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	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren &#187; Südamerika &#8211; 2011</title>
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	<description>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</description>
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		<title>Das Jahr 2012 &#8211; Ein Rückblick</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 10:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südamerika - 2011]]></category>
		<category><![CDATA[B&L Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Latizón-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Messe Erfurt Thüringer Motorradtage]]></category>
		<category><![CDATA[Motorradzeitschrift Tourenfahrer]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Jahr 2012 &#8211; Körperlich in der Heimat &#8211; Gedanklich in Südamerika</strong></p>
<p>Dass wir in diesem Jahr nicht all zu große Motorradtouren unternehmen konnten, war uns beim monatlichen Blick in Richtung Finanzen schnell klar. <span id="more-5652"></span>Und, dass wir noch wochenlang in Erinnerungen an Südamerika schwelgen werden, auch. Doch was das Jahr 2012 für uns an Überraschungen bereithalten würde, im Rückblick auf unsere Reise, konnten wir noch nicht erahnen. Alles begann mit unserem Foto-Film-Vortrag, den wir im Februar 2012 vor einem ausgewählten Publikum präsentierten. Die Resonanz war so phänomenal, dass einige Auftritte aus der Mundpropaganda heraus resultierten und wir bis im April damit beschäftigt waren. Nach der erforderlichen Sommerpause, denn die Fotos und Filmschnipsel kommen nur bei relativer Dunkelheit erst richtig zur Geltung, ging es im Oktober 2012 weiter. Unser zweite Termin in der Volkshochschule, am 17. Oktober 2012, wurde zwar diesmal von einen kleineren Publikum wahrgenommen, doch trotzdem machte uns die Präsentation sehr großen Spaß. Der Vortrag am 27. Oktober 2012 in der Stadtbibliothek Eisenach war einfach genial! Durch die neu bearbeitete Fassung der Foto-Film-Reise wurden viele Besucher, auch die, die schon die erste Fassung kannten, wieder in den Bann von Südamerika gezogen. Das fanden auch die Redakteure der hiesigen Zeitungen &#8220;Thüringer Allgemeinen&#8221; und &#8220;Thüringer Landeszeitung&#8221;. Seit der Veröffentlichung ihrer Artikel werden wir immer wieder daraufhin angesprochen. Das gibt uns Anlass, noch vor der Advents- und Weihnachtszeit, einen Vortrag zu präsentieren. Der neue Termin lautet:</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Samstag, den 01.Dezember 2012, Diakonieverbund Eisenach, Nessetalwerkstatt Stockhausen, Zum Wehr 14 </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Beginn: 18:30 Uhr</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Wir freuen uns auf Ihren Besuch!</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;">
<div class="one-half"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img class="alignnone  wp-image-5670" title="Filmvortrag 1 Februar" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Allgemeine-Bilder-079_1-300x199.jpg" alt="" width="278" height="168" /></span></p>
<p><span style="color: #ffcc00;">Beginn unserer Vortragsreihe im Februar 2012</span></p>
<p><span style="color: #000000;"></div>
<p></span></p>
<p><span style="color: #000000;">
<div class="one-half last"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img class="alignnone  wp-image-5671" title="Filmvortrag 2 Februar" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Allgemeine-Bilder-085_1-300x199.jpg" alt="" width="284" height="169" /></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></div>
<div class="clearfix"></div>
<p></span></p>
<p><span style="color: #000000;">
<div class="one-half"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img class="alignnone  wp-image-5688" title="VHS 1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Allgemeine-Bilder-192_1-300x199.jpg" alt="" width="282" height="195" /> </span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #ffcc00;">Unser erster Vortrag in der Volkshochschule Eisenach</span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></div>
<p></span></p>
<p><span style="color: #000000;">
<div class="one-half last"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img class="alignnone  wp-image-5692" title="VHS 4" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Allgemeine-Bilder-204_1-300x199.jpg" alt="" width="277" height="191" /></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></div>
<div class="clearfix"></div>
<p></span></p>
<p>So ganz zufällig schob sich zwischen den Terminen noch ein Messeauftritt, zum Auftakt der Motorradsaison 2012 in Erfurt, zu den Thüringer Motorradtagen. Wir bekamen einen 15 Quadratmeter großen Stellplatz angeboten, den wir nicht ausschlagen konnten. Zuerst nicht richtig wissend, wie wir den Platz, ausser mit unseren Maschinen, ausfüllen sollten, kamen nach einigen schlaflosen Nächten die Ideen. Sie sprudelten aus uns heraus und mussten nur noch mit einigen Improvisationen realisiert werden, denn einen Messeausstatter zu angagieren, war finanziell nicht möglich. Wir schafften es, einen Messetand der besonderen Art herzurichten und Blicke auf uns zu ziehen. Wie auch bei der Raumgestaltung zu unserem Vortrag, &#8220;lockten&#8221; unzählige Fotos im Posterformat, eine genau skizzierte Route und bewegte Bilder die Besucher an unseren Stand. Und was für ein Lob kann größer sein, als wenn ein BMW-Fahrer Dir auf die Schulter klopft und sagt, dass das wohl der genialste Stand auf der ganzen Messe gewesen wäre. Jetzt wüsste er, warum er hierher gefahren wäre. -  Es hat uns aber auch riesigen Spaß gemacht, die Leute zu unterhalten. Ständig waren wir im Gespräch, erklärten unsere Route und beantworteten die Fragen zur Vorbereitung und Durchführung. Mit unserem &#8220;Auftritt&#8221; wollten wir gerne Interessenten an unseren Foto-Film-Vortrag gewinnen.</p>
<div class="one-half">
<p><img class="alignnone  wp-image-5680" title="Messe-Vorbereitung 1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Allgemeine-Bilder-112_1-300x199.jpg" alt="" width="279" height="185" /></p>
<p><span style="color: #ffcc00;">Aufbau des Messestandes</span></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img class="alignnone  wp-image-5685" title="Messe-Vorbereitung 5" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Allgemeine-Bilder-127_1-300x199.jpg" alt="" width="272" height="187" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img class="alignnone  wp-image-5673" title="Messe 1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Allgemeine-Bilder-135_1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="213" /></p>
<p><span style="color: #ffcc00;">Unser Messestand zu den Thüringer Motorradtagen in Erfurt </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben diesen beiden Projekten arbeiteten wir intensiv an der Neugestaltung unserer hier zu sehenden Webseite. Die, wie wir finden, richtig klasse geworden ist. Ein besonders großes Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an die Firma B&amp;L Computer, Frauenplan 6, 99817 Eisenach. <strong><a href="http://www.bul-computer.de">www.bul-computer.de</a> </strong>Ohne dessen Hilfe, wäre diese Webseite nie so gut geworden und wir können weiterhin auf ihre Unterstützung bauen. Vielen Dank dafür!</p>
<p>Im Mai 2012 veröffentlichte der &#8220;Tourenfahrer&#8221; <strong><a href="http://www.tourenfahrer.de">www.tourenfahrer.de</a>  </strong>einen Bericht unserer Reise. Das ist auch zweifellos ein Ereignis, an das wir gerne zurückdenken und uns stolz macht. Wollten wir doch schon immer mal einen Bericht in Deutschlands größter Motorradzeitschrift stehen haben.</p>
<p>Und da wir vom Schreiben nicht genug bekommen können, ist der erste Teil unseres Buches zur Südamerikareise in Manuskriptform fertig und liegt zur Berabeitung bei einem sehr bekannten Reiseverlag. Das wäre natürlich das &#8220;I-Tüpfelchen&#8221; für das Jahr 2012, wenn wir dessen Zusage bekommen würden. Sobald es in dieser Richtung Neuigkeiten gibt, werden wir das gleich auf dieser Webseite veröffentlichen. Wir sind selbst sehr gespannt darauf. Der zweite Teil des Buches ist schon in Arbeit.</p>
<p>Und &#8220;last but not least&#8221; dürfen wir uns über eine Reportage via Internet-TV freuen. Der Internetsender &#8220;Latizón-TV&#8221; bringt auf seiner Seite eine ausführliche Reportage über unsere Heimatstadt Eisenach, in Verbindung mit Südamerika. Da wir mit unserer Reise und dem Vortrag genau in dieses Bild passen, durften wir uns über einen Interviewtermin freuen und gaben unser Bestes. Die Reportage besteht aus mehreren Teilen und wird ab Oktober 2012 ausgestrahlt. Also klickt Euch hinein in <strong><a href="http://www.latizon-tv.de">www.latizon.tv.</a></strong></p>
<p>Auch die restlichen Wochen des Jahres, werden noch turbulent werden. Gerne berichten wir darüber. Bis dahin &#8211; eine schöne Zeit wünschen Harald und Konstanze.</p>
<div class="one-half">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-5698" title="Ausflug Harz 2012_3" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Allgemeine-Bilder-247_1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
<p><span style="color: #ffcc00;">Kleiner Ausflug in den Harz 2012</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </div>
<p></span></p>
<p><span style="color: #000000;">
<div class="one-half last"></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><img class="alignnone size-medium wp-image-5699" title="Ausflug Harz 2012_5" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Allgemeine-Bilder-253_1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></span></p>
<p><span style="color: #000000;"></div>
<div class="clearfix"></div>
<p></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hasta luego América del Sur &#8211; Etappe 10</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 19:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
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		<category><![CDATA[Frachtschiffreisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tango]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 32.000 km auf dem Tachometer, 20.000 Fotos und 10 Stunden Filmmaterial im Gepäck, treten wir die Heimreise nach Deutschland mit Frachtschiff &#8220;Grande Buenos Aires&#8221; an.<span id="more-4969"></span></p>
<p>Von der Reederei, des gebuchtes Frachtschiffes wurde gesagt, dass das Schiff Anfang September in Buenos Aires ist. Also legten wir den letzten Abschnitt unserer Reise durch Uruguay so, dass wir pünktlich in der Hauptstadt von Argentinien sind und noch ein paar Tage zum Erkunden der Stadt haben.</p>
<p>Als ob wir es nicht geahnt hätten, natürlich hat das Schiff Verspätung, und das nicht zu knapp. Nun ist es nicht schwer, in Buenos Aires die Zeit herum zu bekommen. Viele Stadtteile laden dazu ein, genauer erkundet zu werden. Am besten bekommt man einen Überblick, wenn man einer Stadtrundfahrt teilnimmt. Und diese ist clever geregelt. Gefällt es einem an einen Ort, steigt man aus, sieht sich alles genauer an und steigt in den nächsten Bus wieder ein. Mit einem Ticket kann man diesen Service den ganzen Tag nutzen. Den Stadtteil &#8220;La Boca&#8221; darf man dabei auf keinem Fall auslassen. Er hat uns am besten gefallen. Hier tanzen die Leute auf der Straße Tango, die Häuser sind &#8220;kribblebunt&#8221; angemalt und das Thema Fußball ist, wegen Diego Armando Maradona, in aller Munde. Überall spielt Musik und kleine Künstler stellen ihre Werke aus.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4974 aligncenter" title="La Boca B.A." src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/05/P1010867-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Stadtteil &#8220;La Boca&#8221; &#8211; Die Häuser sind mit dem Rest der Schiffsfarben, die die Hafenarbeiter benutzten, angemalt worden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/P1020081.jpg" rel="lightbox[4969]" title="Tanco B.A."><img class="alignnone size-medium wp-image-4977" title="Tanco B.A." src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/P1020081-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Im Stadtteil &#8220;La Boca&#8221; ist der Tango zu Hause.</p>
<p>Der komplette Gegensatz ist dazu das neue Hafenviertel &#8220;Puerto Madero&#8221; von Buenos Aires. Hier möchte wahrscheinlich jeder gerne arbeiten, in einer der Hochhäuser namenhafter Banken- und Versicherungsunternehmen. Viele Angestellte tragen hier nur den feinsten Zwirn und hier essen zu gehen, ist nicht nur chic, sondern gehört genauso zum guten Ton, wie das Mobile Phone und der Laptop. Wir fallen natürlich mit unseren Globetrotterklamotten total aus dem Rahmen, was uns aber nach so langer Zeit überhaupt nicht mehr stört. Im Gegenteil &#8211; wir genießen die Hafenpromenade und beobachten das bunte Treiben.</p>
<p>Sollte man sich in Buenos Aires zufälliger Weise am Wochenende aufhalten, dann ist es fast Pflicht, sich den Flohmarkt in &#8220;San Telmo&#8221; anzusehen. Hier gibt es alles! Angefangen vom kitschigen &#8220;Klimbim&#8221;, über gutes Antiquariat, bis hin zu selbst gefertigten kleinen Kunstgegenständen. Es ist erstaunlich, wie viele junge Leute versuchen, sich durch gute Ideen zu verwirklichen und davon auch zu leben. Ihr Ideenreichtum scheint unerschöpflich zu sein. Wir versuchen das Flair mit Foto und Film festzuhalten und es nach Deutschland mitzunehmen.</p>
<p>Wir durfen diesen Flohmarkt zweimal erleben und so kann man sich ausrechnen, wie lange wir noch auf &#8220;unser&#8221; Schiff warten mussten &#8211; fast vierzehn Tage lang. Zum Glück war unsere Unterkunft nicht zu teuer, denn die Urlaubskasse hatte nun, nach mehreren Monaten, nur noch wenig zu bieten. Trotzdem möchten wir die Zeit in Buenos Aires nicht missen, denn die Stadt hat soviel zu bieten und gibt sagenhafte Impulse.</p>
<div class="one-half">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4991" title="Abschied Buenos Aires 1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC08657-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Reise geht zu Ende.</p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4994" title="Abschied Buenos Aires 2" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC08656-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Abschied von Südamerika im Hafen von Buenos Aires</p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Am 26. September 2011 gingen wir an Bord der &#8220;Grande Buenos Aires&#8221;. Die Überfahrt nach Europa dauerte ca. 4 Wochen. Am 20. Oktober 2011 sind wir wieder im Freihafen von Hamburg angekommen. Damit schließt sich der Kreis einer wunderbaren Reise, die wir jederzeit wiederholen würden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4975 aligncenter" title="La Boca B.A. 2" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/P1020109-e1336075036876-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;">Buenos Aires &#8211; ganz sicher eine Reise wert</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Traumziel Brasilien &#8211; Etappe 9</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 09:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Ametista do Sul]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenau]]></category>
		<category><![CDATA[Gramado]]></category>
		<category><![CDATA[Jesuiten Missionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Rio Grande do Sul]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Catarina]]></category>
		<category><![CDATA[Treze Tilias]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass wir vier Wochen in Brasilien Motorrad fahren können, sehen wir als ganz große Zugabe unserer gesamten Südamerika Reise.</p>
<p><span id="more-4835"></span>Die Regionen Santa Catarina und Rio Grande do Sul befinden sich ganz im südlichen Zipfel von Brasilien und sind zweifellos eine Reise wert. Wir besuchen zum Beispiel Treze Tilias, ein Stück Österreich mitten in Brasilien. Wir haben das große Glück, unsere Gastwirte Clotilde und Rudi zu treffen. Sie geben uns einige interessante Tipps, was man in diesen Regionen von Brasilien gesehen haben muss.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4842 aligncenter" title="Erdpisten und Bananenstauten in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC04834-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Erdpisten und Bananenstauten &#8211; so wollen wir Brasilien erleben</p>
<p>Zuerst geht es nach Planalto, wo nicht weit von dort &#8220;Ametista do Sul&#8221; zu finden ist. In einigen Minen werden hier riesige Ametiste „geborgen“. Das sind Steine, die in ihren Inneren wunderschöne violettfarbene Kristalle haben. Wir können es nicht lassen und nehmen uns einige kleine Exemplare mit, wobei wir wissen, dass unser Gepäck sowieso schon viel zu schwer ist. Weitere Highlights sind die Ruinen der Jesuiten Missionen, die wir uns eigentlich schon in Argentinien ansehen wollten. Da wir aber dort als Ausländer das Zehnfache mehr am Eintrittspreis hätten zahlen müssen, haben wir dieses Vorhaben gestrichen.</p>
<p>Hier in Brasilien, nicht weit von Ijuí, kann man die Ruinen (Sáo Miguel) für ein kleines Entgelt oder einige Missionen sogar gratis besuchen (z B. Sáo Joáo). Was uns auch völlig ohne Eintrittsgeld geschenkt worden ist, ist das Besichtigen von versteinerten Jahrmillionen alter Bäume. In der keinen Stadt Mata (ca. 5000 Einwohner), liegen diese Giganten einfach mal so herum. Da wir die versteinerten Wälder in Argentinien nicht sehen konnten, freut es uns, doch noch einen kleinen Einblick, in dieses Phänomen bekommen zu haben.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-4844 alignnone" title="Markt in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05294-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;">Rast an einem Obstmarkt in Brasilien</p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-4859 alignnone" title="Bikertreffen Rio do Rastro" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05835-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Kleines Bikertreffen und Small-Talk auf Portugiesisch</p>
<p><img class="size-medium wp-image-4839 alignnone" title="Bikertreffen in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05839-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;">Andere Länder, andere Sitten &#8211; jeder hat so seine eigene Vorstellung sein Motorrad zu &#8220;dekorieren&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Während der gesamten Fahrt, die neben asphaltierten Straßen auch Erdpisten beinhalten, treffen wir immer wieder Leute, die deutsch sprechen können. Sie erzählen uns dann von ihren Großeltern, die hier nach Brasilien ausgewandert sind. Mit einem Strahlen in den Augen freuen sie sich, etwas aus Deutschland zu erfahren. Sie nennen es immer noch ihre Heimat, wobei ihre Eltern und sie selbst gar nicht in Deutschland geboren sind. Gerne möchten sie die „ferne“ Heimat wiedersehen. Und darauf folgt prompt die Frage: „Fahrt ihr auch nach Blumenau?“. Natürlich – die Stadt Blumenau, benannt nach ihrem Gründer den Apotheker (!) und Philosoph Herrn Blumenau, dürfen wir nicht verpassen zu besuchen. In drei Tage sehen wir uns die Stadt an. Diese hat neben den zahlreichen Fachwerkhäusern, sehr selten in Südamerika, auch einen original getreuen Festplatz zum Münchener Oktoberfest. Leider bekommt der Tourist den Eindruck, es geht den Deutschen nur ums Biertrinken. Außerdem glaubt man, dass in jeder Stadt Deutschlands das Oktoberfest gefeiert wird. Wir haben Mühe, diese Auffassung mit unseren Sprachkenntnissen richtigzustellen.</p>
<p style="text-align: left;">
<div class="one-half"></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-medium wp-image-4863" title="Reifenwechsel in Blumenau" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05410-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Transalp bekommt nochmals einen neuen Hinterreifen</p>
<p style="text-align: left;"></div>
</p>
<p style="text-align: left;">
<div class="one-half last"></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-medium wp-image-4858" title="Motorradwerkstatt Blumenau 1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05412-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: left;">In der Honda-Werkstatt in Blumenau/Brasilien ist es supersauber und man arbeitet mit weißen Hanschuhen! Jedes Motorrad, was repariert wird, muss sich einer grundlichen Reinigung unterziehen.</p>
<p style="text-align: left;"></div>
<div class="clearfix"></div>
</p>
<p style="text-align: left;">Von Blumenau aus fahren wir in Richtung Atlantik nach Florianopolis und von dort auf die Insel Santa Catarina nach Canavieiras. Hier hat uns das unbeständige Wetter richtig im Griff. In Brasilien ist gerade Winterzeit und das heißt, es kann tagelang regnen. Schon einige stundenlange Regenfahrten auf dem Motorrad haben wir hinter uns bringen müssen. In Canavieiras schüttete es allerdings so aus Kübeln, dass noch nicht einmal daran zu denken ist, Motorrad zu fahren. So verlängern wir Tag um Tag unsere Unterkunft.</p>
<p>Um die Zeit wieder aufzuholen, fahren wir in den darauffolgenden Tagen nur noch in Richtung Süden. Über die Städte Urubici, Orleans und Vacaria kommen wir in die Region Rio Grande do Sul. Auch diese Region Brasiliens ist sehr abwechslungsreich mit viel Natur, tiefen Schluchten, kurvenreichen Strecken wie in Europa und herrlichen Araucarienwäldern. Erst in Gramado bleiben wir wieder ein paar Tage länger. Auch in Gramado (das St. Moritz von Brasilien) macht das Wetter, was es will. Da es aber so viele Museen und Sehenswürdigkeiten gibt, kann es einen nicht langweilig werden. Beeindruckt haben uns die Shows rund um das Thema Auto und Motorrad, was wir eigentlich nur aus Las Vegas kennen. Zum einen gibt es da die Hollywood Dreamcars, mit zahlreichen Cadillacs, und zum anderen die Harley Davidson Motorshow, wo man unbedingt das dazugehörige Pub besuchen muss.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4865 aligncenter" title="Easy Rider in Gramado" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC06119-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Easy Rider&#8221; im Harley-Davidson-Pub in Gramado/Brasilien</p>
<p>Am letzten Tag in Gramado gelingt uns endlich der Besuch eines Zoológios. Man könnte jetzt die Frage stellen: „Warum gehen die denn jetzt in den Zoo???“ Die Antwort: Wir wollen – und dazu sind wir schon Tausende Kilometer Motorrad gefahren – endlich den Tucan sehen!!! Ohne einmal diesen schwarz-weißen Vogel mit dem großen orangefarbenen Schnabel zu sehen, würden wir nicht nach Hause kommen. Doch keine Panik, wir haben ihn „gefangen“ in Foto und Film und jetzt sind wir zufrieden.</p>
<div class="one-half">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4866" title="Tucan" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC06437-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Der Tucan &#8211; nach ihm haben wir lange gesucht&#8230;</p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-4867" title="Ara" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC06464-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Einer von vielen Aras im Zoológios Gramado/Brasilien</p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>So sind unsere vier Wochen Extraurlaub in Brasilien schnell vergangen. Wir fahren weiter nach Uruguay, wobei wir dieses Land nicht lange besuchen können. Mitte September geht unsere Schiff &#8220;Grande Buenos Aires&#8221; von Buenos Aires aus, wo wir noch ein paar schöne Tage verbringen, in Richtung Alemania Hamburgo.</p>
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		<title>Nord-Argentinien und Paraguay &#8211; Etappe 8</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 08:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Paraguay]]></category>
		<category><![CDATA[Asuncíon]]></category>
		<category><![CDATA[Ciudad del Este]]></category>
		<category><![CDATA[Iguazú-Wasserfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Los Termas de Rio Horno]]></category>
		<category><![CDATA[Resistencia]]></category>
		<category><![CDATA[San Salvador de Jujuuy]]></category>
		<category><![CDATA[Villazón]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Bolivien aus reisen wir wieder in den Norden von Argentinien ein. <span id="more-4820"></span>Eigentlich wollten wir frühzeitig von Tupíza (Bolivien) nach Villazón starten. Doch die einzige Tankstelle im Umkreis von X-Kilometer, macht uns einen Strich durch die Rechnung. Geschlagene zweieinhalb Stunden warten wir auf einen verrosteten Tankwagen, der Benzin bringt. Aber dann &#8211; vollgetankt geben wir richtig Gas.</p>
<p>Wir erreichen den Grenzübergang Villazón und reisen nach fast vier Wochen wieder nach Argentinien ein. Keine einfache Sache, wenn man die Menschenschlangen vor den gerade einmal zwei Abfertigungskabinen sieht. Auch wir verbringen mit den ganzen Formalitäten gute zwei Stunden. Viele Argentinier nutzen die Grenze nach Bolivien zum billigen Einkaufen. Dementsprechend voll ist es auch bei der Aduana, dem Zoll.</p>
<p>Danach heißt es wieder Strecke machen. Bis Purmamarca in Argentinien sind noch etliche Kilometer zu fahren. Gesagt, getan – wieder fahren wir durch eine herrliche bunte Bergwelt, die wir schon von unserem ersten Besuch in dieser Region kennen. Der Pensionswirt vom „Alten Johannisbrotbaum“ freut sich sichtlich, dass wir seine Herberge wieder aufsuchen. Für einen gemeinsamen Abend genießen die Männer ein Fußballspiel des Copa America Cup 2011, wo Argentinien gegen Costa Rica spielt.</p>
<p>Am nächsten Tag fahren wir ins 70 km weiter entfernte San Salvador de Jujuy gleich „um die Ecke“. Wir empfinden es schon fast frühlingshaft hier und das Motorradfahren macht umso mehr Spaß. In San Salvador de Jujuy nehmen wir uns vor, unsere Sachen besonders die Motorräder zu richten. Das Kettenschmiersystem muss dringend auf Vordermann gebracht werden. Durch den ganzen Staub und Dreck ist er total „verkniesknattelt“. Luft brauchen die Räder und die Lampen einen nassen Lappen. Uns fallen noch so einige Kleinigkeiten ein und wir sind einen halben Tag  damit beschäftigt. Sightseeing und einfach mal durch die Straßen schlendern, kommen natürlich auch nicht zu kurz.</p>
<p>Unsere nächste Station ist Los Termas de Rio Horno. Vor einigen Tagen haben wir noch in Bolivien gefroren, hier schlagen wir wieder unser Zelt auf, so warm ist es hier. Los Termas de Rio Horno ist, so würden wir es sagen, ein Luftkurort. Wie der Name schon sagt, gibt es hier warmes Thermalwasser. Viele ältere Argentinier nutzen den Ort zur Erholung. Auf dem Campingplatz sind wir die Exoten aus Alemania.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4830 aligncenter" title="Camping in Las Thermas de Rio Horno" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC03352-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Nach dem Wintereinbruch in Bolivien, heisst es nun wieder Camping in Argentinien</p>
<p>Die Straßen, die wir in Argentinien fahren, sind „suuuper“ langweilig – es geht nur geradeaus. Besonders die Strecke nach Resistencia, mit Zwischenstopp in Charata, ist mit über 600 km nur geradeaus, die langweiligste Strecke, die wir seit langen gefahren sind. Da wir aber nach Paraguay wollen, gibt es keine andere Möglichkeit. Nach einen Tag Dauerregen in Resistencia geht es weiter nach Asunción, der Haupstadt von Paraguay.</p>
<p>Hier geht die Einreise recht schnell vonstatten. In Asunción wühlen wir uns wie üblich durch den Verkehr und finden ein schönes preisgünstiges Hotel mit hervorragendem Frühstück. Wir bleiben drei Tage und sehen uns die Stadt an, die wie überall in Südamerika voller Gegensätze steckt. Wir haben mal wieder das Glück zu einem Feiertag hier zu sein. Am Tag der Luftwaffe sind alle auf der Straße, die Rang und Namen haben. Begleitet von Flugshows über der Stadt (!) und Militärparaden in der Innenstadt, lassen sich die Paraguayer feiern.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4831 aligncenter" title="Hauptstadt Asuncion" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC03520-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;"> Stadtbummel in der Hauptstadt von Paraguay</p>
<p>Wir fahren weiter in Richtung Süden nach Encarnacion und anschließend in Richtung Norden nach Ciudad del Este. Ciudad del Este ist Grenzstadt zu Brasilien und für uns der Ausgangspunkt, die Iguazú Wasserfälle von der brasilianischen Seite aus zu besuchen. Zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir einen Tag unterwegs und sind überwältigt von den größten Wasserfällen der Welt. Wir können uns schlecht von diesem Naturspektakel trennen und entschließen uns, die Wasserfälle auch von der argentinischen Seite zu betrachten.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4827 aligncenter" title="Ciudad del Este" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC04113-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Einkaufsparadies&#8221; Ciudad del Este in Paraguay</p>
<p>Zum besseren Verständnis: Die Iguazú Wasserfälle können von Brasilien und von Argentinien betrachten werden. Der Río Iguazú mündet dann nach 15 Kilometern in den Río Paraná. Die Einmündung ist im Dreiländereck Paraguay, Argentinien und Brasilien. Durch die Größe der Fälle über mehrere Hunderte Metern gehören Teile zum Land Brasilien und größere Teile zu Argentinien. In Argentinien geht man über besucherfreundliche Brücken und Stege, genau bei den Abbruchkanten entlang und ist somit den tosenden Wassermassen am Nächsten. Von Brasilien aus hat man einem Panoramablick zu den Iguazú Wasserfällen.</p>
<p>Für die nächsten Wochen im August nehmen wir uns ein Land in Südamerika vor, welches wir eigentlich gar nicht einplant hatten. Wir freuen uns auf den Süden von Brasilien.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bolivien &#8211; Etappe 7</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 07:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sucre]]></category>
		<category><![CDATA[Titicacasee]]></category>
		<category><![CDATA[Uyuni]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir nun die ganzen Straßenblockaden überwunden haben, reisen wir nach Bolivien ein.<span id="more-4797"></span></p>
<p>Unser erstes Ziel heißt Copacabana am Titicacasee, das Städtchen, was auch dem berühmten Strand in Rio de Janeiro seinen Namen gab. Wir verbringen zwei ruhige Tage hier. Schnaufend wandern wir auf über 4018 m und betrachten uns die Stadt vom Kalvarienberg aus, der auch einen fantastischen Blick über den Titicacasee bietet.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4871 aligncenter" title="Copacabana Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC01430-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Blick vom Kalvarienberg aus auf Copacabana</p>
<p>Von Copacabana am Titicacasee aus geht es weiter in die Berge nach Sorata. Ein beliebter Ausflugsort für Trekkingbegeisterte. Von hieraus starten Touren zu einem der höchsten Berge Boliviens, der Illampu mit 5800 Höhenmetern. Unsere Wanderung am nächsten Tag führt uns zu der Gruta San Petro, einer Tropfsteinhöhle mit dem Vorkommen einer seltenen Fledermausart.</p>
<p>Am nächsten Tag geht es weiter. Wir haben schon wieder munkeln hören, dass es erneut Probleme auf den Straßen geben soll. Doch alle Befürchtungen sind gegenstandslos und wir kommen gut durch in Richtung La Paz. Bevor wir in den Kessel von La Paz fahren können, haben wir mit dem Verkehrschaos von El Alto zu kämpfen. El Alto liegt oberhalb von La Paz und entwickelt sich auch zu einer Millionenstadt. Von hier aus geht eine Stadtautobahn in Richtung La Paz Zentrum, die wir aber vor lauter Bussen, Taxen und Lkw´s verpassen. Unsere Straße führt natürlich durch die Hauptstraßen der Märkte und Händler in einem Gefälle von ca. 18-20 Prozent.</p>
<p>Wir verbringen drei Tage in La Paz und sehen uns die Stadt der Gegensätze an.Wolkenkratzer in der Talsohle und Straßenzüge mit Banken aller Nationen, doch das Leben spielt sich in den höher gelegenen Wohnvierteln ab. Wir besuchen die World Press Foto Ausstellung, die faszinierend und erschütternd zugleich ist. Wir erleben wieder Paraden von Tanzgruppen und besuchen die Hexengasse, wo man ganz legal Kokablätter kaufen kann.</p>
<p>Von La Paz aus geht es nach Cochabamba, welches wir nur als Zwischenstation nutzen. Von hier aus wollen wir weiter nach Sucre, der eigentlichen Hauptstadt von Bolivien. Eigentlich haben wir uns die Strecke gar nicht so schwierig vorgestellt. Doch als der Tag zu Ende geht, wissen wir, was wir geschafft haben. Die ersten hundert Kilometer sind okay, doch dann folgt eine Straße mit Kopfsteinpflaster aus Inkazeiten! Auf mehr als hundert Kilometer geht es nur 30 Km/h vorwärts. Danach folgt eine riesige Baustelle, dessen Umleitung durch ein ausgetrocknetes Flussbett führt. Erst zum Einbruch der Dunkelheit haben wir unsere 364 km geschafft.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-4811 aligncenter" title="Inkastraße in Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC02110-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Ein alte Inka-Straße in Bolivien</p>
<p>Auch hier schauen wir uns in drei Tagen so einige interessante Plätze, Kirchen und Gebäude an. Wir besuchen ein Militärmuseum, um Aufschluss zu erhalten, um die Geschichte Boliviens, dessen Entstehung, Inka- und Kolonialzeiten und Unabhängigkeitskriege. Es ist interessant zu sehen, wie groß Bolivien einst war und wie viel sie an Land verloren haben. Der Verlust des Zuganges zum Pazifik im Salpeterkrieg ist wirtschaftlich wohl die größte Niederlage.</p>
<p>Über eine wunderschöne Strecke, landschaftlich und auch vom Straßenzustand bestens, geht es nach Potosi. Potosi ist mit seinen 4100 m eine der höchstgelegenen Städte der Welt. Dementsprechend kalt und windig ist es hier. Sie war durch seine Silberminen des Berges Cerro Rico die reichste Stadt der Welt. Wir besuchen das Museum Casa National de la Moneda, wo man einen Einblick bekommt, wie in Potosi Silbermünzen geprägt wurden. Auch heute noch wird in den Minen gearbeitet, wobei die Ausbeute an Silber weniger ist, dafür aber Zinn und Zink gefördert wird. Als Tourist hat man die Möglichkeit die Minen zu besichtigen. Es ist für uns eines der ergreifenden Erlebnisse unserer Reise. Wir sehen uns ins 18. Jahrhundert versetzt. Mit dem einfachsten Mittel (Hammer und Meißel) schlagen sechszehnjährige Jungen das Erz aus den Wänden. Die Backen voller Kokablätter, immer mal wieder ein Schluck 96%-igen Alkohol und Zigaretten, nur so lässt diese Anstrengung unter Tage aushalten.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4876 aligncenter" title="Potosi und Cerro Rico" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC02435-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einst die reichste Stadt der Welt &#8211; Potosi. Der Berg Cerro Rico lieferte früher Silber fast in reinster Form. Heute wird unter unmenschlichen Bedingungen Zinn, Zink und nur noch wenig Silber abgebaut.</p>
<p>Von Potosi aus geht es nach Uyuni, zum Salar de Uyuni. Unser Reiseführer spricht von einer abenteuerlichen Strecke, die aber widererwarten gut zu fahren ist. Leider steht der Salar de Uyuni noch immer unter Wasser, sodass wir mit unseren Motorrädern ihn nicht befahren können. Ein Wintereinbruch überrascht uns hier eiskalt. Über eine Woche ist ans Motorradfahren nicht zu denken. Die Pisten sind voller Eis und Schnee, später voller Matsch und grundlos. Wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen und buchen zwei Touren mit dem Jeep. Eine Tagestour führt uns auf dem Salar und der 80 km weit entfernten Insel Incahuasi, wo man meterhohe Kakteen bewundern kann. Unsere zweite Tour sollte uns zu der Laguna Colorada und der Laguna Verde führen. Die Strecke mit dem Motorrad zu fahren, wäre auch bei guten Wetterbedingungen eine zu große Herausforderung geworden. Leider können wir die Laguna Colorada nur erahnen, weil ein Schneesturm alle Vorhaben zunichtemacht. Auch die Laguna Verde bleibt für uns unerreichbar. Selbst mit einem Jeep, ist die Strecke unpassierbar. Trotzdem erlebten wir ein paar Tage Survivaltraining der Extraklasse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4874 aligncenter" title="Salar de Uyuni Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC02547-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Am Salar de Uyuni in Bolivien</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Uyuni starten wir wieder in Richtung Süden. Der Grenzübergang Villazón bringt uns in den Norden von Argentinien.</p>
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		<title>Inkareich Peru &#8211; Etappe 6</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel Ccapac Inka]]></category>
		<category><![CDATA[Machu Picchu]]></category>
		<category><![CDATA[Nascalinien]]></category>
		<category><![CDATA[Ollanta]]></category>
		<category><![CDATA[Ollantaytambo]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenblockaden]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir bereisen das dritte Land unserer Südamerika-Reise – Peru. Von Arica, im Norden von Chile, geht es über die Grenze nach Peru.<span id="more-4553"></span></p>
<p>Wir fahren in das 50 km entfernte Tacna, checken in ein preisgünstiges Hostal ein und besuchen die Innenstadt. Weiter geht es nach Moquegua. Hier wollen wir nur eine Nacht bleiben. Am nächsten Tag soll es weitergehen nach Puno am Titicacasee. Doch wir werden gestoppt. Bei einem Gespräch mit einheimischen Marktfrauen werden wir darauf hingewiesen, dass Puno momentan kein sicherer Ort sei. Wir sollen eine andere Richtung einschlagen. Wir beherzigen die Bitte und ändern unsere Route.</p>
<p>Wir besuchen zuerst Arequipa mit ihre sehr schöne Altstadt und dem gewohnten südamerikanischen Verkehrschaos. In einem guten preisgünstigen Hotel checken wir für zwei Tage ein, um Zeit zu haben auch einige Sachen von uns zu richten. Wie schon gesagt, Arequipa hat einen sehr schönen Stadtkern. Nur als Tourist wird man auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Es vergehen in der Altstadt keine zwei Minuten, wo man nicht mit irgendwelchen Sachen zum Kaufen animiert wird. Sei es Artesanias (Souvenirs), Alpacapullover, Inkaflöten, Bilder oder Sonnenbrillen. Jeder möchte gerne etwas verkaufen oder zumindest deine Schuhe putzen.</p>
<p>Abends, vor dem Fernseher sitzend, wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben. In Puno sind Unruhen wegen der Eröffnung einer neuen Miene durch ein kanadisches Konsortium. Die Stadt steht Kopf. Wir entscheiden erst einmal in Richtung Cusco zu fahren und Machu Picchu zu besuchen, bis sich die Lage entspannt hat. Um nach Cusco zu gelangen, legen wir einen Zwischenstopp in Chivay ein. Von hier aus kann man den Colcacanyon besuchen, der mit seinen Cruz del Condor ein Touristenmagnet ist. Ganz frühzeitig am Morgen, kann man von einem Aussichtspunkt aus, aufsteigende Kondore beobachten, die die warmen Aufwinde nutzen. Wir sind inmitten einer herrlichen Landschaft, die auf über 3000 m Höhe immer noch grün ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4880 aligncenter" title="Blick nach Chivay" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC09000-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Auf dem Weg nach Chivay in Peru</p>
<p>Von Chivay aus geht es nach Juliaca. Meist führen die Straßen über hohe Pässe und wunderschönen Plateaus. Peru ist landschaftlich ein beeindruckendes Land. In Juliaca allerdings empfinden wir das Verkehrschaos noch schlimmer und sind froh, eine Unterkunft mit Garage gefunden zu haben. Am nächsten Tag geht es schon weiter. Juliaca ist keine Stadt, die man sich länger antun muss.</p>
<p>Nach ca. 80 km von Juliaca entfernt, wird unsere Fahrt erst einmal gestoppt. Eine kilometerlange Lkw-Schlange verheißt nichts Gutes. Wir stehen vor unserer ersten Straßensperre und keiner von den Einheimischen ist auch nur im Geringsten daran interessiert, zwei Motorradfahrern das Weiterfahren zu ermöglichen. Wir werden über unwegsames Gelände geschickt, was mit vollem Gepäck mehr als anstrengend ist. Das sollte es aber nicht alleine gewesen sein. Mit insgesamt sechs Straßensperren unterschiedlicher Qualität haben wir zu kämpfen. Manchmal können wir mit Worten etwas erreichen, manchmal nur selbst Hand anlegen und Felsbrocken aus dem Weg räumen. Wir haben Glück, als Harald auf eine geniale Idee kommt. Er erklärt den Streikenden, dass wir auch schon einmal an einer Demonstration gegen Mieneneröffnungen in Argentinien teilgenommen haben (ihr erinnert Euch?). Und somit öffnet sich auch unsere letzte Straßensperre. Er zeigt auf den erworbenen Aufkleber, der an unseren Aluminiumkoffern klebt. Und schon werden wir akzeptiert. Total geschafft erreichen wir abends Cusco. Zur Stärkung bekommen wir gleich von unseren Hotelbesitzern, vom Hostal Atlantis (sehr zu empfehlen), eine große Tasse Cocatee.</p>
<p>In Cusco bleiben wir auch für drei Tage. Wir besuchen die wirklich faszinierende Altstadt mit ihrer wechselnden Stadtgeschichte aus der Zeit der Inkas und der Kolonialherrschaft der Spanier. Nicht weit und zu Fuß gut zu erreichen sind die Ruinen von Saqsaywamán. Auch hier verbringen wir einen Tag.</p>
<p>Von Cusco aus fahren wir weiter nach Norden nach Ollantaytambo. Nur bis hierher gibt es eine Straße. Will man weiter nach Aqua calientes, der letzte Ort im Inka-Tal und zu Machu Picchu, muss man mit dem Zug fahren. Wir kaufen uns für den nächsten Tag ein Ticket von Ollantaytambo nach Aqua calientes. Ein Bus fährt uns die letzten Serpentinen auf einem Schotterweg nach Machu Picchu. Endlich stehen wir am Eingang und sehen nach wenigen Metern das Panorama, dass jeder von Postkarten her kennt. Wir schauen uns zuerst den oberen Teil an und beginnen mit dem Stadttor. Wir besichtigen den Sonnentempel und den oberen Gebäudekomplex, der als Wohnungen diente. Den unteren Teil der Gebäude sehen wir uns später an. Zuerst wollen wir auf den Berg Waynapicchu, wo man einen genialen Blick auf die ganze Anlage Machu Picchu hat. Es geht steil über 600 Stufen herauf und nur 400 Personen pro Tag in Blockabfertigung dürfen ihn besteigen. Ein Erlebnis sondergleichen und der Muskelkater meldet sich noch am folgenden Tag. Auch der untere Gebäudekomplex ist sehr interessant. Besonders, dass man manche Felsen, so wie sie von Natur aus waren, in Gebäude integrierte und ihnen danach Bedeutungen zusprach. Etwas müde verabschieden wir uns nach über 6 Stunden von Machu Picchu und machen uns auf dem Weg nach Aqua calientes. Ab Aqua calientes geht abends unser Zug wieder nach Ollantaytambo.</p>
<p style="text-align: center;"> <img class="size-medium wp-image-4882 aligncenter" title="Werbung Unterkunft in Ollantaytambo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC01185-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Unsere beste Unterkunft der gesamten Reise und für Motorradfahrer zu einem erschwinglichen Preis &#8211; das Hotel Ccapac Inka Ollanta in Ollantaytambo</p>
<p>Am nächsten Tag besichtigen wir die Fortaleza Ollantaytambo, auch eine alte Inka-Stätte. Überhaupt gibt es in Ollantaytambo noch so viele Mauern aus Inkazeiten, die nach wie vor als Mauern für öffentliche Gebäude und Wohnhäuser dienen. Es ist unglaublich. Die Besonderheit der Inka-Mauern besteht darin, dass sie so behauen worden sind, dass sie ohne Fugen passgenau übereinander-und nebeneinanderliegen in teilweise überragender Größe. Eines der bekanntesten Steine befindet sich in Cusco. Er hat zwölf Ecken.</p>
<p>Wir verlassen Ollantaytambo für einige Tage und haben vor am Wochenende wiederzukommen. Denn dann findet in Ollanta ein großes Fest statt, dass wir uns gerne ansehen möchten. Mit wenig Gepäck fahren wir in Richtung Nasca, was ca. 700 km entfernt ist. Wir nehmen uns zwei Tage dazu Zeit, denn es liegen zwei Plateaus von über 4000 m Höhe dazwischen. In Nasca angekommen, fliegen wir mit einem kleinen Flugzeug über die weltbekannten Nascalinien. Der Flug war etwas turbulent. Dass wir nicht noch ein Looping gedreht haben, hat mich sehr gewundert, so wir der Pilot geflogen ist. Wir nehmen die Rückreise nach Ollantaytambo wieder auf.</p>
<p>Das am Wochenende stattfindende Festival zu Ehren des Senor de Choquekillka, ist sehr sehenswert. Viele Tanzgruppen sind bunt geschmückt und begehen eine Art Tanzwettbewerb. Überall in der Stadt ist was los. Und das ganz kostenfrei. Das Fest geht eine Woche lang.</p>
<p>Wir fahren Anfang der Woche weiter und starten unseren zweiten Versuch in Richtung Puno zum Titicacasee zu kommen. Zum Glück haben wir diesmal keine Probleme. Selbst auf der Strecke, wo wir das letzte Mal so Schwierigkeiten hatten, ist alles frei. Der Titicacasee, der höchstgelegenste schiffbaren See der Welt,  ist grandios. Gleich am ersten Tag fahren wir zu den schwimmenden Inseln per Boot und zur Insel Taquile. Die Stadt besichtigen wir am darauffolgenden Tag.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4884 aligncenter" title="Titicacasee" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC01258-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Titicacasee mit den schwimmenden Inseln</p>
<p>Von Puno aus verlassen wir Peru und wir wissen, dass es nicht einfach wird über die Grenze zu kommen. Schon auf der Fahrt in Richtung Grenze, stehen immer wieder Leute am Straßenrand und wollen uns per Handzeichen davon abhalten, weiterzufahren. Wir wollen es aber wenigstens versuchen, umdrehen können wir später noch. Wie vermutet tun sich die ersten Blockaden auf. Mit Steinen, Felsbrocken, Betonmasten, Schutt und Stacheldraht blockieren sie die Straße. Sind keine Menschenmassen Vorort, können wir die Hindernisse selbst versuchen wegzuräumen. Manchmal sind es jedoch große Menschengruppen, die uns die Weiterfahrt verweigern. Nur nach vielen Reden und Erklären lassen sie sich erweichen und räumen eine Stein zur Seite. Trotzdem bleibt es schwierig, mit den schweren Maschinen, sich den Weg zu bahnen. Mit insgesamt ca. zwanzig Blockaden haben wir an diesem Tag zu kämpfen. Es war ein anstrengender Tag, der Geduld forderte. Und an der bolivianischen Grenze schaut man uns ungläubig an, wie wir es überhaupt geschafft haben. In der Hoffnung, dass es in Bolivien in dieser Hinsicht ruhiger zugeht, verlassen wir Peru mit einem lachenden und einem weinenden Auge.</p>
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		<item>
		<title>Der Norden von Chile &#8211; Etappe 5</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 16:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Atacama-Wüste]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht weit von Purmamarca beginnt der Paso de Jama , der uns von Argentinien wieder nach Chile bringt.<span id="more-4699"></span></p>
<p>Auf gut asphaltirten Straßen kommen wir mit den Motorrädern gut voran. Nur auf der Höhe von 4.500-4.800m ringt die Honda Transalp nach Luft und ein Fahren im dritten Gang ist nur möglich. So fahren wir mit mäßiger Geschwindigkeit wieder durch eine atemberaubende Bergwelt, die ihres Gleichen sucht. Abends kommen wir in San Pedro de Atacama an, wo auch gleich die Grenzstation zur Einreise in Chile ist.</p>
<p>Nach dem Erledigen der Formalitäten, was immer eine ganze Weile in Anspruch nimmt, und nach bezogenem Quartier, schauen wir uns in San Pedro de Atacama um. Schnell stellen wir fest, dass ein Teil der Atacamawüste touristisch komplett vermarktet wird. Aneinandergereiht sind Tourismusagenturen darauf aus, Touren zu den sehenswertesten Punkten zu verkaufen.</p>
<p>Wir planen am darauffolgenden Tag selbst unsere Tour und fahren zum Grand Salar de Atacama, zur Laguna Chaxa. Auf einem Rundweg angelegte Wege, durch große schollenartige Salzkristalle, beobachten wir Flamingos und andere Vögel, die in der trockensten Region der Erde überleben können.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4889 aligncenter" title="Atacamawüste Chile" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC07288-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Die trockenste Region der Erde &#8211; die Atacamawüste</p>
<p>Umringt sind wir von Vulkanen, die im Kontrast zu dem tiefblauen Himmel, der starken Sonneneinstrahlung und dem weißgrauen Salz, in pastellfarbenen Farben erscheinen. Am Abend heißt es für uns früh zu Bett zu gehen, denn kurz nach drei Uhr klingelt der Wecker. Wir haben uns zu einer Tour zu den El Tatio Geysiren entschlossen und fahren frühzeitig mit dem Bus los. Nur bei wenig Helligkeit und dem späteren Sonnenaufgang in über 4.300 m Höhe lassen sich die explosivartigen Wasserfontänen am Besten beobachten.</p>
<p>Mittags sind wir wieder in San Pedro de Atacama und unsere Reise geht schon wieder weiter nach Calama. Diese Stadt lebt von der weltgrößten Kupfermine Chuquicamata, nur ein paar Kilometer entfernt. Im fast nordamerikanischen Stil, hat Calama gut ausgebaute Straßen und riesige Einkaufscenter. Calama ist für uns nur eine Zwischenstation, denn wir wollen an die Pazifikküste im Norden Chiles.</p>
<p>Das Ziel heißt Iquique, denn nach über 15.000 gefahrenen Kilometern, müssen wir wieder einmal an unsere treuen Weggefährten, den Motorrädern denken. Da die Strecke dorthin zum größten Teil aus Wüstenlandschaft besteht, legen wir auf halber Strecke einen Zwischenstopp in Tocopilla ein. Tocopilla ist kein Touristenort, liegt aber schon an der Pazifikküste. Ein kleiner Rundgang durch die Stadt erlaubt uns den Einblick in das Alltagsleben der Chilenen, besonders der Fischer.</p>
<p style="text-align: center;"> <img class="size-medium wp-image-4902 aligncenter" title="PanAm in Chile" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC07694-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Die legendäre Panamericana</p>
<p>Iquique erreichen wir am nächsten Tag und planen drei Tage hier zu verbringen. Die Stadt hat eine sehr sehenswerte Altstadt mit vielen Kolonialbauten, unter welche man auf Holzbohlen flanieren kann. Diese sind zum größten Teil restauriert worden. Iquique verfügt über eine Freihandelszone, genannt „Zofri“. In einem riesigen Einkaufspark findet man, besonders im elektronischen Bereich alles, was das Herz begehrt. Wir suchen eigentlich nach passenden Reifen für die Motorräder, doch da haben wir kein Glück. Wir werden nach Arica, gute 300 km weiter nördlich an der Pazifikküste geschickt. Arica wollten wir sowieso besuchen und so ist es für uns kein Umweg.</p>
<p>Letztendlich kann uns beim Reifenkauf die Motoaventura Osorno, wo wir schon unseren ersten Reifen- und Ölwechsel vorgenommen haben, helfen. Ein kleines Reifendepot der Motoaventura Osorno, hält in Arica unsere Größen parat. Arica hat ebenfalls einen sehr schönen Stadtkern, der den Aufenthalt sehr angenehm macht. Außerdem geht es hier ruhiger zu, als in Iquique. In Arica, der trockensten Stadt der Welt, finden sich regelmäßig Surfer aus der ganzen Welt ein. Auch wir waren im Surfhouse Hostel untergebracht und natürlich die Exoten, weil neben den ganzen Surfbrettern, zwei Motorräder im Aufenthaltsraum standen.</p>
<p>Nicht weit von Arica, ca 150 km östlich, liegt der Lauca Nationalpark. Wir entscheiden uns, erst diesen Nationalpark zu besuchen, bevor es nach Tacna in Peru geht. Wir fahren dazu nach Putre auf 3.500 m Höhe. Eigentlich wollten wir uns nur akklimatisieren, denn der Lauca Nationalpark liegt auf über 4.500 m Höhe. Doch in der La Chakana Lodge bei Georg (aus Deutschland) und Marisol (aus Chile) gefällt es uns so gut, dass wir prompt einige Tage bleiben. Von hier aus starten wir unsere Unternehmungen. Bei unserer Wanderung zu den Felsmalereien, die über 5.000 Jahre alt sind, sind wir umringt von einer imposanten bunten Bergwelt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4886 aligncenter" title="Fahrt im Lauca Nationalpark" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC08409-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Es geht hoch hinauf im Lauca Nationalpark</p>
<p>Mit dem Lago Chungara und den schneebedeckten Vulkanen Parinacota und Pomerape, ist der Lauca Nationalpark, einer der schönsten Parks Chiles. Zweifellos ist die Fahrt auf unbefestigten Wegen zum Salar Suire ein Höhepunkt, den wir mit unseren Motorräder erlebt haben. Am Salar Suire beobachten wir zahlreiche Flamingos und Vizcachas (eine Hasenmaus, die es nur in dieser Höhe gibt). Mit etwas Wehmut verlassen wir nach einer Woche Putre. Auf uns wartet das Land Peru, mit seinen Sehenswürdigkeiten.</p>
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		<title>Die Andenüberquerungen &#8211; Etappe 4</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 19:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Cachi]]></category>
		<category><![CDATA[Cafayate]]></category>
		<category><![CDATA[Paso Agua negra]]></category>
		<category><![CDATA[Paso Christo Redentor]]></category>
		<category><![CDATA[Paso de Jama]]></category>
		<category><![CDATA[Paso San Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Provinz Catamarca]]></category>
		<category><![CDATA[Provinz Salta]]></category>
		<category><![CDATA[Purmamarca]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Den ersten Pass der Anden, den wir „erfahren“, ist der Paso Christo Redentor, der von Los Andes in Chile, nach Uspallata in Argentinien führt. <span id="more-4644"></span><br />
Die Straße ist eine sehr befahrene Strecke. Sie ist komplett asphaltiert und eine wichtige Verbindung für den Transitverkehr. Auf einer Passhöhe von über 3.500m kann man den höchsten Berg Amerikas sehen: den Aconcagua 6960m.</p>
<p>Ein weiterer Pass ist der Paso Agua Negra, auf 4765m Höhe. Wir fahren dazu von Uspallata nach Las Flores. Am darauffolgenden Tag geht es dann über den Paso Agua Negra nach Vicuna in Chile.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4906 aligncenter" title="Paso San Francisco" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05527-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Paso Aqua Negra</p>
<p>Die Andenkette und ihre Nebentäler sind unbeschreiblich. Die Farbenvielfalt in Rot bis Rotbraun, Gelb und Türkis, ist sehr beeindruckend. Die Wege sind hier unbefestigt und teilweise schmal. Jede Anstrengung wird jedoch mit grandiosen Ausblicken belohnt. Erst gegen Abend erreichen wir die Grenzstation auf chilenischer Seite. Jetzt sind es noch 60 km bis Vicuna. Im Hostal Donde Rita, eine sehr empfehlenswerte Unterkunft, verbringen wir einige Tage. In dieser Gegend gibt es zahlreiche Observatorien. Auch wir haben uns die Sterne im Observatorio Del Pangue erklären lassen. Ein unbeschreibliches Erlebnis.</p>
<p>Ein weiterer Pass, der uns von Chile wieder nach Argentinien bringt, ist der Paso San Francisco. Wir überqueren dabei ein Höhe von 4748m. Wir starten in El Salvador vollgetankt und mit zusätzlichen vollen Benzinkanistern. Die Strecke bis nach Fiambalá/Argentinien ist mit ca. 500km recht lang. Wir erleben eine atemberaubende Landschaft in verschiedenen Farben. Wir fahren auf einem Plateau von über 3000 m Höhe und kommen am Salar de Pedernales vorbei. Umringt von Vulkanen, die ca. 5000 -6000 m hoch und zum Teil schneebedeckt sind, fahren wir gut 100 km bis zur Grenzstation Chile. Wir haben Zeit die Landschaft des Nationalparks Nevado de Tres Cruces, mit dem Bergmassiv Tres Cruces (6749 m), zu genießen. Vorbei an der Laguna Verde ist es nicht mehr weit bis zum höchsten Punkt. Unsere Maschinen stecken die Höhe besser weg als wir. Wir merken jede Bewegung.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4910 aligncenter" title="Paso San Francisco 1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC05965-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Der höchste Punkt ist erreicht &#8211; der Paso San Francisco</p>
<p>Im kleinen Örtchen Fiambalá bleiben wir nur eine Nacht und fahren am nächsten Tag weiter nach Belén. Unsere „Lieblingsstrecke“ Ruta 40 nach Santa Maria hält einige Überraschungen für uns bereit. Baustellen auf den Schotterpisten und Flussdurchfahrten, wo zuerst der „Stiefeltest“ gemacht werden muss, sind keine Seltenheit. Santa Maria liegt in der Provinz Catamarca, einer der ärmeren Regionen Argentiniens. Wir studieren in dieser Zeit Land und Leute und fahren zu den Ruinen der Quilmes-Indianer.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4912 aligncenter" title="Quillmes-Ruinen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC06185-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;">Mein &#8220;kleiner&#8221; grüner Kaktus&#8230;</p>
<p>Es geht weiter auf der Ruta 40 in Richtung Norden, nach Cafayate und Cachi, in der reiche Provinz Salta. Die Strecke führt uns über unbefestigte Wege an verblüffenden Felsformationen und vielen Kakteen vorbei. Von Cachi aus verlassen wir die Ruta 40 und wechseln zur Ruta 33. Diese geht durch den Nationalpark Los Cardones, einer der größten Ansammlung der Kakteenart „Cardones“. Diese sind so riesig, dass sie uns bei weiten überragen.</p>
<p>Auf einer wunderschönen Strecke erreichen wir die Provinzhauptstadt Salta. Nach vier Tagen Großstadtrummel zieht es uns wieder in die Einsamkeit. Wir fahren über San Pedro, in die Provinz Jujuy, zum Nationalpark Calilegua. Hier befinden wir uns mitten im subtropischen Regenwald. Wir verbringen zwei unvergessliche Tage. Durch Wanderungen erleben wir den Regenwald hautnah.</p>
<p>Wieder in Richtung Chile unterwegs, besuchen wir den kleinen Ort Pumamarca.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4914 aligncenter" title="Purmamarca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC06974-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Das kleine Dörfchen Purmamarca (Wüstengegend), ist durch den Berg der Sieben Farben bekannt geworden.</p>
<p>Er ist bekannt für seine intensiven bunten Berge. Das leuchtende Rot, Gelb und Türkis, wie in Schichten übereinandergelegt, fasziniert und man ist erstaunt, wie so etwas entstanden ist. Über den Paso de Jama fahren wir von Argentinien nach Chile. Wir sind als Nächstes gespannt auf in die Atacamawüste.</p>
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		<title>Die Ruta 40 und Carretera Austral &#8211; Etappe 3</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 18:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Barriloche]]></category>
		<category><![CDATA[Concepcion]]></category>
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		<category><![CDATA[Moto Aventura Osorno]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark Conquillio]]></category>
		<category><![CDATA[Osorno]]></category>
		<category><![CDATA[Pichilemu]]></category>
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		<category><![CDATA[Puyuhuapi]]></category>
		<category><![CDATA[Sanddünen von Putú]]></category>
		<category><![CDATA[Valparaiso]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Kunterbunt]]></category>
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		<category><![CDATA[Vulkan Llaima]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan Osorno]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter geht es Richtung Norden. Wir wollen zur Carretera Austral in Chile und müssen dazu ein ganzes Stück die Ruta 40 auf argentinischen Seite fahren. <span id="more-4621"></span><br />
Die Ruta 40 ist teilweise mit tiefem Schotter, unglaublichen Löchern und Baustellen versehen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4623 aligncenter" title="Ruta 40 mit Wolken" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC03872-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Die Ruta 40 ist die längste Nationalstraße der Welt</p>
<p>Die Carretera Austral beginnt für uns in Cochrane. Sie führt durch den Patagonischen kalten Regenwald und man ist die ganze Zeit umgeben von Wald und Grün. Besonders die riesigen, überdimensional wachsdenen Nalca-Blätter, machen die Schönheit der Ruta 7 aus. Wir fahren von Cochrane, über Puerto Tranquilo, Coyhaique, Puerto Aysen nach Puyuhapi. In Puerto Tranquilo finden wir Gelegenheit, Felsenformationen und Felsenhöhlen (die Marmolen) am Lago General Carrera zu besichtigen. In Puyuhuapi finden wir ein gemütliches Quartier im Haus „Casa Ludwig“.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4924 aligncenter" title="Carretera Austral1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC03903-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Eine der schönsten Nationalstraßen im Süden von Chile &#8211; die Carretera Austral</p>
<p>Von Puyuhuapi geht es weiter zum Grenzübergang nach Futaleufú. Wir verlassen Chile und machen einen kurzen Ausflug nach Barriloche, die sogenannte Schweiz Argentiniens. Mit Schokoladenläden und Trekking bzw. Outdoor-Angeboten fühlt man sich fast wie in Europa.</p>
<p>Der nächste Tag bringt uns nach Osorno, wo unsere Motorräder nach nun mehr als 9000 km unter die Lupe genommen werden von der Moto Aventura Osorno/Chile. Wir lassen das Öl wechseln und neue Reifen aufziehen. Dazu bleiben wir ein paar Tage in dieser Stadt. Danach geht es wieder südlich. Ein paar unvergessliche Tage verbringen wir in Ensenada am Fuße des Vulkans Osorno und dem Lago Llanquihue. Da es in der Region noch mehrere Vulkane gibt, fahren wir weiter nach Villarrica und Pucón zum Vulkan Villarrica. Einen kleinen Ausflug mit dem Bus unternehmen wir von Pucón nach Curarrehue. Hier leben vorwiegend Leute, die von den Mapuche-Indianern abstammen. Wir genießen ein typisches Mapuche-Essen, dass aus den Früchten des Araukarienbaumes hergestellt wird.</p>
<p>Am folgenden Tag fahren wir weiter in den Nationalpark Conguillio. Am Fuße des Vulkans Llaima fahren unsere Motorräder durch schwarzen Lavasand, der aber gut befestigt ist. Das Wetter ist herrlich und unsere Fotos werden Klasse. Mit Hohlwegen, teilweise tiefen Wasserrillen und Wasserdurchfahrten und groben Schotter, haben wir Herausforderungen in diesem Nationalpark zu bewältigen. In Curacautin legen wir die verdiente Pause ein.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4926 aligncenter" title="Araukarien und Vulkan Llaima" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC04571-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Araukarienwälder im Nationalpark Conguillio am Vulkan Llaima</p>
<p>Wir fahren weiter in Richtung Concepcion bei strömenden Regen auf der Autobahn. Im kleinen Fischerstädtchen Tomé, nahe Concepcion, machen wir für zwei Tage Pause. Wir bleiben an der Pazifikküste und besuchen Orte, wie Constitución und Pichilemu. Ein kleiner Geheimtipp sind wahrscheinlich immer noch die Sanddünen von Putú. Auf Kilometer findet man hier große Sanddünen, die einen an die Sahara erinnern. Natürlich sind die Dünen nur zu Fuß „zu erklimmen“.</p>
<p>Unser weiteres Etappenziel ist Valparaiso und die Villa Kunterbunt. Diese Pension ist ein Treffpunkt für Motorradfahrer, die in Südamerika unterwegs sind. Wir genießen den Erfahrungsaustausch mit den anderen Motorradfahrern in der Pension und verbringen ein paar schöne Tage, bevor es weiter in Richtung Norden geht.</p>
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		</item>
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		<title>Nationalpark Torres del Paine und Monte Fitz Roy &#8211; Etappe 2</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 16:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Cerro Torre]]></category>
		<category><![CDATA[Cuernos]]></category>
		<category><![CDATA[Fitz Roy]]></category>
		<category><![CDATA[Puerto Natales]]></category>
		<category><![CDATA[Torres del Paine]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der südlichsten Spitze Südamerikas geht es weiter in Richtung Norden zum Torres del Paine Nationalpark (Chile) und Monte Fitz Roy (Argentinien).<span id="more-4586"></span></p>
<p>Unsere Strecke führt uns zurück nach Rio Grande/ Argentinien und von dort aus weiter nach Punta Arenas und Puerto Natales. Beide Orte liegen schon in Chile.</p>
<p>Von Puerto Natales sind es nur noch gute 100 Kilometer bis zum Nationalpark Torres del Paine. Man sagt, dass er einer der schönsten Nationalparks Südamerikas ist. Alles ist sehr natürlich belassen, auch die Straßen sind richtige Schotter-und Wellblechpisten mit zum Teil tiefen Löchern. Unsere Motorräder müssen auf dieser Reise einiges ertragen. Aber das Bergmassiv mit der Cuernos und den Torres entschädigt wirklich für alles.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4589 aligncenter" title="Ankunft Torres del Paine" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/04/DSC02994-e1335631228601-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></p>
<p style="text-align: center;">Ankunft im Nationalpark Torres del Paine</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4931 aligncenter" title="Lago Pehoe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/34.Lago-Pehoe-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Lago Pehoe im Nationalpark Torres del Paine. Im Hintergrund die Los Cuernos (die Hörner).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4934 aligncenter" title="Blick auf das Cuernos - Camping Lago Pehoe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/33.Camping-Torres-del-Paine-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Camping im Nationalpark Torres del Paine &#8211; unser morgendlicher Ausblick</p>
<p style="text-align: left;">In vier Tagen unternehmen wir Wanderungen zum Mirador Condor, zum Lago Nordenskjöld und zu einem Aussichtspunkt mit einem fantastischen Blick über Berge und Gletscherseen. Absolutes Highlight die Bootsfahrt zum Glacier Grey, wo wir nach an der Abbruchkante eines Gletschers entlang fahren.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4987 aligncenter" title="Ausfahrt Torres del Paine" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC03407-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Ausfahrt aus dem Nationalparks Torres del Paine in Chile</p>
<p style="text-align: left;">Unsere Reise geht weiter nach El Calafate, wo wir den Perito Moreno Gletscher besuchen. Spektakulär stürzt das Eis des Gletschers in die Tiefe. Wir haben das Glück, drei große Abbrüche filmen und fotografieren zu können.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4935 aligncenter" title="Perito Moreno Gletscher" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC03513-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Perito Moreno Gletscher &#8211; eine großer Eisbrocken bricht ab</p>
<p>Auch der Monte Fitz Roy Nationalpark ist eine Reise wert. Wir erwandern hier den Lago Torre, im Hintergrund ein Panorama des Cerro Torre und laufen an einen weiteren Tag zum Fuße des Monte Fitz Roy.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4989 aligncenter" title="Cerro Torre" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/DSC03706-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;"> Panoramablick zum Cerro Torre</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-4946 aligncenter" title="Monte Fiz Roy" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/52.Fitz-Roy-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: center;">Der Monte Fitz Roy &#8211; er liegt 350 Tage im Jahr in Wolken (Glück gehabt!)</p>
<p style="text-align: center;">Es geht weiter auf der Ruta 40 und der Carretera Austral.</p>
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