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	<title>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren &#187; Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika</title>
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	<description>Harald &#38; Konny&#039;s Motorradtouren</description>
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		<title>Fünf auf einem Streich &#8211; Die Länder von Zentralamerika</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2015 07:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Antigua]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir unsere Motorräder abfahrbereit bepackt haben, zeigt uns Panama gleich, was auf seinen Straßen möglich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fünf auf einem Streich – die Länder in Zentralamerika</strong></p>
<p><strong></strong>Nachdem wir unsere Motorräder abfahrbereit bepackt haben, zeigt uns Panama gleich, was auf seinen Straßen möglich ist. Wie auf einer Achterbahn, mit vielen Kurven, Steigungen und Neigungen, fahren wir in Richtung Panama-Stadt. Als ob uns das Segelschiff Stahlratte nicht schon genug schwindlig geschaukelt hat, kommt nun auch noch diese Strecke dazu. Ziemlich fertig komme ich (Konstanze), zusammen mit Harald und den anderen Motorradfahrern in der lauten Hauptstadt von Panama an und wir sind uns alle einig. Hier bleiben wir nicht länger als eine Nacht. Uns zieht es lieber in die Natur und der damit verbundenen Ruhe.</p>
<p><img title="Eine der Schleusen vom Panama-Kanal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/2.-Der-Panama-Kanal_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In El Valle, einem wunderschönen Fleckchen Erde, schlagen wir bei tropischen Temperaturen unser Zelt auf und bleiben ein paar Tage. El Valle, das kleine Städtchen, welches im Krater eines erloschenen Vulkanes liegt, strahlt eine Freundlichkeit aus und wirbt um Trekkingtouristen. Des weiteren können ein Schmetterlingsmuseum, heiße Quellen oder einen Zoo besucht werden. Doch wir merken schnell, eine preisgünstige Angelegenheit ist das nicht. Man hat erkannt, dass der Tourismus ertragreich sein kann. Für uns stehen prähistorischen Felsmalereien und einen ausgiebigen Spaziergang im Umland von El Valle auf dem Programm, um finanziell nicht leichtsinnig zu sein.</p>
<p><img title="Kraterrand von El Valle" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/4.-Kraterrand-von-El-Valle_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Danach hat mal wieder der Kaffeeanbau eine magische Anziehungskraft auf uns und wir verbringen ein paar Tage in Boquete in Panama. Laut Reiseführer soll sich hier auch einer der seltensten Vögel der Welt befinden – der Quetzal. Eine Wanderung zu einem Wasserfall soll uns diesen vor die Linse bringen, doch das ist leider Fehlanzeige. Nach einem strengen Fußmarsch zurück ruhen wir uns in einem netten Café mit deutschen Wurzeln aus und genießen eine kleine Kaffeeverkostung.</p>
<p><img title="Vulkanmassiv bei Boquete - Panama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/4.-Vulkanmassiv-bei-Boquete-Panama_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Straße Panamerikana in Panama, mehr eine Baustelle auf dem größten Teil der Strecke, bringt uns auf schnellem Wege in das zweite Land von Zentralamerika – Costa Rica.</p>
<p><img title="An der Grenze von Panama nach Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/7.-An-der-Grenze-von-Panama-nach-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auf Costa Rica freuen wir uns beide sehr. Allerdings berichten uns Reisende, besonders Motorradfahrer, die in Richtung Süden unterwegs sind, dass das Land viel zu teuer sei. Für Individualreisende, die auf ihren Geldbeutel achten müssen, seien manche Dinge unerschwinglich. Auch wir waren nach unserer Einreise schnell der gleichen Auffassung. Wir wussten, so schön die Landschaft und sehenswert die vielen Nationalparks von Costa Rica auch sind, wir können uns das Land nur bedingt leisten.</p>
<p><img title="Entlang an der Westküste Costa Ricas mit seinen vielen Stränden" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/8.-Entlang-an-der-Westküste-Costa-Ricas-mit-seinen-vielen-Stränden_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Vorbei an riesige Kokospalmen-Plantagen in Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/9a.-Vorbei-an-riesige-Kokospalmen-Plantagen-in-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir picken uns einen Nationalpark heraus, den wir besuchen möchten – der kleinste Nationalpark Costa Ricas „Manuel Antonio“. Auch wenn der Eintritt für uns Ausländer das Fünffache mehr ist, als für Einheimische, lohnt sich der Besuch. Wir werden von der Tierwelt nicht enttäuscht. Wir können eine Vielzahl von Affen beobachten und fotografieren und ein Faultier kommt uns auch vor die Kamera und hängt am Baum lässig ab. Echsen und Leguane verschiedener Größen laufen uns während unserer fünfstündigen Wanderung übern Weg.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Einfach mal Faulenzen im Nationalpark in Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/11.-Einfach-mal-Faulenzen-im-Nationalpark-in-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Leguan im Nationalpark Manuel Antonio - Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/11.-Leguan-im-NP-Manuel-Antonio_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Leider können wir hier nur für zwei Nächte bleiben. Trotzdem, dass wir die „Besenkammer“ des Hotels bewohnen, ist der Preis noch hoch. Auch ein Einkauf im nahegelegenen Supermarkt gleicht im Gegensatz zu anderen besuchten Ländern einen Restaurantbesuch. So ernähren wir uns einige Tage nur von weichem Toastbrot und Erdnussbutter.</p>
<p><img title="Sonnenuntergang am Strand von Manuel Antonio - Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/14.-Sonnenuntergang-am-Strand-von-Manuel-Antonio-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Um unserer Durchreise durch Costa Rica noch einen schönen Abschluss zu geben, entscheiden wir uns, den Lago Arenal mit dem Vulkan Arenal zu besuchen. Im kleinen Ort Nuevo Arenal werden preisgünstig Zimmer vermietet, die gleich nebenan ein gern besuchtes Restaurant haben. Perfekt für uns, denn auch die Motorräder sind nicht von der Straße einsehbar und stehen direkt vor unserem Zimmer zu ebener Erde. Wir machen uns den Tag darauf nur mit leichtem Gepäck auf dem Weg die Gegend zu erkunden. Wir haben Spaß daran, einige Foto- und Filmaufnahmen von uns und den Motorrädern zu machen.</p>
<p><img title="Blick zum Vulkan Arenal Costa Rica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/15.-Blick-zum-Vulkan-Arenal-Costa-Rica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Alles in allen haben wir einen schönen Tag. Am Abend bereiten wir uns auf unsere Ausreise vor, denn es soll ein Tag später früh nach Nicaragua gehen. Doch am nächsten Tag der Schock! Während wir am Morgen kurz in die nahegelegene Bäckerei gehen, um uns einen Kaffee zu holen, wird in unser Zimmer eingebrochen. Als wir wiederkommen, ist die Scheibe eingeschlagen, Harald sein Helm unsanft in die nächste Ecke geworfen und die schon gepackten Rucksäcke mitgenommen wurden. Wir wissen sofort, dass es die beiden Männer waren, die am Tag zuvor auch ein Zimmer gemietet hatten. Sie beobachteten uns am frühen Morgen, wie wir die Motorräder in Position brachten und unsere Sachen packten. Da wir mit unserem Motorrädern und dem ganzen Gepäck immer Blicke auf uns ziehen, haben wir keinen Gedanken daran verschwendet, dass es diesmal negativ für uns ausgeht. Sie und ihr Auto (einen silbergrauen Honda) haben danach fluchtartig ihr Zimmer verlassen. Zum Glück konnten sie mit unseren Tankrucksäcken, die unsere Dokumente beinhalten, nichts anfangen und ließen sie stehen. Sonst würden wir nun vor einem noch größeren Problem stehen. Der Schaden ist trotzdem erheblich und wirft uns finanziell sehr zurück. Neben den Wetterjacken, Schuhe, Hosen, T-Shirts, Waschzeug und vielen wichtigen Kleinigkeiten, ist das gesamte technische Equipment, wie Netzteile, USB-Sticks, Überspielkabel und Compact Flash Karten für die Kamera weg. Wir sind maßlos enttäuscht, auch von der dort ansässigen Polizei. Sie lässt uns vier Stunden warten und nimmt dann noch nicht einmal Papier und Stift zur Hand, um sich den Schaden und unsere Namen zu notieren. Wir sollen Anzeige im nächsten größeren Ort Canas erstatten. Doch die Adresse von der dort ansässigen Polizeistation können sie uns nicht sagen. Das ist nicht zu glauben und wir wollen nur eins: Costa Rica so schnell wie möglich den Rücken kehren.</p>
<p><img title="An der Grenze von Costa Rica nach Nicaragua" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/17.-An-der-Grenze-von-Costa-Rica-nach-Nicaragua_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Einreise nach Nicaragua dauert länger als gewöhnlich an den Grenzstationen. Neben den üblichen Prozedere der Migration und des Zolls, müssen wir zum Ebola-Check und unsere Motorräder müssen begast werden, um das Einschleppen von Pilzen zu verhindern. Das ist natürlich nicht alles kostenfrei und neben dieser Abgabe, sind noch eine Tourismusgebühr, einer Versicherung für Motorräder und die Entrichtung der Straßenbenutzungsgebühr fällig. Ehe wir richtig im Land Nicaragua angekommen sind, sind schon einmal pro Nase und Motorrad 32 Dollar weg. Mit einem Kopf voll Sorgen kommen wir im ersten Ort in Nicaragua, San Juan del Sur, an. Wir merken schnell, dass man es hier gut mit uns meint. Unsere Unterkunft ist ein kleines Gästehaus, wo wir die Küche nach Herzenslust benutzen dürfen.</p>
<p><img title="Restaurant und Bar unter deutscher Leitung in San Juan del Sur - Nicaragua" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/18.-Restaurant-und-Bar-unter-deutscher-Leitung-in-San-Juan-del-Sur-Nicaragua_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Der Ort selbst liegt direkt am Pazifik und ist bei Surfern bekannt. Wir machen Bekanntschaft mit zwei Deutschen, die sich hier niedergelassen haben. Sie geben uns den Tipp, die Städte Granada und León zu besuchen, um eventuelle Einkäufe der nun fehlenden Sachen zu tätigen. Besonders das wichtige technische Equipment müssen wir in irgendeiner Weise wieder besorgen. Wir entscheiden uns für die Kolonialstadt León, die für ihre Vielzahl von Kirchen und ihren historischen Stadtkern bei Touristen beliebt ist. Die vergangenen Tage haben Spuren in unseren Köpfen hinterlassen. Wir bemerken das bei der Wahl unserer Quartiere. In einem kleinen familienbetriebenen Hotel, wo die Motorräder gleich im Innenraum neben der Rezeption geparkt werden können, fühlen wir uns sicher und gut aufgehoben. Unsere kleine Shoppingtour ist auch erfolgreich durch die Hilfe des Personals. Auch, wenn wir Nicaragua nur für kurze Zeit besuchten, es ist eines der Länder, die uns angenehm überraschte und uns lange in Erinnerung bleiben wird. Neben der herzlichen Bevölkerung wollen wir auch die Schönheit der Landschaft nicht vergessen zu erwähnen.</p>
<p><img title="Gut geparkt im Hotel Real in León - Nicaragua" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/19.-Gut-geparckt-im-Hotel-Real-in-León-Nicaragua_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Das nächste Land, welches wir auf unserer Route durch Zentralamerika besuchen, ist Honduras. Auch hier ist es etwas kostspielig, Eintritt gewährt zu bekommen. Besonders das wichtige Zolldokument für die Motorräder, welches auch eine Maut beinhaltet, kostet pro Motorrad 35 Dollar. Anders als in Nicaragua kommen wir aber recht gut durch und nach 2 Stunden, können wir unser zwölftes bereistes Land auf unserer Motorradtour begrüßen. Die Begrüßung von Honduras Seite aus, ist allerdings für uns im ersten Moment ernüchternd und schockierend zugleich. Die nachfolgende Straße, welche übersät ist mit tiefen Schlaglöchern, wird von Kindern mit Erde, Schlamm und Wasser „präpariert“. Sie versuchen, die Löcher mit einfachem Gerät und ihren Händen zu stopfen. Wir, als „Benutzer der Straße“, sollen sie für ihre Arbeit entlohnen. Völlig fertig zeigen sie auf die gestopften Löcher. Wir sind sprachlos, als wir die Kinder sehen, und stellen uns die Frage, wohin wohl das vorhin entrichtete Geld fließt?</p>
<p><img title="Auf der Strecke zum Lago Yojoa" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/21a.-Auf-der-Strecke-zum-Lago-Yojoa_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir möchten uns nicht gleich vom ersten Eindruck beeinflussen lassen und schmieden Pläne, wie wir das Land erkunden. Zuerst wollen wir den Lago Yojoa besuchen, was wir auch am nächsten Tag in die Tat umsetzen. Dass wir allerdings eine Unterkunft mitten im Urwald bekommen, war so nicht geplant und bringt noch einmal Würze ins Motorradfahren nach den absolvierten Tageskilometern. Nicht mehr ganz frisch geht es über Stock und Stein in den Urwald hinein. Man fragt sich, wie man hier wieder herauskommt, mit Motorrädern, die mit dem Gepäck locker dreihundert Kilogramm auf die Waage bringen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es anfängt, in Strömen zu regnen. Da wir uns gerade in der Regenzeit befinden, ist das schon mittlerweile der Alltag für uns, seit dem wir in Mittelamerika sind. Ab Nachmittag heißt es stellenweise: „Land unter Wasser!“</p>
<p>Am nächsten Tag erkunden wir erst einmal die Gegend zu Fuß und geben der Sonne Gelegenheit, die Wege abzutrocknen. Erst gegen Mittag geht die Fahrt mit dem Motorrad wieder aus dem Urwald heraus. Mit festem Asphalt unter den Rädern geht es weiter zum nächsten gesetzten Ziel in Honduras. Wir wollen unsere ersten Mayaruinen, die Ruinen von Copán, im gleichnamigen Ort besuchen. Auch diese Straße ist teilweise übersät von Löchern und wir versuchen die meisten von ihnen geschickt im Slalom zu umfahren. Am darauffolgenden Tag bleiben die Motorräder stehen und es geht auf zum Sightseeing der Maya-Kultur.</p>
<p><img title="Blick auf die Ruinen von Copán - Honduras" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/24.-Blick-auf-die-Ruinen-von-Copán-Honduras_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Von Copán aus ist es nicht mehr weit zur Grenze nach Guatemala. An diesen recht überschaubaren Grenzübergang geht alles in Ruhe vonstatten. Es dauert alles seine Zeit, aber ohne Hektik kommen wir gut durch die immer wieder anstehenden Formalitäten.</p>
<p><img title="Grenze von Honduras nach Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/26.-Grenze-von-Honduras-nach-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir nehmen uns vor, die Mayaruinen von Tikal zu besuchen, die aber sehr weit nördlich im Land liegen. Es dauert eineinhalb Tage, bis wir sie erreichen. Wir bleiben zwei Tage im Nationalpark Tikal und nehmen die Ruinen genau unter die Lupe. „Der große Platz“, welcher auch den größten Tempel, den Mayatempel namens „Jaguar“ präsentiert, ist das Herzstück der Anlage. Dieser wird gepflegt und instand gehalten. Leider kommt man bei den anderen Tempeln und Pyramiden, die sich in der Nähe des Platzes befinden, fast nicht hinterher, sie vor dem Verfall zu schützen. Etliche Gebäude liegen sogar noch unter dem Erdreich des Urwaldes bzw. sind noch überwuchert. Unglaublich, was das für ein kultureller Schatz ist.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Auf dem Weg nach Tikal - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/28.-Auf-dem-Weg-nach-Tikal-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ankunft im Nationalpark Tikal - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/29.-Ankunft-im-Nationalpark-Tikal-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Blick über den Regenwald von Tikal von einem der Tempel im Nationalpark aus" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/31.-Blick-über-den-Regenwald-von-Tikal-von-einem-der-Tempel-im-Nationalpark-aus_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Der größte Tempel im Nationalpark - Der Jaguar" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/32.-Der-größte-Tempel-im-Nationalpark-Der-Jaguar_1-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir verlassen den Norden und begeben uns in Richtung Guatemala-Stadt. Von hier aus wollen wir zur ältesten Stadt von Zentralamerika nach Antigua. Antigua ist umringt von drei Vulkanen, diese sind der Vulkan Agua, Vulkan Fuego und Vulkan Acatenango. Gleich am Ortseingang werden wir überrascht mit Kopfsteinpflaster der besonderen Art. Es zieht sich durch die gesamte Stadt. Doch nicht nur durch sein altes Straßenpflaster wird uns Antigua in Erinnerung bleiben, sondern auch durch die wirklich sehenswerte historische Altstadt, mit ihren typischen Häusern.</p>
<p><img title="Vulkan Agua bei der Stadt Antigua - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/35.-Vulkan-Agua-bei-der-Stadt-Antigua-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Antigua mit seinem antiken Straßenpflaster" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/36.-Antigua-mit-seinem-antiken-Straßenpflaster_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Der darauffolgende Tag bringt ein Ereignis mit sich, auf das wir schon lange gewartet haben. Im Namen von Latizón TV wollen wir eine Schule in San Jocinto, nahe Chimaltenango, besuchen. Diese Schule wurde mit Unterstützung von Guate Pro e.V. in München, eine Hilfsorganisation für guatemaltekische Projekte, wo Latizón TV Kooperationspartner ist, erbaut. Es war ein Erlebnis, dass wir nicht missen möchten. Mit einer überschwänglichen Herzlichkeit werden wir von den Kindern begrüßt. Durch unsere Dolmetscherin Wanda, welche zusammen mit ihrem Mann Rámon, aktiv die Koordination der Bauprojekte vor Ort leitet, können wir einen Einblick auf die Lage der Kinder im ländlichen Raum bekommen. Mit einer kleinen Spende, kann man hier enorm viel bewegen. Etliche Klassenzimmer sind gebaut worden und eine Bibliothek ist gerade in der Entstehung. Man spürt bei allen Beteiligten des Projektes, auch bei den Lehrern und Erziehern, eine unglaubliche Freude über das Geschaffte. Der Funke ist schon im Dorf San Jacinto übergesprungen. So kann sich das Dorf auch über einen eigenen Gesundheitsposten freuen. Mit Unterstützung von Guate Pro e.V. und einer Familie aus Deutschland, wurden hier Räume zur Untersuchung von Kranken und eine Apotheke hergerichtet. An diesen Tag werden wir noch lange denken, denn er hat uns gezeigt, dass die Hilfe mit einer kleinen Spende, eine ganz große Wirkung haben kann.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Eisenach trifft auf Schule in Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/37.-Eisenach-trifft-auf-Schule-in-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Kunstunterricht in der Schule von San Jacinto - Chimaltenango - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/Kunstunterricht-in-der-Schule-von-San-Jacinto-Chimaltenango-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Etwas ruhiger wird es um uns, als wir unsere letzte Station in Guatemala anfahren, den Lago de Atitlán. Im kleinen Tourismusort Panajachel nehmen wir uns eine Unterkunft. Wir hoffen auf bestes Wetter, denn um den Lago de Atitlán gibt es einige Vulkane zu bestaunen. Namentlich sind dass, der Vulkan Atitlán, Vulkan Toliman und Vulkan San Pedro. Bei jedem Fotoshooting haben sie alle eine kleine Wolkenmütze auf, was aber den Fotos, mit dem See im Vordergrund, keinen Abbruch bringt.</p>
<p><img title="Der Vulkan Toliman am Lago de Atitlán - Guatemala" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/10/38.-Der-Vulkan-Toliman-am-Lago-de-Atitlán-Guatemala_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Von hier aus geht es nun mit großen Schritten in Richtung Mexico. Was wird uns dort erwarten? Die fünf Länder in Zentralamerika hatten es schon in sich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo geht´s denn hier nach Panama?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 07:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Cartagena]]></category>
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		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
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		<category><![CDATA[Segelschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Stahlratte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reise mit dem Segelschiff „Stahlratte“ von Kolumbien nach Panama]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wo geht’s denn hier nach Panama?</strong><strong>                                </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Reise mit dem Segelschiff „Stahlratte“ von Kolumbien nach Panama</p>
<p><img title="Das Segelschiff Stahlratte" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Das-Segelschiff-Stahlratte_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In den letzten Wochen war das: „Wie?“ für uns die quälende Frage, die uns während unserer Fahrt durch Kolumbien beschäftigte. Wir erzählten im letzten Bericht davon, wie schnell ein gestecktes Ziel in weite Ferne rücken kann, weil die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind.</p>
<p>Nur Kapitän Ludwig konnte uns diese Frage noch beantworten. Denn er fährt mit seiner Crew und dem Segelschiff „Stahlratte“ regelmäßig die Tour von Cartagena/ Kolumbien nach Panama. Für uns war das die einzige noch bestehende Möglichkeit unsere Reise nach Norden weiter fortsetzen. Sind noch zwei der begehrten Plätze frei? Eine Email und eine Anzahlung des Reisepreises von Deutschland aus machen unsere Buchung perfekt. Die nicht ganz preiswerte Variante begründen wir, mit unserem unbedingten Willen weiterzukommen. Außerdem buchen wir noch einen kleinen Extraurlaub zu den San Blas Inseln, dessen Besuch sich sicher lohnen wird. Unsere Freude darüber ist unermesslich und mit strahlenden Gesichtern stecken wir viele Leute an, denen wir davon erzählen.</p>
<p><img title="Kapitän Harald" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Kapitän-Harald_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>Unsere Geschichte von der Überfahrt mit dem Segelschiff „Stahlratte“ von Cartagena/ Kolumbien nach Carti/ Panama beginnt Ende August. Kapitän Ludwig kontaktiert uns zum Verladen der Motorräder per Email. Unsere treuen Weggefährten sollen „NACKT“ um 6:00 Uhr in der Frühe an einen Treffpunkt bereitstehen. Gesagt, getan. Alles muss von den Motorrädern herunter, auch unsere Benzinkanister und Aluminiumkoffer. Völlig leicht und beschwingt fahren wir mit einem breiten Grinsen zum Treffpunkt. Die nächste Herausforderung liegt schon im Wasser. Auf einer kleinen Plattform sollen nicht nur unsere Motorräder Platz finden, sondern auch noch vier weitere Maschinen. Mit einem Hauruck und Bremsen mit der Vorderradbremse auf nassen metallischen Untergrund lässt die Honda Transalp rutschend zum Stehen kommen. Auch die Honda Africa Twin schafft es mit Bravour auf die Verladeplattform, die wenig später zum Liegeplatz der Stahlratte aufbricht. Nach dem Ablegen sehen wir alle mit Wehmut unseren Motorrädern hinterher. Es ist erst 6:30 Uhr am Morgen und wir müssen leider sagen: „Klamotten weg, Motorräder weg und Reisepass weg!“ Doch wir wissen alles bei Kapitän Ludwig in guten Händen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Verladen der Motorräder auf die Plattform" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Verladen-der-Motorräder-auf-die-Plattform_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ahoi Motorräder - Klamotten und Reisepässe!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Motorräddr-Ahoi_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Die Motorräder sind gut geparkt und eingepackt" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Motorräder-sind-gut-eingepackt_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Das Segelschiff „Stahlratte“ ist unter Motorradfahrern bekannt und wir können darauf vertrauen. Unser gesamtes Gepäck wird am Nachmittag des Tages verladen. Am nächsten Tag gehen wir an Bord. Wir staunen nicht schlecht über dieses über einhundert Jahre alte Segelschiff, welches 240 Tonnen wiegt und damit seinen Namen zurecht trägt.</p>
<p><img title="Unsere Kabine am Bord" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Kabine-am-Bord_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Fahrt beginnt und in der Bucht von Cartagena/ Kolumbien verhält sich das Schiff noch recht ruhig. Erst im Karibischen Meer bekommen wir mit, was es heißt, mit einem Segelschiff unterwegs zu sein. Doch zusammen mit vier weiteren Motorradfahrern und einigen jungen Backpackers sollte es doch eigentlich gelingen, durch gute Gespräche das Unwohlsein im Magen zu bekämpfen. Nicht ganz und ein Griff in den Medikamentenkoffer muss den Rest erledigen. Trotzdem sind wir eine dufte Truppe und jeder hat eine Menge zu erzählen. Die Charaktere und Ziele der Reisenden könnten unterschiedlich nicht sein. Viele sind wie wir schon etliche Monate unterwegs und keiner will so recht ans Aufhören denken.</p>
<p><img title="Ausfahrt aus der Bucht von Cartagena" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Ausfahrt-aus-der-Bucht-von-Cartagena_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Segel setzen auf der Stahlratte" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Segel-setzen-auf-der-Stahlratte_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p><img title="Volle Segel auf der Stahlratte" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Volle-Segel-auf-der-Stahlratte_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach einer dreißigstündigen schaukelnden Segelfahrt mit vollen Segeln kommen wir zu den San Blas Inseln. Unterwegs sind wir köstlich kulinarisch von der Crew bewirtet worden. Die San Blas Inseln, welche so zahlreich sind, dass man ein Jahr lang jeden Tag eine andere Insel besuchen könnte, sind traumhaft. Wie in einem Reiseprospekt malerisch gelegen mit weißem Sand, Palmen und rundherum blauem Meer, präsentieren sich die Inseln.</p>
<p><img title="San Blas Inseln" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/San-Blass-Inseln_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Um die ganze Sache noch perfekter zu machen, lässt sich die Crew ein gemeinsames Barbecue auf einer der Inseln einfallen. Der Tag klingt beim gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik aus. Es ist wirklich einer der Tage, wo man sagen kann, dass er unvergesslich sein wird. Selbst ein nächtliches Gewitter ist etwas Besonderes in diesem Gebiet. Zahlreiche Blitze und Wetterleuchten, natürlich verbunden mit starkem Regenfall und Donnern, haben eine mystische Wirkung. Der folgende Tag, wieder recht warm, lädt zum Baden und Schnorcheln ein. Unser Urlaubstag an den San Blas Inseln hat begonnen und steht zur freien Verfügung. Während des Tages besuchen uns mehrmals die hier lebenden Kuna-Indianer. Sie möchten uns zum Kauf ihrer gestickten Applikationen in unterschiedlichen Größen anregen. Für sie ist das Tragen dieser Stickereien auf ihrer Kleidung ein Schutz vor bösen Geistern, an die sie glauben. Das Fischen und Tauchen nach Langusten ist die Arbeit der Männer, die auch ihren Ertrag zum Schiff bringen. Am Abend kocht der Kapitän dann persönlich für uns und verwöhnt uns damit. Besonders die schmackhafte Soße aus Mango gibt dem Essen die besondere Note.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Kuna-Indianer beim Verkauf ihrer Handarbeit" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Kuna-Indianer-beim-Verkauf-ihrer-Handarbeit_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ausfahrt der Kuna-Indianer zum Fischen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Ausfahrt-der-Kuna-Indianer-zum-Fischen_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Am letzten Tag der Überfahrt mit dem Segelschiff „Stahlratte“ macht sich langsam Vorfreude, aber auch Anspannung breit. Das uns die Migration von Panama bei unserer Ankunft im kleinen Ort Carli akzeptiert ist nicht immer gesagt. Kapitän Ludwig hat schon so einiges erlebt, wenn man über den Seeweg nach Panama kommt. Wir würden es ja nie Bestechung nennen, aber wer kann schon bei einem guten deutschen Frühstück uns die Einreise verweigern? Auch andere Köstlichkeiten als kleine „Geschenke“ versüßen den Herren von der Migration den Tag. Sie fühlen sich sichtlich wohl auf der Stahlratte. Letztendlich ziehen sie erst einmal mit unseren Pässen ab und lassen uns gute zwei Stunden im Ungewissen. Währenddessen können die Motorräder aber schon an Land gebracht werden, was schon mal ein gutes Zeichen ist, aber den Besitzern noch einmal den Puls steigen lässt. Mit einer Seilwinde bekommen die Bikes Bodenfreiheit und werden auf einem schmalen Steg abgeladen. Da stehen sie nun und warten darauf beladen zu werden, was sich weiterhin hinzieht.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Ankunft der Honda Africa Twin in Panama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Ankunft-der-Honda-Africa-Twin-in-Panama_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ankunft der Honda Transalp auf dem Boden von Panama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/09/Ankunft-der-Honda-Transalp-auf-den-Boden-von-Panama_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir selbst müssen auf dem Schiff bis zur Aushändigung unserer Pässe warten, die den ersehnten Stempel von Panama in sich tragen. Nun sind wir offiziell im Land willkommen. Wir können es kaum glauben. Ein Meilenstein auf unserer Reise ist geschafft. In der Nähe von Panamacity werden die Motorräder noch offiziell vom Zoll registriert. Nun kann weitergehen auf unserer Fahrt mit den Motorrädern in Richtung Norden.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Herzliches Kolumbien</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2015 07:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt von Cartagena de Indias]]></category>
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		<description><![CDATA[Setzt man das Land Kolumbien immer nur mit den Wörtern „Drogen“ und „Bandenkriegen“ gleich, tut man dem Land unrecht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzliches Kolumbien</strong><strong>                                                         </strong></p>
<p>Setzt man das Land Kolumbien immer nur mit den Wörtern „Drogen“ und „Bandenkriegen“ gleich, tut man dem Land unrecht. Zu diesem Schluss kamen viele Reisende, die uns begegneten, bevor wir nach Kolumbien eingereist sind. Wir sollen uns auf eine Herzlichkeit einstellen, die nicht in jedem Land so groß geschrieben wird, wie hier in Kolumbien. Wir lassen uns also überraschen und reisen mit einem guten Gefühl ein. Schon an der Grenze ist alles relativ entspannt. Wie überall braucht alles seine Zeit. Und mit einer Beharrlichkeit werden unsere Zolldokumente von der Dame an der „Aduana“, mit doppelter Kopie von allen verfügbaren Dokumenten, die wir haben, ausgefüllt. Sogar die Chassisnummern der Motorräder werden durch ein Abreiben mit Kohlepapier und späteren Aufdrucken auf durchsichtigem breiten Klebeband, für die Akte verewigt. Alles geht sehr harmonisch vonstatten und nach unseren gewohnten zwei Stunden an der Grenze, heißt es für uns „Benveniedos en Columbia“.</p>
<p><img title="Auf der Panamericana Nr. 25 in Kolumbien unterwegs" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/4.-In-Kolumbien-hat-die-PanAM-die-Nr.25_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Für die ersten Kilometer ist Kolumbien landschaftlich die Fortsetzung von Ecuador. Es geht hinauf und wieder herunter, über Pässe, Berge und Täler, um kleinere und größere Orte zu erreichen. Nur die an allen Brücken und verkehrswichtigen Punkten stehenden bewaffneten Soldaten sind für unsere Augen ungewohnt. Auch die aus grünen Sandsäcken gebauten Unterstände kennen wir so nicht. Als jedoch die Soldaten anfangen freundlich zu grüßen und den Daumen heben als Signal „Alles in Ordnung!“ ist selbst diese Furcht verschwunden.</p>
<p><img title="Die PanAm durch die Berge Kolumbiens" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/6.-Auf-der-PanAm-zwischen-Pasto-und-Popayán2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser erstes Tagesziel nach der Grenze ist die Stadt Pasto, die uns am Sonntag mit ungewohnt dichtem Verkehr überrascht. Von Ecuador noch verwöhnt sind es hier die vielen Mopedfahrer, die jede noch so kleine Lücke ausnutzen, um sich vorzudrängeln, und uns den Überblick rauben. Ein Ehepaar, auch auf einen Roller unterwegs, bekommt an einer Ampel mit, dass wir kaum wissen, wo es eigentlich zum Zentrum geht. Die Frage, wo wir herkommen, ist schnell geklärt und wir sollen ihnen einfach hinterherfahren. Sie lassen uns nicht mehr aus den Augen und selbst die Suche nach einer geeigneten Unterkunft für uns und den Motorrädern sollen wir ihnen überlassen. Sie suchen uns mit das beste Hotel der Stadt aus und verabschieden uns herzlich. Wir sind überrascht und sollen auch noch weiter das Gefühl an diesen Tag bekommen, wirklich willkommen zu sein. Der Sicherheitsbeauftragte des Hotels, überaus wissbegierig nach unserer Reise, sagt uns gleich, welche Straße wir bei Dunkelheit bitte nicht gehen sollen. Und ein Polizist auf der Straße, auch neugierig auf Fremde, lädt sich gleich mal selbst ein, mit uns einen Kaffee trinken zu gehen. Am Ende des Tages meinen wir auch, dass wir uns in Kolumbien bestimmt wohlfühlen werden.</p>
<p>Auf unseren Weg in Richtung Norden bleiben wir erst einmal auf bekannte Höhen um die 2000-2500m. Die stark befahrene, aber recht enge Straße Panamericana Nummer 25 fordert uns Kilometer um Kilometer. Durch die Berge sind Überholmanöver nicht ausgeschlossen. Auch das Thermometer erreicht wieder Werte um die 40 °C, die wir das letzte Mal in Brasilien hatten.</p>
<p><img title="Der Marktplatz von Popayán" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/6a.-Popayán_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Kommt man dann, nach einem anstrengenden Tag, noch in eine größere Stadt zu Zeiten der Rushhour, heißt es noch einmal die Nerven zu bewahren. Man ist froh, wenn eine Unterkunft nicht ganz im Zentrum liegt und man den Zündschlüssel des Motorrades schon bald auf die Nullstellung drehen kann. So geht es uns in der Stadt Popayán, die wir für einige Tage besuchen. Das hektische Stadtleben können wir in Popayán nur einen Tag genießen. Dann werden unsere Pulsschläge in die Höhe getrieben und wir verfallen selbst in Hektik und Aufregung. Wir erfahren aus dem Internet, dass das Fährschiff, welches uns von Cartagena/Kolumbien nach Colón/Panama bringen sollte, nicht mehr fährt. Wir wollen es nicht wahr haben, dass damit unsere Reise nach Norden zu Ende ist und wir umdrehen müssen. Wir nutzen das recht gute Internet der Unterkunft, um auf Recherche zu gehen, was für uns noch möglich wäre. Eine Anfrage bei einem Transportunternehmen, welche die Motorräder per Luftfracht nach Panama bringt, zieht uns beim Preis fast die Schuhe aus. Knapp 2000 Dollar pro Motorrad ist finanziell nicht zu realisieren, wenn man bedenkt, selbst noch einen Flug für sich buchen zu müssen. Wir können die Frage, wie es weitergeht zu dieser Zeit noch nicht lösen.</p>
<p><img title="Von Popayán nach Salento" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/7.-Von-Popayán-nach-Salento_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir entscheiden uns aber, weiter in Richtung Norden zu fahren. Vielleicht ergibt sich noch etwas, was wir jetzt noch nicht abschätzen können. Wir lassen die Zeit für uns arbeiten. Mit sorgenvollen Kopf geht es nach Salento, ins Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens. Durch einen Tipp unseres Freundes und selbst Motorradfahrers Paul besuchen wir das Plantation Haus. Eine Hosteria, welche von einem Engländer betrieben wird. Er selbst hat kleinere Kaffeeplantagen und mehrmals die Woche bietet er dort Kaffeetouren an. Wir sind restlos begeistert vom Ambiente der Unterkunft, die mitten im Grünen liegt. Wir haben somit auch Ruhe und Entspannung mitgebucht. Wir als die Kaffeegenießer schlechthin lassen uns natürlich so eine Kaffeetour nicht entgehen. Es ist interessant zu sehen, wie viel Arbeit eigentlich in so einer Tasse Kaffee steckt. Von den rohen getrockneten Kaffeebohnen, übers Rösten, bis hin zum Aufbrühen und Genießen vergehen doch eine ganze Zeit. Aber der spätere Genuss ist unbeschreiblich.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Unser Quartier in Salento" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/8.-Quartier-in-Salento-das-Plantation-House_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Besuch einer Kaffeeplantage in Salento" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/9.-Besuch-einer-Kaffeeplantage-in-Salento_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Das von Salento nicht weit entfernte Valle de Cocora, mit seinem reichen Bestand an Wachspalmen, lässt uns wieder den Rucksack packen und auf Wanderschaft gehen. Ein Tourismusmagnet ist das nicht so einfach zu erreichende Kolibrihaus. Mit Zuckerwasser werden hier die überaus flinken kleinen Vögel angelockt, um so besser auf ein Foto verewigt zu werden. Das schwierige Gehen an Seilen, teilweise über mehrere Hängebrücken und Baumstämme, wird aber belohnt. Am Ende des Tages haben wir zwar müde Knochen, aber dafür auch tolle Eindrücke.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Fotoshooting mit Kolibris" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/11.-Kolibris_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Kolibri am Kolibrihaus im Cocoratal - Kolumbien " src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/11a.-Kolibris2_1-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Wachspalmen im Cocoratal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/13.-Wachspalmen-im-Cocoratal2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir fahren weiter in Richtung Norden und wollten eigentlich die Millionenstadt Medellín umfahren. Leider hat das nicht so ganz funktioniert und wenige Zeit später sehen wir uns den dichten Verkehr und unglaublichen Lärm ausgesetzt. Wir geben der Stadt Medellín einen Tag später eine Chance, sich von einer besseren Seite zu zeigen, als nur kilometerlangen Staus, Hupen, Drängeln und den nicht einzuschätzenden Bussen mit ihrer Fahrweise. Es gelingt ihr, doch nach einem Tag haben wir wieder genug vom Großstadtgetümmel.</p>
<p><img title="Fruchtverkäufer in Medellín" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/18.-Fruchtverkäufer-in-Medellín_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Rast im Bergland von Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/14.-Rast-im-Bergland_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Abschied vom Bergland Kolumbiens" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/15.-Abschied-vom-bergland-Kolumbiens_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Es ist nun nicht mehr weit bis zur Küste Kolumbiens, um wieder Meeresluft zu schnuppern und Sonne zu tanken. Im Norden von Kolumbien gibt es wunderbare Strände am Karibischen Meer. Hier wollen wir etwas länger bleiben. Einen auf dieser Fahrt getroffenen Deutschen, mit einem Landrover unterwegs, macht uns Mut, trotz der Ungereimtheiten wegen der Überfahrt, weiter in Richtung Norden zu fahren. Es würde sich bestimmt im Hafen von Cartagena eine Möglichkeit auftun. Wir sollen nichts unversucht lassen. Dieser Meinung sind wir auch. Relativ entspannt genießen wir im Hotel O´zeano in Covenas eine wunderbare Zeit.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Strand von Covenas - Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/20.-Strand-von-Covenas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Sonnenuntergang am Strand von Covenas" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/25.-Sonnenuntergang-am-Strand-von-Covenas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Die Eigentümerin Olga Zeano hat uns vom ersten Augenblick in ihr Herz geschlossen und verwöhnt uns mütterlich. Ein bisschen Pflege brauche ich persönlich auch. Bei einem übermutigen Badespaß – raus aus den heißen Motorradklamotten und rein ins kühlere Karibische Meer -, habe ich einen Sonnenbrand mit vielen Blasen. Das Tragen der Motorradjacke ist für einige Tage unmöglich. Für uns ist das Hotel eine Empfehlung für Reisende in dieser Gegend: Hotel O´zeano, Olga Zea, Covenas – Sucre Segunda Ensenada (Email: olgazea01@hotmail.com).</p>
<p><img title="Hotel O`ZEANO Hotel in Covenas Segunda Ensenada" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/26.-OZEANO-Hotel_1-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" /></p>
<p>In Covenas gibt es neben Strand, Palmen, Meer und viel, viel Sonne, einen Mangrovenwald, den man mit einem kleinen Boot erkunden kann. Mag man es etwas schneller, kann man eine Bootsfahrt zu einer der Inseln der San Bernado Inselgruppe buchen. Auch wir düsen, im wahrsten Sinne des Wortes, zur Insel Múcura und verleben dort einen traumhaften Tag.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Im Mangrovenwald nahe Covenas" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/33.-Im-Mangrovenwald_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title=" Am Strand der Isla Múcura" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/32.-Am-Strand-der-Isla-Múcura2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach einigen Tagen brechen wir auf zu unserem letzten Etappe in Kolumbien, nach Cartagena.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Einer unserer Unterkünfte in Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/22.-Unterkunft-in-Covenas_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ich wollt´schon immer mal neben mein Motorrad abhängen!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/23.-Unterkunft-in-Covenas2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Kolumbiens Strände und die Fahne von Latizón TV" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/29.-Kolumbiens-Strände-+-Latizon_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Kolumbiens Strände und die Fahne von Eisenach" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/30.-Kolumbiens-Strände-+-Eisenach_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>In Cartagena de Indias, wie die Stadt mit vollständigen Namen heißt, gibt es wirklich viel zu sehen. Die Stadt hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen restaurierten Kolonialbauten. In ihnen befinden sich viele Boutiquen, Restaurants und Bars für den etwas größeren Geldbeutel. Auch zahlreiche Juweliergeschäfte buhlen um jeden Touristen. Wie wir das auch schon in anderen Städten erlebt haben, möchte jeder etwas vom großen Kuchen namens „Tourismus“ abbekommen. Die Altstadt wird begrenzt von einer begehbaren Stadtmauer, die wir ebenfalls unter die Füße nehmen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Cartagena de Indias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/34.-Cartagena-de-Indias-Altstadt_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Tor zur Altstadt von Cartagena de Indias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/35.-Tor-zur-Altstadt-von-Cartagena_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Auch das Castillo de San Felipe de Barajas, eine der größten und wehrhaftesten Festung, die die Spanier außerhalb ihres Landes errichteten, besuchen wir.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/36.-Castillo-de-San-Felipe-de-Barajas2_1.jpg" rel="lightbox[7019]" title="Castillo de San Felipe de Barajas - Cartagena - Kolumbien"><img title="Castillo de San Felipe de Barajas - Cartagena - Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/36.-Castillo-de-San-Felipe-de-Barajas2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Im Stadtteil Bacogrande entsteht ein anderes Bild von Cartagena de Indias. Ein Wolkenkratzer nach dem anderen schießt in die Höhe und der Erwerb einer Wohnung oder Appartements garantiert einen genialen Blick auf das Karibische Meer.</p>
<p><img title="Blick zum Stadtteil Bocagrande in Cartagena" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/39.-Blick-zum-Stadtteil-Bocagrande-in-Cartagena_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Cartagena de Indias ist für uns, auf unserer Reise, der nördlichste Punkt von Kolumbien und von Südamerika. Wie wir unsere Reise fortsetzen, erfahrt ihr in unserem nächsten Bericht.</p>
<p><img title="Alltäglicher Nachmittagsverkehr in Cartagena de  Indias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/40.-Alltäglicher-Nachmittags-verkehr-in-Cartagena-de-Indias_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ecuador im Regenkleid</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 18:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Äquatorüberschreitung]]></category>
		<category><![CDATA[Banos]]></category>
		<category><![CDATA[Catacocha]]></category>
		<category><![CDATA[Cuenca]]></category>
		<category><![CDATA[E 35]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[PanAm]]></category>
		<category><![CDATA[Panamericana]]></category>
		<category><![CDATA[Saraguro]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan Chimborazo]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan Cotopaxi]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan Imbaburo]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan Tungurahua]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Unterhaltung mit einem Reisenden in Chile, der die Panamerikana vom Norden nach Süden gefahren ist und somit auch schon in Ecuador war, macht uns stutzig..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ecuador im Regenkleid</strong></p>
<p><img title="Einreise in Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/1.Einreise-nach-Ecuador_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><strong>                                                         </strong></p>
<p>Eine Unterhaltung mit einem Reisenden in Chile, der die Panamerikana vom Norden nach Süden gefahren ist und somit auch schon in Ecuador war, macht uns stutzig. Das Fahren in Ecuador sei mit dem Auto sehr anstrengend gewesen. Auf die Nachfrage, wie er das meinte, sagte er: „Es gibt so viele Berge und Täler und nur Kurven!“ Als Motorradfahrer kann das einen ja nur recht sein. Sucht man sich doch immer Strecken aus, die abwechslungsreich sind. Und richtige Serpentinen hatten wir schon lange nicht mehr. Somit haben wir auch für dieses Land eine gewisse Vorfreude im Bauch, als wir die Grenze zwischen Peru und Ecuador, im kleinen Ort Macará, überschreiten. Schon ab dem ersten Kilometer werden wir diesbezüglich nicht enttäuscht. Gleich der erste Pass führt uns auf über 2000 m Höhe binnen kürzester Zeit. Und wir werden diese Höhe auch bis zu unserer Ausreise nicht wieder verlassen. Ecuador ist von der ersten Minute an, das Land, was uns landschaftlich total beeindruckt. Es ist das ganze Gegenteil von dem, was wir in den letzten Wochen gesehen haben.</p>
<p><img title="Berge und Täler in Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/11.Von-Cuenca-nach-Banos1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Es stimmt, die Landschaft wird von vielen Bergen und Tälern bestimmt. Um von einem Ort in den nächsten Ort zu kommen, fährt man erst hoch hinaus und steil wieder hinab. Der Traum vom Motorradfahren! Das Einzige, was uns ab dem zweiten Tag begleitet und auch nicht von uns lässt, ist der Regen. Waren es noch am Tag der Einreise sonnige dreißig Grad sind es die folgenden Tage kühlere Temperaturen und immer wieder Regenschauer. Es lässt sich nicht ändern und wir müssen das Beste draus machen. Wir fahren wieder die Straße Panamerikana, die hier die Nummer E 35 trägt und mitten durch das Land von Süden nach Norden führt.</p>
<p><img title="Wegstrecke in Ecuador - Saraguro nach Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/5b.Von-Saraguro-nach-Cuenca1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir besuchen zuerst kleinere Orte, wie Catacocha und Saraguro, die einfache Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Sofort fällt uns auf, dass die Orte gepflegter sind. Es geht geordneter und sauberer zu und auch der Verkehr ist gemäßigter und entspannter, als in Peru. Ecuador ist auch in dieser Hinsicht für uns eine Erholung. Im kleinen Ort Saraguro legt man zudem noch viel Wert auf Traditionen. So sieht man einen großen Teil der Einwohner des Ortes in ihrer traditionellen Tracht gehen. Die Frauen tragen ein schwarzes Gewand mit filigraner Stickerei und den typischen schwarzen Hut. Bei den Männern fällt die dreiviertellange schwarze Hose auf. Auch sie tragen einen markanten Hut während ihres Alltages. Ein weiterer Höhepunkt des Ortes ist der am Sonntag stattfindende Markt, der über ein breites Angebot an verschiedenen Kartoffelsorten, Obst und Gemüse bietet. Eine Vielfalt, die wir in Deutschland nicht kennen.</p>
<p><img title="Verschiedene Kartoffelsorten auf dem Markt von Saraguro" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/5.Markt-in-Saraguro1_1-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" /></p>
<p>Wo wir gerade beim Thema „Hut“ waren … wer kennt nicht den legendären Panamahut aus Ecuador? Auch wir besuchen die Stadt Cuenca mit ihrer weltbekannten Manufaktur. Die Stadt gefällt uns richtig gut. Es gibt viel zu sehen zwischen all den Kirchen und Kolonialbauten. In vielen kleinen Bars und Restaurants wird zum Verweilen eingeladen. Die Stadt wird von Touristen allzu gern besucht. Auch wir machen eine Stadtrundfahrt, um so viel wie möglich vom pulsierenden Leben in Cuenca mitzubekommen.</p>
<p><img title="Von Saraguro nach Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/5a.Von-Saraguro-nach-Cuenca_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/8.Cuenca2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="An der Uferpromenade von Cuenca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/9.Cuenca3_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Die Straße Panamerikana in Ecuador bekommt weiter in Richtung Norden noch den Namen: „Straße der Vulkane“. Man bezeichnet damit die Andenkette von Cuenca nach Quito. Leider haben wir, durch die starke Bewölkung und dem Regen, nicht so viel davon gesehen. Teilweise können wir nur erahnen, wo die einzelnen Vulkane, wie zum Beispiel der Vulkan Chimborazo und der Vulkan Cotopaxi sind. Trotzdem besuchen wir noch den Ort Banos, der mit Heißen Quellen den Tourismus anlockt. Wir geben die Hoffnung nicht auf, hier mehr Glück zu haben. Doch der Vulkan Tungurahua bleibt für uns in den Wolken.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Banos mit seinem Vulkan in Wolken" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/12.Banos_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Thermalbad in Banos" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/13.Thermalbad-in-Banos_21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<div class="one-half">
<p><img title="Lecker! Käse in Heißer Schokolade" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/14.Käse-in-Heißer-Schokolade_2_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Nur noch 10.000km bis nach Hause" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/14a.Entfernugsangaben-in-Banos_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Es regnet immer wieder kräftig, sodass auch unsere spätere Abreise sich weit in den Vormittag zieht. Es geht für uns weiter in Richtung Norden an Quito vorbei. Unsere Reise bekommt einen weiteren Höhepunkt bei der Überquerung des Äquators. Wir befinden uns nun wieder auf der Nordhalbkugel und für unsere Familie ist das fast ein Meilenstein unserer Rückkehr.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Überschreitung des Äquators" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/15.Überschreitung-des-Äquators_1-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Links Nordhalbkugel - Rechts Südhalbkugel" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/16.Äquatorüberschreitung_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir besuchen den Ort Otavalo mit dem Vulkan Imbabura. Das Wetter beruhigt sich etwas, sodass wir diesen Vulkan schon besser vor die Linse unserer Digitalkamera bekommen.</p>
<p><img title="Auf dem Weg nach Otavalo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/21.Von-Banos-nach-Otavalo_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Der Vulkan Imbabura" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/23.Vulkan-Imbabura_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Otavalo lockt seine Gäste mit einem riesigen Markt am Samstag an. Hier kann man nach Herzenslust, Souvenirs, typische traditionelle Kleidung und Indianerschmuck kaufen. Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl auch gesorgt. Wer sich vornimmt, nur einmal den Markt und dessen Nebengassen zu besuchen, aber nichts kaufen zu wollen, dem sei gesagt: „Vergiss es!“ Man kommt nicht drum herum, etwas für die Heimat mitzunehmen. Auch wir lassen uns mehrere Male überreden und werden nun jeden Tag an Otavalo denken, wenn wir unsere Taschen zusammenpacken müssen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Der Markt von Otavalo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/24.Markt-in-Otavalo1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Die bunten Marktstände" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/26.Markt-in-Otavalo2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach einer kurzen, aber sehr intensiven Zeit, werden wir Ecuador wieder verlassen und nach Kolumbien einreisen. Kolumbien wird für uns das Land sein, welches richtungsweisend ist, denn hier entscheidet es sich, ob wir weiter nach Mittelamerika kommen oder nicht. Die Straße Panamerikana ist zwischen Kolumbien und Panama unterbrochen. Der sogenannte Tapón del Darién oder Darién Gap kann mit einer Fähre überwunden werden, wenn diese auch fährt. Das ist unsere einzige Möglichkeit. Auch mit dem Flugzeug ist eine Überwindung möglich, doch für uns leider finanziell nicht zu realisieren. Erst in Cartagena, im Nordwesten von Kolumbien, werden wir die Gewissheit haben, wie unsere Motorradtour weitergeht. Geht es weiter in Richtung Norden oder müssen wir wieder umdrehen?</p>
<p><img title="Abschied von Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/Abschied-von-Ecuador_1-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></p>
<p><img title="Begegnung mit Anna aus der Ukraine an der Grenze Ecuador-Kolumbien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/08/Grenze-Ecuador-Kolumbien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Panamerikana durch Peru</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2015 18:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Canon del Pato]]></category>
		<category><![CDATA[Cordillera Blanca]]></category>
		<category><![CDATA[Cordillera Negra]]></category>
		<category><![CDATA[Entenschlucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Piura]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir an der Grenze zwischen Chile und Peru unseren offiziellen Einreisestempel bekommen, und auch die Motorräder offiziell in Peru angemeldet sind, wissen wir, dass Peru für uns nur ein Land zur Durchreise ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der Panamerikana durch Peru</strong><strong>                                                   </strong></p>
<p>Als wir an der Grenze zwischen Chile und Peru unseren offiziellen Einreisestempel bekommen, und auch die Motorräder offiziell in Peru angemeldet sind, wissen wir, dass Peru für uns nur ein Land zur Durchreise ist. Haben wir doch bei unserer letzten Reise vor vier Jahren Peru genau unter die Lupe genommen. Weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu, den Colca-Canyon oder die Stadt Puno am Titicacasee werden wir diesmal nicht besuchen. Vielmehr wollen wir die legendäre Straße Panamerikana in Richtung Norden fahren.</p>
<p><img title="Grenzstation Chile - Peru" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/1.-Arica-Camaná1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>So, wie die PanAm im Norden von Chile aufgehört hat, so fängt sie im Süden von Peru wieder an. Eine endlos lange geradeaus führende Straße durch die Wüste. Sand und Geröll, leider auch viel zu viele Kreuze am Fahrbahnrand, bestimmen das Bild in unseren ersten Streckenabschnitt.</p>
<p><img title="Auf der PanAm durch die Wüste von Peru" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/3.-Arica-Camaná3_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Doch die Straße Panamerikana hat viele Gesichter. So führt sie uns auch am Pazifik entlang und bietet somit Abwechslung. So brechen tosend meterhohe Wellen links von uns und türmen sich Sanddünen rechts von uns auf. Der immer wieder kräftige Wind bringt unsere Motorräder in Seitenlage. Sandverwehungen türmen sich am Fahrbahnrand auf und werden durch den Wind immer wieder auf die Fahrbahn und zwischen unseren Maschinen geweht. Es rieselt überall und noch am Abend sehen wir, wie sich der Sand in jede kleinste Ritze unserer Maschinen gelegt hat.</p>
<p><img title="Die PanAm an der Küste von Peru" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/5.-Camaná-Nazca1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Tankstopp an der PanAm" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/6.-Camaná-Nazca2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ein größerer Wegpunkt für uns ist die Stadt Nasca, die wir auch zum wiederholten Male besuchen. Die berühmten Nasca-Linien, Scharrbilder, die in der Wüste von Nasca zu finden sind, sind am Besten mit dem Flugzeug überschaubar. Da wir das bei unserem ersten Besuch getan haben, geben wir uns jetzt mit der kleineren Variante zufrieden. Direkt an der PanAm befindet sich der Maria-Reiche-Turm, benannt nach einer Frau aus Deutschland, die diese Linien und Bilder mathematisch berechnet und vermessen hat. Von ihm aus kann man zwei Bilder überblicken, einen Baum und ein Fisch.</p>
<p><img title="Gebiet der Geoglyphen von Nasca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/7.-Nazca1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Auf dem Weg nach Lima zwischen Steine und Kakteen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/12.-Lurin-Huaraz1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Straße Panamerikana geht aber auch durch Städte, um nicht zu sagen, durch Millionenstädte. So werden wir nicht verschont auch durch die Hauptstadt Perus, Lima, zu fahren. Die Zeit scheint eigentlich günstig zu sein. Es ist Sonntag früh um acht. Doch selbst zu dieser Zeit herrscht ein Verkehr, den man kaum beschreiben kann. Das Chaos wird eigentlich von den vielen Bussen, Kleinbussen und Motorradtaxis, genannt Tuctucs, verursacht. Sobald ein Passant die Hand herausstreckt, um mitgenommen zu werden oder jemand aussteigen will, wird abrupt angehalten. Egal, ob man damit jemanden behindert oder nicht. An manchen Stellen, besonders dort, wo Einkaufsmöglichkeiten sind, staut sich damit der Verkehr. Trotzdem scheint jeder das unbedingte Verlangen zu haben, so schnell wie möglich weiterzukommen. So wird geschoben und gedrängelt und jede noch so kleine Lücke ausgenutzt. Das schrille Hupen darf man hier nicht als freundliches Grußzeichen verstehen. Es ist eher die Warnung: „Platz da, jetzt komme ich!“ Für uns ist es ungewohnt, ständig die Hupe zu betätigen. Doch daran müssen wir uns gewöhnen. Es ist fast lebensnotwendig. Durch Lima brauchen wir drei Stunden und wir sind froh, ohne einen Kratzer diesen mörderischen Verkehr überstanden zu haben. Es bleibt nicht die einzige Stadt, die uns in dieser Art herausfordert. Doch wer Lima mit dem Motorrad durchquert hat, kann auch den Verkehr anderer Städte bezwingen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Weiter in Richtung Norden auf der PanAm" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/10.-PanAm1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Peru VIAPANAM" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/11.-PanAm2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir brauchen eine Abwechslung von ständiger Wüste und Verkehrschaos. Wir machen einen Abstecher in ein Gebirge von Peru, welches von der PanAm nicht so weit entfernt liegt. Wir fahren nach Huaraz. Schon die Hinfahrt bringt uns über den Paso de la Fortaleza, der über 4100 m hoch ist. Nun sind wir wieder umringt von hohen Bergen. Die Landschaft ist atemberaubend schön und besteht aus zwei Kordilleren. Die etwas Niedrigere ist die Cordillera Negra (schwarze Kordillere), die keine schneebedeckten Berge hat. Dagegen hat die Cordillera Blanca dreißig Bergspitzen, die über 6000 m hoch sind, und von zahlreichen Gletschern umgeben ist.</p>
<p><img title="Am Paso de la Fortaleza 4100m Höhe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/13.-Lurin-Huaraz2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Im Umland von Huaraz" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/14.-Huaraz2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Nevado Huascarán 6768m Höhe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/16.-Huaraz3_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Der Weg zurück zur legendären Straße, die uns nordwärts bringt, ist allerdings wieder eine kleine Herausforderung. Es geht durch die sogenannte Entenschlucht, Canon del Pato. Und damit durch mehr als 40 Tunnels, die man einfach so in die Felsen gesprengt hat, unbeleuchtet sind und gerade die Breite eines Autos haben. Auch hier bleiben unsere Finger griffbereit an der Hupe.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="In Richtung Entenschlucht - Canon del Pato" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/19.-Caraz-Huanchaco2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Ganz schön tief diese Entenschlucht" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/20.-Caraz-Huanchaco1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Fahrt durch die Tunnel" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Konstanze-und-der-Tunnel_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auch das nachfolgende Tal ist stellenweise schlecht zu fahren. Steine und Geröll machen uns das Fahren schwer und erinnern uns mehr an einem Steinbruch, als an eine eingetragene Straße auf der Straßenkarte. Nach einem anstrengenden Tag erreichen wir wieder die Westseite von Peru, mit seiner Straße Panamerikana und dem Pazifik. Im Surferparadies Huanchaco quartieren wir uns für zwei Tage ein und genießen die Atmosphäre und Ceviche, eine Fischdelikatesse.</p>
<p><img title="Sonnenuntergang in Huanchaco" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/21.-Caraz-Huanchaco4_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Es ist nun nicht mehr weit bis zur Grenze nach Ecuador. Auf den letzten Kilometern, von Piura bis La Tina (peruanische Grenze) verabschiedet sich Peru von uns mit viel Vegetation. Die Wüste mit Sand, Geröll und Steine gehört nun der Vergangenheit an. Ecuador und die Grenzstadt Macará begrüßen uns mit Bergen und Tälern in Grün.</p>
<p><img title="Von Huanchaco nach Piura" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/23.-Huanchaco-Piura2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Letzte Kilometer bis zur Grenzstation La Tina (Peru)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/28.-Piura-Catacocha1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Die Grenze in Macará - Ecuador" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/29.-Piura-Catacocha2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Fotoshooting mit der peruanischen Polizei" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/27.-Huanchaco-Piura6_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gewollte Umwege in Argentinien und Chile</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2015 17:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Arica]]></category>
		<category><![CDATA[Laguna Chaxa]]></category>
		<category><![CDATA[Paso de Jama]]></category>
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		<category><![CDATA[San Pedro de Atacama]]></category>
		<category><![CDATA[Valle de la Luna]]></category>
		<category><![CDATA[Valle de la Muerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann kommt die Zeit, wo auch unsere Motorräder einen Check-up brauchen und ein bisschen Pflege benötigen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gewollte Umwege in Argentinien und Chile</strong><strong>                                                         </strong></p>
<p>Irgendwann kommt die Zeit, wo auch unsere Motorräder einen Check-up brauchen und ein bisschen Pflege benötigen. Wie schon bei unserer letzten Reise nehmen wir uns das in der Stadt Arica in Chile vor. Doch diesmal ist alles anders und schwerer, als letztes Mal.</p>
<p>Die Reifenbestellung haben wir schon in Bolivien per Email bei der Moto-Aventura in Osorno vorgenommen. Doch die Beschaffung ist schwierig, unsere Größen nicht verfügbar und die Anlieferung muss mit einem Transportunternehmen geschehen, weil Arica keinen Händler hat. Es zeichnet sich schon in Bolivien ab, dass das Ganze wohl noch eine Weile dauern kann. Um die Zeit zu überbrücken, bauen wir in unsere Route einige Umwege ein, um nicht wochenlang in einer Stadt warten zu müssen.</p>
<p><img title="Im Hochland von Argentinien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/0.-Hochland-von-Argentinien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser erstes neues Ziel ist, nach dem Grenzübertritt von Bolivien nach Argentinien, das kleine Dorf Purmamarca mit seinem Berg der Sieben Farben. Schon vor vier Jahren beeindruckten uns die intensiven Farben von Rot, Braun, Gelb und Türkis. Hier wollten wir gerne noch einmal sein und fotografieren.</p>
<p><img title="Der Berg der Sieben Farben - Purmamarca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/2.-Berg-der-7Farben2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Gleich anschließend haben wir ein weiteres Highlight. Wir befahren den Pass Paso de Jama, der uns von Argentinien nach Chile bringt. Auf dem Weg dorthin kommen wir an den Salinas Grande vorbei.</p>
<p><img title="Salinas Grande - Argentinien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/5.-Auf-dem-Grande-Salar-Argentinien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Den Paso de Jama kennen wir schon, doch in diesem Jahr zeigt er sich von seiner rauen Seite. Es macht schon etwas aus, wenn man im Juni, also im derzeitigen Winter, über einen 4320 m hohen Pass fährt. Ein unglaublicher Wind, der die ohnehin niedrigen Temperaturen von gerade mal 4 °C kälter erscheinen lässt, macht uns zu schaffen. Die Schräglage und das ständige Dagegenhalten des Motorrades schlauchen uns über Stunden. Durchgefroren kommen wir am Pass und damit an der Grenzstation an. Die dort vorhandene Tankstelle hat noch nicht mal auf Anfrage einen heißen Tee für ihre einzigen Gäste heute übrig. Uns fehlen ein paar argentinische Pesos und somit gibt es gar nichts.</p>
<p><img title="Am Paso de Jama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/6.-Paso-Jama1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir wechseln wieder die Länder und reisen nach Chile ein. Die Formalitäten dazu können wir in einem Gebäude erledigen, was neu ist, aber die Sache enorm vereinfacht. Bis zum nächsten Ort, San Pedro de Atacama, sind es noch gute 150 km. Wieder fahren wir über ein unglaublich schönes Plateau und kommen an dem Salar Loyoques vorbei. Doch das Genießen fällt schwer, wenn die Witterungsbedingungen einem Motorradfahrer zusetzen.</p>
<p><img title="Auf 4320m Höhe - der Paso de Jama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/7.-Paso-Jama2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Am Salar Loyoques" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/8.-Am-Salar-Loyoques_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Erst als wir die Höhe verlassen und San Pedro de Atacama schon langsam in Sichtweite kommt, tauen wir etwas auf. In San Pedro de Atacama nehmen wir uns eine Unterkunft in einem Hostal und verbringen drei Tage damit, uns die Umgebung anzusehen. Für uns ist es das zweite Mal hier zu sein. Zum wiederholten Male fahren wir einen Tag zur Laguna Chaxa inmitten des Salars de Atacama, um wieder Flamingos anzutreffen. Neu für uns ist der Besuch des Tals „Valle de la Luna“, welches am Abend und während des Sonnenuntergangs die Umgebung in fantastische Farben taucht. Hier erleben wir eine einzigartige Farbenpracht in einer der trockensten Regionen der Erde.</p>
<p><img title="San Pedro de Atacama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/9.-San-Pedro-de-Atacama1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Valle de la Luna - Atacamawüste" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/13.-Valle-de-la-Luna2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Laguna Chaxa mit Flamingos" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/15.-Laguna-Chaxa1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Der Salar de Atacama" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/16.-Atacamawüste1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir verlassen San Perdo de Atacama und fahren über Calama und später über die Panamerikana nur noch in Richtung Norden. In einem langen Motorradritt schaffen wir es in einem Tag, Arica zu erreichen. Wir hätten uns aber noch Zeit lassen können.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/19.-Blick-vom-Morro-auf-Arica_1.jpg" rel="lightbox[6684]" title="Blick vom Morro auf Arica"><img title="Blick vom Morro auf Arica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/19.-Blick-vom-Morro-auf-Arica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Fischereihafen von Arica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/20.-Fischereihafen-Arica_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Unsere sehnlichst erwartenden Reifen sind noch nicht in Sicht. Gut, dann beschäftigen wir uns eben mit dem Ölwechsel der Motorräder, der auch vorgenommen werden muss. Auch das Vorhaben wird zu einem Prozedere. Schon alleine die Menge des richtigen Öls aufzutreiben, lässt uns in der Stadt kilometerweit laufen. Als wir endlich fündig geworden sind, geht die Suche nach einer Werkstatt los. Die meisten Werkstätten nehmen nur den Ölwechsel bei Autos vor, bei Motorrädern dieser Größe ist man vorsichtig. Doch irgendwann hat die Suche Erfolg, und mit unserer Mithilfe können wir nach guten zwei Stunden auch dieses Thema als erledigt ansehen.</p>
<p><img title="Der Lago Chungara mit dem Vulkan Parinacota (4500m)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Am-Lago-Chungara-4.500mim-Hintergrund-Parinacota_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Die Vulkane Parinacota und Pomerape" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Parinacota-un-Pomerape_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Um die Zeit weiterhin zu überbrücken, nehmen wir noch einen kleinen Tapetenwechsel vor und fahren in das 140 Kilometer entfernte und auf 3500 m gelegene Putre im äußersten nördlichen Zipfel von Chile, dem Altiplano. Der nah gelegene Lago Chungara, auf 4500 m Höhe liegend, lässt uns und die Maschinen ganz schön außer Atem sein. Die sich in der Nähe befindenden Vulkane Parinacota und Pomerape, haben sich in einem weißen Kleid gehüllt und spiegeln sich im glasklaren Wasser des Sees.</p>
<p><img title="Zwischen Putre und dem Lago Chungara" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Zwischen-Putre-und-Lago-Chungara_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Putre mit seinem Hausberg Taapaca" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/Putre-und-Taapaca_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Noch ein paar Tage müssen wir in Arica durchhalten. Dann ist es endlich soweit. Die Reifen sind in Arica angekommen. Das Wechseln geht auch problemlos. Jetzt kann es weitergehen! Uns krabbelt es schon gewaltig wieder in den Fingern, endlich wieder mit den Motorrädern Strecke zu machen. Ab jetzt geht es nur noch nordwärts durch Peru.</p>
<p>Einige Fotos vom Reifenwechsel in Arica:</p>
<p><img title="Reifenwechsel in Arica" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/12.-Reifenwechsel-in-Arica_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p><img title="die Vorbereitungen laufen..." src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/3.-Vorbereitungen-zum-Reifenwechsel_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p><img title="Voll bei der Arbeit" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/11.-Voll-bei-der-Arbeit_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p><img title="...mit vereinten Kräften" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/8.-...mit-vereinten-Kräften_1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<div class="one-half">
<p><img title="Vorderrad der Africa Twin ausgebaut" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/4.-Vorderrad-ausgebaut-e1436828673468-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Vorderrad der Transalp ausgebaut" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/10-Vorderrad-Transalp2-e1436829042149-168x300.jpg" alt="" width="168" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Bolivien &#8211; Bekannte Ziele neu entdeckt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2015 22:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Cochabamba]]></category>
		<category><![CDATA[Laguna Colorada]]></category>
		<category><![CDATA[Laguna Verde]]></category>
		<category><![CDATA[Markt von Cochabamba]]></category>
		<category><![CDATA[Salar de Uyuni]]></category>
		<category><![CDATA[Sucre]]></category>
		<category><![CDATA[Tupiza]]></category>
		<category><![CDATA[Uyuni]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Tunari]]></category>
		<category><![CDATA[Villazón]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei unserer Ausreise von Brasilien und Einreise nach Bolivien wussten wir schon, dass nun vieles anders sein wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bolivien – Bekannte Zeile neu entdeckt</strong></p>
<p><strong> <img title="Grenze zwischen Brasilien und Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/1.-Grenze-zwischen-Brasilien-und-Bolivien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />                                                        </strong></p>
<p>Bei unserer Ausreise von Brasilien und Einreise nach Bolivien wussten wir schon, dass nun vieles anders sein wird. Man kann sich vorstellen, dass die beiden Länder recht unterschiedlich in ihrer Entwicklung sind. Wir werden nicht immer auf gut ausgebaute Straßen fahren. Außerdem gibt es kein dichtes Tankstellennetz und das Benzin ist mit seiner geringen Oktanzahl auch nicht gerade das Beste. Die Polizeikontrollen werden sich häufen. Letzteres bekommen wir schon bei der Einreise zu spüren. Wir brauchen vier Stunden bis nun endlich der Reisepass einen neuen Stempel bekommen hat und die Zollpapiere für die Motorräder ausgestellt sind. So verbringen wir recht viel Zeit an der Grenze, obwohl wir an diesen Tag schon einige Kilometer weiter in Richtung Westen fahren wollten. Wir schaffen es an diesen Tag bis zum kleinen Ort Roboré.</p>
<p><img title="Erster Stopp nach der Grenzabfertigung" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/2.-Erster-Stopp-nach-der-Grenzabfertigung_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser großes Ziel im Land Bolivien ist das Erreichen des Salars de Uyuni im Südwesten des Landes. War es doch bei unserer letzen Reise 2011 nicht möglich, mit unseren Motorrädern über den Salzsee zu fahren, da zu viel Wasser auf ihn stand. Auch die sehenswerten Lagunen im Hochland Boliviens waren durch einen Wintereinbruch für uns unerreichbar geworden. So bewegen wir uns Kilometer für Kilometer in Richtung Südwesten. Die erste größere Stadt, die unsere Navigationsgeräte anpeilen, ist Santa Cruz. Hier befinden wir uns noch im Tiefland von Bolivien. Das danach auf unserer Strecke liegende Städtchen Villa Tunari liegt sogar noch im Urwald. Wir verabschieden uns also nur langsam von bunten Vögeln und einer ständigen Geräuschkulisse. Komischerweise kommen wir immer zur rechten Zeit an einem rechten Ort. Denn kurz nach unserer Ankunft beginnt in Villa Tunari „Das Fest der Integration“ mit einer bunten Parade, Musik und Tanz. Natürlich ist das Fest für unsere ständige Lust auf neuen Fotos eine gelungene Abwechslung zu Straßen- und Motorradbildern.</p>
<p><img title="Fest der Integration in Villa Tunari" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/9.-Fest-der-Integration-in-Villa-Tunari_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach diesem außerordentlich schönen Tag müssen wir am nächsten Tag eine Zwangspause in Villa Tunari einlegen. Es regnet wie aus Kübeln. Ein Tag später sieht das Wetter schon freundlicher aus und wir können Villa Tunari, welches auf 310 m liegt, verlassen. Wir verabschieden uns damit vom Tiefland, denn die nächste größere Stadt Cochabamba liegt schon auf einer Höhe von 2570 m. Um Cochabamba zu erreichen, führt uns die Straße zuerst hoch hinaus und wir überqueren eine Höhe von 3700 Metern. Eine groß angelegte Polizei- und Drogenkontrollstation verschont uns auf dieser Fahrt zum Glück mit einer Kontrolle. Nicht, dass wir so etwas mit uns führen würden. Aber der Aufwand, das komplette Gepäck abzubauen und auseinanderzunehmen, für null Komma nichts wäre einfach zu groß und zeitlich schwer zu verkraften. Wir versuchen immer bei Tageslicht größere Städte zu erreichen, um das, sowieso immer herrschenden, Verkehrschaos, noch etwas überblicken zu können.</p>
<p><img title="Tankstopp mit Kanistern auf 3200m Höhe" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/12.-Tankstopp-mit-Kanistern-auf-3200m-Höhe_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Tankstopp mit Kanister auf 3200m Höhe</p>
<p>In Cochabamba angekommen, checken wir für drei Tage in einer Unterkunft ein. Neben dem Sightseeing haben wir auch einige Sachen zu richten und Einkäufe zu erledigen. Das Letztere ist ein gutes Stichwort für einen sehr sehenswerten Platz in Cochabamba. Schon bei unserer letzten Reise und dem Besuch der Stadt, beeindruckten uns die Märkte von Cochabamba am meisten. An Hunderten von Ständen, vom Obst, Gemüse und anderen Essbaren bis hin zur Kleidung und Autoreifen, findet man alles. Zwischen dem ganzen Wirrwarr quetschen sich dann noch die bunten Nahverkehrsbusse, die mit die wichtigsten Transportmittel der Stadt sind.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/15.-Die-Busse-von-Cochabamba_1.jpg" rel="lightbox[6603]" title="Die Busse von Cochabamba"><img title="Die Busse von Cochabamba" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/15.-Die-Busse-von-Cochabamba_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Unsere nächste Station, auf dem Weg in Richtung Südwesten, ist die Hauptstadt von Bolivien, Sucre. Die Strecke ist wie eine Wiederholung von unserer letzten Reise. Auch hier hatten wir mit vielen Baustellen und teilweisen schwierig zu fahrenden Pisten zu kämpfen. Zudem kommen noch Straßen, die mit grobem Kopfsteinpflaster kilometerweit präpariert sind. Windiges und neblig trübes Wetter erschweren die Fahrt. Erst am Abend kommen wir geschafft in Sucre an und nehmen uns das erste Hotel am Platz. Das haben wir uns an diesen Tag verdient. Ein Tag zur Regeneration und dann geht es weiter.</p>
<p><img title="Blick über Sucre" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/23.-Blick-über-Sucre_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Unser Ziel die Stadt Uyuni zu erreichen liegt jetzt nur noch eine Tagesreise entfernt. Wird der Salzsee trocken sein? Werden wir endlich das Erlebnis haben, was so viele Motorradfahrer beeindruckt? Eine Fahrt mit dem Motorrad auf dem Salar de Uyuni ist das Highlight schlechthin. Um Uyuni zu erreichen, werden wir auch die Stadt Potosi streifen. Die höchstgelegene Großstadt der Welt, mit 4100 Höhenmetern, wollen wir aber keinen Besuch abstatten, sondern daran vorbeifahren. Ein falsch interpretierter Abzweig macht unseren Plan zunichte. Eine unfreiwillige Fahrt durch Potosi kostet uns einiges an Zeit und Nerven. Wir schwitzen und sind ganz schön außer Atem.</p>
<p><img title="Blick zum Cerro Rico in Potosi" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/30.-Blick-zum-Cerro-Rico-Potosi_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Dann ist es endlich soweit. Schon bei der Überfahrt eines Passes können wir auf ein weißes Band sehen und die Spannung steigt. Die Gewissheit bekommen wir auf Nachfrage in unserer Unterkunft in Uyuni. Der Salzsee, der auf einer Höhe von 3653 m liegt, ist trocken – wir können darauf fahren. Was für ein Erlebnis! Man kann es kaum beschreiben. Knirschend rollen die Motorräder über die Salzkruste. Wohin man sieht, ist Salz auf einer Fläche von über 10.500 Quadratkilometern. Natürlich wird das ausgekostet, mit allem, was wir an Foto- und Filmmaterial haben. Bis zu achtzig Kilometer fahren wir in die Salzwüste und besuchen dabei, zum wiederholten Male, die Isla Incahuasi. Eine Insel, die durch ihre meterhohen Kakteen beeindruckt, inmitten einer weißen Landschaft. Diesen Tag werden wir nie vergessen.</p>
<p><img title="Wüste aus Salz" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/37.-Wüste-aus-Salz_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Harald in seinem Element" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/38.-Harald-in-seinem-Element_1-300x159.jpg" alt="" width="300" height="159" /></p>
<p>Unvergesslich sind auch die Tage, die wir von Uyuni aus mit einem Jeep buchen. Eine Rundreise zu verschiedenen Lagunen des Altiplanos stehen auf dem Programm. Wir lassen dazu unsere Motorräder in Uyuni und überlassen das Fahren unserem Guide. Lagunen verschiedener Farben, in Rot, Orange und Grün, mit verschiedenen Arten von Flamingos lassen uns erstaunen. Die Klarheit der Luft und der bestechend blaue Himmel lassen fantastische Bilder entstehen. Auf unserer Tour erreichen wir eine Höhe von fast 5000 Metern und man kann sich vorstellen, dass wir nun nicht mehr am Schwitzen sind. Im Gegenteil: Bei Minusgraden im zweistelligen Bereich ziehen wir alles an, was unser Gepäck hergibt. Nach einigen Tage verlassen wir Uyuni.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/42.-Die-Laguna-Colorada-in-Bolivien_1.jpg" rel="lightbox[6603]" title="Die Laguna Colorada in Bolivien"><img title="Die Laguna Colorada in Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/42.-Die-Laguna-Colorada-in-Bolivien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Wir fahren südlich, um am Grenzübergang Villazon, Bolivien zu verlassen und Argentinien einen sehr kurzen Besuch abzustatten. Dass allerdings die erste Etappe von Uyuni nach Tupiza uns so fordern würde, hätten wir nicht gedacht. Die Strecke, die uns bei unserer letzten Tour noch im guten Zustand bekannt ist, hat es in sich. Baustellen, Sand und Wellblechpisten lassen uns für 220 Kilometer 8 Stunden Fahrt benötigen. Wir sind fertig, als wir in Tupiza ankommen.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/46.-Wasserdurchfahrt-auf-der-Strecke-nach-Tupiza_1.jpg" rel="lightbox[6603]" title="Wasserdurchfahrt auf der Strecke nach Tupiza"><img title="Wasserdurchfahrt auf der Strecke nach Tupiza" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/46.-Wasserdurchfahrt-auf-der-Strecke-nach-Tupiza_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Sandpiste Uyuni - Tupiza Bolivien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/47.-Sandpiste-Uyuni-Tupiza-Bolivien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Am nächsten Tag geht es über eine gepflegte Asphaltstraße in Richtung Villazon zum Grenzübergang Bolivien – Argentinien. Der Grenzübertritt wird uns wieder nicht leicht gemacht. Besonders die Kontrolle auf Lebensmittel dauert lange. Wir dürfen unser gesamtes Gepäck abschnallen und durch einen Scanner schieben.</p>
<p><img title="Letztes Foto aus Bolivien - Fahrt nach Villazon (Grenze)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/07/49.-Letztes-Foto-von-Bolivien-Fahrt-nach-Villazon-Grenze_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In Argentinien bleiben wir nur für kurze Zeit. Über den Pass „Paso de Jama“ werden wir Argentinien wieder verlassen und nach Chile einreisen. Das nächste große Ziel muss Arica/ Chile heißen, denn unsere Motorräder müssen dort durchgecheckt werden.</p>
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		<title>Motorradabenteuer und Tierparadies Pantanal &#8211; Brasilien</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2015 00:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Anastacio-Aquidauana]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Blick auf die Straßenkarte lässt uns vermuten, dass nun eine ziemlich langweilige Strecke von uns absolviert werden muss, um ins Pantanal zu kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Motorradabenteuer und Tierparadies Pantanal &#8211; Brasilien</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/1.-Von-Luz-nach-Nova-Ponte-Minas-Gerais_1.jpg" rel="lightbox[6444]" title="Wegstrecke ins Pantanal von Luz nach Nova Ponte Minas Gerais"><img class="alignnone size-medium wp-image-6446" title="Wegstrecke ins Pantanal von Luz nach Nova Ponte Minas Gerais" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/1.-Von-Luz-nach-Nova-Ponte-Minas-Gerais_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Ein Blick auf die Straßenkarte lässt uns vermuten, dass nun eine ziemlich langweilige Strecke von uns absolviert werden muss, um ins Pantanal zu kommen. Auf dem ersten Blick ist es auch so, doch auf dem zweiten Blick nicht. Denn die Straße führt durch die Bundesstaaten Goiás und Mato Grosso.</p>
<div class="one-half">
<p><img style="width: 290px; height: 200px;" title="Garagenausfahrt in Nova Ponte Teil 1" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/3.-Garagenausfahrt-in-Nova-Ponte-Teil1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img style="width: 256px; height: 200px;" title="Garagenausfahrt in Nova Ponte Teil 2" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/4.-Garagenausfahrt-in-Nova-Ponte-Teil-2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Hier finden wir das ganz typische Brasilien. Das Brasilien, was wir als Europäer mit dem Land verbinden. Damit meinen wir die groß angelegten Plantagen von Bananen, Kaffee und Baumwolle. Oder auch die typisch aussehende Bevölkerung und ihre Traditionen. Selbst die mehr oder weniger unbekannten Orte, die nicht auf der Liste der großen Reiseführer stehen, haben ihren Reiz und werden bei uns in Erinnerung bleiben. Zu nennen ist da zum Beispiel der kleine Ort Pires do Rio, indem wir auf den hiesigen Marktplatz die Möglichkeit hatten, einen Tukan, für uns der schönste Vogel, lange zu beobachten. Oder der Ort Pirenópolis, der gerade bei unserer Ankunft, den Höhepunkt eines traditionellen Reiterfestes beging, und die Stadt kopfstehen lies. Wir haben gleich erkannt, dass die Südamerikaner keine Gelegenheit auslassen, um zu feiern und die Nacht zum Tag werden zu lassen.</p>
<p><img title="Festumzug im Pirenopólis" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/10.Fest-der-Reiter-und-zur-Ehrung-des-Heiigen-Geistes_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Das größte Binnenlandfeuchtgebiet der Erde, das Pantanal, stand bei der Liste unseren Reisevorbereitungen schon immer an oberster Stelle. Hörten wir doch schon bei unserer letzten Reise durch Südamerika von zwei Niederländern davon. Doch die Zeit reichte damals einfach nicht aus. Was erwartet uns nun dort? Eine Artenvielzahl an Vögeln und Papageien, wie wir es in Europa nicht kennen. Mit einer Größe der früheren Bundesrepublik Deutschland lässt sich so ungefähr erahnen, wie groß das Gebiet ist. Nur ein Teil davon ist auf Straßen rotbrauner Erde befahrbar. Das Wissen, das auf einen Einwohner im Pantanal, 35-40 Kaimane kommen, lässt bei uns einen gewissen Respekt aufkommen. Wir besuchen zuerst den nördlichen Teil.</p>
<p><img title="Das Eingangstor von Poconé - Einstieg ins nördliche Pantanal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/4.-Eingangstor-von-Poconé-Pantanal_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Von der Stadt Poconé geht eine Erdpiste zu den 146 Kilometern entfernten Dorf Porto Jofre hinein in das Feuchtgebiet. In dieser Zeit soll die Straße, mit ihren 127 Holzbrücken abgetrocknet sein, welche in der Regenzeit unter Wasser steht. Die Holzbrücken können unterschiedlich im Zustand sein, was das Fahren mit dem Motorrad nicht gerade einfacher macht. Für die ersten Kilometer haben wir richtig Glück. Es ist nicht ganz so heiß und die Geräuschkulisse und das Schnattern der Vögel nimmt mit jedem Kilometer zu. Auch die gefürchteten Brücken meistern wir recht gut. Wir verursachen selbst unser eigenen Stopp an Go, weil wir ständig fotografieren und filmen wollen und dazu ständig anhalten. Wer möchte schon auf Fotos von Hyazinth-Aras, Kaimane, Tukanen und den Storchenvogel Jabiru verzichten?</p>
<p><img title="Der Jaribu - das Wahrzeichen des Pantanals" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/26.Der-Jaribu_21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Kaimane im Pantanal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/30.Kaimane-im-Pantanal_1-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></p>
<p>Mit unserer Helmkamera können wir sogar einen Jaguar für ganz kurze Zeit aufnehmen. Das Schnattern und Zwitschern der Vögel, aber auch die Geräusche der Kaimane wird mit einem Stimmrekorder eingefangen.</p>
<p><img title="Eingangstor der Transpantaneira" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/5.-Eingangstor-der-Transpantaneira_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Bei Kilometer Achtzig werden wir allerdings gestoppt. Eine zerstörte Holzbrücke hindert uns ans Weiterfahren. Die Vernunft muss siegen, denn das nahegelegene Flussbett weiter aus Wegstrecke zu benutzen, wäre mit den Motorrädern fahrlässig. Mit einem Geländewagen ist es kein Problem, wie es die Einheimischen tun. Und damit ist auch nicht die Dringlichkeit gegeben, diese Brücke zu reparieren. Wir treten den Rückweg an. Wir überlegen uns, diesen Weg am anderen Tag noch einmal zu fahren, um noch einmal in diese einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erleben. Wir setzen unser Vorhaben am nächsten Tag zu ganz früher Stunde in die Tat um. Doch dieser Tag ist viel heißer als der Vorherige. Schon am Vormittag haben wir fast die 40-°C-Marke erreicht. Wir brechen unsere Tour vorzeitig ab, denn bei diesen Temperaturen in dicker Motorradkleidung zu fahren, ist eher eine Tortour, als eine Freude. Doch mit guten Fotos auf den Speicherkarten lässt sich das verschmerzen.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Brückenfahrt  - Harald und seine Africa Twin" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/11.-Die-Brückenfahrt-der-Africa-Twin_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Fahrt über eine von 127 Brücken" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/9.-Fahrt-über-eine-von-122-Brücken_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach dem Motto: „Wenn wir schon einmal hier sind …!“, entschließen wir uns, auch den südlichen Teil des Pantanals zu besuchen. Bei der Größe des Gebietes heißt das allerdings, einen Anfahrtsweg von mindestens drei Tagen zu haben. Es geht einige Kilometer zurück in Richtung Osten und später südlich am östlichen Rand des Pantanals vorbei. Wir wechseln dabei wieder den Bundesstaat Mato Grosso und fahren in das Gebiet von Mato Grosso do Sul. Im Süden, an der größeren Stadt Campo Grande vorbei, machen wir für einige Tage Pause in den zwei zusammenliegenden Städten Anastasío-Aquidauana.</p>
<p><img title="Hitzeschlacht im Pantanal bei 40°C" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/14.-Das-Pantanal-bei-über-40-°C_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Achtung Gegenverkehr - Fahrt mit Hindernissen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/25.-Achtung-Gegenverkehr1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
<p>Von hier aus beginnen unsere Touren im südlichen Pantanal. Auch hier sind es meistens Erdpisten, die als Sackgasse enden. Steine, Schotter und rote Erde haben wir wieder unter den Rädern. Wechselt die Piste von Schotter auf Sand, haben wir mit unseren dicken Motorrädern ganz schlechte Karten. Sie sinken gnadenlos im Tiefsand ein. Diese Erfahrung mussten wir auch machen, wieder umdrehen und einen anderen, für uns besseren Weg finden. Die Landschaft ist hier anders. Neben den großen Wiesen und Feuchtgebieten gibt es auch große Gebiete von Weideland. Im Hintergrund sieht man Hügelland mit teilweisen bizarren Felsformationen. Man kann sich vorstellen, dass unsere Touren wieder länger als gewöhnlich dauern, denn bei dieser Kulisse möchte man soviel wie möglich per Foto festhalten. Sehr beindruckend sind für uns die Vielzahl an Vögeln, besonders die Aras, mit ihrem bunten oder blau Gefieder.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Begegnung mit einem Hyazinth-Ara" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/12.-Begegnung-der-besonderen-Art-ein-Hyazinth-Ara_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/28.Hyazith-Aras-im-Norden-des-Pantanals_4.jpg" rel="lightbox[6444]" title="Hyazinth-Aras im Norden des Pantanals"><img title="Hyazinth-Aras im Norden des Pantanals" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/28.Hyazith-Aras-im-Norden-des-Pantanals_4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Auch Tukane lassen nicht lange auf sich warten, auch wenn wir diese direkt vor unserer Unterkunft beobachten konnten, wie sie ihr Frühstück aus den Palmen holten. Ein Tier der besonderen Art verirrte sich sogar in den hinteren Räumen des Hotels. Ein Großer Ameisenbär hatte sich in den Küchenräumen eingefunden, weil vermutlich seine Leibspeise dort am schnellsten zu finden war. Mit etwas Geduld wurde er auf den Hof gelockt und stand damit für unsere Kameras zur Verfügung. Ganz so nah durften wir ihn allerdings nicht kommen. Sein Geruchssinn ist hervorragend und nach unserer Motorradtour waren wir bei dieser Hitze ziemlich am Schwitzen gewesen. Das schien wohl seine Nase zu reizen, denn seine Nackenhaare stellten sich schon an.</p>
<p><img title="Ein Tukan beim Frühstücken" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/27.Ein-Tukan-beim-Frühstück_41-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Von Anastacío-Aquidauana fahren wir weiter auf der Bundesstraße BR 262 in Richtung Corumbá. Nach circa 170 Kilometern haben wir nun die Qual der Wahl. Fahren wir weiter dieser gut ausgebaute Straße und sind in kurzer Zeit in Corumbá? Oder fahren wir die Estrada Pantanal Sul, die uns auch nach Corumbá führt, aber mitten durch das Pantanal geht. Wir entscheiden uns für das Letztere. Wieder haben wir mit Schotter, Sand und Geröll zu kämpfen, doch wir werden mit ganz viel Natur belohnt. Wir müssen dazu eine Übernachtung mitten im Pantanal einplanen. Auch das hat was für sich. Denn wer möchte nicht einmal das Brüllen der Brüllaffen hören oder das Grunzen der Kaimane? Die Vielzahl der Stimmen der Vögel und Tiere ist einfach phänomenal. Das ist sozusagen für uns der krönende Abschluss.</p>
<p><img title="Die Brüllaffen im Süden des Pantanals" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/29.Die-Brüllaffen-im-Süden-des-Pantanals_4-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></p>
<p>Am nächsten Tag geht es weitere hundert Kilometer über die Piste nach Corumbá. Corumbá ist für uns die Stadt, wo wir Brasilien verlassen werden und nach Bolivien einreisen werden.</p>
<p><img title="Wir lieben Brasilien!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/06/16.Wir-lieben-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>WIR  LIEBEN  BRASILIEN ! &#8211; VOLVE  SEMPRE &#8211; KOMM´ BALD WIEDER!</p>
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		<title>Erste Wegpunkte in Uruguay und Brasilien</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2015 17:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Tropical]]></category>
		<category><![CDATA[Sao Paulo das Missoes]]></category>
		<category><![CDATA[Treze Tilias]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Kilometer mit dem Motorrad sind geschafft. Unsere erste Station, Colonia del Sacramento - Uruguay, ist der Beginn unserer Reise durch Südamerika.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/0.-Campingplatz-in-Paso-de-los-Torros_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Campingplatz in Paso de los Torros - Uruguay"><img class="alignnone size-medium wp-image-6244" title="Campingplatz in Paso de los Torros - Uruguay" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/0.-Campingplatz-in-Paso-de-los-Torros_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Die ersten Kilometer mit dem Motorrad sind geschafft. Unsere erste Station, Colonia del Sacramento &#8211; Uruguay, ist der Beginn unserer Reise durch Südamerika. In Colonia del Sacramento, einen sehr beliebten Reise Ort für Uruguayer und Argentinier, ist uns noch gut bekannt von unserer letzten Reise. Auch im gleichen Hotel finden wir für zwei Tage eine Bleibe und die Möglichkeit, das Internet im vollen Umfang zu nutzen. Uruguay ist für uns, so wie auch bei unserer letzten Reise, ein Land, was wir nicht allzu lange besuchen werden. Wir möchten zügig durch Uruguay fahren, denn wir werden im Süden von Brasilien, von zwei Familien, sehnlichst erwartet.</p>
<p><img title="Erste Strecken im Süden von Brasilien Rio Grande do Sul" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/1.Erste-Stecken-im-Süden-von-Brasilien-Rio-Grande-do-Sul_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Ausreise aus Uruguay und die Einreise nach Brasilien, über die Grenzstadt Rivera, gestaltet sich allerdings schwierig. Durch die erleichterten Grenzbestimmungen beider Länder haben es Ausländer besonders schwer. Denn die offiziellen Migrationen, zum Ab- und Anmelden, liegen getrennt weit voneinander entfernt. Für uns ist es nicht ersichtlich, wo überhaupt die eigentliche Grenze ist. Beide Länder werden nur durch eine größere Straße getrennt. Eh man sich versieht ist man von Rivera/ Uruguay nach Santana do Livramento/ Brasilien inoffiziell eingereist. Die Migration von Brasilien liegt etliche Häuserblocks davon entfernt in der Rua Silveira Martins No. 1257. Nach vielen hin- und herfahren bekommen wir Hilfe an einer Tankstelle. Ein Junge mit einem kleinen Moped zeigt uns den Weg und nach mehr als zwei Stunden herumirren, sind wir endlich offiziell eingereist. Ein Zolldokument für die Motorräder bekommen wir allerdings nicht.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Caldo-de-cana-Verkaufsstand-in-Brasilien_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Caldo de cana - Verkaufsstand in Brasilien"><img title="Caldo de cana - Verkaufsstand in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Caldo-de-cana-Verkaufsstand-in-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Der Süden von Brasilien ist landschaftlich sehr schön. Trotz des anstehenden Winters ist alles immer noch satt grün und für unsere Verhältnisse haben wir angenehme Temperaturen. Bei über 20 °C lässt sich das Motorradfahren genießen und nicht zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Wir fahren durch den Bundesstaat Rio Grande do Sul, u. a. auf der Ruta dos Missoes, einer Straße, welche verschiedene Ortschaften mit gleicher Geschichte verbindet. Der europäische Einfluss, von Deutschen, Österreichern und Italienern, im Süden von Brasilien, ist hier sehr hoch. Sie haben viele Traditionen aus ihrer Heimat mitgebracht. Besonders die kulinarischen Köstlichkeiten, die sich teilweise als große Industriezweige entwickelt haben. Mit vielen Leuten können wir uns unterhalten, die während unserer Stopps auf uns zukommen. Sie möchten wissen, wo die Reise hingeht und wie es überhaupt möglich ist, die Motorräder hierher zu bekommen. Besonders im kleinen Dorf Sao Paulo dos Missoes werden wir mit einer überwältigenden Gastfreundschaft empfangen. Der Besuch unserer dort lebenden Freunde, die Familie Hadwig, scheint sich schon herumgesprochen zu haben. Wir werden offiziell im Rathaus des kleinen Ortes von der Bürgermeisterin begrüßt und zu einem „Chimarrao“ – einem Mate-Tee, eingeladen.</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-in-Sao-Paulo-das-Misseos-bei-der-Oberbürger-meisterin_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Besuch in Sao Paulo das Misseos bei der Bürgermeisterin (rechts)"><img title="Besuch in Sao Paulo das Misseos bei der Bürgermeisterin (rechts)" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-in-Sao-Paulo-das-Misseos-bei-der-Oberbürger-meisterin_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Besuch bei Fam. Hadwig" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Besuch-bei-Fam.-Hadwig_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Besuch in Sao Paulo das Missoes bei Familie Hadwig &#8211; Rosmeri (links) mit ihren Mann und den beiden Kindern</p>
<p>Die lokale Presse lässt auch nicht lange auf sich warten. Unsere Reise und das Vorhaben unserer Strecke wird später in der örtlichen Zeitung präsentiert. Bei Rosmeri und ihrer Familie verbringen wir zwei unvergessliche Tage mit sehr vielen guten Gesprächen. Für uns ist es auf unserer Reise auch wichtig zu erfahren, wie das Leben in Brasilien so läuft. Die Geschichte von Brasiliens Süden, besonders die Einwanderung vieler Europäern und dessen Schicksale interessiert uns sehr.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Besuch-eines-deutschen-Museums-ESA_41.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Besuch eines deutschen Museums im Süden von Brasilien"><img title="Besuch eines deutschen Museums im Süden von Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Besuch-eines-deutschen-Museums-ESA_41-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Besuch eines Deutschen Museums im Süden von Brasilien. Unser Eisenacher Stadtwappen passt recht gut dazu.</p>
<p>Davon können uns auch unsere Freunde in Treze Tílias, zu Deutsch: „Dreizehn Linden“, eine österreichische Stadt im Bundesstaat Santa Catarina/ Brasilien, eine Menge erzählen. Auch in Treze Tílias ist unsere Reise das Highlight im Ort. Der hiesige Radiosender Radio Tropical fm 99,1 interviewt uns.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/11.Interview-mit-dem-Radiosender-Tropical-Treze-Tílias_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Interview mit dem Radiosender Tropical Treze Tílias"><img title="Interview mit dem Radiosender Tropical Treze Tílias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/11.Interview-mit-dem-Radiosender-Tropical-Treze-Tílias_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Nach der Ausstrahlung sind wir im Ort so bekannt, dass wir gleich angeboten bekommen, doch hier zu bleiben, Land zu kaufen und sesshaft zu werden. Für ein paar Tage bleiben wir in Treze Tílias und erkunden die Gegend mit all seinen Kolonien. Erst nach eineinhalb Wochen geht es weiter Richtung Norden.</p>
<p><img title="Stadttor Treze Tílias Santa Catarina Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/9.Stadttor-Treze-Tílias-Santa-Catarina-ESA_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-in-Brasilien_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Unser Aufkleber verewigt in Treze Tílias Brasilien"><img title="Unser Aufkleber verewigt in Treze Tílias Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-in-Brasilien_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-im-Linderdorf-Treze-Tílias_1.jpg" rel="lightbox[6229]" title="Unser Aufkleber verewigt im Lindendorf Treze Tílias"><img title="Unser Aufkleber verewigt im Lindendorf Treze Tílias" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/13.Unser-Aufkleber-verewigt-im-Linderdorf-Treze-Tílias_1-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Wir haben uns in Treze Tílias mit unserem Aufkleber verewigt.</p>
<p>Wir verlassen den Bundesstaat Santa Catarina und erreichen den angrenzenden Bundesstaat Paraná. Hier besuchen wir die Orte Iratí und Castrolanda. Der Nationalpark Vila Velha ist auf dem Weg nach Castrolanda eine gelungene Abwechslung zum Motorrad fahren. Wir sind zwar mit unseren Enduro Stiefeln nicht ganz so gut zu Fuß, doch eine Führung mit einem Parkranger nehmen wir gerne an. Er führt uns durch riesige bizarre Felsformationen, die man hier nur selten sieht. Der Rückweg zum Parkeingang führt direkt durch ein Stück Urwald, den wir von ihm genauestens erklärt bekommen. Dieser Abstecher hat sich richtig gelohnt.</p>
<p><img title="Im Nationalpark Vila Velha in Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/4.Im-Nationalpark-Vila-Velha_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p><img title="Das Wahrzeichen des Nationalparks Vila Velha" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/5.Das-Wahrzeichen-des-Nationalparks-Vila-Velha_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>In Castrolanda machen wir Station in einer ehemaligen holländischen Kolonie. Hier befindet sich die größte Windmühle in Lateinamerika. Sie ist heute ein Museum und am Wochenende geöffnet. Wir verlassen den Bundesstaat Paraná und besuchen den vierten Bundesstaat auf unserer Reise durch Brasilien, den Bundesstaat Sao Paulo. Wir besuchen die Orte Avaré und Pirassununga jeweils nur für eine Nacht, denn unser eigentliches Ziel ist der Bundesstaat Minas Gerais.</p>
<p><img title="Holländische Pousada" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/6.Holländische-Pousada_1-300x200.jpg" alt="Übernachtung in einer holländischen Pousada" width="300" height="200" /></p>
<p>Der kleine Tourismusort Tiradentes, im Bundesstaat Minas Gerais, soll laut Reiseführer und Informationen unserer brasilianischen Freunde, sehr sehenswert sein. Es gefällt uns hier besonders gut. Die Bauweise der Häuser stammt aus der Kolonialzeit und die kleinen Gästehäuser, etwas außerhalb vom Zentrum, erinnern uns an die Toskana. Der Name des Ortes ist dem Nationalhelden Brasiliens gewidmet. Tiradentes setzte sich für die Einheit Brasiliens ein und wurde von portugiesischen Machthabern wegen seiner Aufsässigkeit getötet.</p>
<div class="one-half">
<p><img title="Die Altstadt von Mariana - Hier müssen wir wieder herunter!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/18.Hier-müssen-wir-wieder-herunter_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="one-half last">
<p><img title="Die Straßen in Mariana/ Minas Gerais - Brasilien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/19.Straßen-in-Mariana-Minas-Gerais_2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p><img title="Der Nationalheld Brasiliens - &quot;Tiradentes&quot; mit dem Eisenacher Stadtwappen" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/15.Nationalheld-Tiradentes-und-ESA_2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Im Bundesstaat Minas Gerais geht es weiter nach Mariana. Mariana ist die älteste Stadt von Minas Gerais und war früher die erste Hauptstadt des Bundesstaates. Die Altstadt hat sehr viele Kirchen und Bauten aus der Kolonialzeit. Auch den nicht weit entfernte Ort Ouro Preto besuchen wir, allerdings nicht mit den Motorrädern, sondern mit dem Bus. Das hat einen Grund. Die Straßen sind mit Kopfsteinpflaster gepflastert und haben enorme Steigungen bzw. Gefälle. Viele Straßen wären mit unseren schweren Motorrädern einfach nicht passierbar. Das ist kaum zu glauben, aber war. So genießen wir entspannt die Busfahrt und überlassen das Fahren den Anderen. Ouro Preto gehört zum Unesco Weltkulturerbe durch seinen alten Stadtkern, ebenfalls aus der Kolonialzeit. Der Name Ouro Preto heißt übersetzt „Schwarzes Gold“. Die Stadt bekam diesen Namen wegen ihres reichen Goldvorkommens in den vergangenen Jahrhunderten, welches durch Eisenoxid leicht verunreinigt war.</p>
<p><img title="Ouro Preto in Brasilien- Also hier fahre ich nicht Motorrad!!!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/24.Ouro-Preto-hier-fahre-ich-nicht-Motorrad_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>Ouro Preto in Brasilien &#8211; Hier fahre ich nicht Motorrad!!!</p>
<p><img title="Ouro Preto Brasilien - Und hier auch nicht!!!" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/05/24.Ouro-Preto-Und-hier-auch-nicht_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ouro Preto in Brasilien &#8211; Und hier auch nicht!!!</p>
<p>Wir verlassen nun die geschichtsträchtigen Städte und unsere Fahrtrichtung nach Norden. Der nächste Reisehöhepunkt wird von nun an anvisiert. Wir werden westwärts zu einem der größten Binnenlandfeuchtgebiete der Erde fahren – das Pantanal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Frachtschiffreise 2015</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 08:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorradtour 2015 Süd- und Mittelamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Antwerpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach fünf Wochen Schifffahrt haben wir unser erstes Ziel erreicht. Südamerika! Montevideo in Uruguay, empfängt uns mit herrlichem Wetter zum Motorradfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fünf Wochen Schifffahrt haben wir unser erstes Ziel erreicht. Südamerika! Montevideo in Uruguay, empfängt uns mit herrlichem Wetter zum Motorradfahren.</p>
<p>Wie schon beim letzten Mal hat die Überfahrt länger als nur vier Wochen gedauert. Am 20. März 2015 startete das Frachtschiff Grande San Paolo ab Hamburg, mit dabei wir und unsere Motorräder fest verschnürt auf Deck Nummer 6.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6146" title="Die Motorräder auf Deck Nr. 6" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/5.Motorräder-sind-verzurrt-2_11-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></p>
<p>Die erste Route führt nach Tilbury in England. Schon bei der letzten Fahrt empfanden wir das Beladen und Löschen der Ladung in diesem kleinen Hafenstädtchen als äußerst langatmig. Unsere Ungeduld begründet sich damit, dass wir endlich aus diesem windigen kalten und ungemütlichen Wetter heraus wollen. Doch wie es bei der Schifffahrt so ist, man hat Geduld mitzubringen. Und wir wissen ja, dass eine Überfahrt mit dem Schiff, wohl die langsamste Variante ist, mit seinem Fahrzeug nach Südamerika zu kommen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6149" title="Im Hafen von Tilbury" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/3.Eisenach-und-Tilbury_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Auch im Hafen von Antwerpen sind wir eine ganz Zeit. Dafür gibt es auch mehrere Gründe. Nicht nur das Verladen der vielen Hunderte von Autos (Neuwagen und Schrottautos für Afrika) braucht seine Zeit, sondern auch eine Begutachtung des Schiffes und das Aufstocken aller Vorräte, inklusiv das Betanken des Schiffes.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6150" title="Im Hafen von Antwerpen Belgien" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/2.Hafen-von-Antwerpen2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Dann geht es mit großen Schritten in Richtung Afrika. Eine mehrtägige Fahrt ohne das Anlaufen von Häfen bringt der Crew des Schiffes die Zeit, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Damit meinen wir zum Beispiel das Üben von unvorhergesehenen Situationen, sogenannte Rettungsübungen. Insgesamt dreimal werden wir aus unserer relaxten Urlaubshaltung herausgerissen und dürfen uns am allgemeinen Treffpunkt beim Koch hinter der Küche einfinden. Die erste Übung verläuft planlos ins Nirgendwo. Die zweite Übung ist dann schon etwas geordneter. Bei der dritten Übung können wir schon eine kleine Routine feststellen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6155" title="Auf See Höhe Marokko" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/4.Auf-See-Höhe-Marokko_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Es wird wärmer und wärmer – Afrika kündigt sich an und beschert uns recht schnell den ersten Sonnenbrand. Das Arbeiten in den Häfen von Dakar/ Senegal und Conakry/ Guinea ist immer speziell und kann mit europäischen Häfen nicht verglichen werden. Viele Dinge laufen in sehr langsamer Art und Weise ab und oft sind es viele Leute, die sich für eine Situation zuständig fühlen. Der Eine sagt rechts, der Andere links und beim Dritten geht es durch die Mitte. Somit sind Verwirrungen vorprogrammiert. Trotzdem sind wir angenehm überrascht. Beide Häfen sind moderner ausgestattet, als wir dachten. Besonders der Hafen von Dakar, den wir schon vor fünf Jahren besuchten, hat sich unserer Meinung nach sehr positiv entwickelt. Was wir nach wie vor mit gemischten Gefühlen betrachten, ist das Abladen von vielen Hunderten von Autos, die in Europa ausrangiert werden. Ihre Innenräume sind teilweise vollgepackt mit Altkleidern, Matratzen, elektrischen Geräten und alten Fahrrädern. Ist das nun wirklich eine Hilfe? Aber auch darauf ist man eingestellt. Einige Hafenarbeiter sind mit großen Autobatterien auf Handwagen ausgestattet. Sie haben ihren festen Job, fahruntüchtige Autos wieder „zum Leben“ zu erwecken.</p>
<div class="one-half">
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6151" title="Schrottauto für Conakry" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/9.Schrottauto2-Conakry_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6153" title="Schrottauto für Conakry - Senegal" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/10.Schrottauto3-Conakry_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p>Nach weiteren zwei Tagen in Conakry folgt eine längere Zeit auf See in Richtung Südamerika. In knapp sechs Tagen kommen wir unserem Ziel einen ganz großen Schritt näher. Während dieser Zeit haben wir auch den Äquator überschritten. Wir sind nun auf der Südhalbkugel und schon jetzt ist manches anders. Zu nennen sind da die unglaublichen farbintensiven Sonnenuntergänge, die schon recht zeitig sind. Und der unbeschreibliche Sternenhimmel, der uns schon auf unserer letzten Reise so faszinierte.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6162" title="Conakry by Night" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/13.Ausfahrt-Conakry-by-night_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Nach fünf Tagen auf dem Atlantik erreichen wir Vitória in Brasilien. Wir fahren in einer der schönsten Hafenbuchten hinein und somit hätte der Empfang auf einen neuen Kontinenten kaum schöner sein können. Es ist warm und sonnig und, wie ich es immer persönlich empfinde, es riecht nach Südamerika.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6165" title="Ankunft in Vitória" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/3.Ankunft-in-Vitória2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>In Vitória bleibt das Frachtschiff Grande San Paolo für mehrere Stunden. Wir nutzen die Gelegenheit, um von Bord zu gehen. Und ehe wir uns versehen, haben wir einen Tourguide an unserer Seite. Er behauptet vom Kapitän geschickt worden zu sein, und sich als Einheimischer bestens in Vitória auszukennen. Das Letztere stimmt auf alle Fälle, denn unsere Wünschen werden in Windeseile erfüllt. Da ein Foto, dort eine Besichtigung und mal schnell beim guten Freund nebenan ein bisschen Geld getauscht. Im Schnelldurchlauf, aber immer herzlich und zuvorkommend, bekommen wir eine Sightseeingtour der Extraklasse geboten, die am Ende auch nicht ganz umsonst war. Einige Stunden später geht es weiter nach Rio de Janeiro.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6166" title="Ausfahrt aus dem Hafen von Rio - Hintergrund der Zuckerhut" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/Ausfahrt-aus-dem-Hafen-von-Rio-Hintergrund-der-Zuckerhut_21-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Mit dem Aufenthalt in Rio de Janeiro haben wir nicht soviel Glück. Im Hafen von Rio de Janeiro legt das Schiff nur für 12 Stunden an. Da wir einen Tag zuvor auf Reede liegen, also auf Einlass warten, wird das Schiff erst nachts in den Hafen gebracht.  Wir können uns also den Zuckerhut und den Corcovado mit der Christusstatur, nur aus der Entfernung ansehen. Schon nach dem Mittag geht es weiter in Richtung Santos, eine Tagesreise mit dem Schiff entfernt. In Santos können wir wieder mehr das brasilianische Leben erleben. Wir wissen von unserer letzten Schiffsreise, dass der Hafen nur wenige Kilometer von dem Zentrum Santos entfernt liegt. Wir haben also genügend Zeit unsere eigene kleine Tour zu starten. Wir erledigen einige Einkäufe und mit der erst kürzlich neu eröffneten historischen Straßenbahn sehen wir uns das Zentrum von Santos. Das macht Lust auf mehr.</p>
<p>Unsere Ankunft in Montevideo, unseren Zielhafen der Überfahrt nach Südamerika, rückt immer näher. Da das Frachtschiff Grande San Paolo aber zuerst nach Zarate in Argentinien fährt, fahren wir an unserem Ziel erst einmal vorbei. Zarate liegt nicht, wie man meinen könnte, am Atlantik, sondern am Río Paraná. Wir fahren mit dem Schiff vom Atlantik in den Río de la Plata, welcher in den Rio Paraná übergeht, an Montevideo vorbei, nach Zarate. Erst auf der Rücktour läuft das Schiff den Hafen von Montevideo an.</p>
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/Einfahrt-in-den-Hafen-von-Montevideo_11.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Einfahrt in den Hafen von Montevideo"><img class="alignnone size-medium wp-image-6172" title="Einfahrt in den Hafen von Montevideo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/Einfahrt-in-den-Hafen-von-Montevideo_11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Hier erreichen wir unser Ziel nach einer Reise mit dem Frachtschiff Grande San Paolo nach fünf Wochen.</p>
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<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/14.Äquator-Nullpunkt-Nord_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Äquator Nullpunkt Nord"><img title="Äquator Nullpunkt Nord" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/14.Äquator-Nullpunkt-Nord_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
</div>
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<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/15.Äquator-Nullpunkt-Süd_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Äquator Nullpunkt Süd"><img title="Äquator Nullpunkt Süd" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/15.Äquator-Nullpunkt-Süd_1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
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<div class="clearfix"></div>
<p> Wir haben den Äquatorpunkt genau getroffen&#8230;:-)</p>
<div class="one-half">
<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/1.Interview-mit-Latizón-TV1_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Interview mit Latizón TV vor dem Frachschiff"><img title="Interview mit Latizón TV vor dem Frachschiff" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/1.Interview-mit-Latizón-TV1_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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<p><a href="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/2.Interview-mit-Latizón-TV2_1.jpg" rel="lightbox[6053]" title="Interview mit Latizón TV vor dem Schiff Grande San Paolo"><img title="Interview mit Latizón TV vor dem Schiff Grande San Paolo" src="http://www.habiafrica.de/wp/wp-content/uploads/2015/04/2.Interview-mit-Latizón-TV2_1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
</div>
<div class="clearfix"></div>
<p> Interview mit Latizón TV vor dem Frachtschiff Grande San Paolo</p>
<p>&nbsp;</p>
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