diesmal ist alles anders und schwerer, als letztes Mal.</p>
<p>Die Reifenbestellung haben wir schon in Bolivien per Email bei der Moto-Aventura in Osorno vorgenommen. Doch die Beschaffung ist schwierig, unsere Größen nicht verfügbar und die Anlieferung muss mit einem Transportunternehmen geschehen, weil Arica keinen Händler hat. Es zeichnet sich schon in Bolivien ab, dass das Ganze wohl noch eine Weile dauern kann. Um die Zeit zu überbrücken, bauen wir in unsere Route einige Umwege ein, um nicht wochenlang in einer Stadt warten zu müssen.</p>
<p><img title="Im Hochland von Argentinien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/0.-Hochland-von-Argentinien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser erstes neues Ziel ist, nach dem Grenzübertritt von Bolivien nach Argentinien, das kleine Dorf Purmamarca mit seinem Berg der Sieben Farben. Schon vor vier Jahren beeindruckten uns die intensiven Farben von Rot, Braun, Gelb und Türkis. Hier wollten wir gerne noch einmal sein und fotografieren.</p>
<p><img title="Der Berg der Sieben Farben - Purmamarca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/2.-Berg-der-7Farben2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Gleich anschließend haben wir ein weiteres Highlight. Wir befahren den Pass Paso de Jama, der uns von Argentinien nach Chile bringt. Auf dem Weg dorthin kommen wir an den Salinas Grande vorbei.</p>
<p><img title="Salinas Grande - Argentinien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/5.-Auf-dem-Grande-Salar-Argentinien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Den Paso de Jama kennen wir schon, doch in diesem Jahr zeigt er sich von seiner rauen Seite. Es macht schon etwas aus, wenn man im Juni, also im derzeitigen Winter, über einen 4320 m hohen Pass fährt. Ein unglaublicher Wind, der die ohnehin niedrigen Temperaturen von gerade mal 4 °C kälter erscheinen lässt, macht uns zu schaffen. Die Schräglage und das ständige Dagegenhalten des Motorrades schlauchen uns über Stunden. Durchgefroren kommen wir am Pass und damit an der Grenzstation an. Die dort vorhandene Tankstelle hat noch nicht mal auf Anfrage einen heißen Tee für ihre einzigen Gäste heute übrig. Uns fehlen ein paar argentinische Pesos und somit gibt es gar nichts.</p>
<p><img title="Am Paso de Jama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/6.-Paso-Jama1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir wechseln wieder die Länder und reisen nach Chile ein. Die Formalitäten dazu können wir in einem Gebäude erledigen, was neu ist, aber die Sache enorm vereinfacht. Bis zum nächsten Ort, San Pedro de Atacama, sind es noch gute 150 km. Wieder fahren wir über ein unglaublich schönes Plateau und kommen an dem Salar Loyoques vorbei. Doch das Genießen fällt schwer, wenn die Witterungsbedingungen einem Motorradfahrer zusetzen.</p>
<p><img title="Auf 4320m Höhe - der Paso de Jama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/7.-Paso-Jama2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Am Salar Loyoques" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/8.-Am-Salar-Loyoques_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Erst als wir die Höhe verlassen und San Pedro de Atacama schon langsam in Sichtweite kommt, tauen wir etwas auf. In San Pedro de Atacama nehmen wir uns eine Unterkunft in einem Hostal und verbringen drei Tage damit, uns die Umgebung anzusehen. Für uns ist es das zweite Mal hier zu sein. Zum wiederholten Male fahren wir einen Tag zur Laguna Chaxa inmitten des Salars de Atacama, um wieder Flamingos anzutreffen. Neu für uns ist der Besuch des Tals „Valle de la Luna“, welches am Abend und während des Sonnenuntergangs die Umgebung in fantastische Farben taucht. Hier erleben wir eine einzigartige Farbenpracht in einer der trockensten Regionen der Erde.</p>
<p><img title="San Pedro de Atacama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/9.-San-Pedro-de-Atacama1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Valle de la Luna - Atacamawüste" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/13.-Valle-de-la-Luna2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p><img title="Die Laguna Chaxa mit Flamingos" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/15.-Laguna-Chaxa1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p><img title="Der Salar de Atacama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/16.-Atacamawüste1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p>Wir verlassen San Perdo de Atacama und fahren über Calama und später über die Panamerikana nur noch in Richtung Norden. In einem langen Motorradritt schaffen wir es in einem Tag, Arica zu erreichen. Wir hätten uns aber noch Zeit lassen können.</p>
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<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/19.-Blick-vom-Morro-auf-Arica_1.jpg" rel="lightbox[6684]" title="Blick vom Morro auf Arica"><img title="Blick vom Morro auf Arica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/19.-Blick-vom-Morro-auf-Arica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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<p><img title="Fischereihafen von Arica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/20.-Fischereihafen-Arica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p>Unsere sehnlichst erwartenden Reifen sind noch nicht in Sicht. Gut, dann beschäftigen wir uns eben mit dem Ölwechsel der Motorräder, der auch vorgenommen werden muss. Auch das Vorhaben wird zu einem Prozedere. Schon alleine die Menge des richtigen Öls aufzutreiben, lässt uns in der Stadt kilometerweit laufen. Als wir endlich fündig geworden sind, geht die Suche nach einer Werkstatt los. Die meisten Werkstätten nehmen nur den Ölwechsel bei Autos vor, bei Motorrädern dieser Größe ist man vorsichtig. Doch irgendwann hat die Suche Erfolg, und mit unserer Mithilfe können wir nach guten zwei Stunden auch dieses Thema als erledigt ansehen.</p>
<p><img title="Der Lago Chungara mit dem Vulkan Parinacota (4500m)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Am-Lago-Chungara-4.500mim-Hintergrund-Parinacota_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Die Vulkane Parinacota und Pomerape" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Parinacota-un-Pomerape_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Um die Zeit weiterhin zu überbrücken, nehmen wir noch einen kleinen Tapetenwechsel vor und fahren in das 140 Kilometer entfernte und auf 3500 m gelegene Putre im äußersten nördlichen Zipfel von Chile, dem Altiplano. Der nah gelegene Lago Chungara, auf 4500 m Höhe liegend, lässt uns und die Maschinen ganz schön außer Atem sein. Die sich in der Nähe befindenden Vulkane Parinacota und Pomerape, haben sich in einem weißen Kleid gehüllt und spiegeln sich im glasklaren Wasser des Sees.</p>
<p><img title="Zwischen Putre und dem Lago Chungara" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Zwischen-Putre-und-Lago-Chungara_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Putre mit seinem Hausberg Taapaca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Putre-und-Taapaca_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Noch ein paar Tage müssen wir in Arica durchhalten. Dann ist es endlich soweit. Die Reifen sind in Arica angekommen. Das Wechseln geht auch problemlos. Jetzt kann es weitergehen! Uns krabbelt es schon gewaltig wieder in den Fingern, endlich wieder mit den Motorrädern Strecke zu machen. Ab jetzt geht es nur noch nordwärts durch Peru.</p>
<p>Einige Fotos vom Reifenwechsel in Arica:</p>
<p><img title="Reifenwechsel in Arica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/12.-Reifenwechsel-in-Arica_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p><img title="die Vorbereitungen laufen..." src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/3.-Vorbereitungen-zum-Reifenwechsel_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p><img title="Voll bei der Arbeit" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/11.-Voll-bei-der-Arbeit_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p><img title="...mit vereinten Kräften" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/8.-...mit-vereinten-Kräften_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
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<p><img title="Vorderrad der Africa Twin ausgebaut" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/4.-Vorderrad-ausgebaut-e1436828673468-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></p>
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<p><img title="Vorderrad der Transalp ausgebaut" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/10-Vorderrad-Transalp2-e1436829042149-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></p>
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